tautoko

Weblog von Johannes Kleske

T-Mobile und das iPhone – Verkackt

| 109 Kommentare | ➟ Instapaper

Das Verhalten von T-Mobile beim Thema iPhone zeigt die Probleme der Marke und des Unternehmens in Zeiten von lauter werdenden Kunden.

„Alles ok, aber ich will nicht zu T-Mobile“

Als im Herbst des letzten Jahres das iPhone für Deutschland angekündigt wurde, ging ich davon aus, dass den meisten wohl die Tarife zu teuer wären. Umso überraschter war ich, dass ich aus meinem Umfeld am häufigsten folgendes Statement hörte:

Das iPhone hätte ich sehr, sehr gerne. Ich würde sogar die teuren Tarife in Kauf nehmen. Aber ich will auf keinen Fall zu T-Mobile.

Stattdessen haben sich viele lieber ein gehacktes iPhone aus den USA mitbringen lassen. Im Endeffekt bedeutet das, dass die meisten lieber den Stress mit einem abstützenden und schwer zu updatenden, gehackten iPhone in Kauf nehmen, als Kunde von T-Mobile zu werden…

Die Marke T-Mobile

Ich war mir nicht bewusst, was für ein massives Imageproblem T-Mobile tatsächlich hat. Und interessanterweise lässt sich dieses Problem kaum an bestimmten Umständen fest machen. T-Mobile hat mit das beste Handynetz in Deutschland. Natürlich ist T-Mobile kein Discounter und bietet damit nicht die günstigsten Tarife. Sie sind aber auch weitweg von unbezahlbar. Klar, der Service lässt häufig zu wünschen übrig, aber das ist bei allen anderen Mobilfunkanbietern nicht anders.

Nein, es scheint tatsächlich so, dass T-Mobile ein massives Reputationsproblem hat. Wohl dank der großen Mutter, der Telekom, ist die Marke T-Mobile für viele sehr negativ aufgeladen. Die Identifikation mit ihr ist gleich null und man meidet sie, wo man kann.

Rettung durch das iPhone?

Mit der exklusiven Partnerschaft mit Apple für den Vertrieb des iPhones in Deutschland, so hatte man bei T-Mobile im letzten Herbst wohl gehofft, würde man sich etwas von der extrem positiven Aufladung der Marke Apple in die eigene Marke holen.

Aber das ging gründlich schief. T-Mobile hat die Chance direkt verspielt und die Tarife so teuer gemacht, dass sie vor allem für die jüngere, Apple-affine Zielgruppe oberhalb der Schmerzgrenze waren. Und gerade diese Zielgruppe ist wichtig, wenn man Gerät und Marke zum Hype machen will (siehe iPod).

T-Mobile hatte es leider verpasst, von Apple nicht nur das iPhone sondern auch die Marken-DNA von brutaler Einfachheit und Verständlichkeit zu übernehmen. So verärgerten sie von Anfang an die neue Zielgruppe der Apple-Fans durch unverständliche Klauseln und vertrackte Verträge. Statt durch einen Paradigmenwechsel im Mobilfunkmarkt mit einfachen Verträgen und Transparenz die Apple-Fans als begeisterte Kunden-Evangelisten hinter sich zu scharen, hat man sie sich von der ersten Minute an zu Feinden gemacht. Und so war für die wenigen iPhone-Käufer der ersten Stunde in Deutschland T-Mobile mehr das notwendige Übel für ein iPhone als die erfrischte, coole Marke, zu der sie einen Bezug hatten.

Die Frage ist, ob diese verpasste Chance ein einfacher Fehler war oder ob T-Mobile grundsätzlich nicht in der Lage ist, neue Wege im Mobilfunkmarkt zu gehen. Hier deutet sich schon an, dass die Wahrnehmung der Marke T-Mobile gar nicht so weit von dem tatsächlichen Unternehmen T-Mobile entfernt ist. Ob nur eine Chance verpasst wurde oder ob die Unfähigkeit zum Wandel in den Köpfen der T-Mobile-Entscheider sitzt, lässt sich am besten bei einer zweiten Chance sehen.

Das iPhone 3G – Eine neue Chance

Diese neue Chance hat T-Mobile vor ein paar Wochen mit dem neuen iPhone 3G bekommen. Inzwischen hatte man iPhones auch subventioniert angeboten und einen neuen, günstigeren aber dafür noch verkrüppelteren Tarif angeboten. Aber auch das sorgte nicht für Begeisterungsstürme bei den Kunden, was erneut zeigt, dass die Kosten hier das kleinere Problem sind.

Nachdem Steve Jobs das iPhone 3G mit UMTS und GPS vorgestellt hat, waren der Enthusiasmus bei den Apple-Fans groß. Viele hatten auf ein iPhone mit UMTS gewartet, nun war es angekündigt und sollte auch noch weniger kosten. Die Kaufbereitschaft stieg ungemein. Aber statt auf diesen Zug der Begeisterung aufzuspringen und ihn mit guten Angeboten anzuheizen regte T-Mobile sich erstmal gar nicht. Alle Medien berichteten ausführlich über das neue iPhone, aber niemand konnte etwas dazu schreiben, zu welchen Kosten es in Deutschland zu bekommen sein würde. Irgendwann kam dann die Pressemeldung von T-Mobile. Ja, man werde das iPhone 3G in Deutschland vertreiben. Das war alles und damit nichts, was man nicht schon vorher wusste.

Irgendwann fingen dann die Tarifdetails an, Stück für Stück durchzusickern. Und mit jeder weiteren Information wurde klar, dass T-Mobile auch die zweite Chance verpasst hatte. Zwar ist das iPhone je nach Tarif relativ günstig zu bekommen. Aber die Tarife sind weder günstiger noch einfacher geworden. Hier wäre die Chance gewesen, die Volumen (Minuten, SMS, etc.) ordentlich aufzustocken und so deutlich attraktiver zu machen.

T-Mobile und die Early Adopter

Um eine zweite verpasste Chance ist es schade. Aber dann leistete sich T-Mobile einen richtigen Faux Pas. Die Early Adopter, also diejenigen, die als erstes ein neues Gerät oder eine neue Technologie ausprobieren, sind essentiell für den Start eines neuen Produkts. Wenn die große Masse noch kritisch ist, sind sie es, die das Produkt in ihrem Umfeld einführen und Aufmerksamkeit kreieren. Deswegen gilt es für jeden Hersteller, sich mit den Early Adoptern gut zu stellen. O2 hat das im Bezug auf das iPhone in England genau richtig gemacht. Dort bietet man Besitzern der ersten iPhone-Generation die einfach Möglichkeit an, das iPhone 3G zum normalen Preis zu kaufen und dabei ihren bestehenden Vertrag um die dort übliche Vertragslaufzeit zu verlängern.

In Deutschland hofften die iPhone-Besitzer auf ein ähnlich kulantes Angebot von T-Mobile. Aber auch hier schwieg sich T-Mobile für eine lange Zeit komplett aus. Ich weiß gar nicht, wie oft ich gefragt wurde, ob ich mir das neue iPhone kaufen würde. Und jedes mal musste ich antworten „Das kommt darauf an, wie die Konditionen für mich sind.“ Mit einem frühzeitigen, attraktiven Angebot hätte ich jedes mal „Ja, auf jeden Fall. Das Ding ist der Hammer und die Konditionen von T-Mobile sind top.“ sagen können.

Ein „attraktives Angebot“

Als dann die Upgrade-Konditionen für iPhone-Besitzer bekannt gegeben wurden, war das „attraktive Angebot“ wie ein Schlag ins Gesicht der Early Adopter. Man konnte genauso wie in England das neue iPhone zum normalen Preis kaufen und dabei seinen Vertrag um zwei Jahre verlängern. Allerdings muss man für jeden Monat Restlaufzeit des alten Vertrags 15 € zahlen.

Wenn ich, der das iPhone am ersten Verkaufstag im November 2007 gekauft hat, mit meinem Complete-M-Vertrag (50€ im Monat) auf das neue iPhone 3G updaten will, muss ich 60€ für das iPhone und 240€ für die verbleibende Restlaufzeit bezahlen. Deswegen werden ich nicht upgraden. UMTS und GPS, die neuen Features im iPhone 3G, sind mir einfach keine 300€ wert. Der größte Hohn bei dieser Aktion ist, dass es auch vorher bei T-Mobile schon die Möglichkeit gab, seinen Vertrag bei T-Mobile zu Verlängern. Nur zahlte man dann 10€ Ablöse pro Monat. Aber Mac-User haben‘s ja…

Natürlich ist diese Möglichkeit, aus seinem Vertrag frühzeitig auszusteigen und ihn zu verlängern, bisher einmalig in Deutschland, soweit ich weiß. Aber in diesem Fall wäre es wohl schlauer gewesen, wenn T-Mobile auf eine Upgrade-Option verzichtet hätte als erst ein „attraktives Angebot“ anzukündigen und dann die Kunden so vor den Kopf zu stoßen.

Es gibt noch eine Alternative. iPhone-Besitzer können ihr altes iPhone jemand anderem vermachen. Derjenige schließt dann wiederum einen iPhone-Vertrag mit T-Mobile ab und bekommt als Bonus noch eine 100€-Gutschrift, die er für Extra-Minuten, -SMS und Roaming einlösen kann. Der ursprüngliche iPhone-Besitzer kann dann ohne die Ablösegebühr das neue iPhone erwerben. Auch dieses Angebot zeigt das Denken in den Köpfen der T-Mobile-Manager. Denn kaum jemand wird sein altes iPhone, das er für 400€ gekauft hat, nach 9 Monaten an jemanden verschenken. Aber das muss er quasi, weil man ja bereits für 1€ ein neues iPhone 3G mit einem der höheren Verträge bekommt. Dieses Angebot macht also nur in einem Bruchteil der Fälle für die Kunden Sinn.

Fazit

Nach dieser Betrachtung kommt man unweigerlich zu dem Fazit, dass die negative Aufladung der Marke T-Mobile mehr als verständlich ist. Wer sich anschaut, wie T-Mobile mit seinen Kunden kommuniziert und umgeht, wird sich nicht wundern, dass die meisten einen hohen Bogen um die Marke machen und die alten und neuen Kunden das Unternehmen zähneknirschend als notwendiges Übel ertragen.

Die T-Mobile-Manager wirken gegenüber den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden völlig hilflos und unsensibel. Die Welle der erbosten Konversation ihrer Kunden in Blogs und Foren rollt auf sie zu und sie wissen nicht, wie ihnen geschieht. Die Frage ist, ob Unternehmen wie T-Mobile in der Lage sind, den Paradigmen-Wechsel in ihren Köpfen hinzubekommen. Scheint eher unwahrscheinlich…

Randbemerkung: Eigentlich wollte ich in diesem Artikel beschreiben, wie T-Mobile die Einführung des iPhone 3G mit der Hilfe von Social Media hätte besser machen können. Aber die herleitenden Ausführungen sind beim schreiben mal wieder länger als gedacht geworden. Deswegen gibt‘s die Überlegungen zu T-Mobile und Social Media in den nächsten Tagen nachgereicht.

Johannes Kleske

32, Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über schlaue Städte, vernetztes Arbeiten und zukünftige Kommunikation, hat Spaß an gutem Essen, inspirierenden Medien und urbaner Kunst

Twitter, Google+, Tumblr, Xing

  • http://we5.de/ Björn

    Nun, ich bin ja seit Jahren T-Mobile/T-D1/Telekom-Benutzer und mir geht es eigentlich eher umgekehrt. Es gibt für mich keine Alternative.

    Sowohl E-Plus/Base als auch O2 (und erst recht Vodafone) sind für mich sowohl Tariftechnisch und/oder Netztechnisch einfach nicht akzeptabel.

    Ich kann auch nicht verstehen, wie man die ganze Zeit über die Konditionen meckern kann, wenn man sich mal anschaut was die anderen europäischen Länder anzubieten haben (gerade im Bezug auf das iPhone).

    Wenn es jemand richtig günstig und ohne Bindungen haben will, dann macht er das über Prepaid. Und hier hat T-Mobile mindestens über Xtra und sowieso über Congstar ähnlich konkurrenzfähige Tarife.

    Die Tarife der E-Netz-Betreiber und deren billigen Konsorten in den letzten Jahren waren ein Witz, denn ehrlich gesagt habe ich keinen Bock darauf, vor jedem Telefonat darauf zu achten, welcher meiner Freunde/Kontakte nun im gleichen Netz ist. Denn die allgemeinen Flatrates galten sowieso nur für das eigene oder Festnetz. Auch SMS in andere Netze waren lange Zeit einfach mal ein paar Cent teurer.

