Monthly Archive for Januar, 2008

jeffstaple Interview

Jeffstaple

In einer Zeit, in der das Web-Business und die Blog-Szene unheimlich selbstbezogen geworden sind und sich in Meta-Diskussionen verstricken, hilft es mir immer wieder ungemein, mich in ganz andere Bereiche zu bewegen, um von dort Inspiration in meine Arbeit und mein Leben zu holen.

Einer dieser Bereiche ist die Streetart/Streetwear/Streetculture-Szene. Und in diesem Bereich hat mich in den letzten zwei Jahren niemand so inspiriert wie Jeff Ng aka jeffstaple. Sein Charakter, seine Art, seine Herangehensweise, sein Lebensstil und nicht zu vergessen, sein Blog-Stil geben mir immer wieder neue Ideen für Bereiche in meinem Leben, die gar nichts mit Streetculture zu tun haben.

Bobby von The Hundreds hat ein ausführliches Interview mit jeffstaple geführt, das euch hiermit ans Herz gelegt sei.

Bobby:

I usually like to write comprehensive introductions to these Chronicles, but even a 15-page intro wouldn’t do justice to Jeff Ng’s story.Better known in our little “world” as jeffstaple, the New York-based designer, consultant, etc. (emphasis on the ETC.) has been the archetypal tastemaker, trendsetter, and every other type of influential ingénue that you’d find elaborately delineated in a Malcolm Gladwell book. But beyond that, he’s perhaps the most understated and sensible guy out of this entire industry, and that’s the part that gets me the most. Always a delight to chat with, whether at a party or on a conference panel, he’s the designer’s designer, and the thinking man’s thinking man. Consider this conversation you’re about to read a privilege. If you haven’t learned something new by the end of this one, well then you’re just a big fat dumbo.

Wo wir schon dabei sind, hier ist noch mal der Link zu einem etwas älteren aber noch ausführlicheren Interview mit jeffstaple (in Text und Video).

Neuer Dummheitsrekord in der Musikbranche

Andreas Göldi zum neuen Tiefststand der Musikindustrie: DRM-freie Musik bei Sony BMG.

#362 - Microtrends

Foto 44

Wenn ein Paket bei der Paketstation eintrifft, ohne dass ich etwas bestellt habe, heißt das in der Regel, dass jemand auf einer meiner zahlreichen Amazon Wunschlisten war.

Vielen Dank, Debbie, Flo und Benico. Das Buch verspricht sehr spannend zu werden.

#363 - Nach Stuttgart

Auf dem Weg zum Notar, bisschen was für die Rente machen.

#364 - pl0gbar im ZKM

Diesmal mit dem ganzen pl0gmob aus Karlsruhe und Umgebung ins ZKM, wo heute Tag der offenen Tür ist.

Ciao, Word

Virginia Heffernan schreibt für die NY Times und hat dafür zwei neue Tools entdeckt (die sie endlich von Word loskommen lassen), die auch bei mir schon lange zum Einsatz kommen: Scrivener ist das ultimative Tool für jeden Schreiber, ob Buchautor oder Blogger. Ich habe es vor allem benutzt, als ich meine Artikelserien für imgriff.com geschrieben habe. Immer noch im Einsatz bei mir ist WriteRoom, das mich nichts anderes machen lässt als fokussiert schreiben.

An Interface of One’s Own:

The new writing programs encourage a writerly restart. You may even relearn the green-lighted alphabet, adjust your preference for long or short sentences, opt afresh for action over description. Renewal becomes heady: in WriteRoom’s gloom is man’s power to create something from nothing, to wrest form from formlessness. Let’s just say it: It’s biblical. And come on, ye writers, do you want to be a little Word drip writing 603 words in Palatino with regulation margins? Or do you want to be a Creator?

Widgets - Stand der Dinge

Bei FastCompany gibt es einen umfassenden Artikel zum Stand der Dinge beim Hype-Thema Widgets. Gute Möglichkeit auch für alle, die erstmal erfahren wollen, worum es bei dem Hype überhaupt geht. Widgets: From Hype to Hits
Zusätzlich stellt FastCompany noch ein paar der spannendsten Widget-Anbieter vor: The Wonderful World of Widgets

#365 - My Friend The Fawn

Mein Mitbewohner Matias hat unseren „Nachdenksessel“ aus der Küche auf einem Shirt verewigt.

