Schon fast 1,5 Wochen her aber trotzdem einen Bilderbericht wert: T-Shirts, Kunst & Kinkerlitzchen.
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Wenn es um unsere geliebtes Web geht können wir ziemlich grantig werden, wenn man uns Bullshit verkaufen will. Das konnte man am Donnerstag auf meinem Twitteraccount beobachten, als ich auf der OMD war und die ersten Stunden meinen Kulturschock überwinden musste. Irgendwie ja auch faszinierend, aus was für einer Scheiße die Leute noch versuchen Gold zu machen.
Der eine oder andere wird sich auch noch an die Web 2.0 Expo letztes Jahr in Berlin erinnern können, als wir vor allem in den ersten Tagen den Organisatoren mit unserer Berichterstattung (die dann wiederum u.a. auf heise und golem verlinkt wurde) wohl so manches graues Haar beschert haben. Tja, wenn man uns das Gefühl gibt, wir seien nur die braven Abklatscher für Tim’s O’Reilly-Web-2.0-Zirkus, sollte man auf das Echo gefasst sein.
Umso mehr freue ich mich zu berichten, dass sich die Neuauflage der Web 2.0 Expo in Berlin dieses Jahr schon von vorne herein ganz anders anfühlt. Man hat sich die Kritik aus dem letzten Jahr zu Herzen genommen und ist als erstes mitten nach Berlin ins BCC auf den Alexanderplatz umgezogen. Ein Schritt, der wie kaum ein anderer (ok, vielleicht noch stabiles, schnelles Wlan), für eine komplett andere Atmosphäre sorgen wird. Das BCC ist als Konferenzort für u.a. den Chaos Communication Congress mehr als bewährt.
Ohne betteln oder bestellen einfach so in meinem Briefkasten angekommen: das Rezensionsexemplar von Marke Eigenbau. Natürlich mit gesprühtem Titel. Sehr fein. Jetzt brauche ich nur noch die Zeit zum lesen.
Wer übrigens noch nicht verstanden hat, worum es bei dem Buch geht, dem hilft vielleicht der Trailer.
Und auch nicht zu vergessen ist, dass auf www.marke-eigenbau.org ein Kompendium der selbstgemachten Dinge entsteht, wo man wohl diese sowohl bewerten als auch käuflich erwerben kann. Da geht einiges…
Bei Amazon bestellen: “Marke Eigenbau: Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion” (Holm Friebe, Thomas Ramge)
“F*ck the police, they’ll go acapella! ~ After their attempt to take the stage was stopped by police, Rage Against the Machine took to the crowd with an acapella performance. Armed with only a megaphone, and thousands of fans, RATM played a 10min acapella set of Bulls on Parade and Killing in the Name of. Check out www.above-thefold.com for exclusive coverage.”
via Black Lodges
Nachdem ich neulich im Videopodcast (iTunes-Link) von Monocle ein Interview (iTunes-Link) von Tyler Brûlé mit dem Autor Alain de Botton über Stadtentwicklung und ähnliche Themen gesehen habe, war ich so angefixt, dass ich mir direkt als erstes Buch The Art of Travel von ihm geholt habe. Schien mir gerade passend.
Gestern war ich zum ersten Mal beim Community Stammtisch in Frankfurt. Feine Runde von neuen Gesichtern. Lohnt sich sicher für jeden im Rhein-Main-Gebiet, der etwas mit Communities im Web zu tun hat. Die meisten der Anwesenden sind haben wohl eigene Community-Projekte laufen oder sind Community Manager.
Nachdem mein Buddy Frerk nun schon in der aktuellen Modart gefeaturet wurde, wird es höchste Zeit ihm auch hier mal die gebotene Aufmerksamkeit zu geben. Der Bub hat sich enorm gemacht, seitdem ich vor ca. zwei Jahren seine ersten Sketches hier in Karlsruhe gesehen habe.
Wir bleiben beim Thema Marke Eigenbau . Hanni “Ich wollte das immer schon mal ausprobieren” Lindner aka Hannafaktur und mein WG-Kollege Matthias aka Dear Deer sowie einige ihrer Freunde veranstalten nächstes Wochenende (13. & 14. September) einen Basar in Karlsruhe in der Poly Produzentengalerie in der Viktoriastraße 9.
