McDonalds versucht mit seinen McCafes Starbucks das Wasser abzugraben. FastCompany beschreibt in einem Artikel, wie sie mit der Strategie vor allem sich selbst schaden:Competition: How McDonald’s Will Kill Itself Killing Starbucks.
Ganz interessant ist dabei auch der Einblick, wie eine FastFood/FastCoffee-Kete funktioniert.
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Ich bin Johannes Kleske, 29, aus Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter für die Digitalmarketing-Agentur Neue Digitale / Razorfish in Frankfurt.


Ich denke, der liegt total daneben.
Zunächst mal ist Starbucks gar keine Konkurrenz für McD. McD hatte 2006 einen Jahresumsatz von 21,6, Mrd $, von dem sie 20,6% als operatives Einkommen gewinnen konnten, Starbucks hatte hingegen nur 9,4 Mrd $ von dem sie nur 11,2% als operatives Einkommen erwirtschafteten, Sie sind also nicht nur weniger als halb so groß sondern wirtschaften auch noch erhablich schlechter.
Die Börsenwerde zeigen auch MCD 68,80 Mrd $ zu SBUX 14,83 Mrd $ eine klare Richtung an.
Dann schätzt er noch die Kundsschaft falsch ein: Er rechnet nur mit der einzelnen Person und was die wohl erwartet. Das mag bei Starbucks zutreffen, aber nicht bei McD. Kinder wollen oft ins McD, die Eltern aber nicht,. Jetzt kann man zusammen hin und die Kinder bekommen Burger mit Softdrinks und Mutti nimmt nen Latte Macchiato mit nem Muffin. Sie spielen sich damit mehr Kunden aus beiden Bereichen zu.
Ich kenne natürlich die Situation in den USA nicht besonders, aber hierzulande geht man ja schon deshalb nicht in einen SBUX, weil man da nach dem Namen gefragt wird.
Wenn McD keinen großen Fehler macht, wird McCafe zumindest in Europa nicht so schnell wegsterben.
die taz hatte das ähnlich berichtet, mit dem fazit “wenn giganten miteinander kämpfen, werden sie sich immer ähnlicher.” mal sehen, wann es bei starbucks also salat und saubere toiletten gibt.
ein gutes bei mcD (sicher auch eher dem zeitgeist geschuldet): sie werden in naher zukunft (wenn es nicht schon so ist) mehr und mehr auf fair trade kaffee umsteigen. zumindest wurde das vor ein paar monaten bekannt gegeben.
Solange McCafe keine Kaffeeköstlichkeiten mit laktosefreier Milch anbietet bleibt Starbucks erst mal meine erste Wahl was Fast Food/Coffee-Ketten angeht.
Ansonsten denke ich, dass das McCafe Konzept hier in Deutschland aber schon auf fruchtbaren Boden fallen wird.
Das größte Problem bei McCafé ist derzeit noch, dass der Kaffee in jeder Filiale anders schmeckt! Von gut bis bitter bekommt man bei McCafé alles. Das hatte ich bisher noch nie bei Starbucks. Da schmeckt der Kaffee natürlich marginal anders, weil ja noch immer ein Naturprodukt, mich hat es da aber noch nie geschüttelt weil der Kaffee ungenießbar war …
@Thomas: So schlechte Erfahrungen habe ich bei McCafé bisher nie gemacht. Allerdings trifft man bei McCafé öfter mal auf Personal, dass anscheinend kurzfristig eingesprungen ist und ansonsten nur Burger serviert - das hat auch seine lustigen Seiten.
Den besseren Service bietet ohne Frage Starbucks, da geht es halt um das Gesamterlebnis, nicht nur um Kaffee. Bei McCafé ist es doch sehr produktorientiert.
Von der Qualität (natürlich ist Geschmack nicht diskutierbar) finde ich den Kaffe von Starbucks um längen besser als das Gesöff von McD. Aber ich denke in der Diskussion wird übersehen, dass es dabei vor allem auch um Lifestyl geht, nicht nur um Geschmack. Das fänge beim Ambiente an, da unterscheiden sich die beiden schon wie Tag und Nacht, und geht mit dem gefühlten Image weiter. Ich würde mit Freunden nie mich zu nem Kaffee bei McD treffen, aber sehr gerne bei Starbucks. Die beiden haben - zumindest in Deutschland - so unterschiedliche Images, dass sie sich kaum in die Queere kommen. Und von der Qualität her ist Starbucks wie gesagt um Klassen besser!!