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	<title>Kommentare zu: Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Social Media &#8211; Die richtige&#160;Strategie?</title>
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	<description>Willkürliche Gedanken von Johannes Kleske</description>
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		<title>Von: Das PM-Blog &#187; Politiker lassen twittern - Skandal?!</title>
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		<dc:creator>Das PM-Blog &#187; Politiker lassen twittern - Skandal?!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 01:28:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Oliver Zeisberger arbeitet als Berater von Sch&#228;fer-G&#252;mpel und &#228;u&#223;ert sich in diesem Kommentar sehr ausf&#252;hrlich zu der &#8216;Strategie von TSG&amp;#821.... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Oliver Zeisberger arbeitet als Berater von Sch&#228;fer-G&#252;mpel und &#228;u&#223;ert sich in diesem Kommentar sehr ausf&#252;hrlich zu der &#8216;Strategie von TSG&amp;#821&#8230;. [...]</p>
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		<title>Von: Max</title>
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		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 19:02:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Malte

Naja, noch sehe ich mehr Hype als als Hope...

Sonst stimme ich Dir schon zu, der Bedarf ist mehr als vorhanden. Ich m&#246;chte auch noch ein anderes Beispiel f&#252;r digitale Demokratie ins Spiel bringen: 

Ich glaube, dass der aktuelle Gaza-Konflikt dank Internet seine momentane Waffenruhhe bekommen hat. Leider kann ich sprachlich keine arabischen oder hebr&#228;ischen R&#228;ume miteinbeziehen, aber alleine was im westlichen Internet abging, hat die US-Wahl sogar noch &#252;bertroffen. Das Feedback von der gesellschaftlichen Basis war f&#252;r Medien und Politiker unm&#246;glich zu ignorieren. Man vergleiche vor 10 Jahren sah man ein paar Steinewerfer und die Meinung eines einzelnen Reporters, ging dann Abendessen, danach lief Wetten Dass...?

Die heutige Generation ist in der Lage eine v&#246;llig andere Mengen an Information zu verarbeiten und darauf zu reagieren. Auf welche Art und Weise das geschieht ist manchmal eher schockierend (hat zumindet eine Ventil-Wirkung), der &#252;berwiegende Teil an Feedback hingegen war bitter notwendig und in seiner Summe sehr m&#228;chtig - das macht Hoffnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Malte</p>
<p>Naja, noch sehe ich mehr Hype als als Hope&#8230;</p>
<p>Sonst stimme ich Dir schon zu, der Bedarf ist mehr als vorhanden. Ich m&#246;chte auch noch ein anderes Beispiel f&#252;r digitale Demokratie ins Spiel bringen: </p>
<p>Ich glaube, dass der aktuelle Gaza-Konflikt dank Internet seine momentane Waffenruhhe bekommen hat. Leider kann ich sprachlich keine arabischen oder hebr&#228;ischen R&#228;ume miteinbeziehen, aber alleine was im westlichen Internet abging, hat die US-Wahl sogar noch &#252;bertroffen. Das Feedback von der gesellschaftlichen Basis war f&#252;r Medien und Politiker unm&#246;glich zu ignorieren. Man vergleiche vor 10 Jahren sah man ein paar Steinewerfer und die Meinung eines einzelnen Reporters, ging dann Abendessen, danach lief Wetten Dass&#8230;?</p>
<p>Die heutige Generation ist in der Lage eine v&#246;llig andere Mengen an Information zu verarbeiten und darauf zu reagieren. Auf welche Art und Weise das geschieht ist manchmal eher schockierend (hat zumindet eine Ventil-Wirkung), der &#252;berwiegende Teil an Feedback hingegen war bitter notwendig und in seiner Summe sehr m&#228;chtig &#8211; das macht Hoffnung.</p>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42218</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 17:02:25 +0000</pubDate>
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		<description>@max

Das die Parteien in ihrer derzeitigen Form nicht in der Lage sind so etwas zu bewirken ist v&#246;llig klar. Aber man soll ja die Hoffnung auf Ver&#228;nderung nicht aufgeben. Change und so :)

Ebenfalls ist v&#246;llig klar, das das bisherige Parteiensystem in dieser Form langsam aber sicher an sein Ende gelangt. Spannend ist nur, wer als erstes den Wandel hinbekommt. Oder ob es irgendjemand schafft die entstehenden L&#252;cken zu f&#252;llen und neu zu besetzen.

Klar ist auch, das auf jeden Fall irgendjemand &#252;ber kurz oder lang den Bedarf nach offener Kommunikation aufnehmen wird. Fraglich ist nur wer. Derzeit w&#228;ren die Parteien dazu am besten geeignet, m&#252;ssten aber enorme Umw&#228;lzungen in den eigenen Strukturen in Kauf nehmen. Ob sie dazu bereit sind ist unklar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@max</p>
<p>Das die Parteien in ihrer derzeitigen Form nicht in der Lage sind so etwas zu bewirken ist v&#246;llig klar. Aber man soll ja die Hoffnung auf Ver&#228;nderung nicht aufgeben. Change und so <img src='http://tautoko.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ebenfalls ist v&#246;llig klar, das das bisherige Parteiensystem in dieser Form langsam aber sicher an sein Ende gelangt. Spannend ist nur, wer als erstes den Wandel hinbekommt. Oder ob es irgendjemand schafft die entstehenden L&#252;cken zu f&#252;llen und neu zu besetzen.</p>
<p>Klar ist auch, das auf jeden Fall irgendjemand &#252;ber kurz oder lang den Bedarf nach offener Kommunikation aufnehmen wird. Fraglich ist nur wer. Derzeit w&#228;ren die Parteien dazu am besten geeignet, m&#252;ssten aber enorme Umw&#228;lzungen in den eigenen Strukturen in Kauf nehmen. Ob sie dazu bereit sind ist unklar.</p>
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		<title>Von: Max</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42216</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 15:20:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Malte

Dass die Partein daf&#252;r Ideal w&#228;ren m&#246;chte ich deutlich nicht unterschreiben. Gerade durch das Internet wird es mir als parteiloser erm&#246;glich, meine Meinung zu politischen Themen einzubringen.

Die Partein werden in Zukunft auf eine harte Probe gestellt, vielen Parteimitglieder k&#246;nnte man vorwerfen davor Angst zu haben und vielleicht auch(!) deshalb Internetfeindlichkeit zu sch&#252;ren (aktuell zB. die Familienministerin mit ihrem Sperr-Vorhaben unter dem Deckmantel des Kindesmissbrauchs).

Das Parteinsystem methaphert sich mir wie ein Social Network, in dem es nicht mehr als 10 Gruppen gibt, denen man beitretten kann.

Meiner Meinung nach, ist es ist eine Frage der Zeit, bis es die Parteien in ihrer heutigen Form nicht mehr geben wird bzw. fragmentiert werden. Allerdings sieht man am amerikanischen Wahlm&#228;nnersystem, das Postkutschenmethoden es manchmal locker bis in die Gegenwart schaffen k&#246;nnen. Ich pers&#246;nlich f&#228;nde es sehr schade, wenn gesellschaftliche Innovationen auf der Strecke bleiben sollten.

Zu wurde http://fuerlisa.mixxt.de wurde mir unl&#228;ngst der Beitritt ohne Angaben von Gr&#252;nden verwehrt. Was ich allerdings aufgrund eines Fettn&#228;pfschens meinerseit und vielleicht &#252;berdeutlichen Klarstellung meines Charakters gut nachvollziehen kann. Ich empfehle trotzdem, sich daran zu beteiligen, der Initator Patrick Breitenbach geh&#246;rt sicher zu den spannenden Personen der deutschen Webszene mit sehr ambitionierten Zielen und Ans&#228;tzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Malte</p>
<p>Dass die Partein daf&#252;r Ideal w&#228;ren m&#246;chte ich deutlich nicht unterschreiben. Gerade durch das Internet wird es mir als parteiloser erm&#246;glich, meine Meinung zu politischen Themen einzubringen.</p>
<p>Die Partein werden in Zukunft auf eine harte Probe gestellt, vielen Parteimitglieder k&#246;nnte man vorwerfen davor Angst zu haben und vielleicht auch(!) deshalb Internetfeindlichkeit zu sch&#252;ren (aktuell zB. die Familienministerin mit ihrem Sperr-Vorhaben unter dem Deckmantel des Kindesmissbrauchs).</p>
<p>Das Parteinsystem methaphert sich mir wie ein Social Network, in dem es nicht mehr als 10 Gruppen gibt, denen man beitretten kann.</p>
<p>Meiner Meinung nach, ist es ist eine Frage der Zeit, bis es die Parteien in ihrer heutigen Form nicht mehr geben wird bzw. fragmentiert werden. Allerdings sieht man am amerikanischen Wahlm&#228;nnersystem, das Postkutschenmethoden es manchmal locker bis in die Gegenwart schaffen k&#246;nnen. Ich pers&#246;nlich f&#228;nde es sehr schade, wenn gesellschaftliche Innovationen auf der Strecke bleiben sollten.</p>
<p>Zu wurde <a href="http://fuerlisa.mixxt.de" rel="nofollow"></a><a href='http://fuerlisa.mixxt.de'>http://fuerlisa.mixxt.de</a> wurde mir unl&#228;ngst der Beitritt ohne Angaben von Gr&#252;nden verwehrt. Was ich allerdings aufgrund eines Fettn&#228;pfschens meinerseit und vielleicht &#252;berdeutlichen Klarstellung meines Charakters gut nachvollziehen kann. Ich empfehle trotzdem, sich daran zu beteiligen, der Initator Patrick Breitenbach geh&#246;rt sicher zu den spannenden Personen der deutschen Webszene mit sehr ambitionierten Zielen und Ans&#228;tzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42214</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 11:07:23 +0000</pubDate>
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		<description>Spannende Diskussion. Spricht doch eigentlich daf&#252;r dass es einen Bedarf f&#252;r &#246;ffentliche Diskussion und offene Kommunikation in der Politik gibt. Die Frage ist nur, wer diesen Bedarf aufnimmt und ihm eine Heimat gibt. Dazu w&#228;ren die Parteien eigentlich ideal. 

Zum Thema Selbermachen/Grassroots etc. dieser Link: http://fuerlisa.mixxt.de

Da wird genau das gemacht. Eine Initiative um eine Kandidatin zur Stadtteilb&#252;rgermeisterin in K&#246;ln zu machen. Sehr viel erfoglversprechender w&#228;re so etwas doch aber, wenn ein gewisser &#039;Apparat&#039; dahinter stehen w&#252;rde und Erfahrungen und Know-How beisteuern w&#252;rde. Oder sehe ich das falsch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannende Diskussion. Spricht doch eigentlich daf&#252;r dass es einen Bedarf f&#252;r &#246;ffentliche Diskussion und offene Kommunikation in der Politik gibt. Die Frage ist nur, wer diesen Bedarf aufnimmt und ihm eine Heimat gibt. Dazu w&#228;ren die Parteien eigentlich ideal. </p>
<p>Zum Thema Selbermachen/Grassroots etc. dieser Link: <a href="http://fuerlisa.mixxt.de" rel="nofollow"></a><a href='http://fuerlisa.mixxt.de'>http://fuerlisa.mixxt.de</a></p>
<p>Da wird genau das gemacht. Eine Initiative um eine Kandidatin zur Stadtteilb&#252;rgermeisterin in K&#246;ln zu machen. Sehr viel erfoglversprechender w&#228;re so etwas doch aber, wenn ein gewisser &#8216;Apparat&#8217; dahinter stehen w&#252;rde und Erfahrungen und Know-How beisteuern w&#252;rde. Oder sehe ich das falsch?</p>
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		<title>Von: Igor Schwarzmann</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42213</link>
		<dc:creator>Igor Schwarzmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 07:55:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube auch, dass dich mein Kommentar ein wenig auf dem falschen Fuss erwischt hat. ,) Dennoch vielen Dank fuer die sehr ausfuehrliche Antwort.

Ueber die einzelnen Aktivitaeten in den Social Networks wusste ich bescheid. Auch meinespd.de kenn ich recht gut. Auch habe ich kein Problem damit, wenn ich auf Twitter mehr als zehn Stunden auf eine Antworten warten muss, obwohl ich nicht sicher bin, ob Twitter wirklich ein sinnvolles Instrument fuer den Neuaufbau der SPD in Hessen sein kann. 140 Zeichen koennen in solchen Faellen dann doch etwas wenig sein. 

Meine Frage bezog sich eher darauf, ob es - und ich das ist wieder klauen von den Besten - sowas wie my.barackobama.com geben wird. Fuer das Obama Team, welches ebenfalls auf etlichen Plattformen aktiv gewesen ist und sicherlich auch dort immer wieder Informationen abgefragt hat, war die eigene Plattform dennoch der zentrale Kommunikationsknoten fuer Spender, Helfer, Freiwillige und alle anderen. 

Da gibt es durchaus noch Entwicklungspotential, welches wir dann in vier Jahren sehen werden, aber eins muss ich dann doch an dich bzw. die Hessen SPD zurueck geben: Das ist nicht etwas was die Waehlerschaft selbst organisieren kann bzw. soll. Ich koennte nun natuerlich eine Ning-Community auf machen, sie &quot;Die Neue Hessen-SPD&quot; nennen und warten was passiert. Ich bin aber nicht sicher, wie sinnvoll das ist. 

Nun will ich bisher auch keine Versaeumnise oder aehnliches vorwerfen. Meine urspruengliche Frage war: Denkt man ueber sowas nach und wenn ja, was ist der aktuelle Stand der Ueberlegungen? 

Wir koennen uns auch gerne in Muenchen dann bei einem (oder mehreren) Bier darueber unterhalten. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube auch, dass dich mein Kommentar ein wenig auf dem falschen Fuss erwischt hat. ,) Dennoch vielen Dank fuer die sehr ausfuehrliche Antwort.</p>
<p>Ueber die einzelnen Aktivitaeten in den Social Networks wusste ich bescheid. Auch meinespd.de kenn ich recht gut. Auch habe ich kein Problem damit, wenn ich auf Twitter mehr als zehn Stunden auf eine Antworten warten muss, obwohl ich nicht sicher bin, ob Twitter wirklich ein sinnvolles Instrument fuer den Neuaufbau der SPD in Hessen sein kann. 140 Zeichen koennen in solchen Faellen dann doch etwas wenig sein. </p>
<p>Meine Frage bezog sich eher darauf, ob es &#8211; und ich das ist wieder klauen von den Besten &#8211; sowas wie my.barackobama.com geben wird. Fuer das Obama Team, welches ebenfalls auf etlichen Plattformen aktiv gewesen ist und sicherlich auch dort immer wieder Informationen abgefragt hat, war die eigene Plattform dennoch der zentrale Kommunikationsknoten fuer Spender, Helfer, Freiwillige und alle anderen. </p>
<p>Da gibt es durchaus noch Entwicklungspotential, welches wir dann in vier Jahren sehen werden, aber eins muss ich dann doch an dich bzw. die Hessen SPD zurueck geben: Das ist nicht etwas was die Waehlerschaft selbst organisieren kann bzw. soll. Ich koennte nun natuerlich eine Ning-Community auf machen, sie &#8220;Die Neue Hessen-SPD&#8221; nennen und warten was passiert. Ich bin aber nicht sicher, wie sinnvoll das ist. </p>
<p>Nun will ich bisher auch keine Versaeumnise oder aehnliches vorwerfen. Meine urspruengliche Frage war: Denkt man ueber sowas nach und wenn ja, was ist der aktuelle Stand der Ueberlegungen? </p>
<p>Wir koennen uns auch gerne in Muenchen dann bei einem (oder mehreren) Bier darueber unterhalten. <img src='http://tautoko.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisbeger</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42212</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisbeger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 22:26:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaub, nach einigen sehr anstrengenden Tagen hat mich der letzte Kommentar auf dem falschen Fuss erwischt. Daher sind die n&#228;chsten drei S&#228;tze recht emotional - und nicht  b&#246;se gemeint: Ich verstehe nicht, warum immer danach gefragt wird &quot;gibt es dies&quot; oder &quot;gibt es das&quot;. Unser Gemeinwesen wird vom Mitmachen und Mittun gestaltet. Man kann da nicht immer so viel voraussetzen.

Um die eigentliche Frage zu beantworten: Einen &quot;Abfragemechanismus&quot; gibt es sicher noch nicht. Sowas liegt ja in deutschen Parteien nicht in der Schublade. Und offensichtlich will TSG ja hier was NEUES versuchen. Da kann man wenig auf Altbew&#228;hrtes (hat sich ja nicht bew&#228;hrt&quot;) setzen. Und nicht alle vorhandenen Tolls wurden schon mal versucht, daher gibt es damit wenig oder keine Erfahrung. Twitter war und ist f&#252;r TSG und viele in SPD und dar&#252;ber hinaus neu. Aber er hat es schnell verstanden.

Die Chance besteht darin, jetzt was Kluges und Nachhaltiges aufzubauen. Es ist nicht von heute auf morgen zu leisten. Ein wenig Geduld wird n&#246;tig sein, vor allem f&#252;r alle die, die nach 10 Stunden ohne Twitternachricht von TSG schon unterstellen, er w&#228;re &quot;verschwunden&quot;....  ;-)

Was bisher da ist: Profil von TSG auf Facebook. Viele Unterst&#252;tzer sind inzwischen auf Facebook mit Gruppen, Veranstaltungen, etc. Es gibt ein Wer kennt wen-Profil und wohl auch Gruppen. Auf WKW hat TSG wesentlich mehr Freunde als auf Facebook oder StudiVZ. Die Freunde aus WKW kommen insbesondere aus Hessen, sind aber vom Naturell ganz anders. Ob WKW zur Mit-Organisation des Erneuerungsprozesses brauchbar ist, kann ich noch nicht erkennen. Es gibt &quot;meinespd.net&quot;, ein eher spd-intern-orientiertes Netzwerk. StudiVZ/MeinVZ halte ich mit dem Funktionsumfang noch nicht f&#252;r so brauchbar. Youtube halte ich f&#252;r Videos f&#252;r gut zu verwenden. Da gibt es einen eigenen Videokanal. 

Ich glaube, die Kernaufgabe ist jetzt, das ganze klug zu strukturieren und den Erneuerungsprozess in Gang zu setzen: Flexibel, transparent und einbeziehend. Wenn Ihr Vorschl&#228;ge habt, w&#228;re das prima. 

Die einzelnen Aktivit&#228;ten und Pr&#228;senzen m&#252;ssen jetzt st&#228;rker koordiniert werden.

