Die Sicherheit von iMessage

In den letzten Kontaktdetails schrieb ich noch von der angeblichen Sicherheit von Apple’s iMessage und dass sich der Code nicht einsehen lässt. Letzte Woche haben nun zwei Experten von Quarkslab gezeigt, dass es eine theoretische Unsicherheit in iMessage gibt. Herausgefunden haben sie das durch ‚reverse engineering‘. Fazit nach meinem Verständnis: Apple besitzt theoretisch die Möglichkeit die Schlüssel, mit denen Nachrichten zwischen Benutzern ausgetauscht werden, auszutauschen und so die Nachrichten mitzulesen. Apple selbst sagt, dass das reine Theorie sei und sie dafür die aktuelle Infrastruktur für iMessage umbauen müssten. Leider zeigt das Beispiel Lavabit, dass das Szenario kein pures Hirngespinst ist. Ein US-Geheimdienst könnte durchaus Apple dazu zwingen, dies für bestimmte Fälle zu implementieren und dann Apple ebenfalls dazu zwingen, dies zu verheimlichen. Was aber klar scheint ist, dass das Ganze derzeit nicht mit der breiten Masse funktioniert.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing