MADE: Future Self

Letzten Sonntag hat MADE am Alex in Berlin die neue Ausstellung Future Self mit mehreren Performances eröffnet. Das Ganze fusst auf einer Kollaboration der Interaktiv-Künstlerkollektiv rAndom International, dem Choreographen Wayne McGregor (der seine beiden Tänzer Fukiko Takse und Alexander Whitley mitbrachte) und dem Komponisten Max Richter.

#futureself

rAndom hat ein dreidimensionales Gitter mit LEDs gebaut, das unter anderem Bewegungen und Formen, aufgenommen von Kinect-Sensoren wiedergeben kann. Wayne McGregor hat dazu mit seinen zwei Tänzern eine Choreographie entwickelt, die zuerst mit der Spiegelung der Tänzer als Licht im Gitter spielt, bevor die Tänzer anfangen, mit Lichtformen im Gitter zu interagieren. Max Richter liefert die Musik zur Performance.

Dancers vs. a Kinect-powered 3D-cube of LEDs #futureself

Nach der Performance hatten die Besucher selbst die Möglichkeit, die Installation auszuprobieren, indem sie sich vor die Sensoren gestellt haben. Es war interessant zu beobachten, welche typischen Bewegungen Menschen ausführen, um einen möglichst interessanten Effekt zu erzielen. Menschen, die sich auf ihre Repräsentation in der Maschine einstellen …

#futureself

Ein paar mehr Details zur Entstehung des Projekts gibt es in diesem Video.

Die Installation kann man sich noch bis zum 2. Juni immer Donnerstags bis Samstags von 14 bis 19 Uhr ansehen.

Schöne Bilder gibt’s bei Nicola.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing