Archive for the 'Soziale Gerechtigkeit' Category

The Girl Effect

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Laut Statistik investieren junge Frauen in Entwicklungsländern bis zu 90% ihres Einkommens wieder in ihre Familie und Community. Bei Männern sind das häufig nur 30% bis 40%. Deswegen hört man immer häufiger die Idee, bewusst in junge Mädchen zu investieren als Schlüssel, um die Situation herum zu reißen.

Die Nike Foundation hat gerade bekannt gegeben, eine Menge Kohle in Mädels zu investieren und hat sich dazu eine Webseite von den Agenturen Grow Interactive und Wieden+Kennedy bauen lassen: The Girl Effect.

via Cool Hunting

Free Burma!

free burma

Bin ja voll dafür, dass es so nicht weitergeht in Burma. Deswegen supporte ich die Blogaktion www.free-burma.org. Aber man darf sich das wohl auch nicht zu einfach machen, wie man bei Mark nachlesen kann.

Pfandtastische Idee der Sozialhelden

Sozialhelden.De Sozial Is  Muss!Die Sozialhelden sind zwei Studenten aus Berlin, die 2005 bei einem Wettbewerb („Was fehlt in der Welt“) der Neon mitgemacht haben. Ihre Idee: Statt das Flaschenpfand an der Kasse in Bargeld umzuwandeln soll man es einfach spenden können. Sie gewannen den Wettbewerb und haben in den letzten zwei Jahren an der Umsetzung der Idee mit dem Titel ‚Pfandtastisch helfen‘ gearbeitet, die nun in Berlin und Schleswig-Holstein startet. Hoffen wir mal, dass sie sich ganz schnell ausbreitet. (via KarmaKonsum)

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Mehr zum Thema:

TED: Jeff Skoll

Wieder mal ein sehr inspirierender TED-Talk, diesmal von ebay-Gründer Jeff Skoll:

Neue Sichtweisen zu Aids in Afrika

Wer glaubt, er wisse schon alles über Aids in Afrika wird bei diesem TED-Vortrag von Emily Oster eines besseren belehrt. Im Stil von Steven Levitt (Freakonomics) präsentiert sie Zahlen und Untersuchungen, die alle bisher geglaubten Wahrheiten zu der Epidemie wiederlegen.

Gewerkschaften bei Starbucks

Angesichts von zwei demnächst eröffnenden Starbucks in Karlsruhe mal diese Info:

Der Kampf um gewerkschaftliche Organisierung bei Starbucks:

Starbucks ist die weltgrößte Kaffe-Haus Kette. Und sie expandiert wie wild. Allein in Frankfurt gibt es schon 10 Filialen.

In den USA wehren sich Starbucksmitarbeiter bereits seit drei Jahren gegen die Arbeitsbedingungen in der hippen Kaffeebude, nicht ohne Erfolg.

In 9 Filialen in den USA (davon sechs in New York) haben sich die “Baristas”, wie die KaffeeverkäuferInnen bei Starbucks heißen, in der “Starbucks Workers Union” unter dem Dach der Industrial Workers of the World (IWW) organisiert, einer radikalen Gewerkschaft, die seit kurzer Zeit auch in Deutschland aktiv ist.

Die Wobblies im deutschsprachigen Raum haben Diane Krauthamer (Medeinaktivistin und IWW Mitglied aus New York City) eingeladen, ihre beiden kurzen Dokumentarfilme über den Kampf der New Yorker Baristas zu zeigen.

Neben “Together we win - The fight to organize Starbucks” (ca. 8 Min.) wird “The Coffee Sirens” (30 Min.) als Uraufführung in Deutschland zu sehen sein - ein z.T. undercover gedrehter Film über “Unionbusting” (gewerkschaftsfeindliche Aktivitäten) bei Starbucks.

Diane steht im Anschluss an die Vorführung für Fragen zur Verfügung. Zusammen mit dem Londoner IWW-Mitglied Adam Lincoln wird sie über Arbeitsbedingungen in den Filialen und die Perspektiven einer internationalen basisgewerkschaftlichen Organisierung berichten und diskutieren.

aktiv(ist)

Tree-Nation-Love 100Nachdem ich mich heute morgen bei rejolt mit einer Liste von Social Entrepreneurships beschäftigt habe, die mit Web-2.0-Technik realisiert werden, bin ich spontan aktiv geworden und habe zu zwei Mikrokrediten für Unternehmerinnen in Kenia beigetragen und einen Baum in Afrika „gepflanzt“. Kosten der gesamten Aktion: 65$. Sollten die Mikrokredite allerdings erfolgreich zurückgezahlt werden (die Wahrscheinlichkeit liegt bei 95%), bekomme ich 50$ irgendwann nächstes Jahr zurück. Kleine Schritte, die aber, gerade weil man auch hier auf die Einfachheit und die Masse des Internets setzt, verdammt viel verändern können…hoffe ich.

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Oxfam zeigt adidas die rote Karte

Oxfam International wirft adidas, einem der Hauptsponsoren der FIFA-Fußball-WM, vor, sich nicht genügend für die Einhaltung der Menschenrechte in seinen Zulieferbetrieben einzusetzen.

Konkret fordert Oxfam von adidas, sich für die Wiedereinstellung von 33 entlassenen Gewerkschaftsführern in einer Fabrik in Panarub (Indonesien) stark zu machen, die im Oktober 2005 entlassen wurden, nachdem sie bei einem Ein-Tages-Streik eine Lohnerhöhung zum Inflationsausgleich gefordert hatten.

