Carsten hat nun offiziell das erste Liquid-Browsing-Produkt gelauncht. Liquifile ist ein Filebrowser für Mac OS X. Gibt’s als 30-Tage-Testversion und kostet danach 10 €. Mal sehen, obwohl ich das Prinzip ja ganz gut kenne, ist der Browser schon gewöhnungsbedürftg. Trotzdem freue ich mich für Carsten, dass das Ding releast ist und bin gespannt, was als nächstes kommt.
Liquifile is a new file browser for Mac OS X. An alternative Finder, if you will. It is designed for visual thinkers who want to get a bigger picture of their files and feel them more directly. But not only for them . Did you ever wonder why searching and browsing is so separated in today’s interfaces? Ever wished you had a bigger screen when finding or organizing your files? Ever lost files in deep hierachical structures? Ever wondered what the next big thing in file browsing might be…?
Habe gerade ne Skype Konferenz mit vier anderen Leuten gemacht. Ging zwar nicht ohne technische Probleme ab, hat aber seinen Zweck erfüllt. Schon geil, dass man heutzutage mit einem Team, das über die ganze Welt verteilt sein kann, kostenlos Konferenz halten kann. Derbe!
In der Kategorie “Rockin Apps” werde ich immer wieder Programm vorstellen, ohne die ich nicht mehr leben kann =)
Und wie könnte ich besser starten als mit Skype. Wie genial wäre es, wenn sich jeder Skype installieren würde. Ich müsste keine Telefongebühren mehr zahlen.
Skype ist eine Software, mit der man über’s Internet telefonieren kann. Dazu müssen beide Parteien Skype installiert und laufen haben. Dazu braucht man noch ein Mikrofon (Lautsprecher hat sowieso jeder). Und schon kann man sich gegenseitig anrufen und das ohne Kosten (die Internetzugangskosten ausgenommen).
Was mich dabei immer wieder begeistert, ist die Qualität der Sprachübertragung. Bei einer guten Verbindung hat man manchmal den Eindruck, die angerufene Person stehe direkt neben einem. Ich habe Skype während meines Praxissemester genutzt, um Freunde in Australien und Finnland anzurufen. Einmal war ich sogar per Skype bei meinem Hauskreis in Darmstadt mit dabei.
Skype gibt es für Windows, Mac, Linux und PocketPCs.
Inzwischen kann man mit Skype auch auf Festnetztelefonen in der ganzen Welt anrufen (SkypeOut). In die meisten westlichen Länder kostet das 2 Cent pro Minute. Dazu muss man sich auf der Skype-Website eine Art Prepaid-Budget kaufen, das man dann abtelefonieren kann. Man kann sich auch eine Nummer bei Skype kaufen, so dass Leute einen auch von Festnetztelefonen aus anrufen können. Nebenher beherrscht Skype auch Konferenztelefonie. Auf der Website sind auch Telefone erhältlich, die man an den Rechner anschließen kann.
All das führt dazu, dass Skype mehr und mehr die “alten” Telefonunternehmen ablöst. Demnächst brauche ich einfach keinen Telefonanschluss mehr (wenn es endlich mal DSL ohne Telefonanschluss gibt), weil ich alles per Skype über das Internet mache.
Also, besorgt euch ein Mikro (ich empfehle ein billiges Headset von ebay), ladet das Programm runter und fügt mich (jkleske) eurer Kontaktliste hinzu. Btw. ich teste gerade die neue Voicemail-Funktion von Skype. Ihr könnt mir also ne Nachricht hinterlassen, wenn ich offline bin.
Autor
Johannes Kleske, 31, lebt in Frankfurt/ Offenbach, arbeitet als Stratege bei Neue Digitale / Razorfish, denkt nach über schlaue Städte, vernetztes Arbeiten und zukünftige Kommunikation, hat Spaß an gutem Essen, inspirierenden Medien und urbaner Kunst.