Arbeiten in Bewegung

Ich wurde vor ein paar Monaten gefragt, ob ich für ein Magazin ein paar Tipps für das Arbeiten unterwegs zusammenstellen könnte. Da diese Tipps nie erschienen sind, veröffentliche ich sie nun hier. Nicht wirklich was neues dabei. Mehr eine kurze Sammlung von Erfahrungen.

  • Apple bietet ein eigenes Set von Stromadaptern, die sich auf die Netzteile seiner mobilen Rechner schieben lassen. Damit ist man auch im Ausland jederzeit in der Lage, das Laptop zu laden.
  • Kopfhörer sind ein Muss, um auch in belebteren Umgebungen wie Cafes konzentriert arbeiten zu können.
  • Apropos Cafes, ich ziehe Bibliotheken grundsätzlich Cafes vor, weil sie eine ruhigere und wesentlich mehr aufs Arbeiten ausgerichtete Atmosphäre bieten.
  • Wer nicht ständig ein Backup seiner wichtigsten Daten macht, handelt geradezu fahrlässig. Tools wie Dropbox sorgen dafür, dass man ständig eine aktuelle Version der Daten in der Cloud hat. Eine kleine, externe Festplatte dient für das lokale Backup.
  • Kein Wlan muss nicht gleich zu Panik führen. Wer gut plant, nutzt Offline-Zeiten bewusst, um in Ruhe und ohne Ablenkungen wichtige Inhalte auszuarbeiten und Gedanken zu sortieren.
  • Die Sicherheit der Daten ist unterwegs noch wichtiger als im Büro oder daheim. Deswegen sollte man den Zugang zum Rechner, ob beim Hochfahren oder beim Aufwachen aus dem Ruhestand, immer mit einem Passwort belegen und die Festplatte verschlüsseln. (Meine Tipps für Mac-Sicherheit.)
  • Externe Akkupacks halten Smartphones und Tablets am Leben, wenn keine Steckdose in der Nähe ist.
  • Auch unterwegs sollte man sich feste Zeiten setzen, in denen man konzentriert arbeitet und aufhören, wenn diese Zeiten um sind. Der Kopf braucht seine Auszeiten, gerade wenn eine ungewohnte Umgebung viele neue Eindrücke bietet.
  • Im Zeitalter der Wissensarbeit gilt nach wie vor, dass die Qualität der Arbeit von der Qualität der Werkzeuge und dem Vermögen sie optimal einzusetzen, abhängt. Je besser wir unsere Werkzeuge wie Laptops, Smartphones, Tablets, Web und Mobile Apps usw. beherrschen, desto produktiver unsere Arbeit, gerade auch unterwegs.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing