Archive for the 'Karlsruhe' Category

ExpoStation - Impressionen von der Vernissage

ExpoStation Karlsruhe

So langsam setzt es sich ja als Standardkonzept durch: Häuser, die abgerissen werden sollen, werden vorher noch mal Künstlern aus dem urbanen Umfeld zur Verfügung gestellt. So auch das Jugendhaus in Karlsruhe Durlach, das im Juli 2008 dem Erdboden gleich gemacht werden soll.

ExpoStation Karlsruhe

Seit gestern Abend läuft dort die Ausstellung ExpoStation mit urbanen und zeitgenößischen Künstlern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Ich hab mir die Vernissage mal angesehen und euch jede Menge Impressionen mitgebracht.

ExpoStation Karlsruhe

Hier gibt’s noch einen Rundgang durch das Haus als Video.

ExpoStation from Johannes Kleske on Vimeo.

Leider lief die Promo wohl nicht so gut. Jedenfalls war die Vernissage (zumindest zu dem Zeitpunkt als ich dort war) ziemlich schwach besucht. Ich habe von der ExpoStation auch nur mitbekommen, weil die Einladung in der Post war (gute Idee, das). Da geht beim nächsten Mal aber noch mehr, oder? Sagt halt bescheid, wenn ihr bei der virtuellen Promo noch ein bisschen Unterstützung braucht.

Mehr Bilder nach dem Sprung.

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ExpoStation - Urbane und zeitgenösische Kunst in Karlsruhe

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Am Freitag (20.) startet eine dicke Ausstellung unter dem Titel ExpoStation in Karlsruhe Durlach. Alle Details gibt’s auf der Webseite. Auf dem Blog wird hoffentlich auch noch ein bisschen mehr gehen. Man sieht sich, würde ich sagen.

Fotogang

Letzten Sonntag habe ich das (da noch) gute Wetter genutzt und bin zu Fuß zum Brunch ins NUN. Allerdings habe ich die Kamera schon beim losgehen in die Hand genommen und nicht erst im NUN. Das ist dabei herausgekommen.

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Weinerei am 15.12. im NUN

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Mehr Infos auf der NUN-Webseite.

YOU_ser Videos

Hier sind ein paar Videos zur aktuellen YOU_ser-Ausstellung im ZKM in Karlsruhe.

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YOU_ser im ZKM

Seit ca. zwei Wochen läuft im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) die neue Ausstellung ‚YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten‘. Am Sonntag hatte ich Gelegenheit, mir einen ersten Überblick zu verschaffen.

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Mehr zum Thema:


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Samstagsroutine

Da ich derzeit extrem viel arbeite sind mir die Wochenenden wichtiger denn je. Deswegen war ich auch nicht beim Barcamp München. Wenn ich meine Wochenenden nicht nutze, um runterzukommen, macht mein Körper schlapp.

Damit ihr trotzdem noch was von mir habt nehme ich euch einfach mit und zeige euch, wie so ein Wochenende aussehen kann. Der Trick: Wer keine Zeit zum Bloggen hat macht einfach Bilder…

Samstag ist bei mir der eigentliche Entspannungstag nach der Arbeitswoche. Der letzte Samstag startete schon ziemlich gut mit einem kurzen Besuch von Daniel aka Depone und Josia aka the Boi.

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WG Brunch

Der Sonntag gehört bei mir immernoch vorwiegend dem gemütlichen Brunch im NUN. Umso cooler, dass dieses Wochenende Meister Eckert mal wieder in Karlsruhe vorbeischaut. Und so haben wir zu dritt (Marco, Matias, mein WG-Kollege und ich) den sonnigen Herbsttag im NUN genossen.

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Marco und Matias

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Der NUN-Brunch in all seiner Pracht.

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Kaffee-Geheimtipp im NUN: Affogato, ein Espresso mit einer Kugel Vanille-Eis.

Mehr gibt’s wie immer bei flickr.

