März, 2008


28
Mrz 08

Thesen zur Zukunft der Arbeit von Sam Huleatt

Sehr, sehr lesenswerter Artikel von Sam Huleatt zum Thema ‘Enterprise 2.0‘:

[…] I feel the phrase Enterprise 2.0 is not the best one to represent the next generation of enterprise software. I arrive at this conclusion based in the fact that work culture is fundamentally changing. As a result of these changes, the next wave of software innovations cannot simply be ‘additions’ to already existing architectures. Maybe this would be fine if we were in a maturing industry; but we are not. Thus, our next software innovations must utilize new architectures that are specifically designed to address our new era. Likewise, the terminology we use to define new software should reflect such changes.

So what exactly is going on?

Seine Thesen zusammengefasst:

  1. Weg von der Vorstellung von hierarchischen Unternehmen. Dank der Globalisierung und den neuen Technologien verschiebt sich die Macht von den großen Unternehmensstrukturen zurück zu den Einzelnen. Dabei geht es mehr und mehr um Spezialisierung.
  2. Zunehmendes Verständnis für die Verbesserung von Arbeit durch Gemeinschaft. Stichworte: Schwarmintelligenz, kollektive Intelligenz und Weisheit der vielen. Freelancer arbeiten besonders gut, wenn sie in einem geselligen Umfeld arbeiten können (Anmk. von mir: siehe Coworking). Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit.
  3. Anwesenheit wird unwichtiger. Technologie ermöglicht inzwischen, dass man hochgradig kollaborativ und mit Spezialisten zusammenarbeiten kann, ohne dabei im selben Raum sein zu müssen. Zusammenarbeit wird dadurch geografisch unabhängig. Junge Angestellte (die, die jetzt in den Beruf einsteigen, werden gerne mit dem Modewort ‚Millenials‘ bezeichnet) fordern mehr Flexibilität und die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten.
  4. Produktivität verliert an Bedeutung während Qualität in den Vordergrund rückt. Junge Leute arbeiten länger und sind spezialisierter, sie identifizieren sich aber auch mehr mit dem, was sie tun. Deshalb geh es für sie nicht mehr darum, es schneller zu machen, sondern besser.

Sam Huleatt baut mit zwei Partnern gerade an der Web-Applikation Workstreamr, die nach der Beschreibung von Stowe Boyd wie eine Mischung aus Basecamp, Xing und Twitter klingt. Sie soll dazu dienen, Freelancer und Selbstständige bei kollaborativen Projekten zu unterstützen und das Netzwerken zu vereinfachen.


27
Mrz 08

Zeitmanagement-Workshop bei Motoki

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Am 12. April bin ich bei meinen Freunden vom Motoki Kollektiv. Die machen unter dem Slogan “Trimm dich” eine Eventwoche in ihrem „Wohnzimmer“ in Köln Ehrenfeld und haben mich eingeladen, etwas über Zeitmanagement und Produktivität zu erzählen. Ich werde das ganze sehr praktisch und interaktiv halten, damit jeder was mitnehmen kann, ohne gleich tief in GTD einsteigen zu müssen. Kommt vorbei, wenn ihr in der Nähe seid, würde mich freuen. Und schaut euch auch den Rest der Wochenprogramms an. Da geht einiges…


27
Mrz 08

Der ultimative Kaffeegenuss

Alter Schwede, wir geben uns ja schon sehr viel Mühe mit der Kaffeezubereitung im NUN. Aber das hier ist noch mal ein ganz anderes Level.


27
Mrz 08

Stammzellspenden – Registrierung überraschend einfach

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Neulich ging mal wieder eine Mail durch meinen Freundeskreis. Die Bekannte einer Freundin ist an Leukämie erkrankt und sucht dringend einen Stammzellspender. Was die Freundin in der Mail besonders schlau gemacht hat, war den Link zur Webseite über die Registrierung zum Spender dazu zu packen. Also habe ich mir das mal genauer angesehen und war sehr positiv überrascht, wie einfach und schnell der Registrierungsprozess inzwischen abläuft. Nichts mehr mit irgendwohin gehen und Blut abnehmen lassen etc.

Man fordert auf der Webseite das Registrierungspaket an. Das kam gestern bei mir an und enthielt die Dinge, die ihr oben auf dem Bild seht. Dabei sind zwei überdimensionierte Wattestäbchen. Mit denen macht man je einen Wangenabstrich (30 Sekunden an der Wangeninnenseite bewegen), lässt sie 2 Minuten trocknen und packt sie dann mit der Einverständniserklärung in den Briefumschlag. Ab zur Post und fertig. Einfacher geht’s nicht mehr.

Da schlage ich doch gleich mal eine kleine Aktion in der Web-Szene vor: Lebensspendr (couldn’t help myself). Ich meine, wir alle lieben doch das Registrieren. Ständig sind wir auf der Suche nach Invites (Einladungen) für neue Web-Applikationen, um uns endlich auch registrieren zu können. Versteht diese Aktion einfach als öffentliche Beta-Phase. Ihr habt unbegrenzt Invites und könnt die an alle und jeden rausschicken und sie dazu einladen ebenfalls Lebensspendr zu werden. Bloggen, Twittern, etc. nicht vergessen. Da geht was, oder?

Jetzt registrieren!


24
Mrz 08

carhartt weekend bag

carhartt hat in dieser Saison einige neue Taschen im Programm, die carhartt-typisch schlicht aber robust sind. Da ich im April tatsächlich jedes Wochenende unterwegs sein werde, habe ich mir mal die Weekend-Bag besorgt. Niedlich die kleine (wirkt auf dem Bild deutlich größer als in Realität).