Apples Geheimnis: Das große Ganze

Das Geheimnis von Apple liegt nicht im Detail, sondern im großen Ganzen. Deswegen scheitern Firmen, die sich nur ein Aspekt von Apple abschauen.
Apple: More Than a Pretty Face

To succeed like Apple, companies need to understand more deeply the consumer they are targeting. Apple recognizes that it can’t have everyone as its customer. It is willing to alienate some segments by appealing to a strong core of people that sociologists refer to as the Cultural Creatives. These are the people who wait in line overnight for the latest iPod or MacBook. Focusing on the Cultural Creatives in turn attracts followers who might not otherwise trust the brand.

Observe the next 10 people you see on the street with an iPod and ask yourself how many of them represent the Cultural Creatives featured in Apple’s advertising. One, maybe two? Address your core audience. The rest will follow. That’s how you sell 10 million iPods in one quarter.

In the hands of an artful company like Apple, design is the vehicle for driving meaningful, relevant experiences that are authentic to the brand. It’s not about paring product lines or making cool stuff. Done right, design can add value to the bottom line and the brand. Design done right goes beyond the appearance and behavior of the object itself. It takes the entire product ecosystem into consideration. Design done right sees technology as an enabler, not the solution.

Apple creates holistic experiences that inspire strategic partners like accessory manufacturers and content providers to build up the platform. Apple understands: It’s not about market share. It’s about mind share.

Warum Bloggen gefährlich ist

Die wahre Bedrohung: local warming.

Die Herausforderung: 366 Selbstporträts - #366

Als ich neulich nach Bildern zu ‚A Day In Your Life‘ gesucht habe, bin ich über die Bilder von Jennifer Hawke gestolpert. Zu dem Zeitpunkt nahm sie gerade an der ‚365days‘-Herausforderung auf flickr teil. Dabei geht es darum, für ein Jahr jeden Tag ein Selbstporträt zu machen. Jennifer hat sich dafür entschieden, ihr letztes Jahr als Twen mit dieser Herausforderung zu begleiten und mir gefiel die Idee sofort.

Somit starte ich heute meine 366 Tage Herausforderung, die an meinem 30. Geburtstag zu ende gehen wird. Die Idee ist für mich dabei vor allem, euch einen tieferen Einblick in mein Leben (nicht immer nur was ich esse) zu geben.
Die Regeln sind denkbar einfach. Jeden Tag muss man selbst ein Bild machen, bei dem man irgendwie auf dem Bild sein muss (kann auch nur ein Körperteil sein). Fertig. Mal sehen, was daraus entsteht.

Eigentlich wollte ich die Aufgabe etwas abändern, weil mir jeden Tag ein Selbstporträt etwas geozentrisch egozentrisch vorkommt. Aber als ich mir die Regeln noch mal durchgelesen habe und das mit dem „mindestens ein Körperteil muss sichtbar sein“ las, passte das wieder für mich.

Also, let’s kick this baby off. Als #366 gibt es als Tribute an die Ideengeberin ein Badezimmerbild.

Gaumenfeier

Nicht nur mein Gaumen feiert heute Geburtstag. Aber er bekommt
trotzdem eine Spezialbehandlung beim besten Restaurant der Stadt.

Neben dem Gaumen darf sich das Herz über die Gemeinschaft mit den
besten Freunden freuen.

Hoffnung

Xing und die Werbung

Ich glaube, dass 2008 die Anbieter einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil haben werden, die ihre Communitymitglieder ernst nehmen und authentisch und ehrlich mit ihnen kommunizieren. Mal sehen, wer die Eier dazu hat.

Definitiv die Eier dazu scheint Barack Obama zu haben, wenn auch in einem ganz anderen Bereich. Das Ergebnis: Triumph der Außenseiter

Kopflos in London

Culture Jammer köpft Werbefiguren: Culture-Jamming Decapitator Hacks London Ads | The Underwire from Wired.com

Headtracking mit Wii-Fernbedienung

Immer wieder beeindruckend, was manche Leute mit verfügbaren Geräten und ihrer Intelligenz an spannenden Konzepten hinbekommen. In diesem Fall: Johnny Lee mit einer Wii-Fernbedienung, einem Infrarot-Gerät und einem Fernseher. Hammer!

(via WHYWEROCK)