Neuer Beachclub in Karlsruhe

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Seit Mitte Juli gibt es in Karlsruhe einen neuen Beachclub. Und dieser will hoch hinaus. Er wurde auf dem Dach des Karstadt-Parkhauses mitten in der City angelegt. Etliche Tonnen Sand, viele unterschiedliche Sitz- und Liegemöglichkeiten vornehmlich in weiß und entspannte Loungemusik bilden die Grundlage.

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Letzten Sonntag war ich abends mit Markus da, um das Ding mal anzutesten. Insgesamt ist es mir etwas zu schicki-micki und ein bisschen zu kommerziell. Aber wenn man auf einem Liegestuhl chillt, die Füße in den Sand gräbt und die Sonne einem die Augenlider erwärmt, dann ist der Rest relativ egal.

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Das Parkdeck 10 hat jeden Tag von 11 bis 11 (Samstags bis 12) geöffnet.

NuDailys – Neue Noodle-Bar in Karlsruhe

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Hab heute mal die neu eröffnete Noodle-Bar NuDailys hier in Karlsruhe ausprobiert. Kannte die Form von asiatischen Nudelsuppen schon aus Berlin und war sehr gespannt, als ich gesehen habe, dass hier eine Noodle-Bar eröffnet wird und ich wurde nicht enttäuscht. Die Nudeln werden zum Teil frisch gemacht und schmecken sehr gut. Sie haben Afri und Bionade zum Trinken, was will man mehr. Preislich ist es nicht die günstigste Imbissmöglichkeit, aber Preis-Leistungs-mäßig sehr fair. Die Einrichtung ist clean und „corporate,“ wie man es heute erwartet. Größtes Manko für mich ist, dass sie schon um 20h zumachen.

pl0gbar am 28. Juni im NUN

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Ich habe ja so hin und wieder meine Probleme mit den Webmontagen, weil sie mir einfach zu technisch sind. Ich bin nun mal kein Entwickler und mag mich nicht nur über Frameworks unterhalten. Eigentlich mag ich mich außerhalb meiner Arbeit gar nicht über technische Details des Webs unterhalten, sondern chille lieber entspannt mit Leuten und mache Witze über Web 2.0.

Gänzlich ohne Beamer, Vorträge und zuviel Geekspeak kommen auch die pl0gbars aus. Initiiert von den Autoren von pl0g treffen sich in verschiedenen Städten Geeks und Webenthusiasten, um einfach nur mal ein Bier zu trinken und vor allem, um virtuelle Kontakte in reale Bekanntschaften umzuwandeln.

Nachdem ich den pl0gmob ja beim Barcamp Frankfurt schon erfolgreich beschnuppert habe ist es nun Zeit, die pl0gbar nach Karlsruhe zu holen. Wir treffen uns am 28. Juni in der Lounge des NUN. Wer dabei sein will, sollte sich schnell bei upcoming anmelden, da wir nur zehn Plätze haben und fünf bereits weg sind.

pl0gbar:

Wer pl0g.de kennt, wird die pl0gbar lieben: Leute treffen, fachsimpeln oder einfach nur bei Bier oder Kafe Latte plaudern. Lerne die Menschen hinter den Pixeln kennen, in Farbe und bunt! Wage den Schritt ins echte Leben, treffe Leute, die Du bisher nur aus Deiner Kontaktliste kanntest und lerne neue kennen, die deine Interessen teilen. Schnell und unkompliziert, so wie pl0g.de!

Größtenteils werden spezielle Events als Anlass genommen, sich zu treffen (Apple Keynotes, Wii Launch in Deutschland etc.), es gelingt aber trotzdem das ganze als regelmäßige Institution zu platzieren und alle 2 Wochen abzuhalten.

Du bist kein Blogger, Netzmetzger, Byteritter, Webzwonullkind? Egal, wir freuen uns trotzdem: Komm vorbei und lass Dich anstecken.

Wir möchten jedoch keinen weiteren Mac-Stammtisch, keine Lokale “Dein-Betriebssystem-hier”-User-Group.

Wir sind zeitgemäß “Cross-Platform” und wollen den Spirit der Barcamps und Webmontage direkt in ausgesuchte Bars und Lounges tragen. Reallife-Social-Network ganz im Stil von pl0g.de.

NUN Kultur:

Das Internet ist zurück und diesmal macht es einen auf sozial. Xing, myspace und studiVZ sorgen dafür, dass der Begriff Freund eine wahre Inflation erfahren hat. Wir kehren den Hype um und bringen eure digitalen Buddies aus dem Second Life im echten Leben zusammen.

Die Autorencrew von pl0g veranstaltet im ganzen Bundesgebiet regelmäßige Treffen, um bei Caipis und Wein entspannt zu diskutiert, ob Yahoo der Antichrist ist oder man doch lieber gleich 20 Millionen Risikokapital für sein MashUp aus Videoportal und Haustier-myspace einsammelt.

Höchste Zeit, auch in Karlsruhe einen Ausgleich zum Webmontag zu schaffen und die Betonung wieder auf Bier statt auf bierernst zu legen.

Am 28. Juni macht die pl0gbar in der Lounge des Café NUN halt und heißt jeden willkommen, ob nun ProBlogger, Rails-Entwickler, SL-Designer, YouTube-Ische oder Xing-Networker. Die einfache Regel: keine Präsentation und pitchen darf nur, wer mindestens 1,5 Promille hat.

Auf die Freundschaft 1.0…

Weinerei am 16. Juni im NUN

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Nächsten Samstag gibt es im NUN wieder feine Weine zum Probieren.

Weinerei, 16.06., 20h:

Und wieder lädt unser Lieblingswinzer Benedikt Zorn, mit einer großen Auswahl edler Tropfen im Gepäck zur entspannten Gemschmacksreise in die Welt des Weins. Und so funktionierts: Für einen geringen Betrag könnt ihr euch euer persönliches Weinglas ausleihen und dann über den Abend verteilt soviel verschiedene Weine probieren wie ihr möchtet. Dabei steht euch der Fachmann mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet all eure Fragen. Bevor ihr geht überlegt ihr euch dann was euch dieser Abend wert war und gebt eine anonyme Spende zur Deckung der Unkosten in einen Behälter am Ausgang. voila! Zusammen mit der chilligen Musikuntermalung der perfekte Abend um den frisch angebrochenen Sommer zu feiern!

Gruß ausm Office

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Im NUN mit Tobi und freiem Wlan vor der Tür ;-)

Karlsruhe – DIY Kultur, Kunst und Style

Neulich irgendwo bei nem Typen gelesen, wie scheiße er Karlsruhe findet. Konnte die Aussage irgendwie nachvollziehen. Wurde ja im letzten Jahr gut von Berlin verführt und hab doch hin und wieder mal mit dem Gedanken gespielt, wie es wäre dort zu leben. Günstige Lebensbedingungen, ohne Ende Zeug am Start, verdammt viel kreative Lebenseinstellung etc. Karlsruhe fühlt sich für mich häufig wie das genaue Gegenteil an.

Ich hab ihm dann folgendes geantwortet:

Ich kann deine Abneigung gegen Karlsruhe gut verstehen. Ich bin selbst vor knapp zwei Jahren hergezogen und konnte mich mit der Stadt bisher nie wirklich anfreunden. Zu konservativ, zu bürgerlich, zu intolerant und zu unkreativ. Konnte mir bisher kaum vorstellen, dass ich mich hier je wohlfühlen könnte. Also stand ich vor der Entscheidung dahin zu ziehen, wo was geht und mich ins gemachte Nest zu setzen oder hier bei meinen Leuten bleiben und gemeinsam selbst was aufbauen. Ich finde den DIY-Ansatz* viel spannender, deswegen blieb ich und bin Teil des Kollektivs geworden, das unter anderem das NUN gestartet hat. Meine These ist halt, dass wenn es einer Stadt an Kultur fehlt, dann gib ihr Kultur. Wenn einer Stadt an Style fehlt, dann gib ihr Style. Wenn eine Stadt in Bürgerlichkeit versinkt, dann gib ihr Dinge, die sie hinterfragt. Ich kann über eine Stadt meckern, motzen und maulen. Oder ich kann anfangen, mein eigenes Ding zu machen und nen Fick darauf geben, was andere dazu sagen. Das ist meine Idee hinter dem NUN.

