Archive for the 'Produktivität' Category

Zeitmanagement-Workshop bei Motoki

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Am 12. April bin ich bei meinen Freunden vom Motoki Kollektiv. Die machen unter dem Slogan “Trimm dich” eine Eventwoche in ihrem „Wohnzimmer“ in Köln Ehrenfeld und haben mich eingeladen, etwas über Zeitmanagement und Produktivität zu erzählen. Ich werde das ganze sehr praktisch und interaktiv halten, damit jeder was mitnehmen kann, ohne gleich tief in GTD einsteigen zu müssen. Kommt vorbei, wenn ihr in der Nähe seid, würde mich freuen. Und schaut euch auch den Rest der Wochenprogramms an. Da geht einiges…

Kreative Arbeitsplätze: 530medialab

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Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan kreativer Arbeitsplätze. Ich glaube, dass der Ort, an dem man arbeitet einen großen Einfluss auf die eigene kreative Leistung haben und ein Hort der Inspiration sein kann (Are you listening, ND?).

Einer der stylischsten Arbeitsplätze, die ich seit längerem gesehen habe, ist das Büro von 530medialab in L.A., einer Medienagentur. Dabei verwenden sie sehr simple Mittel und Möbel. (via TheHundreds)

Weiterlesen ‘Kreative Arbeitsplätze: 530medialab’

Mit GTD im Radio bei Trackback

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(Bild von Jay16K)

Durfte am Samstag mal wieder im Radio was zu Getting Things Done erzählen. Diesmal bei Trackback in der Sendung vom 18.08. (ab der 33. Minute bin ich dran, ab der 20. könnt ihr schon andere Barcamp-Kollegen hören).

Artikel bei imgriff in KW23

  • Die Mutter aller Produktivität
    Nur wer regelmäßig sein Organisationssystem durchsieht und aktualisiert, kann konstant produktiv sein. Hilfreich ist dabei eine feste Wöchentliche Durchsicht.
  • Wir bloggen auch für Nachteulen
    Hinweis zum Umgang mit den Tipps bei imgriff
  • An die Arbeit
    Wie der Blick aus dem Flugzeugfenster und die eigene Intuition einem helfen können, die nächste Aufgabe auszuwählen.
  • Der Morgen danach
    Warum Nachtarbeiter weniger produktiv sind und Frühaufstehen nichts mit einer Uhrzeit zu tun hat

Artikel bei imgriff in KW22

Artikel bei imgriff in KW21

Mit GTD im Radio

Morgen früh (22.) könnt ihr mich voraussichtlich um 6:20 und 8:50h bei NRJ Sachsen (gibt’s auch im Livestream) hören. Ich erzähle, was Getting Things Done ist, wie es funktioniert und was es mir gebracht hat.

Update: Hier ist der Mitschnitt.

Artikel bei imgriff in KW20

Artikel bei imgriff in KW19

  • Der Vater von GTD
    Manchmal muss man sich mit dem Entwickler beschäftigen, um Zugang zu einem Selbstmanagementsystem zu finden. Teil der GTD-Grundlagenserie.
  • 3 Schritte für einen klaren Kopf
    Über lose Enden und die graue Masse in unserem Kopf. Teil der GTD-Grundlagenserie.
  • Was ist in deiner Tasche?
    Ich zeige das Zeug, mit dem ich aus dem Haus gehe und fordere meine Leser auf, dasselbe zu tun. Mein bisher erfolgreichster Artikel bei imgriff.
  • GTD Blogs
    Eine Linkliste fürs Wochenende
  • Der HipsterPDA
    Ein fancy Name für eine einfache Idee, die hilft, immer Papier zur Hand zu haben.

Artikel bei imgriff in KW18

Die zweite Woche ist rum und ich merke, wie bereichernd es ist, in einem Blognetzwerk zu sein. Im Gegensatz zu mir haben die meisten anderen Autoren bei Blogwerk einen journalistischen Background. Durch ihr Feedback lerne ich gerade einiges.

Ach ja, habe auch noch ein kleines Profil von mir für imgriff geschrieben.

Artikel bei imgriff in KW17

Die erste Woche als Autor bei imgriff.com ist geschafft. Hier die Artikel:

Weisheiten von Stefan Sagmeister

Gerade den Vortrag von Stefan Sagmeister bei TED 2004 auf der komplett überarbeiteten TED-Webseite gesehen. Dabei hat er zwei Listen gezeigt, die ich ganz interessant fand.

Die erste Liste zeigt, wie er als Designer am liebsten arbeiten möchte:

Thinking about ideas and content freely – with the deadline far away.

Working without interruption on a single project.

Using a wide variety of tools and techniques.

Traveling to new places.

