Februar, 2008


29
Feb 08

Zitat zu StudiVZ

Schönes Zitate von Nina Krug, die ähnlich wie Peter wegen ihres BewerberVZs von StudiVZ abgemahnt wurde und sich nun zur Wehr setzen will:

“Ich lasse mir kein wettbewerbswidriges Verhalten von einem Facebook-Klon vorwerfen”

auf deutsche-startups.de

(via Franz)


29
Feb 08

Social Media – Agenturen haben keine Ahnung

Adweek berichtet über eine Umfrage, bei der Marketing Leute befragt worden, was sie von dem Social-Media-Verständnis ihrer Agenturen halten. Die Ergebnisse sind ernüchternd.
Social Media: ‘Agencies Don’t Get It,’ Survey Says:

“Clients are placing more emphasis on mastering social media but find their agencies ill equipped to help them succeed in that space, according to a new survey.

TNS Media Intelligence/Cymfony polled more than 60 marketers in North America, France and the U.K. to gauge how they are faring navigating the world of social media. It asked them for feedback on their agencies’ abilities to help. TNS found, in its words, “Agencies don’t get it.”

Clients complained that their agencies — creative, media, public relations, design and others — typically treat social channels like blogs as traditional media. In other cases, their ideas are not backed up by practical skills in the area. What’s more, one client pointed out that his agencies have little of their own experience using social networks or video-sharing sites for themselves.”

Zwei direkte Erkenntnisse:

  1. Agenturen betrachten Social Media aus ihrer gewohnten Denkweise. Sie übertragen die gelernten Vorgehensweisen auf das neue Medium, weil sie nicht in der Lage sind, ihren Horizont zu erweitern.
  2. Vieles davon hat mit der zweiten Erkenntnis zu tun: Agenturmitarbeiter bewegen sich selbst kaum in Social Networks und anderen Social-Media-Anwendungen. Aus meiner Beobachtung herrscht häufig noch die typische Agentur-Arroganz, es besser zu wissen als der “Pöbel” und sich deswegen nicht mit diesem einlassen zu wollen.

Der erste Schritt für Agenturen aus dieser sich aufbauenden Krise: bloggen.


28
Feb 08

Magazine – mein Mix

Dann mal weiter mit der Werbung für Kai. Der gute hatte neulich sein großes Coming Out, was seine Magazine-Begeisterung angeht. Ich beschreibe meine eigenen Leideschaften ja gerne mit „Food’n Mags.“ Nun komme ich auch endlich mal dazu, das ganze aufzugreifen und euch meine Objekte der Lust vorzustellen.

Magazine, die ich regelmäßig lese/kaufe

de:bug

Cover120ADie de:bug deckt wichtige Teile meines Interessenspektrums ab, den digitalen Lebensstil. Das ist insbesondere Musik und alles, was im Web so passiert. Ich muss zugeben, dass die meisten Reviews zu hoch für mich sind. Trotzdem entdecke ich in der de:bug immer wieder Perlen, so dass ich in der Regel schon mal emusic aufrufe, wenn ich die de:bug aufschlage.

Monocle

Issue11Das 12-Euro-Monster ist ja allgemein als die Bibel für Möchtegern-Jetsetter verschrien. Und da das ja ganz gut auf mich passt… Ich habe Monocle irgendwann am beim Dealer meines Vertrauens entdeckt und bin über die Tagline “Briefing on global affairs” gestolpert. Ich gehöre ja zu der Sorte Mensch, die Magazine auch nutzt, um ihren Horizont zu erweitern und sich mit Dingen außerhalb des eigenen Fachbereichs zu beschäftigen. Monocle ist dafür perfekt. In jeder Ausgabe findet man äußerst interessante Reportagen zu sehr ungewöhnlichen Themen. Mal ganz abgesehen vom perfekten Magazindesign. www.monocle.com

Modart

Cover 15Europäisches Kunstmagazin für urbane Kunst und Streetart, das mich mit der nötigen Dosis an Kultur versorgt und die Liste meiner Lieblingskünstler beständig wachsen lässt. www.modarteurope.com

Juxtapoz

Juxtapoz-Magazine-CoverDie amerikanische Hochglanzvariante von Modart. Ich beschäftige mich mit Kunst ja auch vor allem deswegen, um die Weltanschauung und die Arbeitsweisen der Künstler zu verstehen und gegebenenfalls auf meine eigene Situation zu übertragen. Dabei helfen die ausführlichen Porträts und Interviews in der Juxtapoz enorm. www.juxtapoz.com