Aber f&#252;r den Moment am Tag nach der Wahl ist die Devise: Schleusen auf und erstmal kommen lassen, was kommt. Dann sehen, wie es ausschaut und nach und nach Struktur dr&#252;berlegen. Die Vielfalt in den Reaktionen ist schon in den ersten Stunden zu sehen: Es wollen Leute Mitglied der SPD werden. Andere wollen ohne Mitgliedschaft aus anderen Bundesl&#228;ndern mit Know-How helfen. SPD-Mitglieder aus Hessen wollen vor Ort etwas tun. Daraus schliesse ich: Die Struktur f&#252;r die Erneuerung muss dynamisch und organisch wachsen, mit m&#246;glichst viel Netz-Know-How, damit vieles dar&#252;ber abgewickelt werden kann.   

In den n&#228;chsten Tagen wird sich der Nebel sicher etwas l&#252;ften. Auch f&#252;r uns!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaub, nach einigen sehr anstrengenden Tagen hat mich der letzte Kommentar auf dem falschen Fuss erwischt. Daher sind die n&#228;chsten drei S&#228;tze recht emotional &#8211; und nicht  b&#246;se gemeint: Ich verstehe nicht, warum immer danach gefragt wird &#8220;gibt es dies&#8221; oder &#8220;gibt es das&#8221;. Unser Gemeinwesen wird vom Mitmachen und Mittun gestaltet. Man kann da nicht immer so viel voraussetzen.</p>
<p>Um die eigentliche Frage zu beantworten: Einen &#8220;Abfragemechanismus&#8221; gibt es sicher noch nicht. Sowas liegt ja in deutschen Parteien nicht in der Schublade. Und offensichtlich will TSG ja hier was NEUES versuchen. Da kann man wenig auf Altbew&#228;hrtes (hat sich ja nicht bew&#228;hrt&#8221;) setzen. Und nicht alle vorhandenen Tolls wurden schon mal versucht, daher gibt es damit wenig oder keine Erfahrung. Twitter war und ist f&#252;r TSG und viele in SPD und dar&#252;ber hinaus neu. Aber er hat es schnell verstanden.</p>
<p>Die Chance besteht darin, jetzt was Kluges und Nachhaltiges aufzubauen. Es ist nicht von heute auf morgen zu leisten. Ein wenig Geduld wird n&#246;tig sein, vor allem f&#252;r alle die, die nach 10 Stunden ohne Twitternachricht von TSG schon unterstellen, er w&#228;re &#8220;verschwunden&#8221;&#8230;.  <img src='http://tautoko.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was bisher da ist: Profil von TSG auf Facebook. Viele Unterst&#252;tzer sind inzwischen auf Facebook mit Gruppen, Veranstaltungen, etc. Es gibt ein Wer kennt wen-Profil und wohl auch Gruppen. Auf WKW hat TSG wesentlich mehr Freunde als auf Facebook oder StudiVZ. Die Freunde aus WKW kommen insbesondere aus Hessen, sind aber vom Naturell ganz anders. Ob WKW zur Mit-Organisation des Erneuerungsprozesses brauchbar ist, kann ich noch nicht erkennen. Es gibt &#8220;meinespd.net&#8221;, ein eher spd-intern-orientiertes Netzwerk. StudiVZ/MeinVZ halte ich mit dem Funktionsumfang noch nicht f&#252;r so brauchbar. Youtube halte ich f&#252;r Videos f&#252;r gut zu verwenden. Da gibt es einen eigenen Videokanal. </p>
<p>Ich glaube, die Kernaufgabe ist jetzt, das ganze klug zu strukturieren und den Erneuerungsprozess in Gang zu setzen: Flexibel, transparent und einbeziehend. Wenn Ihr Vorschl&#228;ge habt, w&#228;re das prima. </p>
<p>Die einzelnen Aktivit&#228;ten und Pr&#228;senzen m&#252;ssen jetzt st&#228;rker koordiniert werden.</p>
<p>Aber f&#252;r den Moment am Tag nach der Wahl ist die Devise: Schleusen auf und erstmal kommen lassen, was kommt. Dann sehen, wie es ausschaut und nach und nach Struktur dr&#252;berlegen. Die Vielfalt in den Reaktionen ist schon in den ersten Stunden zu sehen: Es wollen Leute Mitglied der SPD werden. Andere wollen ohne Mitgliedschaft aus anderen Bundesl&#228;ndern mit Know-How helfen. SPD-Mitglieder aus Hessen wollen vor Ort etwas tun. Daraus schliesse ich: Die Struktur f&#252;r die Erneuerung muss dynamisch und organisch wachsen, mit m&#246;glichst viel Netz-Know-How, damit vieles dar&#252;ber abgewickelt werden kann.   </p>
<p>In den n&#228;chsten Tagen wird sich der Nebel sicher etwas l&#252;ften. Auch f&#252;r uns!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Igor Schwarzmann</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42211</link>
		<dc:creator>Igor Schwarzmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>Oliver, gibt es den dafuer eine Plattform bzw. eine dedizierten Abfragemechanismus fuer Ideen? Das waere sicherlich sehr hilfreich, wenn man tatsaechlich mit Hilfe einer Diskussion diese digitale Geschichte der Hessen-SPD schreiben will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oliver, gibt es den dafuer eine Plattform bzw. eine dedizierten Abfragemechanismus fuer Ideen? Das waere sicherlich sehr hilfreich, wenn man tatsaechlich mit Hilfe einer Diskussion diese digitale Geschichte der Hessen-SPD schreiben will.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisbeger</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42210</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisbeger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:46:31 +0000</pubDate>
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		<description>Es scheint so zu sein, als wolle TSG auch f&#252;r den Neuaufbau der SPD in Hessen auf Netztools zur&#252;ckgreifen. Jedenfalls deutet sein heutiger Tweet darauf hin.

http://twitter.com/tsghessen/status/1131122835

Wir werden sehen, was noch kommt. Das ist alles noch sehr frisch. Hessen-SPD-History in the making, sozusagen.

Kommt drauf an, ob die vielen klugen Geister, die auch hier mit diskutiert haben, jetzt ihre Ideen auch einbringen und mitmachen beim &#220;berlegen, wie man es anpacken kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint so zu sein, als wolle TSG auch f&#252;r den Neuaufbau der SPD in Hessen auf Netztools zur&#252;ckgreifen. Jedenfalls deutet sein heutiger Tweet darauf hin.</p>
<p><a href="http://twitter.com/tsghessen/status/1131122835" rel="nofollow"></a><a href='http://twitter.com/tsghessen/status/1131122835'>http://twitter.com/tsghessen/status/1131122835</a></p>
<p>Wir werden sehen, was noch kommt. Das ist alles noch sehr frisch. Hessen-SPD-History in the making, sozusagen.</p>
<p>Kommt drauf an, ob die vielen klugen Geister, die auch hier mit diskutiert haben, jetzt ihre Ideen auch einbringen und mitmachen beim &#220;berlegen, wie man es anpacken kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Max</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42209</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:12:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42209</guid>
		<description>Ich hab den Hesssen-Wahlkampf zwar nicht mitverfolgt (nur das Twitter-interview und das Endergebnis), trotzdem ein spannender Kommentar-Strang, thx. 

Zwei bereits erw&#228;hnte Punkte m&#246;chte ich zustimmen:

1. Das Ergebnis gibt Johannes recht, mit Twitter steckt man zu sehr in der Nische. Selbst wenn es mehr User in Deutschland g&#228;be, kann es nur ein kleiner Baustein sein. Worauf ich hinaus will: Genauso wie in den klassischen Medien braucht man f&#252;r Wahlkampf im Netz extrem viel KAPITAL, Infrastruktur, Mitarbeiter und Zeit. Und an diesem Punkt ist man meilenweit von Obama entfernt, der hatte richtig Asche, es wurden ALLE Plattformen mit Tonnen an eigenen oder aggregierten Content bespielt. 

Und selbst das war noch nicht genug...

2. Um Oliver zu zitieren:
&quot;&quot;Bei der Anwendung geht es aus meiner sicht viel h&#228;ufiger gar nicht darum, was “die Politiker” machen, sondern was alle anderen tun.&quot;&quot; 
Eine Unmege an User haben den Netzwahlkampf von Obama in seiner Schlagkraft multipliziert. Webfl&#228;chendeckend fanden in den USA regelrechte Schlachten zwischen den Anh&#228;ngern und Kreativ-Contests in Eigeninitiative statt. Ich glaub allersp&#228;testen hier kann man Deutschland kaum vergleichen.

Und was Christian noch anspricht, dass Reduzieren auf ein Wahlkampfinstrument finde ich ignorant und ineffektiv. Man kann, wenn man diese Tools im politischen Alltag nutzt, eine gesunde Userbasis aufbauen und/oder einfach lernen wie man damit arbeitet. 

In &#214;sterreich hatten wir im Oktober Parlamentswahlen, also einen Monat vor den US-Wahlen. Alle Parteien sprangen Hals &#252;ber Kopf noch auf den Socialweb-Zug auf, die B&#252;rger haben davon wenig mitbekommen, nach geschlagener Wahl blieben die Accountleichen &#252;brig (siehe auch dazu Unterschied bei Obama, der macht als Pr&#228;sident weiter). Der Effekt ging gegen Null, ein paar Youtube-Views und Glory-Hunting auf der 2.0-PR-Welle.
Auff&#228;llig war auch, besonders Dirty Campaigning, welches zu hart f&#252;r Zeitung und TV war, wurde im Netz forciert. Die Partei-Soldaten zogen aus um in Blogs und Medienportalen Stimmung zu machen, oft war das viel zu offensichtlich und nervte. Anders als in den USA, wo die W&#228;hler selbst ihre Meinung und Favoriten hatten, gab es nur wenig Motivation f&#252;r Beteiligung,  es handelte sich um eine ungew&#252;nschte Neuwahl (war es das auch in Hessen?).

