Archiv für die 'Web' Kategorie

Mein Browser-ABC

Lustiges Mem bei Andre gefunden: Tippe die Buchstaben des Alphabets in die Adressleiste deines Browser und poste den Link, der als erstes auftaucht. So sieht’s bei mir aus:

A = http://amazon.de/ (sorry, Andre)

B = http://barcampberlin2.mixxt.de/

C = http://cacioppe.com/

D = http://deborahofmann.com/

E = http://emergent-deutschland.de/

F = http://www.facebook.com/

G = http://www.google.com/reader/

H = http://hr-online.de/

I = http://imdb.com/

J = http://jkleske.tumblr.com/

K = http://www.keirinberlin.de/

L = http://lifehacker.com/

M = http://www.mogulus.com/tautokotv

N = http://nuncafe.de/

O = http://www.obharath.net/blog/3columnk2/

P = http://www.presencr.com/

Q = nix

R = http://reiseauskunft.bahn.de/

S = http://schauburg.de/

T = http://tautoko.info/

U = http://ultralingua.com/mobile/

V = http://www.veloheld.de/

W = http://wordpress-deutschland.org/

X = https://www.xing.com/

Y = http://www.youtube.com

Z = http://zleep.de/

pl0gbar in Freiburg am 18.09.

Mein Barcamp Partner in crime cbgreenwood aka Grüni bringt den Web-2.0-Underground-Shit in die Sonnenmetropole Freiburg und veranstaltet dort am Dienstag die erste pl0gbar, vorausgesetzt, er überlebt den Halbmarathon, den er morgen hier in Karlsruhe läuft. Ein kleiner Schritt für Freiburg, einer großer Schritt zu pl0gherrschaft.

Mehr zur Freiburger pl0gbar bei Sebastian. Btw. der Homy sucht gerade nen Job im Webbiz, möglichst in Offenburg und Umgebung. Falls jemand was hört…

Mehr zum Thema:

Habt ihr keine Freunde?

Schöner Artikel von Brian Oberkirch:

Deep Linking: The Social Web & the Fine Art of Friendship

When people say they don’t get Twitter, I tend to think: don’t you have any friends? Because one thing that blogs and Twitter, Last.fm, Flickr, Upcoming, delicious, tumblr, Facebook and other tools of the social Web allow us to do is keep track of what are friends are thinking, reading, listening to, seeing, and so on. It’s an unobtrusive way to peer in on your pal’s life without her having to stop and update you all the time. And it makes the chatter that much richer when next you meet.

Für mich ist Twitter das ultimative Tool, um mein Leben mit meinen Freunden zu teilen, mitzubekommen, was sie bewegt und sich immer wieder kurz auszutauschen.

Wurde die Woche in einem Interview mal wieder gefragt, ob mit dem ganzen (Micro-)Blogging nicht unheimlich viel Müll und Lärm im Web produziert wird. Finde diese Frage immer wieder lustig, weil ja auch niemand darauf kommen würde, z.B. Paaren die Kommunikation zu verbieten. Aber wenn sich so ein Paar am Abend trifft und sich über seinen Tag austauscht, ist das für den Rest der Welt wahrscheinlich ziemlich uninteressant. Für die beiden aber ist es essentielle Kommunikation. Beim Umgang mit dem Web scheint immer noch die unbewusste Haltung zu herrschen, dass alles, was für alle zugänglich ist auch für alle relevant sein muss. Dabei ist es doch gerade das angenehme am Web, dass man eine URL einfach nicht mehr besucht, wenn der Inhalt uninteressant ist und schon muss man sich nie wieder mit ihm beschäftigen.

Wochenendausbeute

Die neusten Nightclub-Trends vom Wochenende:

aka-aki ist ein Social Network fürs Handy. Mehr dazu bei Andre.

Aka-Aki

deezer ist ein Musikservice, bei dem man sich kostenlos jede Menge Musik anhören kann.

Deezer | Musik Auf Abruf, Kostenlose Musik Ohne Download!

Über deezer habe ich dann noch TalkGreener entdeckt, einen “grünen” Mobilfunkanbieter.

Home - Talkgreener

Barcamp Cologne 2 Fazit

Das für mich dritte Barcamp ging an diesem Wochenende über die Bühne und ich empfand es als das bisher coolste, was vor allem an einem lag: Freunden. Für mich steht bei Barcamps nach wie vor die Community und das Treffen von Menschen im Vordergrund. Ich fahre weniger zum Lernen und Teachen hin.

Schon lustig, was sich da in den letzten Monaten so entwickelt hat. Beim Barcamp Frankfurt im April schrieb ich danach noch, dass ich mich gefreut habe, den pl0g Mob kennenzulernen. Inzwischen habe ich selbst eine pl0gbar mitorganisiert und die Jungs und Mädels viel besser kennengelernt. Deshalb bin ich diesmal auch direkt im pl0g HQ untergekommen. Haha, schon lange nicht mehr mit drei anderen in einem kleinen Raum mit Penntüten und Lumas geratzt. War extrem lustig, vor allem der Geekfaktor. Morgens haben alle als erstes nach ihren Notebooks gegriffen und gecheckt, was die Twitter-Community so macht. Und keiner hat mit den Augen gerollt… Neben den pl0gies habe ich noch zahlreiche andere Leute getroffen, insbesondere Andre von A Better Tomorrow und Kai von StyleSpion.

Businesskasper

Wie oben schon erwähnt ist das Barcamp für mich ein Community-Event, d.h. lauter Leute mit ähnlichen Interessen treffen sich, um auf gleichem Level miteinander Themen zu bearbeiten, sich zu inspieren und inspiriert zu werden. Leider scheint die deutsche Web-2.0-Startup-Szene das ein bisschen anders zu sehen. Für sie ist Barcamp gleichbedeutend mit kostenlose Möglichkeit, die Zielgruppe mit Promo zu zubomben. Und so war der Samstag für mich leider eher negativ belegt, weil mir die ganzen Businesskasper tierisch auf den Sack gingen.

Es schien so, als würde jeder zweite mit einer URL auf dem Rücken rumrennen und Merch in die Menge schmeißen. Ich hab gar nix dagegen, wenn Unternehmen bei Kongressen und Messen ihre Zeug promoten. Aber Barcamps sind OpenSpace-Events, wo so etwas nichts verloren hat, meiner Meinung nach.

Ich hab auch nix gegen Sponsoring. QSC hat die Räume und fantastisches Essen zur Verfügung gestellt und sich trotzdem dezent im Hintergrund gehalten. Aber mir geht es deutlich zu weit, wenn Leute bei der Vorstellungsrunde vor die Sponsorentafel gezerrt werden, damit die auf der Videoaufnahme sichtbar sind.

An der Stelle sei lobend erwähnt, dass es die Sponsoren diesmal nicht aufs T-Shirt gepackt haben, womit dieses in der Öffentlichkeit tragbar geworden ist. Sehr cool!

Ich bin auch dankbar für Bier-Sponsoren. Aber wenn jeder, den man fragt das Produkt des Sponsors für totalen Müll hält würde ich mein Geld und meine Zeit lieber drauf verwenden, das Ding fit zu machen als Pseudo-Stimmung und NewEconomy-Feeling bei der Party zu verbreiten.

Also, liebe Businesskasper, es gibt eine Fülle von Web-2.0-Kongressen und -Events in Deutschland. Wenn ihr Geldgeber sucht und werben wollt, dann geht doch dahin. Wenn ihr zum Barcamp kommen wollt, erwarte ich, dass ihr euch vor allem über Kompetenz in den Sessions bemerkbar macht.

Knips-Wahnsinn

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(Bild von Dennis Knake)

Noch eine Sache hat mich diesmal so sehr gestört, wie nie zuvor: die permanente Knipserei. Ich glaube, ich habe noch nachts im Schlaf ständig eine DigiSLR neben mir auslösen gehört. Bei der Vorstellungsrunde am Samstagmorgen war es unerträglich. Ich stand halt relativ weit vorne. Neben mir irgendein Fritz, der von jedem nicht ein, sondern gleich 10 Bilder mit der Serienbildfunktion machen musste. Dazu kamen zwei Videokameras, die einen ständig im Fokus hatten oder auch gerne mal von hinten kam, um heimlich zu filmen, was man gerade so auf seinem Bildschirm hatte. Würde behaupten, dass ich in meinem ganzen restlichen Leben zusammengenommen noch nie soviel fotografiert und gefilmt wurde wie am Samstag allein.

Würde ein Deal vorschlagen: Wenn ihr eure Kameras im Rucksack lasst, lasse ich mein Notebook auch dort und höre euch bei euren Sessions zu.

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(Bild von MrTopf)

Sonntag = das wahre Barcamp

Nachdem ich mich am Samstag etwas zu sehr von den Businesskaspern und Dauerknipsern habe die Stimmung versauen lassen (was man sehr schön an meinem Twitterfeed sehen konnte) habe ich mir für den Sonntag vorgenommen, nur das positive zu bemerken. Interessanterweise war das überhaupt kein Problem, da die meisten Businesskasper Sonntags gar nicht mehr auftauchten und die Runde insgesamt deutlich kleiner und community-mäßiger wurde.

Der Barcamp-Sonntag ist echt ein interessantes Phänomen. Es sind deutlich weniger Leute da. Alle sind ein bisschen müde und nicht mehr so aufgedreht. Das Promo-Material ist unter die Leute gebracht und vor allem haben auch die Rookies verstanden, was eine Session ist und wie sie aussehen kann. Die meisten von denen, die das erste Mal dabei sind, sind Samstags noch etwas verunsichert, ob sie denn überhaupt was beitragen können und trauen sich noch nicht so richtig. Samstagabend haben sie dann bemerkt, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen und bieten Sonntag mal direkt ne eigene Session an. Somit steht Sonntags immer noch ein bisschen mehr Knowledge zur Verfügung.

Besuchte Sessions

Samstags habe ich drei Sessions besucht. In der ersten ging es um die aktuelle Rechtslage, was User Generated Content angeht. War eine sehr praktische, fundierte und lehrreiche Session, die vor allem von zwei sehr sympatischen Rechtsanwälten gehalten wurde (Rechtsanwälte sind in der Web-Community ja eher auf einem Sympatielevel mit Bush und Softwarepatente-Lobbyisten).

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(Bild von Dennis Knake)

Danach war ich noch bei zwei Sessions von Patrick Breitenbach. Der Mann ist einfach eine unglaubliche Workshopsau. Gib ihm ein Stift und ein Flipchart und er legt dir eine kompakte, einfach verständliche und nichtsdestotrotz ungemein hilfreiche Session hin. Hab ihn einmal zum Thema Community-Management und einmal zum Thema Kreativitätstechniken gesehen. Beides sehr spannend.

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(Bild von Dennis Knake)

Am Sonntag habe ich mir nur die Polizeisession gegeben, weil die vorher schon als der Geheimtipp schlechthin gehandelt wurde. Ein Mitarbeiter des LKA NRW erzählt in der Session darüber, was die Polizei so im Web macht und welchen Problemen sie sich ausgesetzt sieht. Als extrem witzig und web-2.0-affin aufbereitet.

Meine Sessions

Ich selbst hatte schon lange meine GTD-Session im Barcamp-Wiki angekündigt, wo sie lustigerweise bis zum Schluss die am meisten nachgefragte Session des Baracmps war. Um die Hardcore-Barcamper zu belohnen, hatte ich sie auf den Sonntag gelegt.