    Das Argument “dann wechselt man mit allen Freunden zu einem Anbieter” zählt auch nicht, weil dafür ist dieser Markt zu dynamisch.

    Noch was: 70% der Zeit die ich mit Leuten telefoniere, die einen günstigen Netzintern/Festnetz-Flatrate-E-Netz-Anbieter habe ich Probleme, ein gut verständliches Gespräch zu tätigen. Entweder reisst die Verbindung ab, stockt oder die Qualität ist einfach nur mies. Klar, dass das Netz dann so günstig ist, man kommt ja nie zum telefonieren :)

    T-Mobile hat seit Einführung der Relax-Tarife z.B. mindestens bei den grossen Paketen die Inklusivminuten für alle Netze angerechnet. Erst jetzt kommen die anderen Anbieter so langsam auf den Trichter, ihre Flatrates mal mit einer Netzfremden-Option auszustatten.

    Kein Anbieter ist der beste, es gibt immer Dinge, die dann doch nicht 100% passen. Alle gemein haben sie die unverschämten Vertragslaufzeiten (ausser halt bei Prepaid) und den stellenweise durchwachsenen Service. Aber auch hier muss ich sagen, dass ich sowohl über Debitel als auch Telekom/T-Mobile durchweg positiv überrascht bin und keinerlei grosse Auffälligkeiten zu berichten habe.

    P.S. Mich würde mal interessieren, was für Dich denn so toll an den anderen Anbietern ist.

    P.P.S. Übrigens ist es keine Frage, dass T-Mobile den Tarif hätte durchaus noch etwas mehr Pep geben können und sich von anderen Anbietern um Längen distanzieren. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass kein andere Anbieter (in Deutschland) ein besseres Angebot gemacht hätte. Wahrscheinlich wären es dann ähnliche Krücken geworden wie in manchem Nachbarland und somit auch nur Netzinterne/Festnetz-Angebote.

  • http://we5.de Björn

    Nun, ich bin ja seit Jahren T-Mobile/T-D1/Telekom-Benutzer und mir geht es eigentlich eher umgekehrt. Es gibt für mich keine Alternative.

    Sowohl E-Plus/Base als auch O2 (und erst recht Vodafone) sind für mich sowohl Tariftechnisch und/oder Netztechnisch einfach nicht akzeptabel.

    Ich kann auch nicht verstehen, wie man die ganze Zeit über die Konditionen meckern kann, wenn man sich mal anschaut was die anderen europäischen Länder anzubieten haben (gerade im Bezug auf das iPhone).

    Wenn es jemand richtig günstig und ohne Bindungen haben will, dann macht er das über Prepaid. Und hier hat T-Mobile mindestens über Xtra und sowieso über Congstar ähnlich konkurrenzfähige Tarife.

    Die Tarife der E-Netz-Betreiber und deren billigen Konsorten in den letzten Jahren waren ein Witz, denn ehrlich gesagt habe ich keinen Bock darauf, vor jedem Telefonat darauf zu achten, welcher meiner Freunde/Kontakte nun im gleichen Netz ist. Denn die allgemeinen Flatrates galten sowieso nur für das eigene oder Festnetz. Auch SMS in andere Netze waren lange Zeit einfach mal ein paar Cent teurer.

    Das Argument “dann wechselt man mit allen Freunden zu einem Anbieter” zählt auch nicht, weil dafür ist dieser Markt zu dynamisch.

    Noch was: 70% der Zeit die ich mit Leuten telefoniere, die einen günstigen Netzintern/Festnetz-Flatrate-E-Netz-Anbieter habe ich Probleme, ein gut verständliches Gespräch zu tätigen. Entweder reisst die Verbindung ab, stockt oder die Qualität ist einfach nur mies. Klar, dass das Netz dann so günstig ist, man kommt ja nie zum telefonieren :)

    T-Mobile hat seit Einführung der Relax-Tarife z.B. mindestens bei den grossen Paketen die Inklusivminuten für alle Netze angerechnet. Erst jetzt kommen die anderen Anbieter so langsam auf den Trichter, ihre Flatrates mal mit einer Netzfremden-Option auszustatten.

    Kein Anbieter ist der beste, es gibt immer Dinge, die dann doch nicht 100% passen. Alle gemein haben sie die unverschämten Vertragslaufzeiten (ausser halt bei Prepaid) und den stellenweise durchwachsenen Service. Aber auch hier muss ich sagen, dass ich sowohl über Debitel als auch Telekom/T-Mobile durchweg positiv überrascht bin und keinerlei grosse Auffälligkeiten zu berichten habe.

    P.S. Mich würde mal interessieren, was für Dich denn so toll an den anderen Anbietern ist.

    P.P.S. Übrigens ist es keine Frage, dass T-Mobile den Tarif hätte durchaus noch etwas mehr Pep geben können und sich von anderen Anbietern um Längen distanzieren. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass kein andere Anbieter (in Deutschland) ein besseres Angebot gemacht hätte. Wahrscheinlich wären es dann ähnliche Krücken geworden wie in manchem Nachbarland und somit auch nur Netzinterne/Festnetz-Angebote.

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian Keil

    Dem ist leider nur wenig hinzuzufügen. Wenn man sich das Potential der Marke Apple in Deutschland anschaut, überall sind nun die Laptops zu sehen, dann kann man nur sagen, “they dropped the ball”. Mir ist es z. B. immer noch unerklärlich, dass die iPhones irgendwo hinten in der Ecke in den T-Punkten liegen: Warum nicht vernünftig Werbung machen, wird doch sonst auch für jedes Piss-Handy gemacht.

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian

    Dem ist leider nur wenig hinzuzufügen. Wenn man sich das Potential der Marke Apple in Deutschland anschaut, überall sind nun die Laptops zu sehen, dann kann man nur sagen, “they dropped the ball”. Mir ist es z. B. immer noch unerklärlich, dass die iPhones irgendwo hinten in der Ecke in den T-Punkten liegen: Warum nicht vernünftig Werbung machen, wird doch sonst auch für jedes Piss-Handy gemacht.

