tautoko podcast #2
Naja, sicherlich noch lange nicht geniales Radio. Aber es geht ja auch ums Experimentieren. Und mit der Übung gehen dann auch sicher die Ähs usw…
Jedenfalls geht’s in diesem Podcast um Podcasting und was das eigentlich genau ist und wie das funktioniert.
Passend dazu ein paar Links:
Bei diesem Podcast habe ich die MP3-Qualität etwas heruntergeschraubt, damit die Datei nicht so groß ist. Ist das ok so oder doch lieber bessere und dafür größere Dateien?
Ich freue mich auch ansonsten über jedes Feedback.
Mehr zum Thema: netmusic
Gestern hat Steve Jobs in seiner Keynote auf der WWDC den Umstieg von IBM auf Intel Prozessoren angekündigt. Was dabei völlig untergegangen ist, war die Vorführung zur Podcasting-Funktionalität in iTunes. Für die Podcasting-Community war diese Ankündigung wahrscheinlich noch wichtiger als der Switch zu Intel. Denn mit der nächsten Version von iTunes unterstützt diese Podcasts direkt, d.h. ich kann Podcasts direkt in iTunes herunterladen und brauche kein Programm ala iPodder mehr. Dazu kommt der Mainstream-Effekt, weil Millionen von Nutzern Podcasting kennen lernen werden, die vorher noch nie davon gehört haben. Apple wird eine eigene Kategorie in den iTMS einbauen, in der man Podcasts entdecken und kostenlos herunterladen kann. Das ganze war nicht wirklich überraschend. Steve Jobs hatte das ganze schon vor ein paar Tagen auf einer anderen Konferenz angekündigt. Nun konnte man das ganze aber zum ersten mal in Aktion sehen. Was bisher noch fehlt, ist ein Datum, wann die neue iTunes-Version verfügbar ist.
Man, ich brauche dringend Zeit, um mein Podcasting-Produktions-Setup einzurichten und meine Ideen umzusetzen.
Update: Adam Curry hat sich schon vor ein paar Wochen mit Steve Jobs getroffen, bisher durfte er aber noch nicht viel verraten. In der aktuellen Folge seines Daily Source Codes kommentiert er die relevanten Teile der Keynote von gestern. Dabei meinte er unter anderem, dass man jeden RSS2.0-Feed abonnieren kann. Und das Verzeichnis im iTMS wird automatisch aus verschiedenen Verzeichnissen wie z.B. ipodder.org zusammengestellt und wird somit so ziemlich alles enthalten.
Technorati Tags: apple, podcasting

Der ganze Pope-Hype geht ziemlich an mir vorbei, weil ich derzeit kaum “normale” Nachrichten konsumiere. Was für mich an der ganzen Geschichte aber sehr deutlich wird ist, wie geil diese ganze Graswurzel-Medien-Geschichte sein kann, von der ich öfter mal schreibe. Dabei geht es darum, dass es immer leichter wird, dass jeder seine eigenen Medien erstellen und publizieren kann. Und im Gegensatz zu den Massenmedien geht es dabei um einzelne Personen und subjektive Geschichten.
Wie das konkret aussehen kann, zeigt mir der Podcast Catholic Insider von Father Roderick, einem katholischen Priester. Von dem Podcast habe ich über Adam Currys Daily Source Code gehört, als dieser Father Rodericks SoundSeeingTour durch Radio Vatikan promotet hat (Wer bei Radio Vatikan an eine Nonne mit einem Mikrofon denkt, könnte überrascht sein…).
Als nun die Dinge um die Gesundheit des Papst immer schlechter standen, ist Father Roderick nach Rom geflogen und hat einige Livepodcasts vom Petersplatz aufgenommen. Dabei ging es weniger um Nachrichten als um die persönlichen Gefühle und Gedanken von Menschen auf dem Petersplatz und um seine eigenen Emotionen. Plötzlich wurden aus abstrakten Nachrichten persönliche Geschichten. Die anonyme Masse auf dem Petersplatz wurde zugänglich. Ist einfach ein Unterschied, ob dir eine Reporterin die Nachrichten überbringt und versucht, die Stimmung einzufangen oder wenn du Liveaufnahmen aus der Masse am Petersplatz hören kannst.
Father Roderick und sein Podcast sind ein krasses Beispiel, wie Christen sich authentisch präsentieren können, ohne peinlich zu wirken. Der Catholic Insider ist einer der beliebtesten Podcasts überhaupt (siehe PodcastAlley). Father Roderick redet über seinen Glauben genauso selbstverständlich wie über seine StarWars-Begeisterung. Wiedermal Zeit, von einem Katholiken zu lernen…
Eine neue Entwicklung in der Bloggerwelt macht mir derzeit richtig Spaß: Podcasting. Was das ist und was in dem Bereich gerade passiert, kann euch Mario Sixtus aber viel besser erklären:
“Ohne große Frickelei kann jeder mit Hilfe der Software iPodder Radiosendungen aus dem Netz aufzeichnen und jederzeit an beliebigem Ort hören. iPodder prüft selbsttätig, ob die neue Sendung im Netz bereitliegt. Der Nutzer muss lediglich einmal die entsprechende Adresse eingeben. „Ich wollte schon immer Radio machen“, sagt Osthus, „als Podcast kostet mich die Produktion praktisch nichts.“ (im Fokus)
Ich sehe in dieser technischen Möglichkeit großes Potential für emerging churches. Beispiel: Jemand schnappt sich jeden Morgen die Lokalzeitung der Stadt und nimmt mit seinem Rechner eine kleine Sendung auf mit Ideen zum Gebet für aktuelle Themen in der Stadt. Abonnenten der Sendung bekommen diese dann automatisch auf ihren Rechner bzw. MP3-Player und können dann z.B. die Fahrt zur Arbeit nutzen, um für die Stadt zu beten.
Podcasting wird derzeit schon von einigen Gemeinden in Amerika genutzt. So bekomme ich derzeit automatisch die Predigten aus der Mars Hill Church in Seattle auf meinen iPod.
Ich werde in nächster Zeit noch einiges mehr zu diesem Thema schreiben.