Archive for the 'alt.culture' Category

Tausch- und Designparty Reschique am 25.10.

Reschique Flyer

Am 25. Oktober gibt’s mit Reschique das nächste DIY-Fashion-Event in Karlsruhe. Im Café NUN wird es wieder viele Möglichkeiten geben, um noch mehr aus alten und neuen Klamotten herauszuholen und dabei ne gute Zeit zu haben. Und das mit Krisenfreundlichem Anit-Konsum ;-)

T-Shirts, Kunst & Kinkerlitzchen - DIY-Basar in Karlsruhe

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Wir bleiben beim Thema Marke Eigenbau . Hanni “Ich wollte das immer schon mal ausprobieren” Lindner aka Hannafaktur und mein WG-Kollege Matthias aka Dear Deer sowie einige ihrer Freunde veranstalten nächstes Wochenende (13. & 14. September) einen Basar in Karlsruhe in der Poly Produzentengalerie in der Viktoriastraße 9.

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Popup-Shop von Motoki und bgreen

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Kaum habe ich über den Popup-Shop-Trend berichtet, schon veranstalten die Kölner Motokis in Zusammenarbeit mit dem Green-Fashion-Mailorder bgreen einen Popup-Shop in ihrem „Wohnzimmer“ in Ehrenfeld. Diese Woche von Donnerstag (21.) bis Samstag, jeweils von 11 bis 19h. Neben bgreen sind auch noch LaissezFair (Kindershirts) und Rcyclia (Schmuck) dabei.

Aber Motoki wäre nicht Motoki, wenn sie euch nicht die Gelegenheit geben würden, selbst Hand anzulegen. Am Samstag gibt es einen Workshop, bei dem ihr euren eigenen Recyclingschmuck basteln könnt.

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Urban Farming - Die Renaissance der Schrebergärten

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Trendspotter PSFK hat meinen Kollegen Dominic Fawkes von AARF London zu seinem “Schrebergarten” und der neuen Gärtnern-Begeisterung von jungen Erwachsenen befragt:

On the one hand, this is a challenge with great rewards for perseverance. Everything is now expected to be instantaneous. I skip Starbucks in the morning if the queue has more than 6 people as I have another 5 good options available to get my caffeine fix. Nature has its own rules and you can’t throw bodies at something to make it happen faster.

On the other hand I guess I’m a bit of a geek. Whether it’s kitesurfing, motorcycling, or gardening. It is just as much all the tools and gadgets that goes with it as the rewards the activity brings.

I like it. Gleich mal schauen, was in Karlsruhe schrebergarten-mäßig so geht…

Update: Na toll, keiner bietet Wlan im Schrebergarten an. So wird das nie was mit dem Gärtner-Nachwuchs. Ich rieche eine Marktlücke…

Klamotten-Tauschpartys in Deutschland

Liebe Ivy,

wir freuen uns ja, dass ihr über „den jüngsten Trend“* Klamotten-Tauschpartys berichtet und auch noch gleich ein tolles Buzzword („Swishing“) dazu ausgrabt. Und natürlich hofft ihr, dass der Trend auch bald nach Deutschland kommt. Lustig, weil er ist schon lange da. Wir haben im Oktober 2006 die erste Reschique-Party im NUN gefeiert, die seitdem regelmäßig alle paar Monate über die Bühne ging (zuletzt im vergangenen Monat).

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* Mein größtes Problem mit der Ivy ist die unglaubliche Trend-Geilheit, die einem fast auf jeder Seite entgegen springt. Überall wird „ein neuer Trend“ vorgestellt oder „der nächste Lifestyle“ propagiert etc. Das ganze liest sich eher wie eine Broschüre für die Anzeigenkunden, die in Ivy werben sollen, als ein journalistisches Aufarbeiten einer gesellschaftlichen Bewegung.

Ivy - deutsches LOHAS-Magazin



Ivy - deutsches LOHAS-Magazin, originally uploaded by jonee.

Sieht so aus als hätte Burda am schnellsten auf die Lohas-Welle
reagiert. Gerade beim Dealer meines Vertrauens dieses Mag entdeckt. Mehr vom Mag bei ivyworld und bei Horizont.