  • http://www.opensourcepr.de/ Tapio Liller

    Präzise Analyse, Johannes! Und dabei noch so nett geblieben! Es ist ja fast schon tragisch, wie sehr T-Mobile Deutschland wie ein Zombie neben ihrer US-Schwester herläuft, die dort als coolste und technisch beste Mobilfunkmarke gilt. Dort bekommt AT&T übrigens ähnlichen Gegenwind zu spüren wie hier. Schicksal des Ex-Monopolisten?

  • http://www.opensourcepr.de Tapio Liller

    Präzise Analyse, Johannes! Und dabei noch so nett geblieben! Es ist ja fast schon tragisch, wie sehr T-Mobile Deutschland wie ein Zombie neben ihrer US-Schwester herläuft, die dort als coolste und technisch beste Mobilfunkmarke gilt. Dort bekommt AT&T übrigens ähnlichen Gegenwind zu spüren wie hier. Schicksal des Ex-Monopolisten?

  • http://tautoko.info/ Johannes Kleske

    @Björn: Da hast du mich wohl falsch verstanden. Ich glaube keine Sekunde, dass ein anderer deutscher Mobilfunkanbieter es besser gemacht hätte. T-Mobile hatte mit dem Zuschlag von Apple die Chance bekommen, aus dem Markt herauszustechen und einen frischen Ansatz zu wagen.

  • http://tautoko.info Johannes Kleske

    @Björn: Da hast du mich wohl falsch verstanden. Ich glaube keine Sekunde, dass ein anderer deutscher Mobilfunkanbieter es besser gemacht hätte. T-Mobile hatte mit dem Zuschlag von Apple die Chance bekommen, aus dem Markt herauszustechen und einen frischen Ansatz zu wagen.

  • http://billyblog.de/ Michael Bielitza

    Der Vertrieb des neuen 3G von T-Mobile läuft völlig lieblos ab. Die Leute dort haben scheinbar überhaupt keine Ahnung von Apple Kunden, sie machen einfach business as usual. Wer auf der T-Mobile/iPhone Seite bereits vor einem Monat ein iPhone 3G vorbestellt hat bekommt nur eine trockene E-Mail mit einem Link (https://www.t-mobile.de/shop/recherche_f) zum Bestellstatus zugeschickt. Nicht nur, dass die Seite auf die man dann kommt, wie eine aus dem Museum für historische Websites ausschaut, das blöde Login funktioniert (bis heute) schlichtweg einfach nicht. Hey T-Mobiler: Apple-Fans bestellen sich ‘nen MacBook und verfolgen per Widget jede Stunde wo auf der Welt sich ihr Paket gerade befindet. Warum? Weil sie es nicht mehr abwarten können und weil es Spaß macht.

  • http://billyblog.de Michael Bielitza

    Der Vertrieb des neuen 3G von T-Mobile läuft völlig lieblos ab. Die Leute dort haben scheinbar überhaupt keine Ahnung von Apple Kunden, sie machen einfach business as usual. Wer auf der T-Mobile/iPhone Seite bereits vor einem Monat ein iPhone 3G vorbestellt hat bekommt nur eine trockene E-Mail mit einem Link (https://www.t-mobile.de/shop/recherche_f) zum Bestellstatus zugeschickt. Nicht nur, dass die Seite auf die man dann kommt, wie eine aus dem Museum für historische Websites ausschaut, das blöde Login funktioniert (bis heute) schlichtweg einfach nicht. Hey T-Mobiler: Apple-Fans bestellen sich ‘nen MacBook und verfolgen per Widget jede Stunde wo auf der Welt sich ihr Paket gerade befindet. Warum? Weil sie es nicht mehr abwarten können und weil es Spaß macht.

  • Jan

    Mh. Aber die Tarife fürs iPhone sind 1. billiger als die entsprechen Tarife und Optionen bei T-Mobile und 2. (endlich!) deutlich einfacher als der sonst übliche Dschungel. Von daher finde ich, dass die Kritik an T-Mobile und den iPhone-Tarifen einer Überprüfung nicht standhält. Dass T-Mobile nicht mit einem Discounter mithält, ist auch klar. Aber Apple selbst ist auch kein Billig-PC-Anbieter. Und für beides gibt es Gründe.

    Ich wundere mich, dass gerade im Apple-Lager zu T-Mobile genau die Dinge diskutiert werden, die sonst im PC-Lager über Apple verbreitet werden. Und ich würde mal behaupten: T-Mobile hat nicht eines der besten Netze Deutschlands, sondern eines der besten der Welt: eine riesige Netzabdeckung, 100 Prozent EDGE, sehr viel UMTS bis hin zu HSDPA mit 7,2 MBit. Man vergleiche das mal mit anderen Ländern und Anbietern. In den USA wäre man stolz und würde jeden Tag dreimal verkünden, dass man das Land mit dem besten Handy-Netz ist. In Deutschland disst man lieber den runter, der oben steht.

    Irgendwie mag man in Deutschland Marktführer grundsätzlich nicht, denke ich manchmal. Über große Unternehmen kann man auch immer leicht lästern. Fakten braucht man dazu nicht. Post, Bahn, Telekom: alles Mist. Ist ja klar. Weiß man. Punkt. Machen die nur einen Fehler, heißt es wieder: War ja klar. Ich denke, als Telekom hat man einfach keine Chance diesen Ruf je loszuwerden. Irgendwas ist ja immer.

    Ich will T-Mobile gar nicht grundsätzlich verteidigen. Wie überall funktioniert auch hier nicht alles prima. Aber ich selbst bin jetzt über zehn Jahre Kunde und hatte keine Probleme und immer guten Service. Von anderen bei anderen Anbietern höre ich da wiederum ganz andere Dinge. Und das erinnert mich immer an die Leute, die 100 Euro beim Laptop gegenüber einem MacBook gespart haben und dann drei Jahre lang über das Gerät fluchen.

    Ich weiß: Es ist uncool und nicht mainstream, an T-Mobile auch gute Seiten zu entdecken. Wer über Post/Bahn/Telekom meckert, bekommt immer Zustimmung. Leichter geht es gar nicht. Aber ich mach’s trotzdem mal, denn die Diskussion gerade zum iPhone ist in Deutschland total überzogen.

