Archive for the 'Unterwegs' Category

Besuch bei carhartt

carhartt Outlet & Gallery

Das Apple auf meiner Markenrangliste ganz oben steht, ist kein Geheimnis. Auf Platz 2 steht knapp dahinter Carhartt. Die alte Arbeitermarke aus den USA hat in Europa ein ungemeines Gespür für dezenten Style und den richtigen Lifestyle.

carhartt Outlet & Gallery

Deswegen hatte der Weg heute Morgen von Karlsruhe an die Schweizer Grenze zum Carhartt Outlet Store fast etwas von einer Wallfahrt ;-) Außerdem nutze ich gerne jede Chance, um mit den Jungs (in dem Fall Daniel, Benson und Radek) unterwegs zu sein.

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London: FOWD und natürlich viel Essen

Future of Web Design conference

Mitte April war ich für die Future of Web Design Konferenz in London. Auch hier musste ich mal wieder feststellen, dass es inzwischen kaum noch wirklich interessant ist, auf Konferenzen zu gehen, wenn man sich zwischendurch sowieso auf dem Laufenden hält. Es bleibt dann halt meistens einfach recht basic.

Future of Web Design conference

Gelohnt hat es sich aber trotzdem, da einzelne Vorträge durchaus inspirierend waren. Alle Vorträge mit Folien und MP3s gibt es auf der Veranstaltungsseite zum Nacherleben. Meine Empfehlung: Andy Budd’s Vortrag zu ‘Designing the user experience curve’.

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Motoki Wohnzimmer

Wie angekündigt war ich am Samstag bei meinen Freunden von Motoki in Köln zu Gast und habe ein bisschen was zu Zeitmanagement und Produktivität erzählt. Eigentlich mache ich solche Workshops zu dem Thema nicht mehr so gerne, weil das Thema für verschiedene Menschen einfach extrem unterschiedlich angegangen werden muss. Und was für den einen super funktioniert geht für den anderen gar nicht. Deswegen mache ich keine GTD-Sessions mehr bei Barcamps. Für Motoki habe ich aber gerne eine Ausnahme gemacht, weil das wunderbar als Ausrede funktioniert, um mir endlich mal ihre Räume in Köln-Ehrenfeld anzusehen. Danke an Micha und Dorle für die Einladung und Danke an Eva und Kai, die mir mal wieder ihr Sofa für die Nacht zur Verfügung gestellt haben.

Hier ein paar Impressionen.

Motoki - Trimm dich

Motoki - Trimm dich

Motoki - Trimm dich

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Impressionen vom Insaint Wochenende

Bevor ab heute Abend schon die nächsten Stationen auf meinem April-Wochenend-Marathon anstehen, wollte ich euch noch schnell ein paar Impressionen vom letzten Wochenende beim Insaint Collective zeigen.

Und was soll man über ein Wochenende sagen, das auf gemeinsamen Essen aufgebaut war? You had me at ‘food’…

Insaint Wochenende

Das Essen wurde dann immer (aber nur kurzfristig) von Gesprächen unterbrochen bzw. Ruhepausen für den Magen.

Insaint Wochenende

Oder um den Raum für das nächste Essen vorzubereiten.

Insaint Wochenende

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Media Flashback

Bin gerade mal wieder in Dieburg bei meinem alten Fachbereich. Springe mit einem Kollegen kurzfristig für unseren Geschäftsführer ein und halte einen Vortrag zu all dem, was man uns früher mal hätte sagen sollen.

Nachtrag: Mein Studiengang Media System Design wird ja eingestellt (don’t get me started on that one). Gestern habe ich erfahren, dass es insgesamt nur 450 Media System Designer da draußen geben wird. Wir kommen also zukünftig als Limited Edition. Gleich mal zum Chef und ne Gehaltserhöhung fordern ;-)

anorak21 & insaint

Schon interessant, wie so eine BahnCard100 das Verhalten verändert, wenn man praktisch kostenlos durch die Republik reisen kann. Wenn man dann noch so ungebunden ist wie ich (zumindest am Wochenende…verdammte Festanstellung), sagt man einfach ständig ja, wenn irgendwo was geht. Und so kann es passieren, dass man im April jedes Wochenende unterwegs ist.

Gerade sitze ich im Zug auf dem Weg ins nord-hessische Outback, um endlich mal bei den Jungs & Mädels von anorak21 vorbeizuschauen. Die haben sich neulich ne Jugendherberge angelacht. Bin sehr gespannt, was sie draus gemacht haben.

Zu dem Wochenende eingeladen hat das Insaint Collective. Geht darum zusammen zu kommen, gemeinsam zu denken, zu spinnen und sich gegenseitig zu inspirieren. Hat so ein bisschen was Think-Tank-mäßig. Mal schauen. Freue mich aber vor allem darauf, eine ganze Reihe neuer Leute kennen zu lernen. Ich mag es einfach sehr, aus meinem gewohnten Umfeld rauszukommen und z.B. mit Leuten zusammen zu treffen, die mit dem Web nicht wirklich viel am Hut haben. Neue Perspektiven und jedes mal ein bisschen Horizonterweiterung.

Zeitmanagement-Workshop bei Motoki

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Am 12. April bin ich bei meinen Freunden vom Motoki Kollektiv. Die machen unter dem Slogan “Trimm dich” eine Eventwoche in ihrem „Wohnzimmer“ in Köln Ehrenfeld und haben mich eingeladen, etwas über Zeitmanagement und Produktivität zu erzählen. Ich werde das ganze sehr praktisch und interaktiv halten, damit jeder was mitnehmen kann, ohne gleich tief in GTD einsteigen zu müssen. Kommt vorbei, wenn ihr in der Nähe seid, würde mich freuen. Und schaut euch auch den Rest der Wochenprogramms an. Da geht einiges…

Wartezeiten



am Bahnhof sind immer gefährlich.

OoO ade

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Noch ein kleiner Nachtrag zum Wochenende. Die Musikkapelle meiner Buddies Martin und Benson hat ihre siebenjährige Bandgeschichte bei einem kleinen Festival in Karlsruhe beendet. Also habe ich ein schwarzes Label-Shirt und einen schwarzen Hoodie rausgesucht und mich zur Abwechslung mal auf ein Hardcore-Konzert begeben.

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Kein 9to5 für mich

In Berlin findet gerade das 9to5-Festivalcamp statt, auf dass ich eigentlich schon lange gespannt war und als einer der ersten ein “Katze im Sack”-Ticket gekauft hatte. Das war allerdings schon bevor ich diesen kleinen Job angenommen hatte. Nun muss ich mit leider, leider meinen Trip nach Berlin canceln. Die letzten zwei Wochen waren superstressig und dazwischen lag noch ein Barcamp. Noch ein Wochenende mit nur wenig Schlaf in der Penntüte wäre grob fahrlässig. Und so werde ich statt 9to5 ein Wellness-Wochenende machen und mir die 9to5-Sessions im Podcast anhören.

In Wahrheit habe ich aber nur Angst, von den 9to5ern wegen Verrats verprügelt zu werden. Ist ja auch echt dreist, überall das Buch (Wir nennen es Arbeit) zu promoten und dann nen Durschnitts-Vollzeit-Agenturjob anzunehmen.

LOHAS Konferenz in Frankfurt

Daniel hat die Tage schon drüber geschrieben: Am 17. September findet in der Brotfabrik in Frankfurt die LOHAS Konferenz statt. LOHAS steht für Lifestyle of Health and Sustainability. Das ganze klingt ziemlich spannend.

Ich übernehme einfach mal Daniels Idee und poste hier einen Auszug aus dem Manifest:

Wir leben LOHAS - den Lifestyle of Health and Sustainability.

Wir sind die neuen Ökos, von denen die Presse häufig redet. Unser Konsum ist konsquent ökologisch und fair, ohne auf Modernität zu verzichtetn.

Im Gegensatz zu den “alten Ökos” sind wir technologiefreundlich und genussorientiert. Wir gehören aber nicht zur Spassgesellschaft, sondern geniessen nachhaltig. Wir wissen über die Folgen unseres Konsums und versuchen, diese möglichst gering zu halten.

Wir interessieren uns für Gesundheit, Spiritualität, Nachhaltigkeit und Ökologie. Gehen zum Yoga oder Tai-Chi, trinken Grüntee oder Bionade. Häufig sind wir Vegetarier.

Unser Ziel ist ein nachhaltiges und bewusstes Leben, so dass die Generationen von morgen noch eine lebenswerte Umwelt hat.

Erwähnt sei noch das Blog KarmaKonsum.

Barcamp Cologne 2 Fazit

Das für mich dritte Barcamp ging an diesem Wochenende über die Bühne und ich empfand es als das bisher coolste, was vor allem an einem lag: Freunden. Für mich steht bei Barcamps nach wie vor die Community und das Treffen von Menschen im Vordergrund. Ich fahre weniger zum Lernen und Teachen hin.

Schon lustig, was sich da in den letzten Monaten so entwickelt hat. Beim Barcamp Frankfurt im April schrieb ich danach noch, dass ich mich gefreut habe, den pl0g Mob kennenzulernen. Inzwischen habe ich selbst eine pl0gbar mitorganisiert und die Jungs und Mädels viel besser kennengelernt. Deshalb bin ich diesmal auch direkt im pl0g HQ untergekommen. Haha, schon lange nicht mehr mit drei anderen in einem kleinen Raum mit Penntüten und Lumas geratzt. War extrem lustig, vor allem der Geekfaktor. Morgens haben alle als erstes nach ihren Notebooks gegriffen und gecheckt, was die Twitter-Community so macht. Und keiner hat mit den Augen gerollt… Neben den pl0gies habe ich noch zahlreiche andere Leute getroffen, insbesondere Andre von A Better Tomorrow und Kai von StyleSpion.

Businesskasper

Wie oben schon erwähnt ist das Barcamp für mich ein Community-Event, d.h. lauter Leute mit ähnlichen Interessen treffen sich, um auf gleichem Level miteinander Themen zu bearbeiten, sich zu inspieren und inspiriert zu werden. Leider scheint die deutsche Web-2.0-Startup-Szene das ein bisschen anders zu sehen. Für sie ist Barcamp gleichbedeutend mit kostenlose Möglichkeit, die Zielgruppe mit Promo zu zubomben. Und so war der Samstag für mich leider eher negativ belegt, weil mir die ganzen Businesskasper tierisch auf den Sack gingen.

Es schien so, als würde jeder zweite mit einer URL auf dem Rücken rumrennen und Merch in die Menge schmeißen. Ich hab gar nix dagegen, wenn Unternehmen bei Kongressen und Messen ihre Zeug promoten. Aber Barcamps sind OpenSpace-Events, wo so etwas nichts verloren hat, meiner Meinung nach.

Ich hab auch nix gegen Sponsoring. QSC hat die Räume und fantastisches Essen zur Verfügung gestellt und sich trotzdem dezent im Hintergrund gehalten. Aber mir geht es deutlich zu weit, wenn Leute bei der Vorstellungsrunde vor die Sponsorentafel gezerrt werden, damit die auf der Videoaufnahme sichtbar sind.

An der Stelle sei lobend erwähnt, dass es die Sponsoren diesmal nicht aufs T-Shirt gepackt haben, womit dieses in der Öffentlichkeit tragbar geworden ist. Sehr cool!

Ich bin auch dankbar für Bier-Sponsoren. Aber wenn jeder, den man fragt das Produkt des Sponsors für totalen Müll hält würde ich mein Geld und meine Zeit lieber drauf verwenden, das Ding fit zu machen als Pseudo-Stimmung und NewEconomy-Feeling bei der Party zu verbreiten.

Also, liebe Businesskasper, es gibt eine Fülle von Web-2.0-Kongressen und -Events in Deutschland. Wenn ihr Geldgeber sucht und werben wollt, dann geht doch dahin. Wenn ihr zum Barcamp kommen wollt, erwarte ich, dass ihr euch vor allem über Kompetenz in den Sessions bemerkbar macht.

Knips-Wahnsinn

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(Bild von Dennis Knake)

Noch eine Sache hat mich diesmal so sehr gestört, wie nie zuvor: die permanente Knipserei. Ich glaube, ich habe noch nachts im Schlaf ständig eine DigiSLR neben mir auslösen gehört. Bei der Vorstellungsrunde am Samstagmorgen war es unerträglich. Ich stand halt relativ weit vorne. Neben mir irgendein Fritz, der von jedem nicht ein, sondern gleich 10 Bilder mit der Serienbildfunktion machen musste. Dazu kamen zwei Videokameras, die einen ständig im Fokus hatten oder auch gerne mal von hinten kam, um heimlich zu filmen, was man gerade so auf seinem Bildschirm hatte. Würde behaupten, dass ich in meinem ganzen restlichen Leben zusammengenommen noch nie soviel fotografiert und gefilmt wurde wie am Samstag allein.

