Archiv für die 'alt.culture' Kategorie

Wir müssen mehr Fehler machen

David von howies:

for the last 5 years at least, i have had this idea and as yet have not made it happen.

and ideas only work if you make them happen. (and even then, some don’t work)

the idea is that everyone at howies has ideas. and the guy packing our parcels downstairs might have an idea for a product that will become the product that will come to define us and what we do.

so as a company, we need to allow those ideas to come to the surface.

we have to make more mistakes. we have to understand failure is going to happen.

we can learn from failure. but ‘not doing’ will teach us nothing and give us nothing in return.

in the spring, we will turn a room that currently stores boxes and our junk into a creative room.

and then 1 day a month each person will have an ideas day. that person will team up with someone else from the company and think. drink tea. stare out of the window (if we had one) and doodle. go to shops, go to museums, read books, see films. and apply some of what they learn to what we do here at howies. We want to change things. And it is crazy, mad, dumb, odd, wonky thinking that will give us Ideas that will change things.

it is an experiment. it might not work. but that is the thing with ideas, you just gotta try stuff.

there will be people here who will say ‘ I don’t have ideas’ and in my experience the best ideas usually come from them.

i have no idea if it will work or how it will work.

but if you jump off the cliff, you just have to make your wings on the way down

Buy Nothing Day am 25. November

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Jobs

In ihrem Blog schreiben die 37signals-Jungs über drei Männer, die ihren erfolgreichen Job aufgegeben haben, um einen ganz anderen aufzunehmen bzw. um eine andere Perspektive auf die „Welt da draußen“ und ihr eigenes Leben zu bekommen.

Ich finde diesen Aspekt immer wieder faszinierend, weil ich auch bei mir die Tendenz feststelle, in meinem eigenen Saft zu verschmoren. Ich meine, es ist nicht so als würde ich mich mit tausend Sachen beschäftigen. Trotzdem dreht sich mein Leben meist um die gleichen Dinge.

Daniel hat von Doug Pagitt’s Gemeinde erzählt, dass dort niemand Vollzeit angestellt ist, sondern jeder noch nebenher andere Jobs hat. Dadurch wird verhindert, dass sich bei bestimmten Leuten alles um die Gemeinde dreht. In Wir nennen es Arbeit schreiben die Autoren über Brotjobs, die einem helfen über die Runden zu kommen. Meiner Meinung nach bieten solche Brotjobs auch die Chance eine gute Alternative zur eigenen, kreativen Arbeit zu bieten. Ich fühle mich meist kreativer, nachdem ich mal ganz anderes gemacht habe.

Im Endeffekt macht mir der Gedanke, dass ich den Rest meines Lebens vor einem Bildschirm verbringen werde, einfach nur Angst. Hab ne Zeitlang mal überlegt in nem Oxfam-Shop zu arbeiten. Die bieten meines Wissens nach sowas an, wo man vier Stunden in der Woche für sie arbeitet und sie spenden dafür irgendwas nach irgendwo. Leider lässt die Reiserei gerade soetwas nicht zu. Aber mal sehen…

Motoki Kollektiv mit grünem Start

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Zeit mal wieder meine Freunde in Köln zu featuren. Das Motoki Kollektiv ist ein Netzwerk von Freunden, Designer, Musikern, Artisten, Aktivisten und tollen Menschen, die gemeinsam Aktionen und Projekte auf die Beine stellen. Jetzt ist ihre Webseite (mit ein bisschen CSS-Hilfe von meiner Seite) live gegangen.

NUN ist es soweit…

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NUN Kaffeehaus

NUN ist der Moment zwischen der guten alten Zeit und einer ungewissen Zukunft. Hier ereignet sich das Leben und hier kreuzen sich unsere Wege. Eigentlich ist dieses „Jetzt“ alles was Bedeutung hat, dennoch hassten wir meist eher hindurch als das wir seine Momente festhalten und auskosten. Dieser Ort will Deinem NUN ein zu Hause sein. Hier bist Du eingeladen zu bleiben, gerne auch viel länger als Du isst oder trinkst!

Öffnungszeiten:

  • Mo, Di & Do – 15 - 1h
  • Mittwoch Ruhetag
  • Fr & Sa – 18 - 3h
  • So – 11 - 16h

Das NUN bietet neben Bio-Essen, verschiedenen, exzellenten Kaffees und entspannter Atmosphäre auch freies WLAN und damit einen perfekten Ort für Teleworker, Studenten, Lerngruppen und Blogger.

Demnächst:

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Greenpeace vs. Apple

Greenpeace

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Good Magazine

Würden wir mit rejolt ein Magazin veröffentlichen, es käme dem frisch geschlüpften Good Magazine wahrscheinlich sehr nahe.

We see a growing number of people tied together not by age, career, background, or circumstance, but by a shared interest. This revolves around a passion for potential mixed with fierce pragmatism and creative engagement. We sum all this up as the sensibility of giving a damn. But to shorten it, let’s call it GOOD. We’re here to push this movement and cover its realization.

GOOD MAGAZINE | What Matters

Leider kann man das Magazin noch nicht außerhalb der USA abonnieren. Aber zum Glück stehen die meisten Artikel auf der Webseite zur Verfügung. Wie z.B. Chasing Zero über eine New Yorker, der einen Monat versucht hat, bewusster zu leben.

Für den Start haben die sich eine saubere Kampagne einfallen lassen. Sie geben die kompletten Einnahmen von jedem Abonnenten an eine von zwanzig Non-Profits weiter, die man sicher voher aussuchen kann.

Let the secret be known—most magazines do not make money on subscriptions or newsstand sales. Traditionally, the best way to get a bunch of new subscribers is to send millions of pieces of unsolicited mail – junk mail – to people who might have some interest. We don’t like junk mail, and we don’t like the thought of spending millions of dollars on it. So we came up with the idea of giving away all subscription fees and allowing subscribers to choose which organization they would like to support.

This whole thing is an experiment. If it works, we’ll actually spend less than half of what it traditionally costs to acquire subscribers. The success of this campaign will allow us to:
a) meet a self-selecting group of quality subscribers who find us through word of mouth, internet links, media coverage, our partner organizations, or the other crazy schemes we like to come up with;
b) raise significant money for organizations that will do something important with it; and
c) save resources and prove that you can do well by doing good.

Our goal for our launch year is to create 6 amazing issues of GOOD, sign up 50,000 subscribers and donate $1 million to their favorite organizations.

Derbes Mag. Tut mir einen Gefallen und schreibt denen alle ne Mail, dass wir das Ding auch in Germany abonnieren wollen.

Saisonal essen mit der Gemüsekiste

Letzten Samstag habe ich den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer besseren Ernährung genommen und bei der Bioland Gärtnerei Schmälzle eine Schnupperkiste bestellt. Die Gärtnerei Schmälzle liefert wie viele andere Gärtnereien in Deutschland so genannte Gemüsekisten ins Haus. Damit bekommt man superfrisches Gemüse von lokalen Bauern direkt nach Hause geliefert.

Am Montag wurde mir die Bestellung per Telefon bestätigt. Am Dienstag kam die Lieferung. Das hier ist der Inhalt meiner Schnupperkiste (war mehr ne Papiertüte).

Meine Schnupperkiste von der Bioland Gärtnerei Schmälzle

Gekostet hat mich das Ding 12,10 €. Drin war zwei Salatköpfe, Möhren, Paprika, Rote Beete, Schnittlauch und eine Melone. Nicht günstig, aber auch nicht schlecht.

Wie sich in der nachfolgenden Woche herausstellt, ist der schwierigste Schritt bei der Umstellung nicht der Einkauf, sondern das Umdenken, mittags nicht mehr schnell nen Dönner holen, sondern was kochen ;-)

Aber ist schon lustig. Hatte noch nie eine Rote-Beete-Knolle in der Hand. Bisher kamen die immer nur im Glas.

Update: Den Link zur Gärtnerei Schmälzle habe ich bei gemuesekiste.de gefunden.

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Caféberieselung

Kurze Notiz an die NUN-Jungs: Während ich hier im Segafredo-Café am Durlacher Tor zum xten mal von Eros Ramazotti beschallt werde, fällt mir mal wieder auf, dass kaum ein Café die Musikberieselung angenehm hinbekommt. Bestes Beispiel: die neu eröffnete Kaffeebar Schiller am Kronenplatz. Loungiges Ambiente wird durch synthetisches Plastikgeduddel versaut beeinträchtigt. Meiner Meinung nach macht Sound genauso viel aus wie Licht. Nur scheint das scheinbar keinen Cafébetreiber zu interessieren. Machen wir anders, oder?

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RESCHIQUE

Logo Reschique

Das ich an meinen Vorurteilen über die USA arbeite, konntet ihr ja hier schon mitbekommen. Nun wird es mal Zeit, einfach etwas „von der anderen Seite des Teiches“ zu übernehmen, einfach nur weil es verdammt gut ist.

Erinnert ihr euch noch an Swaporamarama? Hab das Treehugger-Video mal verlinkt. Wir fanden die Idee so derbe, dass wir das Ding mit rejolt nun in Deutschland starten. Das ganze läuft unter dem Namen RESCHIQUE (Hammer-Logo von Hanni). Der Kickoff ist am 28.10.2006 im NUN.