  • Jan

    Mh. Aber die Tarife fürs iPhone sind 1. billiger als die entsprechen Tarife und Optionen bei T-Mobile und 2. (endlich!) deutlich einfacher als der sonst übliche Dschungel. Von daher finde ich, dass die Kritik an T-Mobile und den iPhone-Tarifen einer Überprüfung nicht standhält. Dass T-Mobile nicht mit einem Discounter mithält, ist auch klar. Aber Apple selbst ist auch kein Billig-PC-Anbieter. Und für beides gibt es Gründe.

    Ich wundere mich, dass gerade im Apple-Lager zu T-Mobile genau die Dinge diskutiert werden, die sonst im PC-Lager über Apple verbreitet werden. Und ich würde mal behaupten: T-Mobile hat nicht eines der besten Netze Deutschlands, sondern eines der besten der Welt: eine riesige Netzabdeckung, 100 Prozent EDGE, sehr viel UMTS bis hin zu HSDPA mit 7,2 MBit. Man vergleiche das mal mit anderen Ländern und Anbietern. In den USA wäre man stolz und würde jeden Tag dreimal verkünden, dass man das Land mit dem besten Handy-Netz ist. In Deutschland disst man lieber den runter, der oben steht.

    Irgendwie mag man in Deutschland Marktführer grundsätzlich nicht, denke ich manchmal. Über große Unternehmen kann man auch immer leicht lästern. Fakten braucht man dazu nicht. Post, Bahn, Telekom: alles Mist. Ist ja klar. Weiß man. Punkt. Machen die nur einen Fehler, heißt es wieder: War ja klar. Ich denke, als Telekom hat man einfach keine Chance diesen Ruf je loszuwerden. Irgendwas ist ja immer.

    Ich will T-Mobile gar nicht grundsätzlich verteidigen. Wie überall funktioniert auch hier nicht alles prima. Aber ich selbst bin jetzt über zehn Jahre Kunde und hatte keine Probleme und immer guten Service. Von anderen bei anderen Anbietern höre ich da wiederum ganz andere Dinge. Und das erinnert mich immer an die Leute, die 100 Euro beim Laptop gegenüber einem MacBook gespart haben und dann drei Jahre lang über das Gerät fluchen.

    Ich weiß: Es ist uncool und nicht mainstream, an T-Mobile auch gute Seiten zu entdecken. Wer über Post/Bahn/Telekom meckert, bekommt immer Zustimmung. Leichter geht es gar nicht. Aber ich mach’s trotzdem mal, denn die Diskussion gerade zum iPhone ist in Deutschland total überzogen.

  • http://www.pottblog.de/ Jens

    @Björn: Als ePlus-Kunde muß ich (innerhalb des reichlichen Freiminutenkontingents) schon seit acht Jahren nicht überlegen ob ich jemanden via Handy oder Festnetz anrufe. Beim Telekomfestnetz zahle ich aber trotz Flatrate extra wenn ich z.B. einen Alice-Festnetzkunden anrufe.

    Außerdem ist T-Mobile unflexibel. Ich will eigentlich jetzt wg. dem iPhone zur Telekom wechseln. Aber mein alter Vertrag läuft noch bis 2009. Ich dachte mir, dass das kein Problem sei (außer ein finanzielles für mich), in dem ich jetzt bei T-Mobile den Vertrag abschließe und bis zur Rufnummernportierung Anfang 2009 eine temporäre Nummer nutze. Das war ein Satz mit X – denn T-Mobile kann das nicht. Warum können jedoch die anderen Anbieter (ohne jahrzehntelange Erfahrung) das problemlos?

    Aber wenn man mich erst 2009 als Kunden haben will.

  • http://www.pottblog.de/ Jens

    @Björn: Als ePlus-Kunde muß ich (innerhalb des reichlichen Freiminutenkontingents) schon seit acht Jahren nicht überlegen ob ich jemanden via Handy oder Festnetz anrufe. Beim Telekomfestnetz zahle ich aber trotz Flatrate extra wenn ich z.B. einen Alice-Festnetzkunden anrufe.

    Außerdem ist T-Mobile unflexibel. Ich will eigentlich jetzt wg. dem iPhone zur Telekom wechseln. Aber mein alter Vertrag läuft noch bis 2009. Ich dachte mir, dass das kein Problem sei (außer ein finanzielles für mich), in dem ich jetzt bei T-Mobile den Vertrag abschließe und bis zur Rufnummernportierung Anfang 2009 eine temporäre Nummer nutze. Das war ein Satz mit X – denn T-Mobile kann das nicht. Warum können jedoch die anderen Anbieter (ohne jahrzehntelange Erfahrung) das problemlos?

    Aber wenn man mich erst 2009 als Kunden haben will.

  • http://tautoko.info/ Johannes Kleske

    @Jan: Ich finde die Tarife nur halbherzig vereinfacht. Es gibt immer keine vernünftige Flatrate, dafür komische Trafficbegrenzungen, die mal durchgezogen werden und mal nicht. Beim kleinsten Tarif fällt dafür plötzlich die Hotspot-Flatrate weg usw. Das alles ist nichts ungewöhnliches im deutschen Mobilfunkmarkt. Aber ich lasse die Standard-Ausrede “alle machen das so” einfach nicht mehr gelten. Ach, und btw. ich war schon vor dem iPhone bei T-Mobile ;-)

  • http://tautoko.info Johannes Kleske

    @Jan: Ich finde die Tarife nur halbherzig vereinfacht. Es gibt immer keine vernünftige Flatrate, dafür komische Trafficbegrenzungen, die mal durchgezogen werden und mal nicht. Beim kleinsten Tarif fällt dafür plötzlich die Hotspot-Flatrate weg usw. Das alles ist nichts ungewöhnliches im deutschen Mobilfunkmarkt. Aber ich lasse die Standard-Ausrede “alle machen das so” einfach nicht mehr gelten. Ach, und btw. ich war schon vor dem iPhone bei T-Mobile ;-)

  • Pingback: e-commerce-blog.de: News, Trends und Informationen aus E-Commerce, Online Marketing und Online Verkaufsförderung - T-Mobil, iPhone und der Webaufstand

  • Igor Schwarzmann

    “Aber das ging gründlich schief. T-Mobile hat die Chance direkt verspielt und die Tarife so teuer gemacht, dass sie vor allem für die jüngere, Apple-affine Zielgruppe oberhalb der Schmerzgrenze waren. Und gerade diese Zielgruppe ist wichtig, wenn man Gerät und Marke zum Hype machen will (siehe iPod).”

