Letztes Wochenende war Juli zu Gast.
Juli haben wir vor zwei Jahren bei einem Besuch in Texas kennen gelernt. Sie tourt gerade durch Europa und hat für ein Wochenende in Karlsruhe halt gemacht.
Das Weblog von Johannes Kleske zu Social Media, Konzeption, Marketing, Cafes, Barcamp, Web 2.0, Streetart etc.
Letztes Wochenende war Juli zu Gast.
Juli haben wir vor zwei Jahren bei einem Besuch in Texas kennen gelernt. Sie tourt gerade durch Europa und hat für ein Wochenende in Karlsruhe halt gemacht.
Na toll, ich fahre jetzt seit einem Jahr mit der Bahn nach Frankfurt und kloppe mich jeden Morgen mit anderen Pendlern um die begehrten Plätze im BahnComfort-Bereich des ICEs. Gestern sind zwei Freunde mit mir gefahren, die ein Meeting in Frankfurt hatten. Weil mir klar war, dass wir unmöglich drei Plätze in meinem üblichen Wagen finden würden, haben wir uns am anderen Ende des Zuges was gesucht. Und sie da, dort sind die Wagen halb leer. Und nicht nur das, in einem Wagen ist dank Handy-Responder der Empfang meiner UMTS-Karte um Längen besser als im vorderen Bereich des Zuges.Na toll, das hätte mir ja auch mal vor 11,5 Monaten einfallen können.
Die Erkenntnis daraus: Immer wieder hinterfragen, warum man bestimmte Dinge so tut, wie man sie tut und überlegen, ob es nicht noch andere Wege geben könnte, die besser funktionieren.
Für die aktuelle Ausgabe des Open-Source- & Web-Magazins T3N durfte ich einen Artikel über Lifestreams schreiben. Darin stelle ich zunächst das Konzept vor und gehe dann insbesondere genauer auf FriendFeed ein und was dieses Tool besonders macht. Wen das Thema nicht interessiert, sollte sich die Ausgabe trotzdem mal ansehen. Die Autorenliste liest sich diesmal wie ein Who is Who der Barcamp-Szene. Und das garantiert in der Regel für einige spannende Themen und Herangehensweisen.
Ok, ich geb’s zu. Das ganze Gelaber gestern von wegen Auszeit und tiefe Gedanken und so war alles BS. In Wahrheit hat mich was ganz anderes vom Bloggen fern gehalten und mein flickr-Stream hat mich verraten: BBQs.
So kann’s manchmal gehen. Da macht man die Mental Detox Week von Adbusters mit (war früher mal die TV Turn Off Week), um sich mal für ein paar Tage der konstanten Anspannung durch permanente Inputstreams zu entziehen, die in der Web-Szene genauso wie im Agenturbusiness herrschen. Und dann schafft man es einfach nicht, wieder zurück zu kommen.
Ich hab die letzten Wochen also mehr mit Freunden und der Natur verbracht und meine Gedanken mal weitgehend von allem abgekoppelt. Lustig, über was für Zeug man plötzlich wieder anfängt nachzudenken.
Aber ich kann euch ja hier nicht einfach so hängen lassen. So, I’m back, wenn auch nicht so wie früher. Werde in Zukunft ein bisschen mehr drauf achten, abzuschalten und rauszukommen. Schon allein, um Inspiration in anderen Bereichen zu tanken. Z.B. bei Fotoshootings mit meinem Buddy Martin im Wald.
Wie immer ist am Ende die gesunden Mischung das Ziel. Und wehe, es kommt mir jetzt einer mit GTD.
grace & peace my friends
Sitting down to a good meal with a cool person is something I never want to give up and its one of the most enjoyable things about my life.
Wer meinen flickr-Account in den letzten Monaten verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass mich Jeff Staple an diesem (wie an so vielen anderen) Punkt beeinflusst hat. Ich halte es für die absolut beste Möglichkeit, meine Freizeit zu verbringen. Ich kann mich einfach an kein einziges Mal erinnern, wo ich mich mit jemandem zu einem guten Essen getroffen habe und danach unsere Beziehung nicht ein bisschen tiefer gewesen ist.
