Was macht man als erstes, wenn man bei jemandem das erste mal in der Wohnung ist? Genau, man stapft zum CD-Regal und checkt den Musikgeschmack. Ok, heutzutage geht das natürlich alles einfacher. Man lässt sich den iPod geben und scrollt einmal schnell durch die Liste und kann direkt bewerten, inwieweit jede weitere Investition in Freundschaft Sinn macht.
Ich mach’s euch heute mal ein bisschen leichter, was mich angeht. Schaut einfach bei Gute Musik vorbei und entscheidet selbst, ob ihr hier weiter vorbeischauen wollt.
Archive for the 'Musik' Category
Wunderschönes Zeug vom Netlabel Maetrix ist der Release #13.
jap jap - blue shimmery fall (ZIP, 88,5 MB)
pure celebrations of sound - something that is beautiful in its aesthetics, lively in its delivery, and leaves a profound feeling of exuberance with each listener and each track are a rare find in today’s music world. this intangible something was achieved with love for music. though not as illustrious or memorable as the three abovementioned albums, jasper boer ascends to one of music’s glorious heights with the new album “blue shimmery fall” on maetrix. the eleven tracks presented on “blue shimmery fall” are each swathed in elated soundscapes that are also grounded with a dynamic use of rhythm and percussion, as well as an ardent sense of melodic finesse. and, unlike nearly every release tagged as “electronica”, jasper boer does not rely on the style’s clichés, such as glitches or dsp-effects. despite each track featuring little or no vocal accompaniment, the compositions never feel underdeveloped or incomplete, as the instrumental ambience, textures, rhythmic interplay, minimal drones, and soaring melodies pack enough sound into “blue shimmery fall” that each moment is bursting with life and vivacity. enjoy listening!
Die neue Ausgabe des Mercedes Benz Mixed Tape ist erschienen. Wenn’s wieder so läuft wie die letzten male, wird das Ding so dick, dass ich die nächsten Wochen kaum was anderes hören werden. Also, holt euch diese kostenlose Musik-Perlen!
Update: Haja, nach zweimal durchhören bin ich ziemlich angetan. Einige Tracks gefallen mir richtig gut, was nicht jedem so geht.
Mehr zum Thema: netmusic
last.fm war schon nicht schlecht von der Idee. Ich gebe Künstler und Alben an, die ich mag. Dann schaut last.fm, wer diese Tracks noch in seinem Profil hat und spielt mir wiederum Tracks aus diesen Profilen vor, die ich noch nicht in meinem habe. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sie mir auch gefallen könnten. Wenn es gut läuft und man sein Profil recht komplex anlegt, kann man einiges an neuer Musik entdecken, die einem gut gefällt.
Pandora hat das gleiche Ziel geht aber einen völlig anderen Weg. Eine Gruppe von Musikern und Geeks hat sich seit Januar 2000 zusammen gesetzt, um unter dem Namen The Music Genome Project eine superkomplexe Analyse von Musik zu machen. Dazu haben sie die Musik von über 10000 Musikern auseinander genommen und nach Kategorien wie Melodie, Harmonie, Instrumentation, Lyrics usw. eingeordnet. Dabei haben sie alte Kategorien wie Genre oder Subkultur völlig außen vor gelassen.
Das ganze haben sie nun zu einer Web-Applikation zusammen gepackt, die wie folgt funktioniert. Man gibt den Namen eines Künstlers ein, dessen Musik man z.B. gerade sehr mag. Ausgehend von der Analyse des Künstlers spielt Pandora einem nun Tracks von anderen Künstlern vor, die von der Analyse sehr ähnlich wie der Künstler sind. Man kann die vorgeschlagenen Tracks bewerten und weitere Künstler zu dem Profil hinzufügen. Die ersten zehn Stunden Pandora-Nutzung sind kostenlos. Dann kostet der Dienst 36$ im Jahr.
Aber richtig teuer wird’s für die Benutzer wohl erst dadurch, dass du die gespielten Tracks mit wenigen Klicks direkt im iTMS kaufen kannst.
Gerade im Xavier Naidoo-Newsletter gelesen. Wie eigentlich zu erwarten gibt es ab Ende Juli eine Doppel-Live-CD und -DVD der Söhne Mannheims. Xavier und sein Sound und damit auch der Sound der Söhne waren schon immer derbe Live-orientiert. Und soweit ich mich erinnere hat Xavier noch nie was gemacht, was dann nicht später auch als Live-Produkt rauskam. Und da ich viel Spaß an den durchgedrehten Texten der Söhne und der Spielfreude der Musiker habe, wird diese DVD wohl in meine Sammlung wandern. Vielleicht werde ich auch endlich mal auf meine Schwester hören, die schon lange kein Studiozeug mehr von Xavier kauft.
Mehr zum Thema: Söhne Mannheims, Xavier Naidoo
Mit einem kleinen Rückblick auf die Gnomedex in Seattle und Snippets aus Adam Currys Keynote. Dazu feine, freie Musik.
Links zum Podcast:
- Daily Source Code #200
- Gnomedex 5.0
- Gnomedex bei Technorati
- Gnomedex 2005 bei flickr
- Trancenden - Don’t
- me shell resounds - i’m breathing happiness
Nachdem ich im letzten Podcast den Begriff Podcasting und die Technik dahinter erklärt habe, rede ich diesmal darüber, was Podcasting über die Technik hinaus bedeutet. Kill Radio!
- Ideen für Podcasting
- Trancenden bei garageband.com
Naja, sicherlich noch lange nicht geniales Radio. Aber es geht ja auch ums Experimentieren. Und mit der Übung gehen dann auch sicher die Ähs usw…
Jedenfalls geht’s in diesem Podcast um Podcasting und was das eigentlich genau ist und wie das funktioniert.
Passend dazu ein paar Links:
- Podcasting bei Wikipedia
- Podcasting Wiki
- iPodder lemon - kostenloses iPodder-Programm für alle Plattformen
- Podcasts, die ich höre als OPML-Datei (lässt sich direkt in iPodder importieren)
- Cha bei Garageband.com
Bei diesem Podcast habe ich die MP3-Qualität etwas heruntergeschraubt, damit die Datei nicht so groß ist. Ist das ok so oder doch lieber bessere und dafür größere Dateien?
Ich freue mich auch ansonsten über jedes Feedback.
Mehr zum Thema: netmusic
Das neue W4C (ab sofort als weh-vier-zeh auszusprechen) Album ist da! Nach ner halben Ewigkeit gibt’s frischen Stoff von der Mannheim/Stuttgart-Connection. Und wie immer bei den Jungs ist auch das neue Album ein Quantensprung im Vergleich zum alten Zeug. Mit ihrer Liveband eingespielt bietet das Album genau den Sound, den ich gerade so liebe, Akustik-Hiphop. Clueso beherrscht gerade mein iTunes und Max Herre gibt’s am Samstag live. Und auch ‘Immer noch‘ überzeugt mit sattem, organischen Sound. Hier und da sind mir die Beats noch etwas zu flach. Insgesamt macht die Musik Spaß, ist aber noch keine Offenbarung. Im Gegensatz zu Danny, der als MC zeigt, was er in den letzten Jahren auf x Freestyle-Sessions gelernt hat. Nice! Insgesamt ein Album, das wahrscheinlich vor allem live erst seine wirkliche Tiefe zeigt.
Mehr zum Thema: hiphop
Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media. 