Oxfam Deutschland - Aktuell/Presse: Pressemitteilungen

Houtlust bringt derbe Non-Profit-Kampagnen

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Houtlust ist ein Blog, das sich ausschließlich mit sozialen Non-Profit-Kampagnen beschäftigt. Da ist richtig derbes Zeug dabei. Gibt es da draußen irgendwelche deutschen Agenturen, die sowas machen und noch einen Konzepter brauchen… (via Wooster)

Design Anarchy

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Kleiner Einblick in das neue Buch von Kalle Lasn, Design Anarchy.

Mehr zum Thema:

MTV Exit und Protest4 gegen modernen Menschenhandel und Sex-Sklaverei



Vor ca. einem Jahr wurde ich das erste mal auf die MTV Exit Kampagne der MTV Europe Foundation aufmerksam. Diese richtet sich gegen Sex-Sklaverei und modernen Menschenhandel.

MTV Exit

Menschenhandel ist das Geschäft mit Menschen, die von Kriminellen zu kommerziellen Zwecken ausgebeutet werden, indem sie zum Beispiel gezwungen oder durch Tricks dazu gebracht werden, sich zu prostituieren, zu betteln oder bestimmte Arbeiten zu verrichten.

Heute kam ein Päckchen mit einer DVD. Diese enthält die Dokumentation Inhuman Traffic mit Angelina Jolie als Host.

MTV Exit

„Inhuman Traffic” ist eine tempogeladene, fesselnde Dokumentation und bietet einen Einblick in die menschlichen Tragödien von verschleppten Frauen und Mädchen in Europa, die Opfer des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung und ihrer Menschenrechte beraubt wurden. Da ist zum Beispiel Anna aus Rumänien, die von ihrem Nachbarn in den Balkan verschleppt und dort zweieinhalb Jahre lang zur Prostitution gezwungen wurde. Oder Tatjana, die von ihrem Freund verkauft wurde und sechs Monate lang in Amsterdam als Sexsklavin gehalten wurde. Neben den erschütternden Geschichten dieser beiden Frauen erfährst du auch etwas über andere Personen in der Menschenhandelskette. MTV EXIT berichtet über ein potenzielles Opfer, einen jungen Mann, der für Sex bezahlt, einen Polizist einer Einheit, die gegen Menschenhandel vorgeht, und Mitarbeiter von Schutz- und Hilfsorganisationen. „Inhuman Traffic” zeigt auf, wie sich die Kette des Menschenhandels fortsetzt, und wie wir dabei helfen können, die Kette zu unterbrechen.

Mich bewegt diese Sache schon seit dem ich das erste mal davon gehört habe. Wir leben jetzt im 21. Jahrhundert und trotzdem werden Frauen auf übelste Weise in die Sklaverei gezwungen. Und das größte Hindernis, um das Problem aus dem Weg zu räumen, ist unsere Ignoranz. Wir kaufen fair gehandelten Kaffee, um Bauern in Afrika zu unterstützen. Aber zwei Häuser weiter wird ein junges Mädchen gefangen gehalten, vergewaltigt und als Sex-Sklavin verkauft. Von den Einnahmen, die sie macht, sieht sie nie einen Cent.

Ich frage mich voll oft, was ich eigentlich zu mehr sozialer Gerechtigkeit in der Welt beitrage. Ich sehe Leute ihren Luxus aufgeben und in arme Länder gehen, um dort die Menschen zu unterstützen. Andere investieren sich für Obdachlose und andere soziale Probleme. Ich surfe den ganzen Tag im Internet und ärgere mich, dass mein iBook nicht repariert wird.

Vielleicht kann ich wenigstens ein bisschen was tun, indem ich immer wieder über dieses Thema schreibe und so ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schaffen kann. So kann ich mein Können doch noch einsetzen.

Wenn ihr noch mehr zu dem Thema wissen wollt, schaut auf jeden mal bei Protest4 vorbei. Das ist eine Organisation aus London, die aus dem alt.worship/emerging church Umfeld kommt.

Protest4

Protest4 is a growing collective of individuals in emerging culture joining together in the protest for a more just world. Rather than sitting passively in the spin, we’re discussing issues of justice, engaging in action, and inspiring others towards what could be.

Sie haben unter anderem ihre eigene Kampagne gegen modernen Menschenhandel gestartet.

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Protest4

Protest4 an end to human trafficking is a response to the issue of sex-trafficking and modern-day slavery. We aim to unite individuals and groups in the fight against slavery in the 21st century

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Porträt eines Randalierers

Und da ist noch die Hassfigur Nummer 1, der französische Innenminister. “Er hat gesagt, er werde alles reinigen hier vom Abschaum, von den Gammlern und dem Krebsgeschwür. Die Äußerungen können wir nicht akzeptieren. Er kommt in die cité und provoziert uns.” Genau wie die Polizei - die sei nur nett, wenn sie in der Unterzahl sei, sonst aber machen sie uns an, schubsen und filmen uns mit versteckten Kameras, meint Issa.”Wir wollen der Regierung zeigen, dass wir die Schnauze voll haben von Frankreich und seinen Gesetzen, davon, dass wir immer Zielscheibe der Polizei sind”, dreht Issa den Spieß um. An das Vorhaben, die Viertel zu sanieren, glaubt er nicht. Das treibe doch nur die Mieten hoch. Auch neuen Notplänen vertraut er nicht, die Probleme der Vorstädte seien schließlich seit 30 Jahren ungelöst. Und wenn Issa doch Arbeit findet, hört er dann mit dem Dealen auf? “Auch dann werde ich handeln, aber weniger, man braucht eben Geld. Doch wenn wir arbeiten, machen die Jüngeren weiter. Ihnen muss der Staat zuerst helfen klarzukommen.”

Porträt eines Randalierers: “Die Schnauze voll” | tagesschau.de Lesen!

Der normale Alltag…

…im europäischen Sex-Sklavenhandel.

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