Nachrichten adé

Ich habe ja eine gewisse Schwäche für Herausforderungen wie diese. Rolf Dobelli, Schriftsteller und unter anderem Gründer von getAbstract, forderte in einem längeren Magazinartikel im März dazu heraus, den Konsum von Nachrichten komplett einzustellen: Vergessen Sie die News!

Heute sind wir im Bezug auf News an dem Punkt, wo wir in Bezug auf FastFood vor zwanzig Jahren standen.

Er führt zahlreiche Argumente an, warum News für unser Leben irrelevant sind und uns bei unser Kreativität und unserem Denkvermögen einschränken.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich ihm bei allen Punkten so zustimme. Aber es ist auf jeden Fall sehr erfrischend, in dem Bereich etwas kritisches zu lesen, das nicht auf purer Technologiefeindlichkeit und Nostalgie basiert.
Wie gesagt, ich mag Herausforderungen. Und was der Verzicht auf Nachrichtenkonsum für den Umgang mit der Informationsflut bedeuten würde …

(Danke an Stefan Raguse für den Tipp.)

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

35, Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über schlaue Städte, vernetztes Arbeiten und zukünftige Kommunikation, hat Spaß an gutem Essen, feinem Kaffee und inspirierenden Medien. Twitter, LinkedIn, Xing

5 Gedanken zu „Nachrichten adé“

  1. Danke für den Tipp. Dass die Reizüberflutung nicht dazu führt, dass wir uns besser konzentrieren können, ist ja schon seit vielen Jahren bekannt. Mir gefällt die nachvollziehbare Argumentation, dass Relevanz nur eine persönliche Relevanz sein kann. Ich für meinen Teil habe schon vor Jahren sämtliche Abonnements für Tages- und Wochenzeitungen beendet und lebe sehr gut mit wenigen Monats- bzw. Quartalszeitschriften.

      1. brand eins, FROH!, monumente (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), seit neuestem enorm, ganz ab und zu Psychologie Heute. (Entschuldigung für die extrem verspätete Antwort …)

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