Jesus z.B. hat sich mit den Leuten, mit denen er heikle Themen anzusprechen hatte, immer zum Essen getroffen (meistens hat er sich einfach zum Essen eingeladen). Irgendwie schafft die Atmosphäre eines guten, langen und entspannten Essens, dass wir uns öffnen und das muss nicht immer was mit dem Wein zu tun haben
Genau diese Beobachtung hat uns mit dazu motiviert, ein Kaffeehaus zu eröffnen und dort eine Atmosphäre zu schaffen, die gute Gespräche ermöglicht. Was würde sich verändern, wenn wir statt uns abends vor die Mattscheibe zu knallen in ein Café bewegen und bei einem feinen Kaffee oder guten Wein gemeinsam über die Gedanken des Tages philosophieren? Wenn man sich anschaut, was im Laufe der Jahrhunderte aus Kaffeehauskonversationen schon an politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen entstanden ist, kann man das Potential erahnen.

Diesen Freitag (4.) starte ich den Kickoff zum Countdown „365 Tage bis zur 30“ (mehr dazu am Freitag). Alle meine Leser sind herzlich eingeladen, ab 20h ins NUN zu kommen und diesem Ereignis beizuwohnen.
Ok, wird nicht wirklich was aufregendes geben. Würde mich einfach nur freuen, möglichst viele von euch am Freitag im NUN zu sehen und ein bisschen mit mir zu feiern.
Warum das Jahr nicht auf einer positiven Note mit einem meiner All-time-fav Hiphop Tracks starten…
Frohes neues, y’all! It’s gonna be crazy. What the hell are you waiting for?
Ich will mich hier gar nicht weiter dazu äußern, wie ich es finde, dass die Egoprobleme eines Chefs einer Möchtegern-Gewerkschaft die halbe Republik lahm legen. Eigentlich frage ich mich nur, wie der Mann nachts noch schlafen kann.
Die Situation ist nun mal wie sie ist und für mich als Berufspendler heißt das ‘beschissen’. Aber dank des Internets und ein paar feinen Diensten der Bahn wird einem die Situation so einfach wie möglich gemacht. Insbesondere sei hier die Ankunft/Abfahrts-Auskunft auf bahn.de erwähnt, mit der man sich vom warmen Heim oder Arbeitsplatz einfach und zeitnah über die Situation am Bahnhof informieren kann. So muss man nicht erstmal zum Bahnhof gehen und hoffen, dass irgendwann irgendetwas in die gewünschte Richtung fährt. Allein schon wegen dieser Dienste hat die Bahn bei mir ein Stein im Brett, insbesondere dadurch, dass alle Dienste auch auf der für Handys optimierten Seite zugänglich sind.
Mehr zum Thema: streik
Da ich derzeit extrem viel arbeite sind mir die Wochenenden wichtiger denn je. Deswegen war ich auch nicht beim Barcamp München. Wenn ich meine Wochenenden nicht nutze, um runterzukommen, macht mein Körper schlapp.
Damit ihr trotzdem noch was von mir habt nehme ich euch einfach mit und zeige euch, wie so ein Wochenende aussehen kann. Der Trick: Wer keine Zeit zum Bloggen hat macht einfach Bilder…
Samstag ist bei mir der eigentliche Entspannungstag nach der Arbeitswoche. Der letzte Samstag startete schon ziemlich gut mit einem kurzen Besuch von Daniel aka Depone und Josia aka the Boi.
Kai von StyleSpion macht eine Homestory mit seinen Lesern und stellt ihnen 15 + 1 Fragen. Ich durfte als erster antworten.
Meine Schwester Debbie hat sich heute morgen den kleinen Benico Manuel rausoperieren lassen (hat sich nicht gedreht und wurde deswegen geholt). Debbie und Ben sind wohlauf, alles lief gut und der kleine ist mit 3740 gr gar nicht so klein.