    An dieser Stelle wuerde ich vielleicht nicht die gesamte Schuld an T-Mobile / Telekom abschieben, sondern einen guten und ordentlichen Blick in Richtung Apple machen, die bei den individuellen Verhandlungen mit den einzelnen Anbietern sich einen ordentlichen Batzen von den Einnahmen zusichern lassen haben. Um so ein Produkt also wirtschaftlich zu halten, mussten die Tarife in die Hoehe schießen und die Margen sind bei den iPhone-Tarifen fuer die T-Mobile nicht hoeher als wo anders.

    (Disclaimer: Mein Arbeitgeber, die Pleon GmbH, ist die PR-Agentur von T-Mobile. Allerdings bin ich persoenlich nicht fuer den Kunden T-Mobile taetig.)

  • Igor Schwarzmann

    “Aber das ging gründlich schief. T-Mobile hat die Chance direkt verspielt und die Tarife so teuer gemacht, dass sie vor allem für die jüngere, Apple-affine Zielgruppe oberhalb der Schmerzgrenze waren. Und gerade diese Zielgruppe ist wichtig, wenn man Gerät und Marke zum Hype machen will (siehe iPod).”

    An dieser Stelle wuerde ich vielleicht nicht die gesamte Schuld an T-Mobile / Telekom abschieben, sondern einen guten und ordentlichen Blick in Richtung Apple machen, die bei den individuellen Verhandlungen mit den einzelnen Anbietern sich einen ordentlichen Batzen von den Einnahmen zusichern lassen haben. Um so ein Produkt also wirtschaftlich zu halten, mussten die Tarife in die Hoehe schießen und die Margen sind bei den iPhone-Tarifen fuer die T-Mobile nicht hoeher als wo anders.

    (Disclaimer: Mein Arbeitgeber, die Pleon GmbH, ist die PR-Agentur von T-Mobile. Allerdings bin ich persoenlich nicht fuer den Kunden T-Mobile taetig.)

  • http://jo-erg.blogspot.com/ joho3001

    ich kann deinem artikel nur zustimmen. t-mobile hat ziemlich verpennt einen imagewandel einzuleiten. in D mögen sie ja ein top-netz haben, aber wenn man auf der welt außerhalb von D unterwegs ist, ist man immer wieder mit vodafone bestens beraten. bis auf usa, ist das mit reiseversprechen billiger und angenehmer als eine calling-card. meine recherche bei t-mobile kam da zu apothekenkosten. (zB 1,49/min in spanien!) hat jemand andere erfahrungen mit t-mobile und speziell den datentarifen? deswegen werde ich wohl auch auf ein iPhone mit zwangs-t-mobile-ung verzichten und mich nach alternativen umschauen.

  • http://jo-erg.blogspot.com joho3001

    ich kann deinem artikel nur zustimmen. t-mobile hat ziemlich verpennt einen imagewandel einzuleiten. in D mögen sie ja ein top-netz haben, aber wenn man auf der welt außerhalb von D unterwegs ist, ist man immer wieder mit vodafone bestens beraten. bis auf usa, ist das mit reiseversprechen billiger und angenehmer als eine calling-card. meine recherche bei t-mobile kam da zu apothekenkosten. (zB 1,49/min in spanien!) hat jemand andere erfahrungen mit t-mobile und speziell den datentarifen? deswegen werde ich wohl auch auf ein iPhone mit zwangs-t-mobile-ung verzichten und mich nach alternativen umschauen.

  • Pingback: “Verkackt” T-Mobile die zweite iPhone-Runde? | Open Source PR

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian Keil

    @Igor Und weil Apple aus Unternehmersicht gut verhandelt hat, müssen die T-Mobile Kunden leiden? Es hätte bestimmt Wege gegeben, mit denen T-Mobile ähnlich verdient, aber besser kommuniziert.

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian

    @Igor Und weil Apple aus Unternehmersicht gut verhandelt hat, müssen die T-Mobile Kunden leiden? Es hätte bestimmt Wege gegeben, mit denen T-Mobile ähnlich verdient, aber besser kommuniziert.

  • http://www.wohnaccessoires-shop.de/ Ronny

    Ein wirklich sehr lesenswerter Artikel. Und wenn Sie sich mal um den Kunden “kümmern” betreiben Sie eine Woche Dauer Anrufen um mir ein besonders tolles Angebot zu unterbreiten. Das Geld sollten Sie lieber sparen, und ein wirkliches Angebotspaket schnüren. Dann hab ich auch Interesse.

  • http://www.wohnaccessoires-shop.de Ronny

    Ein wirklich sehr lesenswerter Artikel. Und wenn Sie sich mal um den Kunden “kümmern” betreiben Sie eine Woche Dauer Anrufen um mir ein besonders tolles Angebot zu unterbreiten. Das Geld sollten Sie lieber sparen, und ein wirkliches Angebotspaket schnüren. Dann hab ich auch Interesse.

  • http://www.amerikawaehlt.de/ Igor

    Die Frage verstehe ich nicht. Du kaufst nicht nur den Service von T-Mobile, sondern auch das Geraet von Apple. Das eine ist nicht vom anderen zu trennen, insofern ist es in der Verantwortung von beiden Unternehmen den Preis so zu gestalten, dass er vom Verbraucher als akzeptabel angesehen wird.

  • http://www.amerikawaehlt.de/ Igor

    Die Frage verstehe ich nicht. Du kaufst nicht nur den Service von T-Mobile, sondern auch das Geraet von Apple. Das eine ist nicht vom anderen zu trennen, insofern ist es in der Verantwortung von beiden Unternehmen den Preis so zu gestalten, dass er vom Verbraucher als akzeptabel angesehen wird.

  • http://blog.parasight.de/ Jerry

    Dass T-Mobile es auch besser könnte, zeigt sich bei ihren iPhone Tarifen in den Niederlanden:

    http://www.t-mobile.nl/iphone/tarieven.html

  • http://blog.parasight.de Jerry

    Dass T-Mobile es auch besser könnte, zeigt sich bei ihren iPhone Tarifen in den Niederlanden:

    http://www.t-mobile.nl/iphone/tarieven.html

  • Pingback: T-Mobile und das iPhone | Frank Bürger

  • http://blogbeutel.de/ Thorsten

    Der Artikel spricht mir aus der Seele – gehöre zu denen, die einen riesengroßen Bogen um das T machen, aus Erfahrung. Kann mir einer sagen was er will, die Post-Gene ist immer noch vorhanden.

  • http://blogbeutel.de Thorsten

    Der Artikel spricht mir aus der Seele – gehöre zu denen, die einen riesengroßen Bogen um das T machen, aus Erfahrung. Kann mir einer sagen was er will, die Post-Gene ist immer noch vorhanden.

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian Keil

    Ich finde, das kann man sehr wohl trennen. Das Gerät würde auch mit meiner Vodafone SIM gut funktionieren. Auch ohne Vertrag. T-Mobile hatte es aber in der Hand – so wie Johannes es beschrieben hat – die Marke mit allem, was die “Apple-Experience” ausmacht, aufzuladen, also bestellen, auspacken, anschalten, läuft. Cool. Stattdessen gibt es (zumindest bisher, das mag sich noch ändern) nur den üblichen T-Mobile-Moder. Und weil das so offensichtlich ist, sehe ich dort auch eine klare Trennung. Was die Preise en detail angeht, sind die T-Mobile Tarife einfach Nummer-Sicher Dinger, bei dem die Firma sich absichert, aber null Potential sieht. Die defensiven Tarife passen nicht zum offensiven Produkt.

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian

    Ich finde, das kann man sehr wohl trennen. Das Gerät würde auch mit meiner Vodafone SIM gut funktionieren. Auch ohne Vertrag. T-Mobile hatte es aber in der Hand – so wie Johannes es beschrieben hat – die Marke mit allem, was die “Apple-Experience” ausmacht, aufzuladen, also bestellen, auspacken, anschalten, läuft. Cool. Stattdessen gibt es (zumindest bisher, das mag sich noch ändern) nur den üblichen T-Mobile-Moder. Und weil das so offensichtlich ist, sehe ich dort auch eine klare Trennung. Was die Preise en detail angeht, sind die T-Mobile Tarife einfach Nummer-Sicher Dinger, bei dem die Firma sich absichert, aber null Potential sieht. Die defensiven Tarife passen nicht zum offensiven Produkt.

  • Pingback: T-Mobile und das iPhone « NormanEgli.de

  • http://www.familie-splett.de/ Andreas

    Meine Erfahrungen mit der Telekom sind durchwachsen. Erst einmal muss ich sagen, dass T-Mobil von der Erreichbarkeit bei mir unsgeschlagen auf Platz 1 liegt (ich habe einige Anbieter ausprobiert). Aber warum dieses Unternehmen mit congstar eine eigene Billigmarke eröffnen musste ist mir ein Rätzel. Man bekommt keine Datenpakete als Flatrate dafür aber alle Netze einzeln dazubuchbar (hier im übrigen auch das Festnetz unabhängig ob Alice dahinter steht oder nicht). Dieses ist bei dem iPhone aber nur umgekehrt möglich. Daten flat und Telefonieren nach Minuten. Ich gebe zu ich telefoniere sehr viel. Dieses liegt auch daran, dass ich immer wieder unterwegs bin aber es muss doch eine Lösung geben die allen oder zumindest den meisten zusagt. Der Aufschrei war bei der ersten Version des iPhones schon sehr groß. Der Aufschrei nun ist eigentlich ja auch “nur” ein Zweiter. Erschreckend ist doch aber aus Sicht eines Customer Relationship Managements heraus, dass sich niemand der Rufe annimmt. Im T-Punkt bekommt man keine ordentlichen Aussagen oder man weiß es nicht und die Händler-Hotline ist mal wieder überfragt. Aber warum? Es gibt so viele Menschen die bereit wären über dieses Thema zu sprechen und Verbesserungsvorschläge nicht nur zu Lasten des Unternehmens zu machen, dass man diese Haltung einfach nicht verstehen kann. Wie wäre es mit einem einfachen Fenster: “Ihr Tarif nicht dabei? Was müssen wir anders machen?”… Nun es müsste natürlich jemand die Daten auswerten und es wären wahrscheinlich viele Trantüten dabei, die auch einfach schreiben “ich will alles umsonst und kostenlos” aber die 1000 guten Vorschläge bekäme das große magenta Unternehmen kostenlos nachgeschmissen…

  • http://www.familie-splett.de Andreas

    Meine Erfahrungen mit der Telekom sind durchwachsen. Erst einmal muss ich sagen, dass T-Mobil von der Erreichbarkeit bei mir unsgeschlagen auf Platz 1 liegt (ich habe einige Anbieter ausprobiert). Aber warum dieses Unternehmen mit congstar eine eigene Billigmarke eröffnen musste ist mir ein Rätzel. Man bekommt keine Datenpakete als Flatrate dafür aber alle Netze einzeln dazubuchbar (hier im übrigen auch das Festnetz unabhängig ob Alice dahinter steht oder nicht). Dieses ist bei dem iPhone aber nur umgekehrt möglich. Daten flat und Telefonieren nach Minuten. Ich gebe zu ich telefoniere sehr viel. Dieses liegt auch daran, dass ich immer wieder unterwegs bin aber es muss doch eine Lösung geben die allen oder zumindest den meisten zusagt. Der Aufschrei war bei der ersten Version des iPhones schon sehr groß. Der Aufschrei nun ist eigentlich ja auch “nur” ein Zweiter. Erschreckend ist doch aber aus Sicht eines Customer Relationship Managements heraus, dass sich niemand der Rufe annimmt. Im T-Punkt bekommt man keine ordentlichen Aussagen oder man weiß es nicht und die Händler-Hotline ist mal wieder überfragt. Aber warum? Es gibt so viele Menschen die bereit wären über dieses Thema zu sprechen und Verbesserungsvorschläge nicht nur zu Lasten des Unternehmens zu machen, dass man diese Haltung einfach nicht verstehen kann. Wie wäre es mit einem einfachen Fenster: “Ihr Tarif nicht dabei? Was müssen wir anders machen?”… Nun es müsste natürlich jemand die Daten auswerten und es wären wahrscheinlich viele Trantüten dabei, die auch einfach schreiben “ich will alles umsonst und kostenlos” aber die 1000 guten Vorschläge bekäme das große magenta Unternehmen kostenlos nachgeschmissen…

  • http://www.amerikawaehlt.de/ Igor

    Sebastian: Das ist nochmal eine ganz andere Geschichte und hat erst mal nichts direkt mit dem Preis zutun. Man haette in der Tat etwas mehr aus dem iPhone + T-Mobile Ding machen koennen aber an dem Preis sind, wie bereits gesagt, beide “schuld”.