Da ich es für sinnlos halte, in 45 Minuten ein komplexes System wie GTD zu erklären, hatte ich mich dafür entschieden, nur die Grundprinzipien zu erläutern und das, was GTD ausmacht, damit die Besucher der Session selbst entscheiden konnten, ob sie das Thema interessiert und sie sich das Buch zulegen wollen.

Das Prinzip ging nach meinem Gefühl aber nicht wirklich auf. Woran das genau liegt ist schwer zu sagen.

Spontan habe ich noch ne Facebook-Einführungssession gemacht, nachdem Samstagabend in der Schlange vor dem Grill einige ihr Interesse bekundet hatten. Also habe ich mit Sebastian zusammen einfach nur die Basics von Facebook gezeigt ohne jegliche Vorbereitung. Hat trotzdem einigen was gebracht, soweit ich das mitbekommen habe.

Fazit

Ich habe das Wochenende sehr, sehr genossen, auch wenn ich eigentlich ständig müde war. Aber die Zeit mit jeder Menge coolen Leuten hat das allemal wett gemacht.

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(Bild von .dean)

Shouts gehen raus an: Mr. Dean und schocki vom pl0g Mob, die wundervolle Gastgeber waren. cbgreenwood aka Grüni, mit dem ich das Wochenende verdammt viel Spaß und eine entspannte Heimreise hatte. Pauli, meine IA-Verbündete. Kai (StyleSpion), weil er seine Kamera in der Tasche gelassen hat. Andre (A-B-T) für Einblicke in das Leben eines Mailorders. mc_o (ebenfalls pl0g) für trockene Kommentare. Collin für den neusten Schnack aus Mitte.

Mehr zum Thema:

Interview mit Marcus Ericsson/jumpman23.com

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Schönes Interview bei Inquiringmind mit Marcus Ericsson, Creative Director von jumpman23.com.

Umgang mit Benutzern im Jahr 2007

Es ist immer wieder lustig, was manche Anbieter von Social Software unter sozial verstehen. openPeople ist YASN (yet another social network), für das ich vor Ewigkeiten mal nen Invite bekommen und mich angemeldet habe. Fand das ganze aber so langweilig, dass ich danach nie mehr drauf gegangen bin.

Pauli hat nun einen alten Eintrag im Blog von openPeople entdeckt, der so einiges über das Benutzerverständnis der Betreiber aussagt.

Wir haben vor einigen Monaten eingeführt, dass wir unsinnige Supportanfragen nicht mehr beantworten, da die meisten Funktionen bei openPeople selbsterklärend sind oder klar und deutlich ausgedrückt auf der Website stehen.

Ist einfach zu geil. Wie können Funktionen selbsterklärend sein, wenn Benutzer sie nicht verstehen. Die Arroganz ist wirklich haarsträubend. Pauli hat sich der Sache ausführlich gewidmet:

Wenn ein Betreiber behauptet, die Funktionen wären selbsterklärend oder klar und deutlich ausgedrückt, dann halte ich das für Selbstüberschätzung und für fehlendes Usability-Denken. Als Betreiber hat man die Plattform selbst aufgebaut und weiß, wo sich alles befindet und wie alles funktioniert. Der User geht mit einem ganz anderen Verständnis ran und muss mit dem zurecht kommen, was der Betreiber für den richtigen Weg hält.

Wenn ein User, oder insbesondere mehrere User, etwas nicht verstehen oder finden, dann liegt das nicht an deren Dummheit, sondern an der mangelnden Bedienbarbeit der Website. Und gerade Supportanfragen sollte man als Grundlage zur Überprüfung der Usability nutzen. Denn daran lässt sich prima ablesen, womit die user Probleme haben.

Wort drauf! Ist schon faszinierend, was für Einstellungen man im Jahr 2007 noch im Bereich Community antrifft. Meine These ist ja, dass der Benutzer immer merkt, ob der Betreiber die Community oder möglicherweise etwas anderes im Fokus hat. So etwas spürt man einer Anwendung immer ab.

