Archiv für die 'Diplom' Kategorie

Ein Monat noch

47 Seiten Text und den zweiten Part fast fertig, sowie ein neu erschienenes Buch im Regal, das meine These von Weblog und Wiki als ideale Kombination für Wissensmanagement bestätigt.

36 Tage noch

30 Seiten Text, einen Hauptabschnitt im ersten Entwurf fertig und die erste Quelle, die nicht von 2005 ist.

Noch 40 Tage

40Tage

22 Seiten Texte geschrieben inkl. Definition von Web 2.0. Ab jetzt kann’s nur noch einfacher werden ;-)

Notiz an mich selbst: Wenn ich wieder blogge muss ich unbedingt was über die Produktivitätssteigerung bei abgestellten Chat-, Mail- und Feed-Reader-Programmen schreiben.

Stille für die nächsten 50 Tage

Bittewarten

Die letzten 50 Tage meines Diploms sind angebrochen und das bedeutet, dass ich mich voll konzentrieren muss. Deswegen versuche ich gerade alle Ablenkung auszuschalten. Das bedeutet auch, dass der Feedreader die nächsten 50 Tage ausbleibt und hier nichts neues stehen wird.

Wie schon mal gesagt, manchmal wünsche ich mir, ich hätte mir ein easy Thema gewählt, irgendeine eCommerce-Website, wie es ansonsten bei MSD üblich ist bei MSD auch möglich ist. Dann könnte ich das ganze jetzt entspannt zu ende bringen. Dafür wären die ganzen hilfreichen Lerneffekte wohl ausgeblieben. So lerne ich gerade auf die harte Tour mit Druck auszukommen, Schreibblockaden zu überwinden, eine riesige Themenspanne zu managen (von soziologischen Faktoren der kollaborativen Wissensarbeit und Emergenz-Theorie als Hintergrund für Web 2.0 bis zu Apache-Konfiguration und LDAP-Authentifizierung) und alleine zu arbeiten. Denn auch wenn es gerade ne harte und stressige Zeit ist, bin ich mir sicher, dass es sich am Ende lohnen wird.

Der Tag, an dem ich die gedruckte und gebundene Diplomarbeit in meinen Händen halten werde, wird wohl der bis dato schönste in meinem Leben werden ;-) Und damit dieser Tag Realität wird, verabschiede ich mich jetzt von euch und wünsche entspannte Weinachten und nen guten Rutsch.

Und für den 20. kündige ich schon mal ne derbe Party an, an der ich Weinachten und Geburtstag nachhole und mein Diplom feire.

Ok, ich muss das mal updaten. Ich komm mir in den letzte Wochen manchmal wie eine launische Diva vor. Einen Tag denke ich, das ist alles zuviel und ich werde es nie schaffen (in so einem Zustand ist der Artikel entstanden). Den nächsten Tag denke ich dann wieder, dass es doch nur ne Diplomarbeit ist und dass das alles funktionieren wird. Deswegen stehe ich auf ein Team, das meine Wellenbewegung ausgleicht. Und da das nicht zur Verfügung steht, freue ich mich gerade über Freunde und Kommilitonen, die das auch ganz gut hinbekommen. Danke, Leute. Ich schulde euch was!

WTF?

Ich wollte heute eigentlich einfach nur an meiner Diplomarbeit weiterarbeiten. Tja. Die Stadtwerke haben heute morgen in meiner WG den Strom abgestellt, weil mein Mitbewohner die Rechnungen nicht bezahlt hat, [Strom ist wieder da] auf dem geliehenen iBook bekomme ich Blogsoftware einfach nicht zum Laufen und im Institut gibt’s Netzwerk-Probleme, so dass ich auf mein Zeug nicht zugreifen kann. Um mal eine Mitbewohnerin zu zitieren: “ICH KOTZE!”