  • http://www.amerikawaehlt.de/ Igor

    Sebastian: Das ist nochmal eine ganz andere Geschichte und hat erst mal nichts direkt mit dem Preis zutun. Man haette in der Tat etwas mehr aus dem iPhone + T-Mobile Ding machen koennen aber an dem Preis sind, wie bereits gesagt, beide “schuld”.

  • http://egghat.blogspot.com/ egghat

    Ja tragisches Versagen von T-Mobile …

    Statt einer großen, klaren, sauberen Nachbesserung der (IMHO) nicht wettbewerbsfähigen Tarife, kleckert man: kostenlose Wochendendtelefonate (keiner bekommt’s mit). Und im zweiten Schritt 300 statt 200 Mb und Multi-SIM-Möglichkeit. Tolle Verbesserungen. Wieder nichts, was für eine Schlagzeile und einen WOW! reicht.

  • http://egghat.blogspot.com egghat

    Ja tragisches Versagen von T-Mobile …

    Statt einer großen, klaren, sauberen Nachbesserung der (IMHO) nicht wettbewerbsfähigen Tarife, kleckert man: kostenlose Wochendendtelefonate (keiner bekommt’s mit). Und im zweiten Schritt 300 statt 200 Mb und Multi-SIM-Möglichkeit. Tolle Verbesserungen. Wieder nichts, was für eine Schlagzeile und einen WOW! reicht.

  • http://egghat.blogspot.com/ egghat

    Huch, zu früh “Return” gedrückt …

    Was ich noch schreiben wollte:

    Was waren eigentlich die Ziele von T-Mobile? Aus meiner Sicht gibt es nur zwei:

    a) Cool sein (von Apple abstauben) b) Wechsler zu holen

    zu a) hast du schon alles gesagt. Einfache Tarife wäre z.B. ein Punkt gewesen, mit dem man vom Image von Apple hätte profitieren können: Einfache Bedienung, einfache Tarife (naja, sie haben’s versucht. Die Anzahl der Fußnoten im iPhone Vertrag ist deutlich kürzer als die üblichen 2 Seiten, die T-Mobile sonst produziert)

    zu b) Wo ist das Angebot für die Wechsler? Vorzeitige Kündigungskosten übernehmen? Umzugsservice für die neue Nummer? Oder irgendetwas ähnliches? Null, nichts. Leere.

    Bye egghat

  • http://egghat.blogspot.com egghat

    Huch, zu früh “Return” gedrückt …

    Was ich noch schreiben wollte:

    Was waren eigentlich die Ziele von T-Mobile? Aus meiner Sicht gibt es nur zwei:

    a) Cool sein (von Apple abstauben) b) Wechsler zu holen

    zu a) hast du schon alles gesagt. Einfache Tarife wäre z.B. ein Punkt gewesen, mit dem man vom Image von Apple hätte profitieren können: Einfache Bedienung, einfache Tarife (naja, sie haben’s versucht. Die Anzahl der Fußnoten im iPhone Vertrag ist deutlich kürzer als die üblichen 2 Seiten, die T-Mobile sonst produziert)

    zu b) Wo ist das Angebot für die Wechsler? Vorzeitige Kündigungskosten übernehmen? Umzugsservice für die neue Nummer? Oder irgendetwas ähnliches? Null, nichts. Leere.

    Bye egghat

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian Keil

    @Igor sehe ich trotzdem anders. Vielleicht mal drüber podcasten, morgen 10.30 Uhr?

  • http://www.sebastiankeil.de Sebastian

    @Igor sehe ich trotzdem anders. Vielleicht mal drüber podcasten, morgen 10.30 Uhr?

  • http://www.pottblog.de/ Jens

    zu b) War gerade noch mal im T-Shop. Laut der Verkäuferin geht es technisch nicht, dass man Wechslern eine temporäre Nummer anbietet. Da frage ich mich wie die anderen Anbieter das hinbekommen.

  • http://www.pottblog.de/ Jens

    zu b) War gerade noch mal im T-Shop. Laut der Verkäuferin geht es technisch nicht, dass man Wechslern eine temporäre Nummer anbietet. Da frage ich mich wie die anderen Anbieter das hinbekommen.

  • http://egghat.blogspot.com/ egghat

    Die alte Nummer gibt der alte Provider natürlich nicht frei. Dazu müsste Brüssel den zwingen wie auch schon “damals” zur Rufnummernportierung überhaupt.

    Aber T-Mobile könnte z.B. dem ganzen Adressbuch eine kostenlose “Ich bin umgezogen” SMS zuschicken (direkt mit Werbung drin, sprich Hinweis auf iPhone und T-Mobile). Die müssten nur mal etwas kreativ werden …

    Sobald die alte Nummer frei wird, krallt sich T-Mobile die und leitet dann automatisch die alte Nummer auf die neue um …

    Und das ganze garniert man noch mit einem Wechselbonus, der die Grundgebühr beim alten Provider (zumindest teilweise) übernimmt.

    Aber T-Mobile verschreckt lieber die eigenen Kunden mit 15 Euro Ablöseprämie bei vorzeitigem Upgrade …

  • http://egghat.blogspot.com egghat

    Die alte Nummer gibt der alte Provider natürlich nicht frei. Dazu müsste Brüssel den zwingen wie auch schon “damals” zur Rufnummernportierung überhaupt.

    Aber T-Mobile könnte z.B. dem ganzen Adressbuch eine kostenlose “Ich bin umgezogen” SMS zuschicken (direkt mit Werbung drin, sprich Hinweis auf iPhone und T-Mobile). Die müssten nur mal etwas kreativ werden …

    Sobald die alte Nummer frei wird, krallt sich T-Mobile die und leitet dann automatisch die alte Nummer auf die neue um …

    Und das ganze garniert man noch mit einem Wechselbonus, der die Grundgebühr beim alten Provider (zumindest teilweise) übernimmt.

    Aber T-Mobile verschreckt lieber die eigenen Kunden mit 15 Euro Ablöseprämie bei vorzeitigem Upgrade …