tautoko

Weblog von Johannes Kleske

8. Juli 2011
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Der große Nutzen von Podcasts war immer, dass sie die Radiosendung von der Liveübertragung gelöst haben. Man konnte zu einer beliebigen Zeit aufnehmen und die Zuhörer konnten sich das zu einer beliebigen Zeit anhören.

Nun ist es faszinierend zu sehen, wie insbesondere bei größeren Podcast-Netzwerken in den USA wie Twit und 5by5 das Liveerlebnis (Twit, 5by5) wieder in den Vordergrund rückt. Wenn jemand wie Leo Laporte dutzende Podcasts in der Woche produziert, braucht er dafür einen Aufnahmeplan, insbesondere, wenn sein Showformat darin besteht, eine Gesprächsrunde mit mehreren Gästen zu haben, die in der Regel selbst sehr beschäftigt sind. Wenn man dann sowieso schon zu einer festen Zeit aufnimmt, warum das dann auch nicht gleich live übertragen? Und so ist bei den großen Podcasts das Liveübertragung wieder da. Die Sendungen werden live per HD-Videstream ins Netz übertragen. Ein Backchannel ermöglicht den Austausch zwischen Sendungsgästen und den Zuhörern sowie den Zuhörern unter sich, was wiederum großen Einfluss auf die Sendung selbst hat (Stichwort: Live-Fact-Checking etc.). Der Großteil der Zuhörer der Podcasts hört die Sendungen nach wie vor später. Aber eine kleine, engagierte Fangemeinde verfolgt die Aufnahmen live, trägt die spannenden Inhalte direkt weiter und sorgt somit für die Verbreitung des Podcasts.

Ein Format, dass wegen Technologie zunächst praktisch für tot erklärt wurde, erstarkt neu und wird dank Technologie spannend wie nie zuvor … mal wieder.

25. Juni 2011
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Du bloggst ja nicht wirklich auf Deutsch, wenn der Großteil deiner Artikel englische Zitate sind.

Tatsächlich war es genau das, was ich im Kopf hatte, als ich dieses Blog reanimiert habe: die ganzen internationalen Stimmen, die mich faszinieren, begeistern und herausfordern, hier bekannter machen. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich deswegen anfange, die Zitate zu übersetzen.

Muji Chronotebook

24. Juni 2011 von Johannes Kleske | 2 Kommentare

Seitdem ich vor ein paar Jahren das Muji Chronotebook bei imgriff.com gesehen habe, hat mich das Konzept fasziniert. Übliche Terminplaner strukturieren Zeit in immer gleich großen Einheiten, egal ob es 3 Uhr nachts oder 11 Uhr vormittags ist. Das Chronotebook gibt deutlich mehr Flexibilität, indem es einfach nur eine analoge Uhr in die Mitte der Seite setzt. Der Rest ist dem Benutzer überlassen.

Jack Cheng:

The chronotebook teaches us that multifunction is not the same as multipurpose. That there’s a logical, hypothetical way to do something and a simple, flexible way to do the same.

Leider war das Ding ewig vergriffen bis Fabian es vor ein paar Wochen in New York entdeckte und mir ein paar mitgebracht hat. Mal schauen, wie alltagstauglich das Konzept wirklich ist.

23. Juni 2011
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Irgendwie fühlt sich’s komisch an, wieder mit WordPress rumzuspielen, Links, Zitate und Videos eher hier als auf Tumblr oder Twitter zu posten und sich allgemein mit dem Thema Bloggen zu beschäftigen. Riecht nach Rückschritt für jemanden, der sich sonst nur nach vorne ausrichtet. Muss es aber nicht. Ist vielleicht einfach nur das Pendel, das zurück schwingt, inklusive all der Erfahrung von „der anderen Seite“. Und jetzt, wo WordPress Tumblr-mäßige Formate anbietet…