Ich rate hier mal ins blaue rein: Der Blogartikel wurde nach einem langen Support-Tag geschrieben, an dem unendliche viele Fragen beantwortet wurden, die einem als Betreiber des Dienstes völlig offensichtlich vorkommen. Stattdessen stellen die Benutzer immer wieder die gleiche Frage. Völlig genervt wurde beschlossen, nicht mehr auf diese Fragen zu reagieren und die Entscheidung wurde dann direkt in einem Blogartikel mitgeteilt. Hab ich auch schon gemacht und kann versichern, dass das immer nach hinten losgeht. Hätte man einmal drüber geschlafen, wäre das wahrscheinlich nicht passiert. Aber so ist der Stein ins Rollen gekommen. An der Reaktion der Betreiber von openPeople wird man ablesen können, wie sie tatsächlich zu ihren Benutzern stehen.

Nachtrag: Hier ist die Reaktion des Webmasters von openPeople. Lag gar nicht so schlecht mit meiner Vermutung zum Entstehen des Artikels.

Überraschung: Innovation bei Social Networks

Berufsbedingt setze ich mich gerade noch mehr mit Social Networks auseinander als sowieso schon. Echt lustig, weil mich schon der Begriff ‘Social Network’ noch bis neulich tierisch genervt hat. Scheint ja so als würde jeder seinen eigenes SN für seine eigene Nische bauen.

Jetzt, wo ich wieder mehr eingestiegen bin, finde ich es sehr spannend, was in dem Bereich gerade auch an neuen Ideen geht. Allen voran der NewsFeed oder MiniFeed als ultimative Informationsquelle darüber, was meine Freunde so machen.

Aleksander Maksimow schreibt in seinem Blog dazu:

Man bietet mit einem MiniFeed so viele Informationen auf einen Blick die den Community gedanken eines Social-Networks erheblich steigern. Denn die Leute machen genau das wofür Sie ein Social-Network brauchen. Sie kommunizieren und tauschen Interessen aus.

Wir haben nach unserem Beta release von morphex einen extremen anstieg der allgemeinen Useraktivität bemerkt ganz egal ob es Bilder Videos oder Events etc. sind, überall gingen die Werte steil nach oben.

Robert hat definitiv recht: Feeds werden eher über kurz als lang Standard für Social Networks werden. Ich bin sehr gespannt, wie das der Akzeptanz der Dienste helfen und welche Auswirkung es auf die Langzeitmotivation der Benutzer haben wird.

Blogged with Flock

IAs Japan » Web Trend Map 2007 Version 2.0

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Die japanische Beratungsagentur Information Architects Japan haben eine neue Version der Web Trend Map herausgegeben. Angelehnt an den U-Bahn-Plan von Tokyo werden so die aktuellen Zusammenhänge im Web-Business visualisiert.

Was das bringt?

In house, we use it as a consulting tool. It has helped us exploring, defining and explaining the Internet strategy and positioning of all of our clients since we first introduced it in January. Each website on the map stands as a (more or less) successful paradigm for an interactive brand, design or business model. In order to position yourself, you need to know your place on this map.

Neben verschiedenen Ausgaben als Desktophintergründe gibt es auch eine Version, die klickbar ist und so als Startseite für Web-2.0-Junkies herhalten kann. [via Basic Thinking]

Wir brauchen eine Lobby

Gernot schreibt den wichtigsten Artikel der Woche: Das Internet braucht in Deutschland dringend eine Lobby.

Wo sind die Lobbygruppen, wenn man sie braucht?

Ich würde mir wünschen, dass die Politik endlich aufhört, IT-Themen als kleine Randthemen zu belächeln und merkt, dass die Situation, die der aktuelle juristische Wildwuchs schafft, ein gewaltiges Hindernis für die Entwicklung der IT-Industrie darstellt.

