-
"Die Experten von morgen kommen aus dem Meer der ‘Loser’.
Wie im Grund auch der ganze Rest der Bevölkerung."
Monthly Archive for Oktober, 2008
-
Übersicht über verschiedene Social-Shopping-Plattformen
-
Liste mit Twitter-Accounts von Unternehmen und Marken
-
Tipps zu den Privatsphäre-Einstellungen von Brightkite
-
Mashup-Mixtape mit Coldplay und Jay-Z (via mattgierhart)
Die Mutter-Agentur von Neue Digitale wurde letzte Woche von Avenue A | Razorfish in Razorfish umbenannt. Im Zuge des Rebranding wurde wiederum Neue Digitale in Neue Digitale | Razorfish umbenannt.
Mal abgesehen von dem etwas langen neuen Namen finde ich das erstmal nicht schlecht, weil ich mich inzwischen als Teil von Razorfish ziemlich wohl fühle. So ein weltweites Agenturnetzwerk bietet doch einige Vorteile. Denn gerade bei Razorfish gibt es einige extrem smarte Leute, die meine Aussagen im letzten Artikel Lügen strafen.
Das sieht man z.B. an dem neuen Consumer Report von Razorfish mit dem Namen FEED, der diese Woche veröffentlicht wurde. In Studien und Artikel beschreiben verschiedene Experten von Razorfish die aktuellen Trends im Marketing und betonen die Bedeutung des Social Webs. Nebenbei ist das ganze noch richtig derb gestaltet (schon fast ein bisschen zuviel).
Weiterlesen ‘FEED - Consumer Report von Razorfish’
Ich bin jetzt seit gut zwei Jahren im Agenturgeschäft unterwegs und versuche Mitarbeitern und Kunden dafür zu begeistern, was sich mit Social Media verändert und was das für sie ermöglicht. Leider bedeutet das viel zu häufig, das zu erleben, was Martin Oetting in seinem offenen Brief an die Werbekreativen beschreibt.
“Gegenüber all den Werbern, die das so sehen - die sich in den Kreativabteilungen der Agenturen das Maul zerreißen, über Loser-Blogs und schlechten Schreibstil auf Facebook oder Twitter, über wackelige Videos und pink leuchtende MySpace-Profile, die dort mangelnden Geschmack oder Stil (oder beides) belachen - würde ich mich gern kurz äußern. Denn einerseits habe ich das allergrößte Verständnis für Ihre wahrlich schwierige Lage: Sie haben Ihre Jobs gewählt, weil Sie sich dafür begeistern, knappe punktgenaue Texte und starke bedeutungsvolle Bilder zu entwerfen. Plakate. Anzeigen. Werbefilme. Die Werbebranche ist jahrzehntelang auf genau Ihren Menschenschlag angewiesen und vorbereitet gewesen, hat sogar einen eigenen Verein dafür gegründet. Da will ich nun gern einsehen, dass es schwer zu ertragen ist, wenn nach und nach, Schritt für Schritt, Blog für Blog, ganz andere und eher normalsterbliche Schreiber und Bildermacher immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen – mit Texten, die so gar nicht dem werblichen Verständnis von medialer Kreativität entsprechen. Mit Bildern, die sich für keine Pitch-Präsentation eignen.”
-
Ausgerechnet die Reichen, für die man luxuriöse Shops baut, kaufen inzwischen viel lieber online.
"The problem is, experience may not matter much. These days, wealthy shoppers have two priorities: saving time on selection and saving money on price. Both are best found online.
According to a survey of millionaire shoppers by Google and Unity Marketing, 95% of those with an income of $1 million or more made their last luxury purchase online. Fully 91% say they look at reviews before buying luxury goods." (via murketing)
-
"Adam Greenfield, head of design director at Nokia, talks about the emotional aspects of living in a networked city. What happens when the choices of action in the city are not only physical, but also influenced by an invisible overlay of networked information?"
-
Zeigt, wie häufig angegebene Suchbegriffe in Diensten wie Digg, Myspace, YouTubem Flickr und Twitter auftauchen
-
Gizmodo über den RFID-Reader von Violet genannt mir:ror (via dotdean)
-
Malte hat aus unserer Session zu Branding vs. Social Web auf dem Barcamp in Berlin viel schlaueres Zeug heraus gezogen als wir jemals gesagt haben.
-
Pepsi hat in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Edelmann einen "Room" in FriendFeed eröffnet, um den Dialog um ihr Rebranding mit den Konsumenten zu suchen.