Würde ein Deal vorschlagen: Wenn ihr eure Kameras im Rucksack lasst, lasse ich mein Notebook auch dort und höre euch bei euren Sessions zu.

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(Bild von MrTopf)

Sonntag = das wahre Barcamp

Nachdem ich mich am Samstag etwas zu sehr von den Businesskaspern und Dauerknipsern habe die Stimmung versauen lassen (was man sehr schön an meinem Twitterfeed sehen konnte) habe ich mir für den Sonntag vorgenommen, nur das positive zu bemerken. Interessanterweise war das überhaupt kein Problem, da die meisten Businesskasper Sonntags gar nicht mehr auftauchten und die Runde insgesamt deutlich kleiner und community-mäßiger wurde.

Der Barcamp-Sonntag ist echt ein interessantes Phänomen. Es sind deutlich weniger Leute da. Alle sind ein bisschen müde und nicht mehr so aufgedreht. Das Promo-Material ist unter die Leute gebracht und vor allem haben auch die Rookies verstanden, was eine Session ist und wie sie aussehen kann. Die meisten von denen, die das erste Mal dabei sind, sind Samstags noch etwas verunsichert, ob sie denn überhaupt was beitragen können und trauen sich noch nicht so richtig. Samstagabend haben sie dann bemerkt, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen und bieten Sonntag mal direkt ne eigene Session an. Somit steht Sonntags immer noch ein bisschen mehr Knowledge zur Verfügung.

Besuchte Sessions

Samstags habe ich drei Sessions besucht. In der ersten ging es um die aktuelle Rechtslage, was User Generated Content angeht. War eine sehr praktische, fundierte und lehrreiche Session, die vor allem von zwei sehr sympatischen Rechtsanwälten gehalten wurde (Rechtsanwälte sind in der Web-Community ja eher auf einem Sympatielevel mit Bush und Softwarepatente-Lobbyisten).

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(Bild von Dennis Knake)

Danach war ich noch bei zwei Sessions von Patrick Breitenbach. Der Mann ist einfach eine unglaubliche Workshopsau. Gib ihm ein Stift und ein Flipchart und er legt dir eine kompakte, einfach verständliche und nichtsdestotrotz ungemein hilfreiche Session hin. Hab ihn einmal zum Thema Community-Management und einmal zum Thema Kreativitätstechniken gesehen. Beides sehr spannend.

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(Bild von Dennis Knake)

Am Sonntag habe ich mir nur die Polizeisession gegeben, weil die vorher schon als der Geheimtipp schlechthin gehandelt wurde. Ein Mitarbeiter des LKA NRW erzählt in der Session darüber, was die Polizei so im Web macht und welchen Problemen sie sich ausgesetzt sieht. Als extrem witzig und web-2.0-affin aufbereitet.

Meine Sessions

Ich selbst hatte schon lange meine GTD-Session im Barcamp-Wiki angekündigt, wo sie lustigerweise bis zum Schluss die am meisten nachgefragte Session des Baracmps war. Um die Hardcore-Barcamper zu belohnen, hatte ich sie auf den Sonntag gelegt.

Da ich es für sinnlos halte, in 45 Minuten ein komplexes System wie GTD zu erklären, hatte ich mich dafür entschieden, nur die Grundprinzipien zu erläutern und das, was GTD ausmacht, damit die Besucher der Session selbst entscheiden konnten, ob sie das Thema interessiert und sie sich das Buch zulegen wollen.

Das Prinzip ging nach meinem Gefühl aber nicht wirklich auf. Woran das genau liegt ist schwer zu sagen.

Spontan habe ich noch ne Facebook-Einführungssession gemacht, nachdem Samstagabend in der Schlange vor dem Grill einige ihr Interesse bekundet hatten. Also habe ich mit Sebastian zusammen einfach nur die Basics von Facebook gezeigt ohne jegliche Vorbereitung. Hat trotzdem einigen was gebracht, soweit ich das mitbekommen habe.

Fazit

Ich habe das Wochenende sehr, sehr genossen, auch wenn ich eigentlich ständig müde war. Aber die Zeit mit jeder Menge coolen Leuten hat das allemal wett gemacht.

