Thema HomeOffice

Seth’s Blog: The new standard for meetings and conferences

If you’re a knowledge worker, your boss shouldn’t make you come to the (expensive) office every day unless there’s something there that makes it worth your trip. She needs to provide you with resources or interactions or energy you can’t find at home or at Starbucks. And if she does invite you in, don’t bother showing up if you’re just going to sit quietly. I’ve worked in three companies that had lots of people and lots of cubes, and I spent the entire day walking around. I figured that was my job. The days where I sat down and did what looked like work were my least effective days. It’s hard for me to see why you’d bother having someone come all the way to an office just to sit in a cube and type. The new rule seems to be that if you’re going to spend the time and the money to see someone face to face, be in their face. Interact or stay home!

Fantastisches Zitat mit leider noch jeder Menge Realitätsferne, zumindest derzeit. Lest euch auch die restlichen Thesen von Seth in dem Artikel u.a. zu Konferenzen durch.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing

4 Gedanken zu „Thema HomeOffice“

  1. Alles in allem finde ich den Ansatz auch gut. Voraussetzung ist aber, dass es auch eine Möglichkeit gibt in Ruhe zu arbeiten und sich nicht von tausend Dingen ablenken zu lassen. Klingt im ersten Augenblick einfach, ist aber glaube ich in der Realität wesentlich schwieriger, denn es hat etwas mit Selbstdisziplin zu tun. Hier verhält es sich ein wenig wie mit GTD. Die besten Listen und Vorsätze bringen nichts, wenn ich mich nicht dazu anhalte auch zu tun, was ich vorhatte. Aber von dieser inneren Schweinehund-Hürde abgesehen finde auch ich das arbeiten im Home-Office äußerst angenehm und Reisen zu Kunden wenn es notwendig ist, gibt es immer noch genug, denn eine gewisse Präsenz ist einfach auch wichtig, wenn auch nicht immer zwingend…

  2. Alles in allem finde ich den Ansatz auch gut. Voraussetzung ist aber, dass es auch eine Möglichkeit gibt in Ruhe zu arbeiten und sich nicht von tausend Dingen ablenken zu lassen. Klingt im ersten Augenblick einfach, ist aber glaube ich in der Realität wesentlich schwieriger, denn es hat etwas mit Selbstdisziplin zu tun. Hier verhält es sich ein wenig wie mit GTD. Die besten Listen und Vorsätze bringen nichts, wenn ich mich nicht dazu anhalte auch zu tun, was ich vorhatte. Aber von dieser inneren Schweinehund-Hürde abgesehen finde auch ich das arbeiten im Home-Office äußerst angenehm und Reisen zu Kunden wenn es notwendig ist, gibt es immer noch genug, denn eine gewisse Präsenz ist einfach auch wichtig, wenn auch nicht immer zwingend…

  3. Zum Thema Meeting: Ich habe mir gerade ein Buch über die Open Space Methode durchgelesen. Da ist mir der Gedanke gekommen, dass das vielleicht auch ganz wunderbar in Unternehmen funktionieren könnte. Ich kenne das so: Irgendwer beruft ein Meeting ein und läd die Teilnehmer ein. Normalerweise ist dann jemand dabei, der garnicht dabei sein will, weil er im Moment an etwas komplett anderem arbeitet und daher das Meeting praktisch keinen Nutzen für die Person hat. Auf der anderen Seite fehlt dann vielleicht jemand, der sich durchaus dafür interessiert, aber eben von dem Meeting nichts wusste oder nicht kommt, weil er einfach nicht eingeladen wurde. Dann wurde ein Teil der Leute aus ihrer momentanen Arbeit gerissen und Also machen wir es andersrum: Es gibt ein Whiteboard und auf dem schlägt jeder seine Meetings für alle sichtbar an. Er kann natürlich auch explizit Leute einladen, aber es darf kommen, wer will. Das Meeting darf auch jederzeit verlassen werden. Einzige Regel: Der Einladende ist für das Protokoll verantwortlich. Ob er das selber schreibt oder jemand anders damit beauftragt ist dann egal, es muss nur hinterher am Whiteboard veröffentlicht werden. Das birgt natürlich auf den ersten Blick enorm viele Risiken: 1. das keiner kommt. Das halte ich aber bei den meisten Medien-Online-Marketing-Unternehmen, in der ich meistens Leute kennengelernt habe, die einfach Bock auf ihre Arbeit und die Lösung von Problemen haben, für unwahrscheinlich. 2. das halbe Team kommt und es wird viel Arbeitszeit verschwendet. Dagegen kann man halten, dass Arbeitszeit in konstruktiven Meetings nie verschwendet ist. Auch das funktioniert halt mit Leuten, die ihre Arbeit gerne machen und ihre Projekte zuende bringen wollen, da sie immer das Meeting vs. ihre Arbeitszeit abwägen müssen. Mit der Methode gibt man ihnen aber erst wirklich die Möglichkeit dazu! 3. die Meetings ufern immer in endlose Diskussionen aus, weil Leute daran teilnehmen, die nicht im Thema sind und das Meeting nur mit sinnlosen Diskussionen behindern. Das wäre meiner Meinung nach die größte Gefahr. Aber die ist genauso gegeben, wenn Leute an einem Meeting teilnehmen, die das Meeting einfach als Unterbrechung ihrer Arbeitszeit sehen. Alle Leute, die zu diesen Meetings kommen, haben sich aktiv dafür entschieden und man kann annehmen, dass sie auch etwas bewegen wollen, wenn sie dahin kommen. Wenn jemand das Gefühl hat, das Meeting gleitet ins sinnlose ab, ist er frei, einfach zu gehen. Es ist halt ein komplett anderer Ansatz. Das System funktioniert nur mit Leuten, die auch wirklich Bock auf ihre Arbeit haben und die voran bringen wollen. Und davon gibt es, glaube ich, sehr viele. Mit der Methode könnte man genau das nutzen.