Update:
Sitze gerade bei meiner Schwester und meinem Schwager im Krankenhaus. So sieht der Zwerg aus:
Pretty cool, hu?
Mein Bruder Sam hat sich direkt ein T-Shirt drucken lassen.
Hi, I’m Johannes and I’m an Introvert!
Jaja, die ganzen faulen Studentenfreunde von mir beschweren sich schon, dass hier nix mehr geht. Ihr wisst doch gar nicht, was Arbeit ist! Ich wusste es ja auch nicht
Ist tatsächlich so, dass ich wohl noch nie in meinem Leben so viel gearbeitet habe, wie derzeit. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich noch nie festangestellt war und 8-Stunden-Tage (8, yeah, right, wer’s glaubt…) hatte. Ich war da auch ein bisschen unsicher, ob ich mich überhaupt so lange konzentrieren kann. So etwas ist nicht gerade meine Stärke.
Nun sind schon 1,5 Monate vorbei und ich fühle mich immer noch wie in der ersten Woche. Die Zeit rast unglaublich schnell. Das ganze macht nicht immer nur Spaß. Manches ist auch harte Schule. Aber das passt schon. Deswegen mache ich das ja schließlich.
Ich finde allein schon die Erfahrung des Festangestellten-Dasein enorm spannend. Ich konnte nie verstehen, wie man seine Freizeit mit nem Bier vor dem Fernseher verbringen kann und nix anderes an den Start kriegt. Nun bin ich selbst arg versucht, mir nen dicken Plasma-TV zu kaufen und mich jeden Abend vor das Ding fallen zu lassen, um das Hirn endlich abschalten zu können. Alles sehr horizonterweiternd.
Auf der anderen Seite arbeite ich gerade an Projekten, die auf nem Level laufen, das für mich bisher unvorstellbar war. Darf natürlich nix verraten. Aber das ist definitiv keine Kinderkacke. Damit einher geht natürlich das obligatorische Agenturproblem: Ich hab für nix anderes mehr Zeit. Bin diese Woche schon zwei Mal mit dem Zug um 23h gefahren, um kurz daheim zu pennen und mich am nächsten Morgen wieder auf den Weg zu machen. Aber passt schon. Heute war Deadline und die Nächte davor sind per Naturgesetz eher kurz. Ist auch nicht anders wie im Studium.
Nun freue ich mich erstmal auf das Barcamp in Köln am kommenden Wochenende. Die Twitter/Barcamp-Community ist in den letzten Monaten gut gewachsen und so gibt es einen Haufen Fressen, die ich endlich mal in FL (First Life) treffen will. Man sieht sich in Kölle.
Ich hatte ja nach den Nachrichten eigentlich erwartet, dass heute morgen alles noch viel schlimmer mit der Bahn und dem Streik wird. Also bin ich mal provisorisch zum Bahnhof gegangen (wohne nur ne Minute weg), um zu sehen, wieviel mein Zug denn an Verspätung haben würde. Aber statt der Verspätung stand der Zug da und fuhr pünktlich ab und kam pünktlich in Frankfurt an. Haja, so mag ich den Streik. Irgendwer meinte bei Twitter, dass wahrscheinlich nur die Leute streiken, die sonst für die Verspätungen verantwortlich sind.
Auch sonst verlief mein erster Tag auch weitgehend entspannt. Den Vormittag habe ich vor allem mit dem Durcharbeiten des Mitarbeiterhandbuchs verbracht. Mittags wurde ich mit drei anderen Einsteigern zum Spießrutenlauf durch die Agentur geschickt. Jeder hat sich kurz vorgestellt, dann mussten wir uns vorstellen. Bei 80 Leuten macht das nur in eine Richtung sinn, aber immerhin, ich kann mich jetzt sauber in drei Sätzen vorstellen, ohne nachdenken zu müssen.
Erstaunlicherweise bin ich durch meinen ersten Tag ohne ein einziges Meeting gekommen. Agenturen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Dafür kam auch gleich der erste Rückschlag: ein Dell-PC! Das wird hart. Aber zumindest darf ich mein MBP daneben stellen.