Working on projects that matter to me.

Having things come back from the printer done well.

Die zweite Liste dreht sich um die Dinge, die er in seinem Leben gelernt hat:

Complaining is silly. Either act or forget.

Thinking life will be better in the future is stupid. I have to live now.

Being not truthful works against me.

Helping other people helps me.

Organizing a charity group is surprisingly easy.

Everything I do always comes back to me.

Drugs feel great in the beginning and become a drag later on.

Over time I get used to everything and start taking it for granted

Money does not make me happy.

Traveling alone is helpful for a new perspective on life.

Assuming is stifling.

Keeping a diary supports my personal development.

Trying to look good limits my life.

Worrying solves nothing.

Material luxuries are best enjoyed in small doses-

Having guts always works out for me.

37signals überarbeiten Highrise-Pakete

Unglaublich, keine 36 Stunden nach dem Launch wurden die verschiedenen Pakete für Highrise deutlich überarbeitet und sind nun um Längen attraktiver. Mehr Details findet ihr hier.

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Mehr zum Thema:

Highrise ist da – Endlich ein MicroCRM/Kontaktmanager

90 Prozent meiner Arbeit als selbstständiger Webworker besteht in der Kommunikation mit Kunden und Partnern. Telefongespräche, E-Mails, Chats und persönliche Gespräche bilden den Kern meines Arbeitsalltags. Ständig bin ich mit einer großen Anzahl an Leuten gleichzeitig am kommunizieren. Leider verliere ich dabei viel zu häufig den Überblick. Muss ich Kunden XY noch was schicken oder warte ich gerade auf seine Antwort? Hat Partner YZ schon konkret die Preise für Projekt ZY genannt oder wartet er auf Details von mir? Immer wieder ist es mir im letzten Jahr (hab neulich überrascht festgestellt, dass ich inzwischen mein erstes Jahr im Beruf und als Selbstständiger überstanden habe) passiert, dass ich Dinge verpeilt oder versaut habe, weil mir der Überblick fehlt. Meine GTD-Listen helfen mir ein bisschen, aber sie enthalten ausschließlich nächste Schritte, ein aktueller Status lässt sich nur schwer herauslesen.

Richtig kompliziert wird es, wenn man mit mehreren Leuten zusammenarbeitet und dann mit Kunden kommuniziert. Hast du mit XY schon gesprochen wegen bla? Wieso hast du YZ den Preis gesagt, ich hatte doch diesen Preis genannt? Für solche Dinge haben wir in der Regel versucht Basecamp einzusetzen. Allerdings hat sich die Projektorientierung von Basecamp meist als praxisfern erwiesen. Häufig gehen Projekte direkt in einander über. Oder es kommt nie zu einem Projekt. Dazu sind Projekte teuer, wenn man in Basecamp für jeden Lead eines anlegt. Und in der Regel habe ich fast immer nur mit einer Person zu tun. Die findet es dann meist komisch, wenn ich ihr einen extra Zugang zu nem komischen System gebe, wenn man auch einfach Mail nutzen kann.

Für solche Problemstellungen wird in der Regel Customer-Relationship-Management-Software (CRM) verwendet. Diese ermöglicht es genau festzuhalten, was man mit einem Kunden besprochen hat, wie der Status ist und wer gerade im Kontakt mit dem Kunden steht. CRMs sind allerdings in der Regel große, komplexe und sehr teure Softwarepakete, die für den Vertrieb und den Service von größeren Unternehmen entwickelt wurden. Ein MircoCRM, wie ich es bräuchte, in dem ich einfach nur meine verschiedenen Kontakte verwalten und mit Notizen ergänzen kann, gab es bisher nicht.

Ich weiß gar nicht mehr genau wann, aber irgendwann zu Beginn des letzten Jahres haben die Jungs von 37signals angekündigt, dass sie sowas bauen wollen. Seitdem ist verdammt viel Zeit vergangen und meine Geduld wurde arg strapaziert. Ich glaube, ich habe noch nie so sehr den Launch einer Webapplikation herbei gesehnt, wie diesen.

Nun ist es endlich soweit. Gestern wurde Highrise gelauncht, nachdem die Wochen zuvor schon die meisten Features und Funtkionsweisen vorgestellt wurden (Lesetipp 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8). Ich bin sehr, sehr angetan. Spiele und probiere damit seit gestern Abend herum und hätte inzwischen schon meinen Basecamp-Account gecancelt, wenn da nicht noch lauter Projekte drauf wären, die ich für andere hoste.