Ist schon spannend zu sehen, was passiert, wenn man einfach mal macht. War z.B. ziemlich beeindruckt, wieviele Leute gestern zum Kurzfilmabend im NUN aufgetaucht sind. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es in Karlsruhe ohne Ende derbe Leute hat, die irgendwie darauf warten, dass irgendwer „Los“ sagt.

Ich frage mich das echt immer wieder: Wieviel Einfluss kann man nehmen, um eine Stadt kultur-/stylemäßig voranzubringen? Kann man als Kollektiv soviel Momentum erzeugen, dass andere angesteckt werden? Was ist das Maß an Inspiration, das es braucht, um andere dazu zu bewegen, den Arsch hochzukriegen und was eigenes anzufangen? Inwiefern hat man als Gruppe Möglichkeit, die emergenten Prozesse einer Stadt oder eines Viertels zu fördern?

Wenn ich mir z.B. Fecal Face ansehe, die als Onlinemagazin die Kunstszene in San Franzisko begleiten, will ich sofort das gleiche für Karlsruhe machen. Nur frage ich mich dann, mit was man das denn bitte füllen soll und lass es dann. Aber vielleicht ist das die falsche Denkweise. Vielleicht braucht es gerade so ein Magazin, um urbane Kunst erst in die Köpfe zu bringen. Kann sein, dass man mit dem Magazin für Karlsruhe nur mit zwei Artikeln starten kann**. Aber was, wenn einer die Artikel liest, inspiriert wird und plötzlich selbst den Pinsel in die Hand nimmt, dann der nächste Artikel über ihn geschrieben wird, den liest wieder jemand usw.

Find’s schon spannend zu sehen, was z.B. mit Streetart in Karlsruhe geht. Als ich hierher zog, gab’s praktisch gar nichts. Inzwischen macht es richtig Spaß durch die Straßen zu gehen und überall Zeug zu entdecken. Einer hat angefangen, andere haben’s gesehen, waren inspiriert und haben angefangen eigenes Zeug zu machen.

Berlin hat seinen Reiz, ohne Zweifel. Aber ich find’s spannender mich nicht ins gemachte Nest zu legen, sondern mein Nest selbst zu bauen, insbesondere wenn ich dadurch den allgemeinen Nestbau in meinem Umfeld mitprägen kann (um das Bild mal völlig zu überziehen).

Um es mit Jan Delays auszudrücken:

Als Kartoffel

Da sollte man in ner Stadt leben

Weil hier die Zutaten sind, die einem Geschmack geben

[...]

Gib mir: Gutes Radio, gutes Fernsehen, gute Mode,

Gutes Essen, gute Clubs

Und ein paar fähige Idole

Gib mir das alles, Digger

Und wir könnten wetten:

In 20 Jahren mach ich dir aus Bielefeld Manhatten

“Mercedes Dance” (Jan Delay)

Nachdem ich das oben geschriebene noch mal durchgelesen habe fällt mir auf, dass es mir gar nicht so auf die Kunstwerke selbst ankommt, sondern vielmehr auf ein Umfeld von entspannten, kreativen, freundlichen, inspirierenden, nachdenklichen Leuten, mit denen man sein Leben teilt. Ich bin gerade so geflasht von all den Leuten, die wir über’s NUN kennenlernen. Ich liebe es mit denen nen Kaffee zu trinken und dabei immer häufiger „Lass uns doch…“ oder „Man müsste mal…“ zu hören. So fängt’s an…

Nachtrag: Nur damit das hier niemand in den falschen Hals bekommt. Es ist nicht so als würde in Karlsruhe gar nichts gehen. ZKM und HfG sind nicht die einzigen, die dafür sorgen, dass beständig mehr geht ;-)

* DIY = Do it yourself

** Übertreibung zwecks Dramatik

NUN im TV

Hier gibt’s die Infos und hier das Video.