Dieser Blog verkommt noch zu einem reinen Pienserblog…

Erleichterung

Hatte ein sehr entspanntes Wochenende in Darmstadt. Unter anderem habe ich mich auch mit meinem Diplom-Betreuer von der FH Darmstadt getroffen. War richtig gut. Wir konnten viele Dinge klären und haben z.B. die Geschichte mit der DateiAblage komplett gestrichen, weil sie einen zu großer Aufwand bei deutlich zu geringem Nutzen bedeuten würde. Somit konzentriere ich mich jetzt ganz auf die Entwicklung und die Einführung des Weblog-Wiki-Gespanns, womit ich mich sehr wohl fühle. Insgesamt sehe ich der restlichen Zeit meiner Diplomarbeit nun deutlich entspannter entgegen. Das wird und nach Meinung meines Betreuer wird’s sogar sehr gut.

Lektorat

Ich suche noch Leute, die Anfang Januar meine Diplomarbeit Korrektur lesen würden. Dabei geht es vor allem um Form, Ausdruck und Rechtschreibung.

heiße Diplomphase

Die letzten zwei Monate meines Diploms sind angebrochen und damit wird es für die Zeit hier wohl sehr ruhig werden. Eher entspannt in das Diplom eingestiegen, wird mir gerade sehr bewusst, welch umfangreiches Thema ich mir hier ausgesucht habe. Es sprengt an jeder Ecke den Rahmen einer Diplomarbeit und ich muss mich ständig neu fragen, wo ich den Fokus legen soll.

Einige Aspekte meiner Diplomarbeit:

  • Ich führe Wissensmanagement in einer Abteilung ein. Das für sich ist schon eine Wissenschaft, die einen ganzen Fachbereich an der FH Darmstadt ausmacht und ein Prozess, der im Regelfall mindestens zwei Jahre dauert.
  • Ich behandle nicht einen Aspekt von Social Software, wie z.B. Blogs, sondern gleich Social Software an sich. D.h. statt einen Blog, ein Wiki oder ein anderes Tool zu entwickeln. Mach ich alles drei.
  • Aus den Gesprächen mit den Mitarbeitern weiß ich, dass die meisten Tool-müde sind. Sie wollen mehr als nur noch mehr Eierlegendewollmlichsäue, von denen sie schon x benutzen müssen. Leider lässt meine knappe Zeit nicht viel anderes zu als Tools.
  • Damit die Tools trotzdem angenommen werden, muss ich extrem viel Fokus auf Usability und Hilfen setzen. Denn die ganze Geschichte ist auch noch Bottom-Up. D.h. nicht der Chef hat entschieden, dass es Verbesserungen in der Kommunikation und der Zusammenarbeit braucht und verlangt damit auch nicht die Benutzung der neuen Tools von seinen Mitarbeitern.
  • Ich muss einen Wissensmanagement-Prozess entwickeln, drei komplette Tools konzipieren, programmieren und gestalten, auf Usability achten, Anleitungen entwickeln, Prozess und Tools mit möglichst vielen Mitarbeitern persönlich besprechen und Feedback beachten, sowie nebenher noch eine umfangreiche Arbeit schreiben.

Manchmal ärgere ich mich, dass ich mir kein einfacheres Thema gesucht habe. Dann könnte ich die Sache jetzt entspannt zu ende bringen und die ganzen anderen, interessanten Projekte bei Kubik und sonstwo machen.

So komme ich derzeit an meine Grenzen und bin ständig herausgefordert. Das ist zwar definitiv nicht easy going aber wahrscheinlich für mich persönlich, was Charakterentwicklung und den Ausbau meiner Fähigkeiten angeht, das bessere. So lerne ich mit Druck zu leben und auch ohne Team meine Gedanken zu sortieren und gute Entscheidungen zu treffen.

Trotzdem kann ich’s kaum erwarten, dass die zwei Monate rum sind.