Nau – CoolHunting Video

Nau ist einer dieser Firmen, die Nachhaltigkeit nicht nur als Buzzword benutzen und ein Glied der Produktionskette fair machen, um sich diesen Stempel aufdrücken zu können. Nau schaut sich jedes einzelne Glied seiner Kleidungsproduktion und seiner Shops an und reflektiert es aus Design-, Kunden- und Nachhaltigkeitsperspektiven. CoolHunting hat Nau jetzt in folgendem, gesponsortem Video vorgestellt.

Morgen: Buy Nothing Day

Heute Morgen ist übrigens Buy Nothing Day.

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Pfandtastische Idee der Sozialhelden

Sozialhelden.De Sozial Is  Muss!Die Sozialhelden sind zwei Studenten aus Berlin, die 2005 bei einem Wettbewerb („Was fehlt in der Welt“) der Neon mitgemacht haben. Ihre Idee: Statt das Flaschenpfand an der Kasse in Bargeld umzuwandeln soll man es einfach spenden können. Sie gewannen den Wettbewerb und haben in den letzten zwei Jahren an der Umsetzung der Idee mit dem Titel ‚Pfandtastisch helfen‘ gearbeitet, die nun in Berlin und Schleswig-Holstein startet. Hoffen wir mal, dass sie sich ganz schnell ausbreitet. (via KarmaKonsum)

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Mehr zum Thema:

LOHAS Konferenz in Frankfurt

Daniel hat die Tage schon drüber geschrieben: Am 17. September findet in der Brotfabrik in Frankfurt die LOHAS Konferenz statt. LOHAS steht für Lifestyle of Health and Sustainability. Das ganze klingt ziemlich spannend.

Ich übernehme einfach mal Daniels Idee und poste hier einen Auszug aus dem Manifest:

Wir leben LOHAS - den Lifestyle of Health and Sustainability.

Wir sind die neuen Ökos, von denen die Presse häufig redet. Unser Konsum ist konsquent ökologisch und fair, ohne auf Modernität zu verzichtetn.

Im Gegensatz zu den “alten Ökos” sind wir technologiefreundlich und genussorientiert. Wir gehören aber nicht zur Spassgesellschaft, sondern geniessen nachhaltig. Wir wissen über die Folgen unseres Konsums und versuchen, diese möglichst gering zu halten.

Wir interessieren uns für Gesundheit, Spiritualität, Nachhaltigkeit und Ökologie. Gehen zum Yoga oder Tai-Chi, trinken Grüntee oder Bionade. Häufig sind wir Vegetarier.

Unser Ziel ist ein nachhaltiges und bewusstes Leben, so dass die Generationen von morgen noch eine lebenswerte Umwelt hat.

Erwähnt sei noch das Blog KarmaKonsum.

Gewerkschaften bei Starbucks

Angesichts von zwei demnächst eröffnenden Starbucks in Karlsruhe mal diese Info:

Der Kampf um gewerkschaftliche Organisierung bei Starbucks:

Starbucks ist die weltgrößte Kaffe-Haus Kette. Und sie expandiert wie wild. Allein in Frankfurt gibt es schon 10 Filialen.

In den USA wehren sich Starbucksmitarbeiter bereits seit drei Jahren gegen die Arbeitsbedingungen in der hippen Kaffeebude, nicht ohne Erfolg.

In 9 Filialen in den USA (davon sechs in New York) haben sich die “Baristas”, wie die KaffeeverkäuferInnen bei Starbucks heißen, in der “Starbucks Workers Union” unter dem Dach der Industrial Workers of the World (IWW) organisiert, einer radikalen Gewerkschaft, die seit kurzer Zeit auch in Deutschland aktiv ist.

Die Wobblies im deutschsprachigen Raum haben Diane Krauthamer (Medeinaktivistin und IWW Mitglied aus New York City) eingeladen, ihre beiden kurzen Dokumentarfilme über den Kampf der New Yorker Baristas zu zeigen.