Ich würde mir wünschen, dass Konzerne wie Yahoo oder Google ein wenig mehr Eier in der Hose Mut hätten, und es bei rechtlicher Unsicherheit auch mal auf eine Klage ankommen lassen. Stattdessen ziehen sie sofort den Schwanz ein, und schießen in vorauseilendem Gehorsam weit übers Ziel hinaus – das eine kostet eventuell Geld, das andere kostet mit Sicherheit Kunden.

The power of twitter

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Wenn das nicht das ultimative Zeichen für den Hype war. Gestern morgen wurde die Teilnehmerliste für das zweite Barcamp in Köln geöffnet. Nach ziemlich genau neun Stunden waren alle 150 Plätze weg. Glücklich, wer Twitter noch nicht als unnützen Blubbermüll abgetan hatte und frühzeitig die Nachricht bekam.

Twitter verdanke ich es auch, dass meine Zimmersuche in Köln für das Barcamp genau 30 Sekunden gebraucht hat.

Ansonsten, liebes Tagebuch, erhole ich mich gerade von meiner Sommergrippe und werde heute nach Frankfurt fahren, um ein paar interessante Weichen für die nächsten Monate Jahre zu stellen (mehr Infos wenn spruchreif).

Meine Twitter/Barcamp-Community

Der Web-2.0-Wanderzirkus macht in Deutschland immer häufiger Station. Ein Barcamp folgt dem nächsten. Überall Webmontage. Nun gibt es auch ein DevHouse, wo es weniger Vortrag und mehr Praxis geben wird.

Im Frühjahr ging mir das ja alles noch eher auf die Nerven. Bei der re:publika hatte ich aus der Entfernung nicht das Gefühl, etwas weltbewegendes zu verpassen. Nach dem Barcamp Frankfurt hatte ich dann eigentlich beschlossen, dem Wanderzirkus abzuschwören. Zuviel Business, zuviel Hype, zuviel Technik. Zuwenig breiter Horizont, zuwenig sich selbst nicht so ernst nehmen, zuwenig Community. Es kommt mal wieder alles anders. Mein Kalender für die nächsten Monate ist gut gefüllt und schuld daran ist…Twitter.

Twitter hat sich in den letzten Wochen für mich zum zentralen Kommunikationstool für eine kleine, emergente Community von Leuten entwickelt, denen das gemeinsame Bier genauso wichtig ist, wie das gemeinsame Philosophieren über die Zukunft des Webs.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man der gefeierte Railsentwickler oder „nur“ ein kleiner Blogger ist, entscheidend ist die Persönlichkeit und das mag ich. Es zählt weniger, was du drauf hast und mehr, wie du drauf bist.

Als Teil dieser Community interessiert es mich dann auch, was jemand gerade macht und wie er drauf ist. Für Außenstehende mag das uninteressantes Geblubber sein, für mich ist es ein Stück geteiltes Leben mit Freunden.

Die Community teilt ihr Leben unter der Woche virtuell per Twitter und am Wochenende persönlich auf den Barcamps. Das ist der Grund, warum ich in Zukunft noch mehr durch die Lande tingeln und meine Profite für Zugtickets ausgeben werde. Ich will mit dem einen anstoßen, vom anderen hören, was er zu Webapplikation XY denkt und das Kid des dritten kennenlernen (ich find’s extrem cool, dass gerade laut über Kinderbetreuung etc. bei den Barcamps nachgedacht wird). Der erste Schritt dazu war für mich, die pl0gbar nach Karlsruhe zu holen, die für mich diesen Communityflair widerspiegelt.