Naja, 2009 wird eine spannende Bundestagswahl, dem &quot;Obama-Style&quot; wird fleissig nachgeeifert werden. Fragt sich nur, ob und wieviele Deutsche da mitmachen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab den Hesssen-Wahlkampf zwar nicht mitverfolgt (nur das Twitter-interview und das Endergebnis), trotzdem ein spannender Kommentar-Strang, thx. </p>
<p>Zwei bereits erw&#228;hnte Punkte m&#246;chte ich zustimmen:</p>
<p>1. Das Ergebnis gibt Johannes recht, mit Twitter steckt man zu sehr in der Nische. Selbst wenn es mehr User in Deutschland g&#228;be, kann es nur ein kleiner Baustein sein. Worauf ich hinaus will: Genauso wie in den klassischen Medien braucht man f&#252;r Wahlkampf im Netz extrem viel KAPITAL, Infrastruktur, Mitarbeiter und Zeit. Und an diesem Punkt ist man meilenweit von Obama entfernt, der hatte richtig Asche, es wurden ALLE Plattformen mit Tonnen an eigenen oder aggregierten Content bespielt. </p>
<p>Und selbst das war noch nicht genug&#8230;</p>
<p>2. Um Oliver zu zitieren:<br />
&#8220;&#8221;Bei der Anwendung geht es aus meiner sicht viel h&#228;ufiger gar nicht darum, was “die Politiker” machen, sondern was alle anderen tun.&#8221;"<br />
Eine Unmege an User haben den Netzwahlkampf von Obama in seiner Schlagkraft multipliziert. Webfl&#228;chendeckend fanden in den USA regelrechte Schlachten zwischen den Anh&#228;ngern und Kreativ-Contests in Eigeninitiative statt. Ich glaub allersp&#228;testen hier kann man Deutschland kaum vergleichen.</p>
<p>Und was Christian noch anspricht, dass Reduzieren auf ein Wahlkampfinstrument finde ich ignorant und ineffektiv. Man kann, wenn man diese Tools im politischen Alltag nutzt, eine gesunde Userbasis aufbauen und/oder einfach lernen wie man damit arbeitet. </p>
<p>In &#214;sterreich hatten wir im Oktober Parlamentswahlen, also einen Monat vor den US-Wahlen. Alle Parteien sprangen Hals &#252;ber Kopf noch auf den Socialweb-Zug auf, die B&#252;rger haben davon wenig mitbekommen, nach geschlagener Wahl blieben die Accountleichen &#252;brig (siehe auch dazu Unterschied bei Obama, der macht als Pr&#228;sident weiter). Der Effekt ging gegen Null, ein paar Youtube-Views und Glory-Hunting auf der 2.0-PR-Welle.<br />
Auff&#228;llig war auch, besonders Dirty Campaigning, welches zu hart f&#252;r Zeitung und TV war, wurde im Netz forciert. Die Partei-Soldaten zogen aus um in Blogs und Medienportalen Stimmung zu machen, oft war das viel zu offensichtlich und nervte. Anders als in den USA, wo die W&#228;hler selbst ihre Meinung und Favoriten hatten, gab es nur wenig Motivation f&#252;r Beteiligung,  es handelte sich um eine ungew&#252;nschte Neuwahl (war es das auch in Hessen?).</p>
<p>Naja, 2009 wird eine spannende Bundestagswahl, dem &#8220;Obama-Style&#8221; wird fleissig nachgeeifert werden. Fragt sich nur, ob und wieviele Deutsche da mitmachen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: 01/17/09 - Today’s links &#124; dawaidawai.com</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42202</link>
		<dc:creator>01/17/09 - Today’s links &#124; dawaidawai.com</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 11:07:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42202</guid>
		<description>[...] Tomorrow there are elections in my county in Germany, Hessen. These elections are kind of interesting because, beyond political processes,one of the candidates started using Twitter. Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel (terrible name, I know) will probably be beat due to the terrible record of his party SPD. Nevertheless, as a political newcomer he gained some ground by playing the wannabe Obama. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Tomorrow there are elections in my county in Germany, Hessen. These elections are kind of interesting because, beyond political processes,one of the candidates started using Twitter. Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel (terrible name, I know) will probably be beat due to the terrible record of his party SPD. Nevertheless, as a political newcomer he gained some ground by playing the wannabe Obama. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; Blog Archiv &#187; Kuchenwahl in Hessen</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42196</link>
		<dc:creator>&#187; Blog Archiv &#187; Kuchenwahl in Hessen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 14:37:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42196</guid>
		<description>[...] Sch.-G.. Bei Blog-Lesern, die mir glaubhaft machen k&#246;nnen, bei ihm ihr Kreuz gemacht zu haben, mache ich einen Hausbesuch. Ich bring auch Kuchen mit.  Weiterempfehlen  Bewertung: &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; 0 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sch.-G.. Bei Blog-Lesern, die mir glaubhaft machen k&#246;nnen, bei ihm ihr Kreuz gemacht zu haben, mache ich einen Hausbesuch. Ich bring auch Kuchen mit.  Weiterempfehlen  Bewertung: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 0 [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42195</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 09:01:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, viele Leute sind von TSG &#252;berrascht worden - und fanden dann seine ehrliche und direkte Art der Kommunikation sehr spannend. Ob es zum Wahlsieg reicht, wei&#223; man nat&#252;rlich nicht, aber ich glaube, f&#252;r die kurze Zeit hat er sich sehr gut geschlagen.

Unabh&#228;ngig davon: wer von Euch das Wahlkampfergebnis tippen will, kann gerne mal hier vorbeischauen:

http://www.vorwaerts.de/artikel/hessen-wahlkampf-wette</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, viele Leute sind von TSG &#252;berrascht worden &#8211; und fanden dann seine ehrliche und direkte Art der Kommunikation sehr spannend. Ob es zum Wahlsieg reicht, wei&#223; man nat&#252;rlich nicht, aber ich glaube, f&#252;r die kurze Zeit hat er sich sehr gut geschlagen.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon: wer von Euch das Wahlkampfergebnis tippen will, kann gerne mal hier vorbeischauen:</p>
<p><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/hessen-wahlkampf-wette" rel="nofollow"></a><a href='http://www.vorwaerts.de/artikel/hessen-wahlkampf-wette'>http://www.vorwaerts.de/artikel/hessen-wahlkampf-wette</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42189</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 17:37:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42189</guid>
		<description>@Johannes: Ich meinte auch nicht dich mit Obama, das kam aber mehrfach zwischen den zeilen einiger Kommentare durch

@Oliver: Jein. Es spielte keine Rolle bei der statistischen Erhebung der Daten, sondern war eine Zusatzuntersuchung. Was ich meine: Die Ergebnisse wurden nachher daraufhin &#252;berpr&#252;ft, aber die &quot;rep&#228;sentative&quot; Auswahl der Wahlberechtigten f&#252;r die Umfrage wurde nicht dadurch beeinflusst. Da spielt das Nutzungsverhalten keine Rolle.
Mehr dazu (gleich) in meinem Blog. Ich arbeite noch dran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes: Ich meinte auch nicht dich mit Obama, das kam aber mehrfach zwischen den zeilen einiger Kommentare durch</p>
<p>@Oliver: Jein. Es spielte keine Rolle bei der statistischen Erhebung der Daten, sondern war eine Zusatzuntersuchung. Was ich meine: Die Ergebnisse wurden nachher daraufhin &#252;berpr&#252;ft, aber die &#8220;rep&#228;sentative&#8221; Auswahl der Wahlberechtigten f&#252;r die Umfrage wurde nicht dadurch beeinflusst. Da spielt das Nutzungsverhalten keine Rolle.<br />
Mehr dazu (gleich) in meinem Blog. Ich arbeite noch dran.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisberger</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42188</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisberger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 16:58:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42188</guid>
		<description>Nach meinem Kenntnisstand ist es jetzt erste Mal gewesen, dass in einer Umfrage auch die Internetnutzung eine Rolle gespielt hat - im Politbarometer des ZDF (Forschungsgruppe Wahlen): http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7504947,00.html?dr=1

Das ist schon recht interessant und wird f&#252;r uns sicher noch einige Analysem&#246;glichkeiten bieten.

