Archiv für die 'Unterwegs' Kategorie

Kein 9to5 für mich

In Berlin findet gerade das 9to5-Festivalcamp statt, auf dass ich eigentlich schon lange gespannt war und als einer der ersten ein “Katze im Sack”-Ticket gekauft hatte. Das war allerdings schon bevor ich diesen kleinen Job angenommen hatte. Nun muss ich mit leider, leider meinen Trip nach Berlin canceln. Die letzten zwei Wochen waren superstressig und dazwischen lag noch ein Barcamp. Noch ein Wochenende mit nur wenig Schlaf in der Penntüte wäre grob fahrlässig. Und so werde ich statt 9to5 ein Wellness-Wochenende machen und mir die 9to5-Sessions im Podcast anhören.

In Wahrheit habe ich aber nur Angst, von den 9to5ern wegen Verrats verprügelt zu werden. Ist ja auch echt dreist, überall das Buch (Wir nennen es Arbeit) zu promoten und dann nen Durschnitts-Vollzeit-Agenturjob anzunehmen.

LOHAS Konferenz in Frankfurt

Daniel hat die Tage schon drüber geschrieben: Am 17. September findet in der Brotfabrik in Frankfurt die LOHAS Konferenz statt. LOHAS steht für Lifestyle of Health and Sustainability. Das ganze klingt ziemlich spannend.

Ich übernehme einfach mal Daniels Idee und poste hier einen Auszug aus dem Manifest:

Wir leben LOHAS - den Lifestyle of Health and Sustainability.

Wir sind die neuen Ökos, von denen die Presse häufig redet. Unser Konsum ist konsquent ökologisch und fair, ohne auf Modernität zu verzichtetn.

Im Gegensatz zu den “alten Ökos” sind wir technologiefreundlich und genussorientiert. Wir gehören aber nicht zur Spassgesellschaft, sondern geniessen nachhaltig. Wir wissen über die Folgen unseres Konsums und versuchen, diese möglichst gering zu halten.

Wir interessieren uns für Gesundheit, Spiritualität, Nachhaltigkeit und Ökologie. Gehen zum Yoga oder Tai-Chi, trinken Grüntee oder Bionade. Häufig sind wir Vegetarier.

Unser Ziel ist ein nachhaltiges und bewusstes Leben, so dass die Generationen von morgen noch eine lebenswerte Umwelt hat.

Erwähnt sei noch das Blog KarmaKonsum.

Barcamp Cologne 2 Fazit

Das für mich dritte Barcamp ging an diesem Wochenende über die Bühne und ich empfand es als das bisher coolste, was vor allem an einem lag: Freunden. Für mich steht bei Barcamps nach wie vor die Community und das Treffen von Menschen im Vordergrund. Ich fahre weniger zum Lernen und Teachen hin.

Schon lustig, was sich da in den letzten Monaten so entwickelt hat. Beim Barcamp Frankfurt im April schrieb ich danach noch, dass ich mich gefreut habe, den pl0g Mob kennenzulernen. Inzwischen habe ich selbst eine pl0gbar mitorganisiert und die Jungs und Mädels viel besser kennengelernt. Deshalb bin ich diesmal auch direkt im pl0g HQ untergekommen. Haha, schon lange nicht mehr mit drei anderen in einem kleinen Raum mit Penntüten und Lumas geratzt. War extrem lustig, vor allem der Geekfaktor. Morgens haben alle als erstes nach ihren Notebooks gegriffen und gecheckt, was die Twitter-Community so macht. Und keiner hat mit den Augen gerollt… Neben den pl0gies habe ich noch zahlreiche andere Leute getroffen, insbesondere Andre von A Better Tomorrow und Kai von StyleSpion.

Businesskasper

Wie oben schon erwähnt ist das Barcamp für mich ein Community-Event, d.h. lauter Leute mit ähnlichen Interessen treffen sich, um auf gleichem Level miteinander Themen zu bearbeiten, sich zu inspieren und inspiriert zu werden. Leider scheint die deutsche Web-2.0-Startup-Szene das ein bisschen anders zu sehen. Für sie ist Barcamp gleichbedeutend mit kostenlose Möglichkeit, die Zielgruppe mit Promo zu zubomben. Und so war der Samstag für mich leider eher negativ belegt, weil mir die ganzen Businesskasper tierisch auf den Sack gingen.

Es schien so, als würde jeder zweite mit einer URL auf dem Rücken rumrennen und Merch in die Menge schmeißen. Ich hab gar nix dagegen, wenn Unternehmen bei Kongressen und Messen ihre Zeug promoten. Aber Barcamps sind OpenSpace-Events, wo so etwas nichts verloren hat, meiner Meinung nach.

Ich hab auch nix gegen Sponsoring. QSC hat die Räume und fantastisches Essen zur Verfügung gestellt und sich trotzdem dezent im Hintergrund gehalten. Aber mir geht es deutlich zu weit, wenn Leute bei der Vorstellungsrunde vor die Sponsorentafel gezerrt werden, damit die auf der Videoaufnahme sichtbar sind.

An der Stelle sei lobend erwähnt, dass es die Sponsoren diesmal nicht aufs T-Shirt gepackt haben, womit dieses in der Öffentlichkeit tragbar geworden ist. Sehr cool!

Ich bin auch dankbar für Bier-Sponsoren. Aber wenn jeder, den man fragt das Produkt des Sponsors für totalen Müll hält würde ich mein Geld und meine Zeit lieber drauf verwenden, das Ding fit zu machen als Pseudo-Stimmung und NewEconomy-Feeling bei der Party zu verbreiten.

Also, liebe Businesskasper, es gibt eine Fülle von Web-2.0-Kongressen und -Events in Deutschland. Wenn ihr Geldgeber sucht und werben wollt, dann geht doch dahin. Wenn ihr zum Barcamp kommen wollt, erwarte ich, dass ihr euch vor allem über Kompetenz in den Sessions bemerkbar macht.

Knips-Wahnsinn

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(Bild von Dennis Knake)

Noch eine Sache hat mich diesmal so sehr gestört, wie nie zuvor: die permanente Knipserei. Ich glaube, ich habe noch nachts im Schlaf ständig eine DigiSLR neben mir auslösen gehört. Bei der Vorstellungsrunde am Samstagmorgen war es unerträglich. Ich stand halt relativ weit vorne. Neben mir irgendein Fritz, der von jedem nicht ein, sondern gleich 10 Bilder mit der Serienbildfunktion machen musste. Dazu kamen zwei Videokameras, die einen ständig im Fokus hatten oder auch gerne mal von hinten kam, um heimlich zu filmen, was man gerade so auf seinem Bildschirm hatte. Würde behaupten, dass ich in meinem ganzen restlichen Leben zusammengenommen noch nie soviel fotografiert und gefilmt wurde wie am Samstag allein.

Würde ein Deal vorschlagen: Wenn ihr eure Kameras im Rucksack lasst, lasse ich mein Notebook auch dort und höre euch bei euren Sessions zu.

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(Bild von MrTopf)

Sonntag = das wahre Barcamp

Nachdem ich mich am Samstag etwas zu sehr von den Businesskaspern und Dauerknipsern habe die Stimmung versauen lassen (was man sehr schön an meinem Twitterfeed sehen konnte) habe ich mir für den Sonntag vorgenommen, nur das positive zu bemerken. Interessanterweise war das überhaupt kein Problem, da die meisten Businesskasper Sonntags gar nicht mehr auftauchten und die Runde insgesamt deutlich kleiner und community-mäßiger wurde.

Der Barcamp-Sonntag ist echt ein interessantes Phänomen. Es sind deutlich weniger Leute da. Alle sind ein bisschen müde und nicht mehr so aufgedreht. Das Promo-Material ist unter die Leute gebracht und vor allem haben auch die Rookies verstanden, was eine Session ist und wie sie aussehen kann. Die meisten von denen, die das erste Mal dabei sind, sind Samstags noch etwas verunsichert, ob sie denn überhaupt was beitragen können und trauen sich noch nicht so richtig. Samstagabend haben sie dann bemerkt, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen und bieten Sonntag mal direkt ne eigene Session an. Somit steht Sonntags immer noch ein bisschen mehr Knowledge zur Verfügung.

Besuchte Sessions

Samstags habe ich drei Sessions besucht. In der ersten ging es um die aktuelle Rechtslage, was User Generated Content angeht. War eine sehr praktische, fundierte und lehrreiche Session, die vor allem von zwei sehr sympatischen Rechtsanwälten gehalten wurde (Rechtsanwälte sind in der Web-Community ja eher auf einem Sympatielevel mit Bush und Softwarepatente-Lobbyisten).

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(Bild von Dennis Knake)

Danach war ich noch bei zwei Sessions von Patrick Breitenbach. Der Mann ist einfach eine unglaubliche Workshopsau. Gib ihm ein Stift und ein Flipchart und er legt dir eine kompakte, einfach verständliche und nichtsdestotrotz ungemein hilfreiche Session hin. Hab ihn einmal zum Thema Community-Management und einmal zum Thema Kreativitätstechniken gesehen. Beides sehr spannend.

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(Bild von Dennis Knake)

Am Sonntag habe ich mir nur die Polizeisession gegeben, weil die vorher schon als der Geheimtipp schlechthin gehandelt wurde. Ein Mitarbeiter des LKA NRW erzählt in der Session darüber, was die Polizei so im Web macht und welchen Problemen sie sich ausgesetzt sieht. Als extrem witzig und web-2.0-affin aufbereitet.

Meine Sessions

Ich selbst hatte schon lange meine GTD-Session im Barcamp-Wiki angekündigt, wo sie lustigerweise bis zum Schluss die am meisten nachgefragte Session des Baracmps war. Um die Hardcore-Barcamper zu belohnen, hatte ich sie auf den Sonntag gelegt.

Da ich es für sinnlos halte, in 45 Minuten ein komplexes System wie GTD zu erklären, hatte ich mich dafür entschieden, nur die Grundprinzipien zu erläutern und das, was GTD ausmacht, damit die Besucher der Session selbst entscheiden konnten, ob sie das Thema interessiert und sie sich das Buch zulegen wollen.

Das Prinzip ging nach meinem Gefühl aber nicht wirklich auf. Woran das genau liegt ist schwer zu sagen.

Spontan habe ich noch ne Facebook-Einführungssession gemacht, nachdem Samstagabend in der Schlange vor dem Grill einige ihr Interesse bekundet hatten. Also habe ich mit Sebastian zusammen einfach nur die Basics von Facebook gezeigt ohne jegliche Vorbereitung. Hat trotzdem einigen was gebracht, soweit ich das mitbekommen habe.

Fazit

Ich habe das Wochenende sehr, sehr genossen, auch wenn ich eigentlich ständig müde war. Aber die Zeit mit jeder Menge coolen Leuten hat das allemal wett gemacht.

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(Bild von .dean)

Shouts gehen raus an: Mr. Dean und schocki vom pl0g Mob, die wundervolle Gastgeber waren. cbgreenwood aka Grüni, mit dem ich das Wochenende verdammt viel Spaß und eine entspannte Heimreise hatte. Pauli, meine IA-Verbündete. Kai (StyleSpion), weil er seine Kamera in der Tasche gelassen hat. Andre (A-B-T) für Einblicke in das Leben eines Mailorders. mc_o (ebenfalls pl0g) für trockene Kommentare. Collin für den neusten Schnack aus Mitte.

Mehr zum Thema:

1,5 Monate Neue Digitale

Jaja, die ganzen faulen Studentenfreunde von mir beschweren sich schon, dass hier nix mehr geht. Ihr wisst doch gar nicht, was Arbeit ist! Ich wusste es ja auch nicht ;-)

Ist tatsächlich so, dass ich wohl noch nie in meinem Leben so viel gearbeitet habe, wie derzeit. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich noch nie festangestellt war und 8-Stunden-Tage (8, yeah, right, wer’s glaubt…) hatte. Ich war da auch ein bisschen unsicher, ob ich mich überhaupt so lange konzentrieren kann. So etwas ist nicht gerade meine Stärke.

Nun sind schon 1,5 Monate vorbei und ich fühle mich immer noch wie in der ersten Woche. Die Zeit rast unglaublich schnell. Das ganze macht nicht immer nur Spaß. Manches ist auch harte Schule. Aber das passt schon. Deswegen mache ich das ja schließlich.

Ich finde allein schon die Erfahrung des Festangestellten-Dasein enorm spannend. Ich konnte nie verstehen, wie man seine Freizeit mit nem Bier vor dem Fernseher verbringen kann und nix anderes an den Start kriegt. Nun bin ich selbst arg versucht, mir nen dicken Plasma-TV zu kaufen und mich jeden Abend vor das Ding fallen zu lassen, um das Hirn endlich abschalten zu können. Alles sehr horizonterweiternd.

Auf der anderen Seite arbeite ich gerade an Projekten, die auf nem Level laufen, das für mich bisher unvorstellbar war. Darf natürlich nix verraten. Aber das ist definitiv keine Kinderkacke. Damit einher geht natürlich das obligatorische Agenturproblem: Ich hab für nix anderes mehr Zeit. Bin diese Woche schon zwei Mal mit dem Zug um 23h gefahren, um kurz daheim zu pennen und mich am nächsten Morgen wieder auf den Weg zu machen. Aber passt schon. Heute war Deadline und die Nächte davor sind per Naturgesetz eher kurz. Ist auch nicht anders wie im Studium.

Nun freue ich mich erstmal auf das Barcamp in Köln am kommenden Wochenende. Die Twitter/Barcamp-Community ist in den letzten Monaten gut gewachsen und so gibt es einen Haufen Fressen, die ich endlich mal in FL (First Life) treffen will. Man sieht sich in Kölle.

In Zürich

Um meinem langweiligen Leben als Angestellter zu entkommen bin ich dieses Wochenende mal schnell nach Zürich abgehauen.

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Dort war ich, um endlich mal all die anderen Nasen im wahren Leben kennenzulernen, mit denen ich sonst bei den Blogwerkblogs als Autoren geführt bin.

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Tagsüber gab’s kennenlernen, Feedback geben und Kritik hören. Abends dann eher rumlaufen und dem Züri Fäscht entkommen (ich hasse Menschenmassen).

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Interessant ist auf jeden Fall, was man hier machen kann, wenn man mal keinen Bock mehr auf seine Kids hat.

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Das geht ja gut los

Mein erster Arbeitstag in Frankfurt und gleich mal in den Streik der Bahn geraten. Mal sehen, ob es bei den versprochenen nur 30 Minuten Verspätung bleibt.

Zum Glück habe ich mich schon letzte Woche für mein neues Leben als Pendler ausgestattet:

  • Mit der HSDPA-Flat von MoobiCent bin ich online.
  • Mit dem Audiobuch-Abo von audible hat mein Gehirn auch was zu tun.

Update: Es waren dann doch 90 Minuten Verspätung und dann kam auch noch die Mail von meinem Chef, dass ich erst morgen meinen 1. Arbeitstag habe. Also, alles zurück auf Anfang und morgen dann der hoffentlich entspanntere Start.

Zum Verständnis: Da mit ND alles so schnell ging, arbeite ich im Juli nicht Vollzeit, sondern nur 15 Tage, um meine anderen Projekte zu ende bringen zu können und meine bestehenden Kunden nicht im Regen stehen lassen zu müssen.

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9to5.Wir nennen es Arbeit - Festival-Camp

Glaub, ich werde mich im August mal wieder nach Berlin begeben.

Aus der Pressemitteilung:

Die Zentrale Intelligenz Agentur veranstaltet vom Donnerstag, den 23.08.07 bis Sonntag, den 26.08.07, das 9to5.Wir nennen es Arbeit-Festival-Camp. Drei Tage und Nächte werden jeweils von 9 Uhr abends bis 5 Uhr morgens insgesamt 50 interdisziplinäre Veranstaltungen zu den Themen Kunst, Ökonomie, Selbstorganisation und Weltverbesserung im Berliner Radialsystem V ( www.radialsystem.de) stattfinden.

Als Keynote-Sprecher haben bislang Tom Hodgkinson (”Anleitung zum Müßiggang”) und Frithjof Bergmann (”Neue Arbeit - Neue Kultur”) zugesagt. Im Rahmen des “Kleine Labels - Große Bands”-Abends spielen am Freitag, 24.08.07 ClickClickDecker, Jeans Team, Britta, Ampl:tude, Sir Simon Battle ab Mitternacht auf der Saal-Bühne. Weitere Acts und Redner werden demnächst bekanntgegeben.

Am Donnerstag, Freitag, Samstag von 12 bis 20 Uhr ist das Radialsystem V ein offenes Großraumbüro mit Sonnendeck und eigener Insel auf der Spree. Im ganzen Haus stehen Arbeitsplätze bereit: Ob auf der überdachten Terrasse, an der Spree, in der zentralen Halle oder in den Studios - Platz, Strom und freies WLAN zum Arbeiten mit dem eigenen Laptop gibt es überall - und ohne Reservierung. Jeder Interessierte ist eingeladen, aktiv am Festival-Camp teilzunehmen.