Letztendlich entstehen aus dieser Community auch derbe Projekte, kein Zweifel. Aber gerade weil es in erster Linie um Freundschaft und nicht um Inhalte geht, werden diese Projekte nicht nach Copycat aussehen und nach Business riechen und deshalb gute Erfolgschancen haben.

pl0gbar am 28. Juni im NUN

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Ich habe ja so hin und wieder meine Probleme mit den Webmontagen, weil sie mir einfach zu technisch sind. Ich bin nun mal kein Entwickler und mag mich nicht nur über Frameworks unterhalten. Eigentlich mag ich mich außerhalb meiner Arbeit gar nicht über technische Details des Webs unterhalten, sondern chille lieber entspannt mit Leuten und mache Witze über Web 2.0.

Gänzlich ohne Beamer, Vorträge und zuviel Geekspeak kommen auch die pl0gbars aus. Initiiert von den Autoren von pl0g treffen sich in verschiedenen Städten Geeks und Webenthusiasten, um einfach nur mal ein Bier zu trinken und vor allem, um virtuelle Kontakte in reale Bekanntschaften umzuwandeln.

Nachdem ich den pl0gmob ja beim Barcamp Frankfurt schon erfolgreich beschnuppert habe ist es nun Zeit, die pl0gbar nach Karlsruhe zu holen. Wir treffen uns am 28. Juni in der Lounge des NUN. Wer dabei sein will, sollte sich schnell bei upcoming anmelden, da wir nur zehn Plätze haben und fünf bereits weg sind.

pl0gbar:

Wer pl0g.de kennt, wird die pl0gbar lieben: Leute treffen, fachsimpeln oder einfach nur bei Bier oder Kafe Latte plaudern. Lerne die Menschen hinter den Pixeln kennen, in Farbe und bunt! Wage den Schritt ins echte Leben, treffe Leute, die Du bisher nur aus Deiner Kontaktliste kanntest und lerne neue kennen, die deine Interessen teilen. Schnell und unkompliziert, so wie pl0g.de!

Größtenteils werden spezielle Events als Anlass genommen, sich zu treffen (Apple Keynotes, Wii Launch in Deutschland etc.), es gelingt aber trotzdem das ganze als regelmäßige Institution zu platzieren und alle 2 Wochen abzuhalten.

Du bist kein Blogger, Netzmetzger, Byteritter, Webzwonullkind? Egal, wir freuen uns trotzdem: Komm vorbei und lass Dich anstecken.

Wir möchten jedoch keinen weiteren Mac-Stammtisch, keine Lokale “Dein-Betriebssystem-hier”-User-Group.

Wir sind zeitgemäß “Cross-Platform” und wollen den Spirit der Barcamps und Webmontage direkt in ausgesuchte Bars und Lounges tragen. Reallife-Social-Network ganz im Stil von pl0g.de.

NUN Kultur:

Das Internet ist zurück und diesmal macht es einen auf sozial. Xing, myspace und studiVZ sorgen dafür, dass der Begriff Freund eine wahre Inflation erfahren hat. Wir kehren den Hype um und bringen eure digitalen Buddies aus dem Second Life im echten Leben zusammen.

Die Autorencrew von pl0g veranstaltet im ganzen Bundesgebiet regelmäßige Treffen, um bei Caipis und Wein entspannt zu diskutiert, ob Yahoo der Antichrist ist oder man doch lieber gleich 20 Millionen Risikokapital für sein MashUp aus Videoportal und Haustier-myspace einsammelt.

Höchste Zeit, auch in Karlsruhe einen Ausgleich zum Webmontag zu schaffen und die Betonung wieder auf Bier statt auf bierernst zu legen.

Am 28. Juni macht die pl0gbar in der Lounge des Café NUN halt und heißt jeden willkommen, ob nun ProBlogger, Rails-Entwickler, SL-Designer, YouTube-Ische oder Xing-Networker. Die einfache Regel: keine Präsentation und pitchen darf nur, wer mindestens 1,5 Promille hat.

Auf die Freundschaft 1.0…

Links für KW22

Neben meinem Tumblr-Blog und del.icio.us poste ich gerade viel krasses Zeug bei hypediss.

Links für KW21

Fundstücke wie Videos, Bilder und sonstiges gibt’s in meinem tumblr.