Richtig ist: Herausforderung der SPD in dieser Wahl ist die Mobilisierung der eigenen Leute. Aber ich bin kein Freund davon, zu meinen, dass man nicht auch in &quot;CDU-Wahlkreisen&quot; k&#228;mpfen sollte. Die 50-State-Strategy von Howard Dean in den USA ist da ein gutes Beispiel, auch in Hochburgen des Gegners Druck aufzubauen. Bei Gelegenheit dazu vielleicht noch mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinem Kenntnisstand ist es jetzt erste Mal gewesen, dass in einer Umfrage auch die Internetnutzung eine Rolle gespielt hat &#8211; im Politbarometer des ZDF (Forschungsgruppe Wahlen): <a href="http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7504947,00.html?dr=1" rel="nofollow"></a><a href='http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7504947,00.html?dr=1'>http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7504947,00.html?dr=1</a></p>
<p>Das ist schon recht interessant und wird f&#252;r uns sicher noch einige Analysem&#246;glichkeiten bieten.</p>
<p>Richtig ist: Herausforderung der SPD in dieser Wahl ist die Mobilisierung der eigenen Leute. Aber ich bin kein Freund davon, zu meinen, dass man nicht auch in &#8220;CDU-Wahlkreisen&#8221; k&#228;mpfen sollte. Die 50-State-Strategy von Howard Dean in den USA ist da ein gutes Beispiel, auch in Hochburgen des Gegners Druck aufzubauen. Bei Gelegenheit dazu vielleicht noch mehr.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Kleske</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42187</link>
		<dc:creator>Johannes Kleske</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 16:50:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42187</guid>
		<description>@Andreas: Ich bin der letzte, der behaupten w&#252;rde, dass Obama wegen dem Web gewonnen hat. Nichtsdestotrotz hat er das Web so schlau und passend eingesetzt, wie bisher kaum jemand. Und deswegen wird er auf lange Sicht Vorbild bleiben und das beileibe nicht f&#252;r die Politik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas: Ich bin der letzte, der behaupten w&#252;rde, dass Obama wegen dem Web gewonnen hat. Nichtsdestotrotz hat er das Web so schlau und passend eingesetzt, wie bisher kaum jemand. Und deswegen wird er auf lange Sicht Vorbild bleiben und das beileibe nicht f&#252;r die Politik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42183</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 00:59:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42183</guid>
		<description>M&#246;chte zu sp&#228;ter Stunde zwei Dinge einbringen, beide beziehen sich auf Punkt 2 im Post, also die eher &quot;linken&quot; im Netz.

1. Moderne Meinungsforschungen (aller Forsa) agieren noch immer mit verstaubten Schemen. Damit alles sch&#246;n &quot;repr&#228;sentativ&quot; ist, m&#252;ssen soviele M&#228;nner, soviele Frauen, soviel Katholiken, soviele Beamte... blabla her. Was ist in dem &quot;Backrezept&quot; nicht drin? Das Internetnutzungsverhalten. Und dies ist sehr entscheident und ich glaube ich muss keinen heir sagen, dass das netz sehr Meinungsgepr&#228;gt ist.

2. Es sind ja alles schon eher keine Koch W&#228;hler. Ja, genau um die geht es ja. Der aktuelle Wahlkampf darf doch nur ein Ziel haben, die W&#228;hler der eigenen Reihen wieder an die Urne zu kriegen und daf&#252;r zu sorgen dass sie nicht anders oder garnicht w&#228;hlen. Ein Wahlkampf gezielt auf eher CDU-Nahe Leute w&#228;re vollkommen falsch. Es m&#252;sste darum gehen, wieder die gleichen Leute ran zu kriegen! Ohnehin werden wahlen &#252;ber die Mobilisierung der eigenen Anh&#228;nger gewonnen.


Und eins noch als PS: H&#246;rt auf Obama als Web-Geburt zu feiern. Er ist &quot;Kind&quot; eine miserablen Bush-Clinton-Clinton-Bush-Bush Bilanz. Kein Blogger hat ihn zum Pr&#228;sidenten gemacht, sondern das US-Wahlvolk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>M&#246;chte zu sp&#228;ter Stunde zwei Dinge einbringen, beide beziehen sich auf Punkt 2 im Post, also die eher &#8220;linken&#8221; im Netz.</p>
<p>1. Moderne Meinungsforschungen (aller Forsa) agieren noch immer mit verstaubten Schemen. Damit alles sch&#246;n &#8220;repr&#228;sentativ&#8221; ist, m&#252;ssen soviele M&#228;nner, soviele Frauen, soviel Katholiken, soviele Beamte&#8230; blabla her. Was ist in dem &#8220;Backrezept&#8221; nicht drin? Das Internetnutzungsverhalten. Und dies ist sehr entscheident und ich glaube ich muss keinen heir sagen, dass das netz sehr Meinungsgepr&#228;gt ist.</p>
<p>2. Es sind ja alles schon eher keine Koch W&#228;hler. Ja, genau um die geht es ja. Der aktuelle Wahlkampf darf doch nur ein Ziel haben, die W&#228;hler der eigenen Reihen wieder an die Urne zu kriegen und daf&#252;r zu sorgen dass sie nicht anders oder garnicht w&#228;hlen. Ein Wahlkampf gezielt auf eher CDU-Nahe Leute w&#228;re vollkommen falsch. Es m&#252;sste darum gehen, wieder die gleichen Leute ran zu kriegen! Ohnehin werden wahlen &#252;ber die Mobilisierung der eigenen Anh&#228;nger gewonnen.</p>
<p>Und eins noch als PS: H&#246;rt auf Obama als Web-Geburt zu feiern. Er ist &#8220;Kind&#8221; eine miserablen Bush-Clinton-Clinton-Bush-Bush Bilanz. Kein Blogger hat ihn zum Pr&#228;sidenten gemacht, sondern das US-Wahlvolk</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisberger</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42179</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisberger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 13:11:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42179</guid>
		<description>Wenn sich Satire mit etwas besch&#228;ftigt ist das doch eigentlich eine Auszeichnung. TSG hat darauf ja geantwortet:

http://twitter.com/tsghessen/status/1104749497</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich Satire mit etwas besch&#228;ftigt ist das doch eigentlich eine Auszeichnung. TSG hat darauf ja geantwortet:</p>
<p><a href="http://twitter.com/tsghessen/status/1104749497" rel="nofollow"></a><a href='http://twitter.com/tsghessen/status/1104749497'>http://twitter.com/tsghessen/status/1104749497</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Basic Thinking Blog &#124; Analysen zu Netzaktivitäten der Parteien</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42178</link>
		<dc:creator>Basic Thinking Blog &#124; Analysen zu Netzaktivitäten der Parteien</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 12:26:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42178</guid>
		<description>[...] Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Social Media - Die richtige Strategie? (tautoko), der Autor macht sich theoretische Gedanken &#252;ber den politischen Sinn und Unsinn [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Social Media &#8211; Die richtige Strategie? (tautoko), der Autor macht sich theoretische Gedanken &#252;ber den politischen Sinn und Unsinn [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42174</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 17:00:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42174</guid>
		<description>Ich konnte eure Diskussion bisher leider nur &#252;berfliegen und m&#246;chte nur kurz erg&#228;nzen: &quot;Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht los&quot; -&gt; Das Satiremagazin Titanic twittert als &quot;Der echte TSG&quot;: http://twitter.com/tsghessenspd. K&#246;stlich :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich konnte eure Diskussion bisher leider nur &#252;berfliegen und m&#246;chte nur kurz erg&#228;nzen: &#8220;Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht los&#8221; -&gt; Das Satiremagazin Titanic twittert als &#8220;Der echte TSG&#8221;: <a href="http://twitter.com/tsghessenspd" rel="nofollow"></a><a href='http://twitter.com/tsghessenspd'>http://twitter.com/tsghessenspd</a>. K&#246;stlich <img src='http://tautoko.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JanFS</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42173</link>
		<dc:creator>JanFS</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 16:09:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42173</guid>
		<description>Die Frage der Auswirkung eines solchen Internetauftrittes moechte ich noch einmal von einer etwas pragmatischeren Seite her beleuchten.
Nun haben viele hier, richtigerweise, die Nutzer des web 2.0 als jung, links und webaffin bezeichnet. Daraus folgere ich, dass ich mich doch eigentlich mit Freunden darueber unterhalten koennte. Schliesslich besuche ich derzeit die Oberstufe eines Frankfurter Gymnasiums, wenn es hier keiner weiss, wie soll es dann jemand im Taunus erst wissen. Dennoch glaube ich liegt das Problem nicht an der Erreichbarkeit der Information. Schliesslich gibt es ja Politiker wie TSG, die dankbarer Weise, Dinge ausprobieren. Nur scheint es mir, als interessieren sich nur zu wenige dafuer.
Um mal bei dem Vergleich zu Obama zu bleiben. Der Unterschied ist nicht die Art mit der man Dinge verbreitet, ob nun FAZ oder YouTube, sondern die Art mit der die &quot;commons&quot; dies aufnehmen. In den US ist Politiker ein hochgeachtet, ja das hoechstgeachtete Amt. Niemand wuerde es wagen, das anzuzweifeln(Als Beispiel moechte ich fruehere Goldman Sachs CEO&#039;s nennen, die danach Finanzminister werden. Kann sich jemand Martin Blessing oder Josef Ackermann als Finanzminister vorstellen?). Wenn in Deutschland neue Sachen ausprobiert werden, wird es mit Euphorie von Webcommunities und mit Lob der Zeitungen aufgenommen. Aber dies ist, glaube ich, nicht unbedingt positiv fuer den Waehler, ich glaube, es ist vollkommen unwichtig, ausser fuer die Leute die in der Community sind.

Dennoch befuerworte ich die Anstrengung die Leute auf sich nehmen um Neues zu machen. TSG hat mich ueberzeugt, nur leider nicht auf der inhaltliche Seite, aber Koch hat weder das eine noch das andere.

Um nochmal zurueckzukommen zur Nutzung von social media. Was waere denn schlimm an einem Tweet a la: Wir, die SPD, denken ueber einen Kinderbonus nach, 200 euro pro kind, comments? 
Ich glaube dass die Antworten ueberwaeltigend waeren, man muss vielleicht nur die Leute daran beteiligen (myPolitix), dann denken sie drueber nach.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage der Auswirkung eines solchen Internetauftrittes moechte ich noch einmal von einer etwas pragmatischeren Seite her beleuchten.<br />
Nun haben viele hier, richtigerweise, die Nutzer des web 2.0 als jung, links und webaffin bezeichnet. Daraus folgere ich, dass ich mich doch eigentlich mit Freunden darueber unterhalten koennte. Schliesslich besuche ich derzeit die Oberstufe eines Frankfurter Gymnasiums, wenn es hier keiner weiss, wie soll es dann jemand im Taunus erst wissen. Dennoch glaube ich liegt das Problem nicht an der Erreichbarkeit der Information. Schliesslich gibt es ja Politiker wie TSG, die dankbarer Weise, Dinge ausprobieren. Nur scheint es mir, als interessieren sich nur zu wenige dafuer.<br />
Um mal bei dem Vergleich zu Obama zu bleiben. Der Unterschied ist nicht die Art mit der man Dinge verbreitet, ob nun FAZ oder YouTube, sondern die Art mit der die &#8220;commons&#8221; dies aufnehmen. In den US ist Politiker ein hochgeachtet, ja das hoechstgeachtete Amt. Niemand wuerde es wagen, das anzuzweifeln(Als Beispiel moechte ich fruehere Goldman Sachs CEO&#8217;s nennen, die danach Finanzminister werden. Kann sich jemand Martin Blessing oder Josef Ackermann als Finanzminister vorstellen?). Wenn in Deutschland neue Sachen ausprobiert werden, wird es mit Euphorie von Webcommunities und mit Lob der Zeitungen aufgenommen. Aber dies ist, glaube ich, nicht unbedingt positiv fuer den Waehler, ich glaube, es ist vollkommen unwichtig, ausser fuer die Leute die in der Community sind.</p>
<p>Dennoch befuerworte ich die Anstrengung die Leute auf sich nehmen um Neues zu machen. TSG hat mich ueberzeugt, nur leider nicht auf der inhaltliche Seite, aber Koch hat weder das eine noch das andere.</p>
<p>Um nochmal zurueckzukommen zur Nutzung von social media. Was waere denn schlimm an einem Tweet a la: Wir, die SPD, denken ueber einen Kinderbonus nach, 200 euro pro kind, comments?<br />
Ich glaube dass die Antworten ueberwaeltigend waeren, man muss vielleicht nur die Leute daran beteiligen (myPolitix), dann denken sie drueber nach.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon Zeimke &#187; Blog Archive &#187; Hessenwahl: Analysen des Wahlkampfes 2.0</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42172</link>
		<dc:creator>Simon Zeimke &#187; Blog Archive &#187; Hessenwahl: Analysen des Wahlkampfes 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 14:32:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42172</guid>
		<description>[...] Welche Strategie TSG verfolgt wird auf Tautoko er&#246;rtert und durchaus kritisch betrachtet. Lesenswerter Artikel: Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Social Media - Die richtige Strategie? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Welche Strategie TSG verfolgt wird auf Tautoko er&#246;rtert und durchaus kritisch betrachtet. Lesenswerter Artikel: Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Social Media &#8211; Die richtige Strategie? [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frau Schmitt</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42171</link>
		<dc:creator>Frau Schmitt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 13:14:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42171</guid>
		<description>Tolle Diskussion mit vielen interessanten Aspekten zum Nachgr&#252;beln. Danke Johannes, f&#252;r den Ansto&#223;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tolle Diskussion mit vielen interessanten Aspekten zum Nachgr&#252;beln. Danke Johannes, f&#252;r den Ansto&#223;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42168</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 00:46:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42168</guid>
		<description>bei der ganzen Theorie-Diskussion vermisse ich den pragmatischen Ansatz zu sagen, dass es immer nur um die Bewegungen in kleinen Schritten gehen wird. 

1. Wer erwartet, dass Twitter, Social Networks oder Blogs einem Politiker gro&#223; weiterhelfen im Wahlkampf, fokussiert viel zu sehr auf die Kurzfristigkeit dieser Ma&#223;nahmen. Und v&#246;llig egal, was man &#252;ber TSGs Twitter-Dialog denken mag, er machts, w&#228;hrend die anderen old school planen und vorgehen. Er signalisiert n&#228;mlich etwas, was die anderen erstmal nachmachen sollen: Ja, ich schaue nach vorne! Wenn ich einen w&#228;hlen m&#252;sste, dann einen vorw&#228;rtsgerichteten Kandidaten, nicht einen, der nur das nimmt, was ihm am besten jetzt im Wahlkampf an Kan&#228;len hilft. Daraus kann man was auf die F&#228;higkeiten eines Kandidaten ableiten. Viele kleinen K&#252;he machen auch M&#252;he. 

2. Das vielleicht, man sollte, man k&#246;nnte... damit ver&#228;ndert man nichts! Die Welt geh&#246;rt denen, die anpacken und nicht lange fackeln, was wohl die Auswirkungen auf die einzelnen Atomteilchen sein k&#246;nnten. Die Denker kommen immer zu sp&#228;t. W&#228;hrend die Macher scon l&#228;ngst angekommen sind. Das beziehe ich auf die schwadronierenden B&#252;rger, es sei ja eh alles &quot;..doof&quot;. Wir k&#246;nnen die Politiker erziehen. Glaubensfrage? Ne, Macherfrage. 

3. las but not least, &quot;Robert Basic hat..., weil er davon profitiert...&quot;, ja sicher. RB ist &quot;der&quot; gro&#223;e Planer. Ich mache, plane nicht. Das beschleunigt das Nachdenken nachher:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bei der ganzen Theorie-Diskussion vermisse ich den pragmatischen Ansatz zu sagen, dass es immer nur um die Bewegungen in kleinen Schritten gehen wird. </p>
<p>1. Wer erwartet, dass Twitter, Social Networks oder Blogs einem Politiker gro&#223; weiterhelfen im Wahlkampf, fokussiert viel zu sehr auf die Kurzfristigkeit dieser Ma&#223;nahmen. Und v&#246;llig egal, was man &#252;ber TSGs Twitter-Dialog denken mag, er machts, w&#228;hrend die anderen old school planen und vorgehen. Er signalisiert n&#228;mlich etwas, was die anderen erstmal nachmachen sollen: Ja, ich schaue nach vorne! Wenn ich einen w&#228;hlen m&#252;sste, dann einen vorw&#228;rtsgerichteten Kandidaten, nicht einen, der nur das nimmt, was ihm am besten jetzt im Wahlkampf an Kan&#228;len hilft. Daraus kann man was auf die F&#228;higkeiten eines Kandidaten ableiten. Viele kleinen K&#252;he machen auch M&#252;he. </p>
<p>2. Das vielleicht, man sollte, man k&#246;nnte&#8230; damit ver&#228;ndert man nichts! Die Welt geh&#246;rt denen, die anpacken und nicht lange fackeln, was wohl die Auswirkungen auf die einzelnen Atomteilchen sein k&#246;nnten. Die Denker kommen immer zu sp&#228;t. W&#228;hrend die Macher scon l&#228;ngst angekommen sind. Das beziehe ich auf die schwadronierenden B&#252;rger, es sei ja eh alles &#8220;..doof&#8221;. Wir k&#246;nnen die Politiker erziehen. Glaubensfrage? Ne, Macherfrage. </p>
<p>3. las but not least, &#8220;Robert Basic hat&#8230;, weil er davon profitiert&#8230;&#8221;, ja sicher. RB ist &#8220;der&#8221; gro&#223;e Planer. Ich mache, plane nicht. Das beschleunigt das Nachdenken nachher:)</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisbeger</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42167</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisbeger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 00:07:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42167</guid>
		<description>Die Nutzung von Social Media in der Politik wird nur Schritt f&#252;r Schritt einen Erfolgsbeitrag liefern. Dass es wachsen wird, weil immer mehr Menschen sich an social media beteiligen und es immer einfacher wird, dies zu tun, liegt auf der Hand.

Der technische Wandel ist aber so rasant, dass wir beim n&#228;chsten Wahlkampf wieder vollkommen neue Werkzeuge haben werden. Wer diese dann einzusetzen versteht, wird dann wieder einen Schritt weiter gehen k&#246;nnen.

Ein weiterer Gedanke: Youtube gab es vor 5 Jahren nicht. Folglich wurde es im vorvergangenen Wahlkampf auch noch nicht verwendet. Folglich gibt es nahezu keine Erfahrung damit, ob und wie es gut einsetzbar ist. Mit anderen Tools ist es genau so. Twitter vor drei Jahren? Nix. 

Um mit neuen Werkzeugen &#252;berhaupt umgehen zu k&#246;nnen, braucht man Innovationsfreude, muss ein bischen am Puls der Zeit leben, sich eine gesunde Einsch&#228;tzung der Chancen und Risiken zutrauen, ein wenig Instinkt mitbringen und vor allem eine gewisse Grundhaltung zum Netz haben. Hilfreich ist auch, wenn man sich in politischer Kommunikation auskennt und sich weltweit dar&#252;ber informiert, wie dort das Netz f&#252;r Demokratie, Gesellschaft und Politik verwendet wird.

Die Herausforderung f&#252;r TSG - wie oben schon beschrieben - lag darin, sich in kurzer Zeit m&#246;glichst vielen Hessinnen und Hessen (und dar&#252;ber hinaus) bekannt zu machen. Die Kombination aus den Aktivit&#228;ten im Netz und der daraus erwachsenden Berichterstattung in den Massenmedien (die man nicht planen kann, sondern nur daruf hoffen kann) hat dazu beigetragen.

Wie will man den Erfolgsbeitrag messen? Das ist sehr schwierig. Zun&#228;chst gibt es ja offensichtliche Zahlen (Freunde und Nachrichten in den SN, Kommentare oder Zuschriften per Mail, Zugriffszahlen auf Websites, Videoabrufe, Follower bei Twitter). Diese Zahlen sagen aber noch nichts dar&#252;ber aus, ob ein Prozentpunkt mehr oder weniger am Wahltag sich aus diesen Aktivit&#228;ten ergibt. Daf&#252;r setzen sich Wahlergebnisse aus zu vielen Faktoren zusammen. Man sagt f&#252;r gew&#246;hnlich, dass ein Spitzenkandidat das Ergebnis der Partei in einer Bandbreite von ca. 6 Prozentpunkten &quot;bewegen&quot; kann: Also 3 rauf oder 3 Prozentpunkte runter. Wenn zum Beispiel ein Partei bei 38 Prozent liegt, kann ein schlechter Kandidat daf&#252;r sorgen, dass es nur 35 werden. Ein senstionell guter Kandidat k&#246;nnte das Ergebnis bis ca. 41 Prozent anheben. In die Analyse k&#246;nnte man auch die Entwicklung von Bekanntheits- oder Beliebtheitswerten &#252;ber den Zeitablauf einbeziehen, falls Forschungseinrichtungen das &#252;berhaupt im Detail in diesem sehr kurzen Wahlkampf gemacht haben. Wenn man die Entwicklung dieser Werte dann mit einer Medien-Inhaltsanalyse kombiniert, die Untersucht, wie viel Prozent der Medien-Inhalte vom Netzwahlkampf gepr&#228;gt waren, kommt man vielleicht auf brauchbare Erkenntnisse.

Der Erfolgbeitrag ist aber noch etwas zweites, infrastrukturelles und langfristigers. Zum Beispiel die Kontakte in den SNs, die Follower bei Twitter. Wenn man nach der Wahl nicht alles abschaltet und l&#246;scht, kann man damit weiter arbeiten. Weniger intensiv vielleicht, aber man kann. Das ist im Kern ja die These von Johannes gewesen. Die Tools lassen sich auch au&#223;erhalb von Wahlk&#228;mpfen einsetzen. Und k&#246;nnen da vielleicht noch wirksamer werden und eine Partei fit machen, f&#252;r alles, was nach einer Wahl kommt. Die 50 State Strategy von Howard Dean bei den Demokraten ist exemplarisch: http://en.wikipedia.org/wiki/Howard_Dean#50-state_strategy

All dies werden wir uns wohl erst in Ruhe nach dem 18. Januar ansehen k&#246;nnen.

TSG hat &#252;brigens angek&#252;ndigt, dass er nach der Wahl weiter twittert. Er hat vor einigen Stunden seine Follower nach Tipps f&#252;r die letzten Tage gefragt.
http://twitter.com/tsghessen/status/1111297544

Und er hat ne Menge Antworten bekommen. Die M&#246;glichkeiten, die in diesem Austausch stecken, wird er sicher nach der Wahl nicht einfach wieder vergessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nutzung von Social Media in der Politik wird nur Schritt f&#252;r Schritt einen Erfolgsbeitrag liefern. Dass es wachsen wird, weil immer mehr Menschen sich an social media beteiligen und es immer einfacher wird, dies zu tun, liegt auf der Hand.</p>
<p>Der technische Wandel ist aber so rasant, dass wir beim n&#228;chsten Wahlkampf wieder vollkommen neue Werkzeuge haben werden. Wer diese dann einzusetzen versteht, wird dann wieder einen Schritt weiter gehen k&#246;nnen.</p>
<p>Ein weiterer Gedanke: Youtube gab es vor 5 Jahren nicht. Folglich wurde es im vorvergangenen Wahlkampf auch noch nicht verwendet. Folglich gibt es nahezu keine Erfahrung damit, ob und wie es gut einsetzbar ist. Mit anderen Tools ist es genau so. Twitter vor drei Jahren? Nix. </p>
<p>Um mit neuen Werkzeugen &#252;berhaupt umgehen zu k&#246;nnen, braucht man Innovationsfreude, muss ein bischen am Puls der Zeit leben, sich eine gesunde Einsch&#228;tzung der Chancen und Risiken zutrauen, ein wenig Instinkt mitbringen und vor allem eine gewisse Grundhaltung zum Netz haben. Hilfreich ist auch, wenn man sich in politischer Kommunikation auskennt und sich weltweit dar&#252;ber informiert, wie dort das Netz f&#252;r Demokratie, Gesellschaft und Politik verwendet wird.</p>
<p>Die Herausforderung f&#252;r TSG &#8211; wie oben schon beschrieben &#8211; lag darin, sich in kurzer Zeit m&#246;glichst vielen Hessinnen und Hessen (und dar&#252;ber hinaus) bekannt zu machen. Die Kombination aus den Aktivit&#228;ten im Netz und der daraus erwachsenden Berichterstattung in den Massenmedien (die man nicht planen kann, sondern nur daruf hoffen kann) hat dazu beigetragen.</p>
<p>Wie will man den Erfolgsbeitrag messen? Das ist sehr schwierig. Zun&#228;chst gibt es ja offensichtliche Zahlen (Freunde und Nachrichten in den SN, Kommentare oder Zuschriften per Mail, Zugriffszahlen auf Websites, Videoabrufe, Follower bei Twitter). Diese Zahlen sagen aber noch nichts dar&#252;ber aus, ob ein Prozentpunkt mehr oder weniger am Wahltag sich aus diesen Aktivit&#228;ten ergibt. Daf&#252;r setzen sich Wahlergebnisse aus zu vielen Faktoren zusammen. Man sagt f&#252;r gew&#246;hnlich, dass ein Spitzenkandidat das Ergebnis der Partei in einer Bandbreite von ca. 6 Prozentpunkten &#8220;bewegen&#8221; kann: Also 3 rauf oder 3 Prozentpunkte runter. Wenn zum Beispiel ein Partei bei 38 Prozent liegt, kann ein schlechter Kandidat daf&#252;r sorgen, dass es nur 35 werden. Ein senstionell guter Kandidat k&#246;nnte das Ergebnis bis ca. 41 Prozent anheben. In die Analyse k&#246;nnte man auch die Entwicklung von Bekanntheits- oder Beliebtheitswerten &#252;ber den Zeitablauf einbeziehen, falls Forschungseinrichtungen das &#252;berhaupt im Detail in diesem sehr kurzen Wahlkampf gemacht haben. Wenn man die Entwicklung dieser Werte dann mit einer Medien-Inhaltsanalyse kombiniert, die Untersucht, wie viel Prozent der Medien-Inhalte vom Netzwahlkampf gepr&#228;gt waren, kommt man vielleicht auf brauchbare Erkenntnisse.</p>
<p>Der Erfolgbeitrag ist aber noch etwas zweites, infrastrukturelles und langfristigers. Zum Beispiel die Kontakte in den SNs, die Follower bei Twitter. Wenn man nach der Wahl nicht alles abschaltet und l&#246;scht, kann man damit weiter arbeiten. Weniger intensiv vielleicht, aber man kann. Das ist im Kern ja die These von Johannes gewesen. Die Tools lassen sich auch au&#223;erhalb von Wahlk&#228;mpfen einsetzen. Und k&#246;nnen da vielleicht noch wirksamer werden und eine Partei fit machen, f&#252;r alles, was nach einer Wahl kommt. Die 50 State Strategy von Howard Dean bei den Demokraten ist exemplarisch: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Howard_Dean#50-state_strategy" rel="nofollow"></a><a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Howard_Dean#50-state_strategy'>http://en.wikipedia.org/wiki/Howard_Dean#50-state_strategy</a></p>
<p>All dies werden wir uns wohl erst in Ruhe nach dem 18. Januar ansehen k&#246;nnen.</p>
<p>TSG hat &#252;brigens angek&#252;ndigt, dass er nach der Wahl weiter twittert. Er hat vor einigen Stunden seine Follower nach Tipps f&#252;r die letzten Tage gefragt.<br />
<a href="http://twitter.com/tsghessen/status/1111297544" rel="nofollow"></a><a href='http://twitter.com/tsghessen/status/1111297544'>http://twitter.com/tsghessen/status/1111297544</a></p>
<p>Und er hat ne Menge Antworten bekommen. Die M&#246;glichkeiten, die in diesem Austausch stecken, wird er sicher nach der Wahl nicht einfach wieder vergessen.</p>
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	<item>
		<title>Von: André Wegner</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42166</link>
		<dc:creator>André Wegner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 23:16:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42166</guid>
		<description>Meine Vermutung ist ja, dass TSG mit allen seinen Online-Aktivit&#228;ten im Grunde ein Versuchsballon der SPD f&#252;r den Rest der Kampagne 09 und dass die Wahlkampfstrategen sich vom Einsatz von Twitter &amp; Co (die au&#223;erhalb des Kreis der &#252;blichen Verd&#228;chtigen) immernoch neu sind (als Wahlkampfinstrument deutscher Politiker ohnehin) und sich damit ein gewisser Aufmerksamkeits-Buzz im Wahlkampf erzeugen l&#228;&#223;t.

Die Wahl ist sowieso verloren, stellt sich halt die Frage, wie sich der Einsatz von Socialmedia und Web2.0 Tools auswirkt, ob sich das messen l&#228;&#223;t und R&#252;ckschl&#252;sse ziehen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Vermutung ist ja, dass TSG mit allen seinen Online-Aktivit&#228;ten im Grunde ein Versuchsballon der SPD f&#252;r den Rest der Kampagne 09 und dass die Wahlkampfstrategen sich vom Einsatz von Twitter &amp; Co (die au&#223;erhalb des Kreis der &#252;blichen Verd&#228;chtigen) immernoch neu sind (als Wahlkampfinstrument deutscher Politiker ohnehin) und sich damit ein gewisser Aufmerksamkeits-Buzz im Wahlkampf erzeugen l&#228;&#223;t.</p>
<p>Die Wahl ist sowieso verloren, stellt sich halt die Frage, wie sich der Einsatz von Socialmedia und Web2.0 Tools auswirkt, ob sich das messen l&#228;&#223;t und R&#252;ckschl&#252;sse ziehen lassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42165</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 22:00:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42165</guid>
		<description>Ich finde es immer Schade, wenn die &quot;sozialen Medien&quot; reines Wahlkampfinstrument sind.
In Slowenien gibt es eine nette Ausnahme. Die neue Innenmisiterin twittert auch jetzt noch flei&#223;ig weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es immer Schade, wenn die &#8220;sozialen Medien&#8221; reines Wahlkampfinstrument sind.<br />
In Slowenien gibt es eine nette Ausnahme. Die neue Innenmisiterin twittert auch jetzt noch flei&#223;ig weiter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cdv!</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42164</link>
		<dc:creator>cdv!</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 21:12:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42164</guid>
		<description>Der interessante Beitrag und die noch spannendere Diskussion gehen in die richtige Richtung. Die zentrale Frage ist doch immer, wie ich wen erreichen kann. Gleich, ob ich ein Produkt verkaufen m&#246;chte, oder mich als Kandidat. Wenn ich wei&#223;, das Lieschen M&#252;ller im Cafe sitzt, gehe ich dahin, Wenn ich wei&#223;, das Otto Normalo regelm&#228;&#223;ig fernsieht, zeige ich ihm einen Spot. Und wenn David Digitalo nur surft, dann bin ich bei ihm. Web-Wahlkampf trifft mit Sicherheit einen immer gr&#246;&#223;eren Teil der Bev&#246;lkerung, aber noch l&#228;ngst nicht alle. Und wenn ich alle auf allen Kan&#228;len treffen kann, und auch noch eine Botschaft habe (ui, da war ja noch etwas), dann kann ich sie auch f&#252;r mich begeistern.

Richtig ist meiner Meinung nach, dass viele Web-J&#252;nger zu wenig von Politik verstehen. Und Politiker verstehen zu wenig vom Web. Insofern hat tsg das Richtige getan, und sich darauf eingelassen. Es liegt an uns, das jetzt auch in die Kleinstadt zu tragen. 

Das Internet ist nur ein Ort. Wenn auch ein gro&#223;er.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der interessante Beitrag und die noch spannendere Diskussion gehen in die richtige Richtung. Die zentrale Frage ist doch immer, wie ich wen erreichen kann. Gleich, ob ich ein Produkt verkaufen m&#246;chte, oder mich als Kandidat. Wenn ich wei&#223;, das Lieschen M&#252;ller im Cafe sitzt, gehe ich dahin, Wenn ich wei&#223;, das Otto Normalo regelm&#228;&#223;ig fernsieht, zeige ich ihm einen Spot. Und wenn David Digitalo nur surft, dann bin ich bei ihm. Web-Wahlkampf trifft mit Sicherheit einen immer gr&#246;&#223;eren Teil der Bev&#246;lkerung, aber noch l&#228;ngst nicht alle. Und wenn ich alle auf allen Kan&#228;len treffen kann, und auch noch eine Botschaft habe (ui, da war ja noch etwas), dann kann ich sie auch f&#252;r mich begeistern.</p>
<p>Richtig ist meiner Meinung nach, dass viele Web-J&#252;nger zu wenig von Politik verstehen. Und Politiker verstehen zu wenig vom Web. Insofern hat tsg das Richtige getan, und sich darauf eingelassen. Es liegt an uns, das jetzt auch in die Kleinstadt zu tragen. </p>
<p>Das Internet ist nur ein Ort. Wenn auch ein gro&#223;er.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David, ekkaleo</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42163</link>
		<dc:creator>David, ekkaleo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 19:45:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42163</guid>
		<description>Es wurde hier schon angesprochen und ich m&#246;chte es nochmal aus eigener Erfahrung best&#228;tigen: das Verst&#228;ndnis der Web-Branche und der Politik muss gegenseitig noch stark wachsen, ebenso die Lernbereitschaft. Ich bin in und mit dem Web t&#228;tig und au&#223;erdem stark in der (Kommunal-) Politik engagiert: nur ein relativ kleiner Teil der Politikleute l&#228;&#223;t sich wirklich f&#252;r neue Formen und Ans&#228;tze gerade im und mit dem Web begeistern - bei ersten R&#252;ckschl&#228;gen zieht man sich meist zur&#252;ck. Es wird selten begriffen, dass es einen langen Atem braucht und es um den Grundansatz geht, also den Paradigmenwechsel. Zwar w&#228;chst das Verst&#228;ndnis f&#252;r den Bereich &quot;Video&quot; allerorten, aber das ist eben nur ein Mini-Faktor. Die Web-Branche muss nachdenken, ob sie manche Klischees &#252;ber Politiker weiter pflegen will oder bereit ist einen langen Weg mit Politikern zu gehen und dann langfristig Erfolge einzufahren. -- Wie &#252;berall: die wichtigste Komponente ist Vertrauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde hier schon angesprochen und ich m&#246;chte es nochmal aus eigener Erfahrung best&#228;tigen: das Verst&#228;ndnis der Web-Branche und der Politik muss gegenseitig noch stark wachsen, ebenso die Lernbereitschaft. Ich bin in und mit dem Web t&#228;tig und au&#223;erdem stark in der (Kommunal-) Politik engagiert: nur ein relativ kleiner Teil der Politikleute l&#228;&#223;t sich wirklich f&#252;r neue Formen und Ans&#228;tze gerade im und mit dem Web begeistern &#8211; bei ersten R&#252;ckschl&#228;gen zieht man sich meist zur&#252;ck. Es wird selten begriffen, dass es einen langen Atem braucht und es um den Grundansatz geht, also den Paradigmenwechsel. Zwar w&#228;chst das Verst&#228;ndnis f&#252;r den Bereich &#8220;Video&#8221; allerorten, aber das ist eben nur ein Mini-Faktor. Die Web-Branche muss nachdenken, ob sie manche Klischees &#252;ber Politiker weiter pflegen will oder bereit ist einen langen Weg mit Politikern zu gehen und dann langfristig Erfolge einzufahren. &#8212; Wie &#252;berall: die wichtigste Komponente ist Vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marcuhlig</title>
		<link>http://tautoko.info/2009/01/10/schaefer-guembel-und-social-media-die-richtige-strategie/comment-page-1/#comment-42162</link>
		<dc:creator>marcuhlig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:13:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=2223#comment-42162</guid>
		<description>ach du meine guete...

lieber oliver zeisberger: allerdings war das mein ernst. und sinn und zweck meines kommentares sind doch offensichtlich, dachte ich jedenfalls...

zwangsanleihe: waehrend otto normalverbraucher sich das geld auf der bank leihen muss, holt es sich der staat also einfach bei den wohlhabenden, die ohnehin schon hoeher besteuert wurden als otto normalverbraucher...

lieber oliver zeisberger: du denkst also der staat soll sich das geld besser nicht bei den banken leihen, weil da ja ein gewisses risiko besteht, und irgendwer muss das geld ja auch eines schoenen tages zurueckzahlen, vielleicht sogar ich? gut erkannt...

kein risiko bei der zwangsanleihe?

das heisst also eigentlich ist die zwangsanleihe eine zwangsenteignung.

nun, meiner meinung nach ist das ganze schlicht und einfach verfassungswidrig, und insofern nichts anderes als dumme polemik, aber die masche zieht ja auch immer ganz gut, nicht wahr?

also lieber oliver zeisberg, das mit der rethorik klappt ja schon ausgezeichnet, aber am inhalt muss wohl noch etwas gearbeitet werden, aber das kennt man ja nur zu gut aus politikerkreisen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ach du meine guete&#8230;</p>
<p>lieber oliver zeisberger: allerdings war das mein ernst. und sinn und zweck meines kommentares sind doch offensichtlich, dachte ich jedenfalls&#8230;</p>
<p>zwangsanleihe: waehrend otto normalverbraucher sich das geld auf der bank leihen muss, holt es sich der staat also einfach bei den wohlhabenden, die ohnehin schon hoeher besteuert wurden als otto normalverbraucher&#8230;</p>
<p>lieber oliver zeisberger: du denkst also der staat soll sich das geld besser nicht bei den banken leihen, weil da ja ein gewisses risiko besteht, und irgendwer muss das geld ja auch eines schoenen tages zurueckzahlen, vielleicht sogar ich? gut erkannt&#8230;</p>
<p>kein risiko bei der zwangsanleihe?</p>
<p>das heisst also eigentlich ist die zwangsanleihe eine zwangsenteignung.</p>
<p>nun, meiner meinung nach ist das ganze schlicht und einfach verfassungswidrig, und insofern nichts anderes als dumme polemik, aber die masche zieht ja auch immer ganz gut, nicht wahr?</p>
<p>also lieber oliver zeisberg, das mit der rethorik klappt ja schon ausgezeichnet, aber am inhalt muss wohl noch etwas gearbeitet werden, aber das kennt man ja nur zu gut aus politikerkreisen&#8230;</p>
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