Blikis - die Zukunft im Wissensmanagement

Neue Tools wie Wikis und Blogs – die übrigens zu “Blikis” zusammenwachsen würden – hielten bereits in vielen Bereichen Einzug. Vor allem Unternehmen würden sie zwecks Effizienzsteigerung im Wissensmanagement einsetzen. Durch die Hintertür würde damit auch mehr interne Transparenz und mehr Partizipation aller Mitarbeiter ermöglicht.

heise online - Wikis: Zurück in die Zukunft

Haja, wäre schön. Dann würde mir meine Diplomarbeit eine gute Zukunftsperspektive bieten. Denn mehr und mehr merke ich, dass eigentlich schon relativ klar ist, was die Möglichkeiten von Wikis und Weblogs sind. Die Herausforderung ist, wie man diese Tools einführt. In den seltensten Fällen fängt man ja bei null in einem Team, einer Abteilung oder einer Firma an. Und die größte Gefahr sehe ich darin, dass man einfach wieder nur neue Tools einführt, die jetzt endlich alle Kommunikationsprobleme lösen sollen. Dabei geht es immer um die Zusammenarbeit von Menschen. Dafür braucht es tiefergehende Prozesse, was bei der sehr begrenzten Zeit meines Diploms auch gerade ein Problem für mich ist.

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RSS-Einführung

Der erste Schritt in meiner Realisierung im Diplom ist die Einführung von RSS in der Abteilung. Die wenigsten dort nutzen RSS bisher (bis auf die Sekretärin). Deswegen habe ich ein Dokument gebaut, das in RSS-Feeds einführt und erklärt, wie man mit Blogbot, einem Plugin für Outlook, umgeht. Mich würde euer Feedback dazu interessieren. Was habe ich ungeschickt formuliert, was könnte man anders machen, was sind simple Rechtschreibfehler? Was man dazu noch wissen muss, dass das ganze als Handout zu einer Präsentation gedacht ist.

Update: So, habe euer Feedback mal weitgehend eingebaut. Wie gesagt, ich halte nix von kurzen Handouts in Stichwörtern. Die schmeißt doch eh jeder sofort weg. Das Ding hier ist auch für alle, die’s verpasst haben.

RSS-Einführung (PDF, 520kb)

Noch 100 Tage…

..bis zur Abgabe meiner Diplomarbeit. Da wird es Zeit, mal wieder ein bisschen zu erzählen.

Die letzten Tage sind doch sehr spannend. Mein ganzes inneres Verständnis von dem, was ich hier mache, hat sich gedreht. Ich habe die Diplomarbeit mit der Vorstellung begonnen, ein SocialSoftware-Wissensmanagements-Produkt für eine Forschungsabteilung zu entwickeln. Den Wissensmanagement-Aspekt hatte mein Betreuer zu Beginn erwähnt und so habe ich die ersten vier Wochen damit verbracht, mich in das Thema einzulesen. Das ist allerdings so groß, dass man das nicht mal einfach so erfasst, weswegen ich mich etwas verloren fühlte.

Durch die Hinweise meiner Betreuer habe ich dann den Weg zurück gefunden zu meiner eigentlichen Aufgabe. Immerhin schreibe ich hier keine Doktorarbeit über Wissensmanagement und Social Software, sondern soll ein System entwickeln. Darauf habe ich mich in den letzten zwei Wochen konzentriert und komme nun deutlich besser voran.

Allerdings habe ich mit der Konkretisierung auch gemerkt, dass meine Ambitionen doch etwas zu hoch sind. Ich kann halt nicht in fünf Monaten ein komplettes Produkt entwickeln. Meine Vorstellungen liefen da in eine falsche Richtung. Mein Betreuer hat es im letzten Meeting gesagt, es geht um die Überprüfung einer These: “Kann Social Software die Kommunikation und die Zusammenarbeit in einer Abteilung verbessern?” Und diese These überprüfe ich, indem ich Social Software in die Abteilung implementiere und zwar in die gegebenen Umstände.

Aus meinen Recherchen zu Wissensmanagement weiß ich, dass dabei der Mensch im Vordergrund steht. Es geht nicht um ein Produkt oder ein Tool, sondern um die tägliche Arbeit der Mitarbeiter. Es geht darum, zu sehen, wie und mit was sie arbeiten und wie das mit Social Software verbessert werden kann. Dazu braucht es ein sehr enges Zusammenarbeiten mit den Mitarbeitern und genau da bin ich gerade. Diese und nächste Woche treffe ich mich dazu mit fast allen Mitarbeitern der Abteilung zu einem ersten, ausführlichen Gespräch.

Am Ende wird es, nach meiner derzeitigen Sicht, eine Sammlung von neuen und angepassten Tools geben, die auf die Anforderungen der Mitarbeiter optimiert sind.