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(Bild von .dean)

Shouts gehen raus an: Mr. Dean und schocki vom pl0g Mob, die wundervolle Gastgeber waren. cbgreenwood aka Grüni, mit dem ich das Wochenende verdammt viel Spaß und eine entspannte Heimreise hatte. Pauli, meine IA-Verbündete. Kai (StyleSpion), weil er seine Kamera in der Tasche gelassen hat. Andre (A-B-T) für Einblicke in das Leben eines Mailorders. mc_o (ebenfalls pl0g) für trockene Kommentare. Collin für den neusten Schnack aus Mitte.

Mehr zum Thema:

1,5 Monate Neue Digitale

Jaja, die ganzen faulen Studentenfreunde von mir beschweren sich schon, dass hier nix mehr geht. Ihr wisst doch gar nicht, was Arbeit ist! Ich wusste es ja auch nicht ;-)

Ist tatsächlich so, dass ich wohl noch nie in meinem Leben so viel gearbeitet habe, wie derzeit. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich noch nie festangestellt war und 8-Stunden-Tage (8, yeah, right, wer’s glaubt…) hatte. Ich war da auch ein bisschen unsicher, ob ich mich überhaupt so lange konzentrieren kann. So etwas ist nicht gerade meine Stärke.

Nun sind schon 1,5 Monate vorbei und ich fühle mich immer noch wie in der ersten Woche. Die Zeit rast unglaublich schnell. Das ganze macht nicht immer nur Spaß. Manches ist auch harte Schule. Aber das passt schon. Deswegen mache ich das ja schließlich.

Ich finde allein schon die Erfahrung des Festangestellten-Dasein enorm spannend. Ich konnte nie verstehen, wie man seine Freizeit mit nem Bier vor dem Fernseher verbringen kann und nix anderes an den Start kriegt. Nun bin ich selbst arg versucht, mir nen dicken Plasma-TV zu kaufen und mich jeden Abend vor das Ding fallen zu lassen, um das Hirn endlich abschalten zu können. Alles sehr horizonterweiternd.

Auf der anderen Seite arbeite ich gerade an Projekten, die auf nem Level laufen, das für mich bisher unvorstellbar war. Darf natürlich nix verraten. Aber das ist definitiv keine Kinderkacke. Damit einher geht natürlich das obligatorische Agenturproblem: Ich hab für nix anderes mehr Zeit. Bin diese Woche schon zwei Mal mit dem Zug um 23h gefahren, um kurz daheim zu pennen und mich am nächsten Morgen wieder auf den Weg zu machen. Aber passt schon. Heute war Deadline und die Nächte davor sind per Naturgesetz eher kurz. Ist auch nicht anders wie im Studium.

Nun freue ich mich erstmal auf das Barcamp in Köln am kommenden Wochenende. Die Twitter/Barcamp-Community ist in den letzten Monaten gut gewachsen und so gibt es einen Haufen Fressen, die ich endlich mal in FL (First Life) treffen will. Man sieht sich in Kölle.

In Zürich

Um meinem langweiligen Leben als Angestellter zu entkommen bin ich dieses Wochenende mal schnell nach Zürich abgehauen.

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Dort war ich, um endlich mal all die anderen Nasen im wahren Leben kennenzulernen, mit denen ich sonst bei den Blogwerkblogs als Autoren geführt bin.

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Tagsüber gab’s kennenlernen, Feedback geben und Kritik hören. Abends dann eher rumlaufen und dem Züri Fäscht entkommen (ich hasse Menschenmassen).

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Interessant ist auf jeden Fall, was man hier machen kann, wenn man mal keinen Bock mehr auf seine Kids hat.

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Das geht ja gut los

Mein erster Arbeitstag in Frankfurt und gleich mal in den Streik der Bahn geraten. Mal sehen, ob es bei den versprochenen nur 30 Minuten Verspätung bleibt.

Zum Glück habe ich mich schon letzte Woche für mein neues Leben als Pendler ausgestattet:

  • Mit der HSDPA-Flat von MoobiCent bin ich online.
  • Mit dem Audiobuch-Abo von audible hat mein Gehirn auch was zu tun.

Update: Es waren dann doch 90 Minuten Verspätung und dann kam auch noch die Mail von meinem Chef, dass ich erst morgen meinen 1. Arbeitstag habe. Also, alles zurück auf Anfang und morgen dann der hoffentlich entspanntere Start.

Zum Verständnis: Da mit ND alles so schnell ging, arbeite ich im Juli nicht Vollzeit, sondern nur 15 Tage, um meine anderen Projekte zu ende bringen zu können und meine bestehenden Kunden nicht im Regen stehen lassen zu müssen.