Unterwegs in London

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Nach einem sehr entspannten Morgen ging es als erstes in die Tate Modern für zwei Ausstellungen. Die erste heißt ‚The Artist’s Dining Room‘ und featured drei deutsche Künstler, die in der Tradition der Abstraktion arbeiten.

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Die zweite Ausstellung zeigt auf einem kompletten Stockwerk die Arbeiten von Gilbert & George, einem Künstler-Duo, die teilweise gigantische Arbeiten produziert haben.

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Nach einem sehr englischen Mittagessen, das ich euch hier bildermäßig erspare ging’s zur Art Acadmey, wo ich James Hart Dyke in die Benutzung seiner Webseite einführte. Auf dem Foto sind James und Rob in Rob’s Studio.

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Updates aus London

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Ich sitze gerade auf einem Sofa, und wenn ich hoch schaue sehe ich das, was man auf dem Bild sieht. Ich bin für ein paar Tage in London bei meinen Freunden Rob und Aimie. Nachdem wir für eine Menge Projekte immer nur am Campfire geredet haben wird es mal wieder Zeit gemeinsam nen Tee zu trinken. Da ich von Karlsruhe günstiger nach London als nach Berlin komme frage ich mich auch mal wieder, warum ich das nicht häufiger mache.

Die letzten Wochen waren mit Arbeit vollgepackt. Da tut es ganz gut, sich mal für ein paar Tage nicht morgens um sechs direkt an den Rechner zu setzen. Wobei es hier natürlich auch um Arbeit geht. Die Hälfte meiner Kunden in diesem Jahr sind aus London. So treffe ich in den nächsten Tagen Leute, für die ich Webseiten gebaut habe, die ich aber noch nie gesehen habe. Außerdem werden Rob und ich uns ausführlich über die Zukunft von Visionary Tree unterhalten.

Wenn ich schon erzähle was so geht, hier noch ein paar mehr Updates:

  • Auch wenn der eine oder andere das für nicht mehr möglich gehalten hat, die letzten Wochen habe ich wieder für eine große Agentur gearbeitet. Die Agentur brauchte einen Onlinespezialisten und so habe ich fünf Tage als freier Informationsarchitekt ein Feinkonzept zu einer Produktwebseite gebaut. Ich bin selbst etwas überrascht, wie ungemein viel Spaß mir der Job gemacht hat. Für mich als freier Webworker, der bei Projekten meist alles mögliche macht, war es eine neue Erfahrung, als Spezialist in ein Team geholt zu werden und mich wirklich nur um das kümmern zu müssen, wo meine Kernkompetenzen liegen. Dazu kommt, dass ich nur zum Briefing in die Agentur musste und alles andere bei mir machen konnte. Den Job habe ich über die Empfehlung eines Bekannten bekommen, der regelmäßig mein Blog liest und unter anderem auch deshalb wusste, dass ich der richtige für den Job bin. Also, wenn die Umstände passen arbeite ich sehr gerne mit Agenturen zusammen, nur um das noch mal deutlich zu sagen.
  • Ab nächster Woche schreibe ich für das Produktivitätsblog imgriff.com vom Blogwerk. Bin etwas überrascht, wie schnell sich diese Möglichkeit ergeben hat und freue mich sehr, einen neuen Output für meine Gedanken zum Thema Produktivität, GTD, Webwork etc. gefunden zu haben.
  • Ich werde am Samstag auf dem Barcamp in Frankfurt sein. Vielleicht sieht man sich da.

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Reisepläne April 2007

  • Ich bin morgen kurz in Düsseldorf.
  • Vom 16. bis 19. bin ich endlich mal wieder in London.
  • Mit re:bulica wird’s bei mir leider nichts. Dafür bin ich am 21. und 22. auf dem Barcamp in Frankfurt.
  • Über Ostern bin ich wahrscheinlich in Darmstadt.