Ist schon spannend, als Media System Designer eine Diplomarbeit zu schreiben. In meinem ganzen Studium habe ich zwei Referate geschrieben und nun soll ich plötzlich wissenschaftlich arbeiten. Ist ne ganz ordentliche Herausforderung.

Dafür fehlt mir mein Projektteam, das ich ansonsten immer hatte. Das war am Anfang schon sehr ungewohnt. Es ist einfach normal für mich, Ideen ständig auszutauschen und in der Gruppe weiter zu entwickeln. Nun nutze ich vor allem Mindmaps, um meine Gedanken zu sortieren. Bringt mir tatsächlich ne Menge.

Das schmerzvolle Nein-Sagen

Tage bis zur Abgabe: 124

Was ist eigentlich los? Seit dem ich an meiner Diplomarbeit arbeite bzw. bei Kubik bin fliegen mir nur so die geilen Projekte zu. Wenn ich keine Diplomarbeit schreiben würde, könnte ich gut meinen ganzen Tag mit diesen Projekten füllen und würde wahrscheinlich sogar noch gut Geld damit verdienen. Mein Problem, das sind so coole Projekte, die genau in die Richtung gehen, was ich machen will. Sie passen voll in meine Vision usw.

Aber letzte Woche wurde es einfach zu viel und meine Diplomarbeit leidet ziemlich unter den ganzen anderen Aufgaben. Deswegen muss ich bis auf wenige Ausnahmen alles andere canceln oder von vorne herein nein sagen, auch wenn es mir das Herz bricht. Und wer mich kennt weiß, wie schwer mir nein-sagen fällt. Aber die Lektion ist wohl die nächsten Wochen dran.

DiplomPodcast

Wie schon im Podcast erwähnt, habe ich lange nach einem Thema/Konzept für meinen Podcast gesucht. Montag viel es mir wie Schuppen aus den Haaren, mit was beschäftige ich mich derzeit am meisten? Genau, mein Diplom.

Hier kommt er, der tautoko DiplomPodcast.

Mehr zum Thema:

Der Diplom-Einstieg

Tage bis zur Abgabe: 134

Die ersten zwei Wochen meiner Diplomzeit sind fast rum. Die erste Woche war sowas wie ein klassischer Fehlstart. Die meiste Zeit konnte ich mich wegen meiner Grippe kaum konzentrieren. Dazu kommt, dass mir ein paar Tage fehlen, um mich hier noch fertig einzurichten. Somit war die erste Woche alles andere als produktiv.

Die zweite Woche läuft bisher deutlich besser. Ich habe am Montag meine Wochenziele für diese Woche auf die einzelnen Tage runter gebrochen, so dass ich jeden Tag weiß, was ich schaffen will. Das hat mir ziemlich geholfen.

Schwer tue ich mich immer noch mit dem Lesen. Häufig fehlt mir einfach noch die Disziplin, mich hinzusetzen und einfach ein Kapitel zu lesen. Es gibt so viel Ablenkung und anderes zu tun. Da muss ich noch eine Lösung finden, mich besser zu konzentrieren.

Ich merke, dass ich zum einen einen ziemlich hohen Anspruch an mich selber habe. Zum anderen weiß ich durch mein Studium inzwischen ganz gut um meine Schwächen in der Projektarbeit. Diese beiden Faktoren zusammen halten mich gerade ganz gut auf Trab. Andere würden die Sache vielleicht entspannter angehen. Ich dagegen mache mir echt Vorwürfe, wenn ich mal einen Tag nur ne Stunde fürs Diplom gearbeitet habe. Aber das ist wahrscheinlich gerade zu Beginn des Diploms gar nicht mal so schlecht.

Literatur zu Social Software

Tage bis zur Abgabe: 137

Für meine Diplom-Recherchen stelle ich gerade eine Liste mit Büchern zum Thema Social Software (Blogs, Wikis, RSS, etc.) zusammen. Leider scheint das Feld hier noch sehr dünn zu sein. Deswegen meine Anfrage an meine werten Leser: Wer kennt gute Literatur zum Thema, gerne auch in englischer Sprache?

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