Neben “Together we win - The fight to organize Starbucks” (ca. 8 Min.) wird “The Coffee Sirens” (30 Min.) als Uraufführung in Deutschland zu sehen sein - ein z.T. undercover gedrehter Film über “Unionbusting” (gewerkschaftsfeindliche Aktivitäten) bei Starbucks.

Diane steht im Anschluss an die Vorführung für Fragen zur Verfügung. Zusammen mit dem Londoner IWW-Mitglied Adam Lincoln wird sie über Arbeitsbedingungen in den Filialen und die Perspektiven einer internationalen basisgewerkschaftlichen Organisierung berichten und diskutieren.

Shopping ist nicht die Lösung – (less) vs. (red)

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Ohoh, Bono wird es nicht mögen*

Hintergrund: Bono und andere Celebritys haben mit einigen Lifestylebrands zusammen die red-Kampagne ins Leben gerufen. Dabei bieten die Brands rote Versionen ihrer Produkte (Apple z.B. einen roten iPod nano) an und ein Teil der Einnahmen wird gespendet.

* Nachdem ich gerade beim Mittagessen mit Daniel drüber philosophiert habe korrigiere ich das. Bono wird sich hundertprozentig dafür begeistern, weil es Bono nach meiner Beobachtung nur um eins geht: AIDS in Afrika bekämpfen. Für das Ziel ist ihm alles andere egal. Dafür schüttelt er Hände und grinst neben Leuten in die Kameras, die er sonst wahrscheinlich verabscheut. Dafür ist er bereit jede Schmähung auf sich zu nehmen und von Menschen gehasst zu werden. Dafür ist er bereit, mit konsumorientierten Konzernen bei der red-Kampagne zusammenzuarbeiten, solange dabei ein paar Dollar für Afrika abfallen. Wahrscheinlich würde Bono sogar seine Seele an den Teufel verkaufen, wenn es dafür in Afrika kein AIDS mehr geben würde. Sowas nennt man glaube ich Hingabe.

Update: Laut CNN hat hat die red-Kampagne bisher 18 Millionen Dollar an Spenden gebracht. Dem stehen ca. 100 Millionen an Ausgaben für die Kampagne gegenüber.

aktiv(ist)

Tree-Nation-Love 100Nachdem ich mich heute morgen bei rejolt mit einer Liste von Social Entrepreneurships beschäftigt habe, die mit Web-2.0-Technik realisiert werden, bin ich spontan aktiv geworden und habe zu zwei Mikrokrediten für Unternehmerinnen in Kenia beigetragen und einen Baum in Afrika „gepflanzt“. Kosten der gesamten Aktion: 65$. Sollten die Mikrokredite allerdings erfolgreich zurückgezahlt werden (die Wahrscheinlichkeit liegt bei 95%), bekomme ich 50$ irgendwann nächstes Jahr zurück. Kleine Schritte, die aber, gerade weil man auch hier auf die Einfachheit und die Masse des Internets setzt, verdammt viel verändern können…hoffe ich.

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Wir müssen mehr Fehler machen

David von howies:

for the last 5 years at least, i have had this idea and as yet have not made it happen.

and ideas only work if you make them happen. (and even then, some don’t work)

the idea is that everyone at howies has ideas. and the guy packing our parcels downstairs might have an idea for a product that will become the product that will come to define us and what we do.

so as a company, we need to allow those ideas to come to the surface.

we have to make more mistakes. we have to understand failure is going to happen.

we can learn from failure. but ‘not doing’ will teach us nothing and give us nothing in return.

in the spring, we will turn a room that currently stores boxes and our junk into a creative room.

and then 1 day a month each person will have an ideas day. that person will team up with someone else from the company and think. drink tea. stare out of the window (if we had one) and doodle. go to shops, go to museums, read books, see films. and apply some of what they learn to what we do here at howies. We want to change things. And it is crazy, mad, dumb, odd, wonky thinking that will give us Ideas that will change things.

it is an experiment. it might not work. but that is the thing with ideas, you just gotta try stuff.

there will be people here who will say ‘ I don’t have ideas’ and in my experience the best ideas usually come from them.

i have no idea if it will work or how it will work.

but if you jump off the cliff, you just have to make your wings on the way down

Buy Nothing Day am 25. November

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