Weiterlesen ‘T-Shirts, Kunst & Kinkerlitzchen - DIY-Basar in Karlsruhe’
Jörg Weisner vom Job&Joy-Blog hat Markus Albers (Morgen komm ich später rein) interviewt.
Update: Markus Albers macht diese Woche den Gastblogger beim innovativ.in-Blog.
Die DIY-Kultur (Do it yourself) war hier ja schon hin und wieder mal Thema und ist auch fester Bestandteil meines “10 Dinge, die mich inspirieren”-Vortrags. Nun habe ich bei Morgen komm ich später rein hinten den Hinweis auf das neue Buch von Holm Friebe (vom Wir-nennen-es-Arbeit-Fame) gefunden, das sich genau dieser Entwicklung annimmt. Dazu hat er sich mit brand-eins-Autor Thomas Ramge vielversprechende Unterstützung geholt.
Am 15. September erscheint das Buch und das hier sagt der Verlag darüber:
Wir erleben den Aufstand des Selbermachens gegen eine anonyme industrielle Massenproduktion. Die Marke Eigenbau verlässt den Hobbykeller und entert die Ladenlokale, Laufstege und das Internet. Wo die listenreiche und verstreute Revolution des Selbermachens zuschlägt, verändert sie die Spielregeln von Arbeit, Produktion und Konsum. Ihre Vorboten sind boomende Webplattformen für Handgemachtes, neue Märkte für hochwertige und ökologische Produkte zu fairen Preisen, die wachsende Open Source-Bewegung und die Renaissance der Manufakturen.
Holm Friebe und Thomas Ramge belegen anhand vieler Beispiele, warum Masse künftig die Summe der Nischen sein wird, wo die Grenzen zwischen Produzenten und Käufern verschwinden und wie auch Unternehmen von der neuen individualistischen Massenbewegung profitieren können, die dem globalen Kapitalismus eine neue Wendung geben wird.
Jedes Buch ein handgemachtes Unikat!
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Großes Wort, große Musikgeschichte, große Zurückmeldung.
Das nenne ich mehr als nur einen Vorgeschmack auf das Album “Freiheit” am 25. September.
Oh btw. Curse bloggt inzwischen auch und packt immer wieder Videoclips von den Recordingsessions auf YouTube etc.
Update: Tja, wie es aussieht will die Plattenfirma (gehe mal davon aus, dass das nicht Curse’ eigener Wunsch war) nicht, dass sich das Video viral verbreitet und am Ende so noch die Verkäufe anheizt und verbietet das Embedden des Videos. Wer’s sehen will muss nun halt auf YouTube danach suchen. Oh man… Egal, die Kids werden immer siegen. Deswegen oben jetzt halt das Video von nem anderen User.
Während der Diskussion um zukünftige Arbeitsformen bei Agenturen kam beim Wunsch nach mehr Flexibilität eigentlich immer die gleiche Antwort: werd’ halt Freelancer. Aber ich weigere mich nach wie vor zu glauben, dass das die einzige Antwort sein kann. Es muss doch auch für Angestellte eine andere Zukunft geben als den ewigen Bürotrott von 9 bis 9.
Wie gut, dass noch andere der selben Meinung sind. Und umso besser, wenn sie es noch in viel passendere Worte zu fassen wissen als ich. Z.B. Markus Albers. Der schreibt als Journalist unter anderem für mein Lieblingsmagazin Monocle und hat dadurch schon direkt einen Joker bei mir.
Albers hat nun das Buch geschrieben, auf das ich gewartet habe. Morgen komm ich später rein heißt es und beschäftigt sich mit neuen Arbeitsmodellen für Unternehmen mit Angestellten. Albers hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar geschickt, das ich inzwischen durch und direkt an meinen Chef weitergegeben habe.
Weiterlesen ‘Morgen komm ich später rein - Hoffnung für Angestellte’











Ich bin Johannes Kleske, 29, aus Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter für die Digitalmarketing-Agentur Neue Digitale / Razorfish in Frankfurt.


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