Was da genau geht? Ihr durchsucht euren Kleiderschrank nach Klamotten, auf die ihr keinen Bock mehr habt und bringt die mit. Jeder kann sich Kleidungsstücke der anderen raussuchen und die gleich vor Ort customizen lassen. Näher und Designerinnen sind am Start. Und vielleicht verbindet man das gleich noch mit einem Buy Nothing Day…

Und das beste daran, ihr könnt mitmachen. Wäre doch sehr schade, wenn das Karlsruhe-only bleiben würde.

howies Katalog

Am Montag hat der letzte howies Katalog endlich seinen Weg in meinen Briefkasten gefunden (wer sich nicht mehr an howies erinnern kann, hier ist der Artikel). Seitdem nehme ich ihn immer wieder in die Hand, blättere, lese hier und da und fühle mich inspiriert. Beeindruckend, was die Jungs und Mädels aus Wales da aufgebaut haben und mit wieviel Herz, Leidenschaft und Spaß sie das ganze vertreten. Definitiv mein persönliches Vorbild für rejolt.

Hier einer von vielen Texten aus dem Katalog:

HoodiesWhile we don’t condone shoplifting, terrorising old ladies or generally making other people’s lives a misery, the tabloids seem to be picking on the wrong people. Casual research suggests serious fraud, insider trading or acts of corporate manslaughter are unlikely to be carried out by people wearing hooded sweatshirts. Photographs of senior executives of British manufacturers of land mines, anti-personnel grenades and cluster bombs have shown no evidence of hoodie-wearers. Businessmen offering large amounts of cash in return for peerages, and the politicians who accept the cash, tend towards less casual items of clothing. When the decision was made to invade Iraq, no-one wore a hoodie. And the men who think Guantanamo Bay is still a good idea do not wear hoods themselves, though they have been known to offer them to guests. Sure, there’s the odd villain who wants to conceal his face. But there’s bigger villains around who have no such shame.

Jon Matthews

The Brand Underground

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Alter Schwede, schon lange her, dass ich so einen derben Artikel gelesen habe, der so vieles in Worte fasst, was mich gerade bewegt und wie ich mein Leben verstehe. Lest The Brand Underground. Ist verdammt lang, das Ding. Aber es lohnt sich. Hier ein paar Zitate:

One reason an underground brand sounds nonsensical is that countercultures are supposed to oppose the mainstream, and nothing is more mainstream than consumerism. But we no longer live in a world of the Mainstream and the Counterculture. We live in a world of multiple mainstreams and countless counter-, sub- and counter-sub-cultures.

This is the quintessence of the postmodern brand rebel, hopscotching the minefield of creativity and commerce, recognizing the categorization, satirizing it, embracing it and commoditizing it all at once.

If the dance between subculture and mainstream has always been more compromised than it appears and if every iteration of the bohemian idea is steadily more entrepreneurial than the last, then maybe a product-based counterculture is inevitable. Maybe subcultures are always about turning lifestyles into business — or the very similar goal of never having to grow up. Maybe the familiar corporations-against-individuals dynamic (“They manufacture lifestyle; we live lives,” as The Baffler, the alt-opinion journal, declared in 1993) is simply outdated.

Hier ist ein followup-Artikel: Fashion. Branding, Streetwear & Movements

TV Turnoff Week

TV Turnoff Week

www.adbusters.org/metas/psycho/tvturnoff/

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Chevy und das virale Marketing

Video im Web ist ja gerade der Shit. Um bei der ganzen viralen Marketinggeschichte endlich auch mal mit dabei zu sein, hat Chevy zur Vorstellung seines neuen SUVs mit dem Namen Tahoe ein Tool gebaut, mit dem sich jeder seinen eigenen Tahoe-Werbespot zusammenbauen und an seine Freunde weiterschicken kann. Und was soll man sagen, es hat wunderbar funktioniert. Leute bauen wie verrückt Spots und posten sie auf ihren Blogs…

Mehr bei YouTube.

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GraphicAlliance – Styler mit sozialem Gewissen

O Graphicalliance

Ich höre häufiger Designer, die Christen sind darüber reden, dass man mal sowas wie nen Zusammenschluss von „christlichen Designern“ machen müsste. Ich wundere mich dann, warum man nicht einfach mal außerhalb des Ghettos denkt und sich sowas hier anschließt. Btw. in der ganzen Mitgliederliste habe ich niemanden aus Deutschland gefunden.

The Graphic Alliance is a network of graphic designers, web developers and related workers who promote fundamental social change through their work.

We are committed to helping build a new social order based on direct democracy, communal economics, human rights and ecological sensibility. We believe that design and technology are important aspects of the struggle for freedom, peace and social justice. We stand united in our opposition to concentrated power, discrimination and oppression in its many forms. We promote social ownership and democratic control over information, ideas, technology and the means of communication.

We join together in the spirit of autonomy, mutual aid and open collaboration.