Also, Highrise ist ein einfach gestalteter Kontaktmanager. Zu jedem Kontakt, den ich einfüge kann ich neben den Kontaktdaten Notizen, Dateien und Aufgaben hinzufügen. So habe ich immer im Überblick, was gerade der Stand mit diesem Kontakt ist. Dazu kann ich weitere Leute mit reinholen, die dann ebenfalls Zugriff auf die Kontakte haben und die Notizen und Aufgaben einsehen können (natürlich lässt sich genau steuern, wer was sehen und verändern darf).

Tour-Person

Mit den Aufgaben kann man planen, was als nächstes zu tun ist. Sehr cool ist dabei die flexible Anwendung der Fälligkeit. Ich kann grob nächste Woche sagen oder einen sehr spezifischen Termin festlegen, wenn ich will. Ich kann auch anderen eine Aufgabe zuteilen.

Tour-Tasks

Extrem cool ist die Integration von E-Mail in das System. Wie bei den meisten anderen 37signals-Produkten auch werden E-Mail-Adressen generiert, an die man seine Korrespondenz mit einem Kontakt weiterleiten kann. Die Mails werden dann automatisch in Highrise integriert. Wenn ich also einem Kontakt eine Mail schreibe, füge ich die spezielle E-Mail-Adresse im BCC-Feld ein. Dadurch erscheint die Mail nach dem Absenden direkt in Highrise mit dem entsprechenden Kontakt verknüpft. Man kann die E-Mail-Adresse sogar so erweitern, dass die E-Mail nicht nur dem entsprechenden Kontakt zugeordnet wird, sondern dass daraus auch gleich eine Aufgabe generiert wird. Antwortet mir ein Kontakt z.B. per E-Mail mit einer Bitte um mehr Informationen kann ich die E-Mail an Highrise weiterleiten und automatisch eine Aufgabe erstellen lassen, die mich daran erinnert, dem Kontakt bis nächste Woche die gewünschten Informationen zu schicken.

Tour-Email

Cases sind eine weitere, hilfreiche Funktion, um zusammengehörende Dinge auf einen Blick zu erfassen. In Cases kann man Notizen, Dateien, Mails und Personen zusammenbringen, die z.B. zusammen an einer Kampagne arbeiten.

Kleiner Wehmutsfaktor ist derzeit noch die Preisgestaltung. Die ist nicht nur 37siganls-gemäß hoch, sondern scheint auch noch nicht wirklich passend für die verschiedenen Stufen des Einsatzes. So verzichte ich als Einzelperson gerne auf eine zweite Person für meinen Account hätte aber gerne ein paar mehr mögliche Kontakte als 25. Bleibt zu hoffen, dass Jason Fried & Co das zügig anpassen.

So, in der Theorie klingt das alles sehr, sehr cool und extrem hilfreich. Nun muss sich das Ding auch in der Praxis beweisen. Schaun ma mal.

Update: Probiere gerade mit meinen Visionary-Tree-Jungs Highrise aus und dabei fiel uns auf, dass es bei Highrise super funktioniert, wenn man sich als Gruppe/Netzwerk ein Paket holt und man dann es sowohl für die gemeinsamen als auch für die persönlichen Projekte nutzt. Die Rechtevergabe macht es möglich, dass ich Kontakte hinzufügen kann, die niemand sonst sehen kann. Da meine Kontakte in der Regel nie mit dem System in Berührung kommen ist auch das Branding sowie die Sprache völlig egal, was bei Basecamp immer noch ein Problem war. Und so kann man sich z.B. zu fünft ein 49$ Paket leisten, jeder zahlt nur 10$ und man hat trotzdem Cases und SSL. Nice!

Mehr zum Thema:

Twitter – Produktivitätskiller oder Vernetzungstool

Kathy Sierra schreibt über Twitter als das ulimative Workflow-Unterbrechungstool (via Nicole). Und sie hat recht! Ich hatte übers Wochenende mal die Weiterleitung der Nachrichten aufs Handy an, weil ja alle gerade bei SXSW sind und bin bald wahnsinnig geworden.

Grundsätzlich denke ich, dass Twitter uns noch mehr als IM und E-Mail herausfordert, kompetent mit unseren Kommunikationsmitteln umzugehen. Das heißt sie zu bestimmten Zeiten komplett abzustellen, um konzentriert und im „Flow“ arbeiten zu können.

Ich denke aber auch, dass sich Twitter vom momentanen Overkill der belanglosen Nachrichten in ein praktisches 1-zu-Gruppe-Kommunikationstool weiterentwickeln wird. Wie genial wäre es, wenn ich dediziert nur an eine bestimmte Gruppe meines Umfelds schreiben könnte, dass ich jetzt ins NUN gehe und alle eine SMS bekommen. Es würde unsere Leben deutlich mehr miteinander vernetzen. Und wenn ich konzentriert arbeiten will, mache ich eh mein Handy aus.