Falls irgendwer an den Orten Lust auf nen Kaffee hat…

re:publica leider ohne mich

Mit blutendem Herzen habe ich mich heute entschieden nicht zur re:publica zu fahren. Der Grund ist schlicht und einfach die Kohle. Auch wenn die re:publica in meinen Augen nun wirklich günstig ist, so kommen doch für mich mit Fahrtkosten und Spesen vor Ort soviel zusammen, dass ich es mir gerade einfach nicht leisten kann. Mag irgendwer sonst dort ein bisschen Coworking evangelisieren?

re:publica vom 11. bis 13. April in Berlin

Gerade erst gesehen. Der Termin für die re:publica in Berlin steht endlich. Und ich werde definitiv dabei sein, falls einer meiner Berliner Freunde einen Schlafplatz für mich übrig hat.

re:publica » Info:

“re:publica - Leben im Netz” greift als Konferenz das auf, was einige unter “Web 2.0″, andere unter “Open Source” oder “Social Media” verstehen:

Soziale Netzwerke, Blogs, Podcasts, Videocasts, Online- und Offline-Communities und -Services - all diese Aspekte werden bei der re:publica ebenso umfassend zur Sprache kommen wie Hintergründe, die Philosophie, die Prinzipien, die rechtlichen Grundlagen der sozialen (R)evolution im Netz.

Kurzum: Es geht um Kultur.

Neben den Diskussionen und Vorträgen wird es Workshops geben und auch kommerzielle Aspekte kommen zur Sprache: re:publica wird diskutieren, ob und wie man als Blogger oder Podcaster seinen Lebensunterhalt verdienen kann und auf bisherige Erfahrungen zurückblicken.

Momente

Ich halte mich ja für jemanden, der sich für tausend Dinge gleichzeitig interessiert und diese Dinge können auch sehr unterschiedlich sein. Aber innerhalb der letzten beiden Monate fand ich mich in Momenten wieder wo sogar ich mich gefragt habe, ob diese Bandbreite einfach zu durchgedreht ist. Hier eine Auswahl von Momenten:

  • Dem Singersongwriter Denison Wittmer beim Eröffnungskonzert unseres Kaffeehauses in Karlsruhe zugehört
  • Frühstück mit Pancakes und Omletts zusammen mit Matt in nem kleinen Schuppen in Austin, der schon Kulisse für nen Quentin Tarantino Film war.
  • Mit Manuel in nem Berliner Bistro über die Freaks und Web 2.0 geredet
  • Weihnachtsbaum in einer kleinen Kirche im Norden Londons geschmückt
  • Mit Alex früh morgens über die Zukunft unseres Fachbereichs diskutiert
  • The Science of Sleep in Berlin in einem kleinen Kino in einem roten Ledersessel gesehen
  • Bei einem Footballspiel des ultrakonversativen College Texas A&M gewesen
  • Bei den Eltern eines Kunden in Essex, London Tee getrunken und über Wikipedia und Wisdom of the Crowds philosophiert
  • Mit Haso in einem Berliner Kaffeehaus über Emerging Church und Kubik geredet
  • Borat goes America in einem Kino in Houston gesehen
  • Im Quartalstreffen der Union Baptist Organisation in Houston gesessen
  • In Berlin bei ner Party Joints und Koks angeboten bekommen
  • Bei der Medianight in Darmstadt das Gewinnnervideo des Hessischen Filmpreises bestaunt.
  • Halloween-Parade auf der Kneipenmeile in Austin, Texas erlebt
  • Klatsch aus meiner alten Gemeinde mit meinen kleinen Schwestern in Darmstadt ausgetauscht.
  • 2Step-Tanzstunden im Mainstreet Coffeehouse in Tomball, Texas erfolgreich verweigert
  • Nen Second-Life-Job angeboten bekommen
  • In einem Berliner Buchladen ein Buch über selbstorganisierende Systeme von einem Künstlerkollektiv aus Dänemark gekauft
  • GTA: Liberty City Stories auf meiner PSP gezockt
  • Eine echte Rakete bei der NASA gesehen

St.Oberholz

Nachdem das St.Oberholz in jedem zweiten Artikel über Wir nennen es Arbeit erwähnt wurde, habe ich heute mal die Gelegenheit für eine kleine Pilgerreise zu diesem Wallfahrtsort der digitalen Bohème genutzt. Und es stimmt, die beste Psychoanalyse eines Publikums lässt sich mit Hilfe von iTunes Sharing machen ;-)

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Im besten Hipsterstil musste es natürlich ein Bagel mit Rucola zum Frühstück sein.

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Die Wahrheit über unser Texas-Meeting

Ich hatte gehofft, es würde geheim bleiben. Aber Doug hat das Schweigegelübde gebrochen und den wahren Grund für unseren Trip nach Texas veröffentlicht.