    Da hier bestimmt viele sind, die in relativ lockeren, Hierarchiefreien Unternehmen arbeiten: Arbeitet einer von euch mit einer ähnlichen Methode? Wenn ja funktioniert das? Wenn nein, glaubt ihr, das würde funktionieren, kann man das irgendwie verbessern?

  4. Zum Thema Meeting: Ich habe mir gerade ein Buch über die Open Space Methode durchgelesen. Da ist mir der Gedanke gekommen, dass das vielleicht auch ganz wunderbar in Unternehmen funktionieren könnte. Ich kenne das so: Irgendwer beruft ein Meeting ein und läd die Teilnehmer ein. Normalerweise ist dann jemand dabei, der garnicht dabei sein will, weil er im Moment an etwas komplett anderem arbeitet und daher das Meeting praktisch keinen Nutzen für die Person hat. Auf der anderen Seite fehlt dann vielleicht jemand, der sich durchaus dafür interessiert, aber eben von dem Meeting nichts wusste oder nicht kommt, weil er einfach nicht eingeladen wurde. Dann wurde ein Teil der Leute aus ihrer momentanen Arbeit gerissen und Also machen wir es andersrum: Es gibt ein Whiteboard und auf dem schlägt jeder seine Meetings für alle sichtbar an. Er kann natürlich auch explizit Leute einladen, aber es darf kommen, wer will. Das Meeting darf auch jederzeit verlassen werden. Einzige Regel: Der Einladende ist für das Protokoll verantwortlich. Ob er das selber schreibt oder jemand anders damit beauftragt ist dann egal, es muss nur hinterher am Whiteboard veröffentlicht werden. Das birgt natürlich auf den ersten Blick enorm viele Risiken: 1. das keiner kommt. Das halte ich aber bei den meisten Medien-Online-Marketing-Unternehmen, in der ich meistens Leute kennengelernt habe, die einfach Bock auf ihre Arbeit und die Lösung von Problemen haben, für unwahrscheinlich. 2. das halbe Team kommt und es wird viel Arbeitszeit verschwendet. Dagegen kann man halten, dass Arbeitszeit in konstruktiven Meetings nie verschwendet ist. Auch das funktioniert halt mit Leuten, die ihre Arbeit gerne machen und ihre Projekte zuende bringen wollen, da sie immer das Meeting vs. ihre Arbeitszeit abwägen müssen. Mit der Methode gibt man ihnen aber erst wirklich die Möglichkeit dazu! 3. die Meetings ufern immer in endlose Diskussionen aus, weil Leute daran teilnehmen, die nicht im Thema sind und das Meeting nur mit sinnlosen Diskussionen behindern. Das wäre meiner Meinung nach die größte Gefahr. Aber die ist genauso gegeben, wenn Leute an einem Meeting teilnehmen, die das Meeting einfach als Unterbrechung ihrer Arbeitszeit sehen. Alle Leute, die zu diesen Meetings kommen, haben sich aktiv dafür entschieden und man kann annehmen, dass sie auch etwas bewegen wollen, wenn sie dahin kommen. Wenn jemand das Gefühl hat, das Meeting gleitet ins sinnlose ab, ist er frei, einfach zu gehen. Es ist halt ein komplett anderer Ansatz. Das System funktioniert nur mit Leuten, die auch wirklich Bock auf ihre Arbeit haben und die voran bringen wollen. Und davon gibt es, glaube ich, sehr viele. Mit der Methode könnte man genau das nutzen.

    Da hier bestimmt viele sind, die in relativ lockeren, Hierarchiefreien Unternehmen arbeiten: Arbeitet einer von euch mit einer ähnlichen Methode? Wenn ja funktioniert das? Wenn nein, glaubt ihr, das würde funktionieren, kann man das irgendwie verbessern?

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