"However, in the spirit of collaboration, they recognize it's not solely up to them on how best to engage. With this in mind, the Pepsi team I am working with has opened up a room on Friendfeed - their first embassy inside a major social network designed from the ground up for two-way dialogue and collaboration. I have to admit that I was not planning to participate "on stage." However, my clients felt that in the spirit of openness I should be there and that agency partners increasingly need to come out from behind the scenes when it comes to programs like these."
-
Pepsi schickt im Rahmen der Rebranding-Kampagne Pakete mit der Logo-History an "Influencer"
-
"The Firefox add-on China Channel offers internet users outside of China the ability to surf the web as if they were inside mainland China. Take an unforgetable virtual trip to China and experience the technical expertise of the Chinese Ministry of Information Industry (supported by western companies). It's open source, free and easy."
-
Zwiespältige Aussagen vom neuen Web.de-Chef Jan Oetjen. Auf der einen Seite erkennt er klar, die Probleme seines Haus-Social-Networks unddu.de. Auf der anderen Seite scheint er sich gegenüber dem langfristigen Trend weg von E-Mail blind zu stellen.
Auch schon ein paar Tage liegt hier das Buch (“On Guerrilla Gardening: A Handbook for Gardening Without Boundaries”) von Guerrilla-Gardening-Initiator Richard Reynolds. Merke: Freunde aus London mit nem Blumen-Tick beherbergen kann den eigenen Namen in die Danksagungen eines Buches bringen.
Richard beschreibt in dem Buch übrigens die Entstehung der Guerrilla-Gardening-Bewegung und ihre unterschiedlichen Ausprägungen an verschiedenen Orten und Ländern. Praktische Gartentipps gibt es dabei recht wenig.
Sven als Macher hinter einer der derbsten deutschen T-Shirt-Online-Boutiquen, ClearCutCase, hat ein sensible Auffassungsgabe für die Schwächen von Menschen. So scheint es mir zumindest. Denn als er meine Artikel auf Stylespion gesehen hat, wusste er irgendwie sofort, womit er mich ködern kann und hat nen kleinen Deal klar gemacht (”du wählst, ich sende”). Dabei rausgekommen ist für mich dieses feine Stück Stoff aus dem Hause 667.
Auch schon wieder zwei Wochen her aber trotzdem erwähnenswert ist die Eröffnung der NiceNice-Galerie in Hannover, mit der gleichzeitig Frerk neue Werke präsentiert hat. Ich selbst konnte leider nicht dabei sein. Aber die NiceNice-Jungs haben ein paar nette Impressionen auf flickr gepackt.
-
Die NY Times über die neue Generation der Networking-Events namens likemind. Mit Zitat von Peter Bihr. via schokodinatorin
-
Nettes Interview mit Seth Godin mit ein paar feinen Zitaten
-
"Endlich ein Kalender, der seinen Benutzer nicht auf Arbeitszeiten von 7 bis 20 Uhr, immer zu kleine Notizfelder oder ähnliche Einschränkungen festlegt. In der Mitte der Seiten des Chronotebooks ist eine analoge Uhr gezeichnet, eine für den Vormittag links und eine für den Nachmittag rechts. Das war’s. Datum, Termine, Notizen muss oder kann man selbst hinzufügen. Mehr Kalender muss nicht sein. Und mehr Kalender geht andererseits auch gar nicht. 5 Dollar, hoffentlich auch bald in den europäischen Muji-Stores zu haben."
-
via jati: "While separate search boxes have long been a standard feature of every major browser (except for Chrome), their functionality and intelligence has not gone much beyond autocompleting searches. Yahoo is trying to change this with its Inqisitor plugin for Safari, Firefox, and Internet Explorer. This plugin not only autocompletes your searches, but can also directly display the results of your search as you type, which can potentially safe you quite a few clicks."
Cool, wusste gar nicht, dass Inquisitor von Yahoo gekauft wurde und jetzt auch im Firefox läuft.
-
Mal wieder ein feiner Tipp von dotdean
-
wirres ist nett zu uns
Derzeit bin ich in Berlin auf der Web 2.0 Expo Europe, über die wir auf berlinblase.de ausführlich berichten. Am Dienstag hat Tim O’Reilly, der “Vater von Web 2.0″, seine Eröffnungskeynote gehalten und dabei ein Gedicht von Rainer Maria Rilke zitiert, das ziemlich gut auf unsere aktuelle Zeit passt.
-
Klingt abgesehen von der Reflektion des Schirms erstmal sehr positiv.
-
Interview mit dem Hiphop-Historiker
-
Schön ausführliche Rezension von 'Dinge geregelt kriegen'
-
Schicke Web-App zum Twitter-Monitoring




