Normalerweise landen meine Videofundstücke ja auf meinem Tumblr. Aber das hier ist einfach so schön, dass es eure volle Aufmerksamkeit verdient.
Archive for Januar, 2008
Und noch mehr TED (ich mache so lange weiter, bis ich mir sicher bin, dass auch der letzte von euch den Podcast abonniert hat):
David Pogue ist einer der genialsten Technologie-Journalisten, die ich kenne. Dieses kurze Video zeigt seine Fähigkeit, das wichtigste auf den Punkt zu bringen (inkl. einer gehörigen Prise Humor).
Falls ihr seinen längeren Vortrag über den Vorteil von Technologie, die einfach zu benutzen ist, noch nicht kennt, bitte schön:
Freunde des TED-Videopodcasts werden sich sicher noch an die Talks von Hans Rosling erinnern, der einem Sportreporter gleich Visualisierungen zu Afrika (bzw. dass es DAS Afrika gar nicht gibt) durch ein von ihm entwickeltes Tool live kommentierte.
Dieses Tool wurde von Google gekauft und ist nun im Web verfügbar. Wenn also jemand von euch bei der nächsten Party mal den Rosling machen will…
Erstmal danke, liebe Hessen, dass ihr klar gezeigt habt, was ihr von der „Kampagne“ des Herrn Koch haltet. Das macht Hoffnung!
An anderen Stellen lief es bei weitem nicht so klar, insbesondere beim Thema Wahlcomputer. Bei nerdcore gibt’s eine schöne Zusammenfassung der bisherigen Unregelmäßigkeiten. Befürchte, dass da noch manches hinzukommen wird.
Nerdcore » „Sie haben hier gar keine Rechte“: Das Wahlcomputer-Desaster bei der Wahl in Hessen
Noch eine Frage: Was muss eine „grüne“ Partei denn anstellen, um bei einer Wahl trotz des aktuellen Hypes um Bio/FairTrade/Klima/etc. 2,6 Prozentpunkte zu verlieren?
Der eine oder andere von euch wird meinen Buddy Martin schon kennen, der bei allen internet-begeisterten Landschaftsfotografie-Liebhabern schon länger unter Beobachtung steht. Auch schon ziemlich alt ist mein Beschluss, ihn mal zu begleiten, um zum einen ihn mal in seinem Element zu beobachten und zum anderen unsere engen Terminkalender für eine gute 1on1-Zeit zu umgehen.
Heute haben wir es endlich geschafft. Bin immer noch völlig high wegen der Sauerstoff-Überdosis. Meine geekige Stadthaut war kurzzeitig überfordert ob des Strahlungsentzugs. Ich konnte auch weitgehend die Panik unterdrücken, weder WLAN noch Handynetz zu haben und damit völlig von der Welt abgeschnitten zu sein, und das auch noch für mehr als zehn Minuten.
Insofern fühlt sich dieser Blogeintrag auch ein bisschen so an als hätte ich mich davon geschlichen, heimlich eine Naturschönheit geküsst, um dann schnell wieder zu meinen Freunden zu laufen und ihnen davon zu erzählen. Naja, mal sehen, ob da was längerfristiges draus wird. Hat mir ja schon gut gefallen, die kleine…
Mehr Bilder vom ersten Date gibt’s bei flickr.
Von Lenka Clayton und James Price
Hochgradig kontroverser Artikel vom Guardian über Facebook und die Strippenzieher dahinter: With friends like these … Tom Hodgkinson on the politics of the people behind Facebook
Bisher habe ich immer Apples pures Desinteresse an allen Märkten außerhalb der USA dafür verantwortlich gemacht, dass wir bis heute weder Filme von TV-Serien im iTunes Music Store haben. Nach folgendem Artikel scheint es aber weniger an Apple als viel mehr am unglaublich komplizierten Markt der EU zu liegen. Apple sizes up Europe’s movie-rental market:
Apple will have to confront legal and regulatory hurdles, copyright challenges, scheduling conflicts and technological issues that demonstrate that the European media landscape remains a patchwork of several dozen individual countries - not the single “internal market” that the European Commission envisions.
Ein Aspekt, der mich beim Betrachten der Arbeitswelt immer wieder massiv stört, ist die Kurzsichtigkeit. Die zeigt sich vor allem daran, dass in Stressphasen (also derzeit eigentlich ständig) immer zuerst F&E (Forschung und Entwicklung) hinten runter fällt. Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass man erstmal die Projekte abfrühstücken will, mit denen man konkret Geld verdient. Aber ich halte es für Vermessen zu glaube, dass die aktuelle Wirtschaftslage ewig anhalten wird und man mit dem aktuellen Stand der Kompetenz auf lange Sicht gewappnet ist. Gerade weil F&E in einer stressigen Auftragslage in der Regel vernachlässigt werden, halte ich es für umso wichtiger, diesen bewusst Zeit einzuräumen, um auf Dauer kompetent und innovativ zu bleiben.
Bei Fast Company findet man ein bisschen Inspiration, wie andere Unternehmen das machen.
Lab Results May Vary — Corporate Innovation:
Bell Labs has the history, and Google–where engineers devote 20% of their time to personal projects–has the buzz. But other models of corporate innovation are also showing results.
Ich erkläre ja immer wieder gerne meine persönliche These, dass Emergenz dabei ist, die vorherrschende Systemtheorie in unserer Gesellschaft zu werden. Insbesondere wer Web 2.0 und die damit verbundenen Ideen wie ‘kollektive Intelligenz’ verstehen und dafür gestalten können will, kommt um Emergenz nicht herum.
Das häufigste Beispiel, an dem Emergenz erklärt wird, ist das Verhalten einer Ameisenkolonie. Auch Steven Johnson in seinem Buch ‘Emergence’ (idealer Einstieg in das Thema) beginnt mit der Beschreibung, wie eine Ameisenkolonie eine übergeordnete Intelligenz zu besitzen scheint, ohne dass irgendwer das Sagen hat. Dazu interviewt er Deborah Gordon, die auf dem Gebiet die absolute Koryphäe ist. Im TED-Podcast wurde nun ein Vortrag von ihr veröffentlicht, in dem sie die Grundlagen einer Ameisenkolonie erklärt.

So, zwei Wochen sind rum und einigen von euch wird’s wie mir gehen: ich kann mein Gesicht schon nicht mehr sehen. Das Projekt finde ich nach wie vor spannend und es macht Spaß, den Tag in einem Foto festzuhalten. Aber es ist ein bisschen komisch, auf das Blog zu kommen und teilweise nur Bild von mir zu sehen. Muss auch sehr seltsam für Leute sein, die das erste Mal auf das Blog kommen und die Serie nicht kennen.
Deswegen habe ich mir folgende Änderung überlegt: Ich werde die Serie erstmal nur auf flickr weiterführen. Dort kann man sie schön in ein Set packen, mit einer Einleitung versehen und vor allem im Zusammenhang betrachten.
Sollte an einem Tag aber etwas besonders interessantes passieren oder das Bild aus einem anderen Grund spannend sein, werde ich es auch hier veröffentlichen.
Wer trotzdem die Serie täglich weiterverfolgen möchte hat dazu verschiedene Möglichkeiten. Man kann sich natürlich meine flickr-Seite bookmarken und täglich vorbeischauen. Man kann sich auch den Feed von meinem flickr-Stream abonnieren. Mein Tipp ist der ultimative Johannes-Kleske-Feed, der neben meinen Blogartikeln auch meine flickr-Bilder und andere Dinge wie meine tumblr-Einträge enthält. Für alle, die nicht genug von mir kriegen können
Fantastischer und sehr ausführlicher Artikel über die DIY/Handmade/IndieArtist-Bewegung in den USA und deren Online-Plattform Etsy: Handmade 2.0
Auch als Community-Interessierter erhält man einige hilfreiche Einblicke in die Entstehung einer Community bzw. die Unterstützung einer solchen durch eine Plattform.

Der glückliche Besitzer einer Hauswand in London wurde von Banksy beehrte und hat das Kunstwerk nun auf ebay für verdammt viel Asche verkauft. Der Haken, das Werk befindet sich noch an der Hauswand und muss vom Käufer abholt werden. Mehr dazu bei Supertouch » Blog Archive » LONDON///ART & COMMERCE///BANKSY SELLS OUT—ON eBAY!…:
We can only imagine that this is the wave of the future as incredibly lucky “recipients” of Banksy pieces realize that auctioning the walls of their offices and homes can raise enough cash to pay off the buildings they adorn. No word at press time as to whether an armed guard stands watch over the piece pending its removal…
(Wahrheitsgehalt der Meldung ungeprüft)
Nettes, kleines Video zum Thema Dataportability, das erklärt, warum man in der Lage sein sollte, seine Daten (Zugang, Medien, Freunde) von einem Social Network zu nächsten mitnehmen zu können. (via agenturblog)
DataPortability - Connect, Control, Share, Remix from Smashcut Media on Vimeo.
Zwei Liveticker und ein IRC-Channel für die Apple-Keynote
Update: Lustig, dass sich hier ohne mein Zutun eine Diskussion um das MacBookAir entfacht. Ich selbst habe ja sehnsüchtig auf die Ankündigung gewartet, weil ich von meinem MacBookPro auf ein kleineres Notebook umsteigen will. Das MBA ist natürlich ein designtechnisches Meisterwerk. Allerdings habe ich starke Probleme, einen Kauf zu begründen, wenn ich es mit den aktuellen MacBooks vergleiche. Nehmen wir das kleinste MacBook. Es hat 0,2 GHz mehr und ein CD-ROM-Laufwerk. Für gute 600 Euro mehr bekommt man bei dem MBA nur 1 Kilo weniger Gewicht und ein LED-Display statt TFT. Dafür kein CD-ROM, kein Firewire, feste 2 Gig Ram, feste 80 Gig Festplatte etc. Eigentlich alles Faktoren, die ich nicht so wild finde. Ich denke, dass Apple mit dem MBA auf dem richtigen Weg ist. Für 1500 Euro wäre ich dabei gewesen. Aber so verlangt meine finanzielle Vernunft, dass ich dieses Mal noch auf das MacBook setze. Wenn ich mir bei Cyberport das schwarze MacBook mit 2,2 GHz (0,4 mehr als das MBA) mit 4 Gig Ram aufpimpe, liege ich immer noch 150 Euro unter dem MBA.
Einen interessanten Blick von außen auf die Veränderungen in der Universitätenlandschaft findet man beim IHT.
Education overhaul shakes up German universities:
German universities are trying to reorganize along the lines of the United States without first having the resources of a Harvard or a Yale. […] No one thought to lock down the resources first, and there is no tradition in Germany to finance non-practical kinds of knowledge gathering.






Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Informationsarchitekt und Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media. 