Vice

Cover LargeGanz derbe Leute ohne irgendwelche Schranken machen das Vice, das man kostenlos bekommt. Manchmal sind die Reportagen, die immer dahin gehen, wo es weh tut, kaum zu ertragen. Aber das macht sie aus und sie tragen so ihren Teil zur oben erwähnten Horizonterweiterung bei. www.viceland.com

Good

GoodcoverEndlich an deutschen Bahnhöfen angekommen ist das für mich derzeit beste Magazin überhaupt. Good versammelt alles, was mir derzeit wichtig ist: mit Nachhaltigkeit, Ökologie, Weltverbesserung, Armutsbekämpfung, Design, Innovation und positiver Weltanschauung die Themen, mit fantastischer Informationsvisualisierung und sauberen Magazinlayout das Design und mit gut recherchierten, herausfordernden ohne zu moralisierenden und humorvollen Autoren die Redaktion. Das ist das Magazin, das ich immer machen wollte. www.goodmagazine.com

Lodown

224 0Die Lodown war damals, glaube ich, meine Einstiegsdroge. Heute blättere ich sie vor allem aus Inspirationsgründen durch. Die Kinokritiken sind aber noch immer ein Must-read. www.lodownmagazine.com

Streetwear Today

Cover Stw2D 0108Wenn ich mal groß bin, will ich gerne einen Shop haben mit dem besten, was die Streetwear-Industrie an schlichten, hochqualitativen und fair produzierten Klamotten hergibt. Selbstverständlich gepaart mit einer kleinen Galerie und Agentur. Um den Traum zu nähren, kaufe ich unter anderem Streetwear Today. www.streetwear-today.com

Rugged

Rugged-MagazineIst zwar eigentlich nur ein Promoblättchen von Carhartt. Aber da ich Carhartt-Fan bin, macht das gar nichts. Schönes Kunst und Musik-Zeug plus die üblichen Gadget-Finds und sonstiges, was Spaß macht und inspiriert. Gibt’s inzwischen auf im NUN kostenlos. www.rugged.tv

Magazine, die ich unregelmäßig lese/kaufe

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27
Feb 08

Networking Tag

Eines meiner Lebensmottos heißt ja „Was gut für Kai ist, ist auch gut für mich.“ Kai hat bei Stylespion gestern den Netzwerk-Dienstag ausgerufen und seine Leser dazu ermutigt, ihn bei den Netzwerken ihrer Wahl als Kontakt hinzuzufügen. Man hört, dass das ganz gut lief, was mich direkt dazu verleitet, die Aktion dreist zu kopieren.

Also, wenn wir noch keine „Freunde“ sind, heute ist der Tag, um das zu ändern. Unten sind meine 5 Millionen Profile auf beliebigen Social Networks und sonstigen Plattformen. Wenn du mich, dann ich dich, ok?

Social Networks

Instant Messenger

  • iChat/AIM: jkleske@mac.com
  • Skype: jkleske
  • GTalk/Jabber/MSN: johannes.kleske@gmail.com

Pimp den Jupp

Wenn dir gefällt, was du auf diesem Blog liest, würde ich mich freuen, wenn du mein Blog bei Stumble Upon “magst”, bei Techorati “favorisiert” und bei del.icio.us und Mister Wong “bookmarkst”.


26
Feb 08

PR 2.0

Sam Lawrence wünscht sich das seine PR Agentur über die Zusammenarbeit bloggt. Aber die weigert sich. Brian Solis setzt sich mit diesem Thema ausführlich auseinander. PR 2.0:

The questions for Jive’s agency to ask are, “Will blogging about this or other relationships benefit existing or potential clients? Will we establish thought leadership or give away our ideas. Are we capable of writing authentically and not like most PR people? Will this blog hurt or help relationships with media, analysts and bloggers?”

The process of thinking about this will yield invaluable insight, which can only help companies create a relevant and specific roadmap to define content, readers, format, and approach. I guess I should say, that this process is an absolute must before any company decides to blog, otherwise they’re just blogging to blog (blah blah blah blah) – and that’s never a good idea in the world of real business.

(via Martin Recke)