Das Weblog von Johannes Kleske zu Social Media, Konzeption, User Experience Design, Informationsarchitektur, Marketing, Cafes, Barcamp, Web 2.0, Streetart etc.
Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan kreativer Arbeitsplätze. Ich glaube, dass der Ort, an dem man arbeitet einen großen Einfluss auf die eigene kreative Leistung haben und ein Hort der Inspiration sein kann (Are you listening, ND?).
Einer der stylischsten Arbeitsplätze, die ich seit längerem gesehen habe, ist das Büro von 530medialab in L.A., einer Medienagentur. Dabei verwenden sie sehr simple Mittel und Möbel. (via TheHundreds)
Die Tate Modern ist einer meiner absoluten Lieblingsplätze in London, und dabei ist eigentlich egal, welche Ausstellung gerade läuft. Das Gebäude selbst und wie es gestaltet ist, ist immer wieder beeindruckend.
Aber man bleibt nicht stehen und so ist schon (die Tate Modern wurde in 2000 eingeweiht) der Prozess angelaufen, um sie zu erweitern. Das coole dabei: Der Prozess wird über ein Blog öffentlich gemacht, auf dem unter anderem Regine Debatty (of ‘We Make Money Not Art‘-Fame) und Fiona Sibley (von Design Week) Beiträge schreiben und ihre Wünsche für ein Museum des 21. Jahrhunderts einbringen.
Noch ein kleiner Nachtrag zum Wochenende. Die Musikkapelle meiner Buddies Martin und Benson hat ihre siebenjährige Bandgeschichte bei einem kleinen Festival in Karlsruhe beendet. Also habe ich ein schwarzes Label-Shirt und einen schwarzen Hoodie rausgesucht und mich zur Abwechslung mal auf ein Hardcore-Konzert begeben.
Nachdem die letzten sechs Monate vor allem aus Praxiserfahrungen bestanden, nutze ich meinen Urlaub, um die Theorieseite auszugleichen. D.h. massiv analoge Informationen und Inspirationen aufnehmen. Oben seht ihr den aktuellen Stapel für den Urlaub. Ich gehe davon aus, dass die weihnachtliche Bescherung und der Geburtstagstisch den Stapel noch etwas anwachsen lassen werden.
Bin ja eigentlich mehr so der Meckerfritze. Aber wenn’s was zu gewinnen gibt, dann kann ich mich auch zu was freundlichem zwingen
Also, hm, was nettes… Ist ja eigentlich gar nicht so schwer. Das letzte halbe Jahr war sehr von der Agentur und den Menschen dort geprägt. Und das schöne daran ist, dass ich dazu einiges positive sagen kann.
Ich bin ja eher kritisch in die Agentur gekommen, was aber vor allem an meinem allgemeinen Bild von Agenturen lag. Hab dann aber einige Leute getroffen, die immer bereit waren, mir etwas zu erklären oder sich auch bewusst Zeit nahmen, um mir einen tieferen Einblick zu ermöglichen. Dank dieser Leute habe ich im letzten halben Jahr so viel gelernt, wie schon seit langem nicht mehr. Insbesondere seien hier Wolfgang, Silke, Pat, Shailia, Michael und Gerald erwähnt. Es macht verdammt Spaß, mit euch zu arbeiten. Ist irgendwie schon komisch. Vor sechs Monaten kannte ich euch alle noch gar nicht. Nun brühte ich zehn Stunden am Tag mit euch über Projekten und sehe euch häufiger als alle anderen Menschen in meinem Leben…
Ich bin sehr gespannt, was im nächsten Jahr so kommt und hoffe, dass ich euch dann auch mal etwas mehr unterstützen kann als nur zur Last zu fallen.
„Wie würde es aussehen, wenn es zu Zeiten der Bibel schon Google Maps gegeben hätte?“ Diese Frage hat sich das Künstlerkollektiv The Glue Society aus Australien gestellt und ihre Ideen in eine Ausstellung für die Miami Art Fair gepackt. (via WHYWEROCK & Creative Review)
Wo ich schon mal in Darmstadt war, habe ich die Chance gleich genutzt und bei ein paar alten Freunden vorbeigeschaut. Sophia (nur mit Händen im Bild) und Oli (rechts) hatte ich schon richtig lange nicht mehr gesehen, da sie sich nach Teneriffa abgesetzt hatten. Nun sind sie wieder da und renovieren sich gerade eine feine Wohnung im Martinsviertel.
Die Wohnung liegt in der Nähe der Wohnung, wo Matthias und Saskia wohnen, also haben wir auch gleich noch mal bei den beiden vorbeigeschaut.
Ich mags einfach sehr, meine Bahncard100 auszureizen und immer wieder mal spontan bei alten Freunden vorbeizuschauen.
Bin gerade in Darmstadt-Dieburg zu einer Diskussionsrunde mit
ehemaligen MSD-Studenten anlässlich der 10 Jahre MSD
“Feierlichkeiten”. Bin nicht so sicher, was es da zu feiern gibt, da
MSD als Studiengang gerade dicht gemacht wurde.
Passend zur Weihnachtszeit haben wir uns für den 21.12. was richtig feines ausgedacht, für das es sich auch lohnt, von weiter weg zu kommen. Mark hat die Details:
Sigur Ros haben nach ewigem Um-die-Welt-Touren ca. 20 Konzerte in ihrer Heimat Island gespielt. Dabei haben sie sich extrem unterschiedliche Locations ausgesucht. Vom großen Open-Air über das kleine Dorf-Gemeindehaus bis zu einer verlassenen Fischfabrik. Und für jede Location haben sie ihre Songs neu arrangiert. Das ganze wird gepaart mit unglaublichen Aufnahmen von Island, den Locations und den Menschen.
Kurzum: ein audiovisueller Overkill, für den mein Lieblingswort mehr als angebracht ist: wunderschön!
wir freuen uns ja, dass ihr über „den jüngsten Trend“* Klamotten-Tauschpartys berichtet und auch noch gleich ein tolles Buzzword („Swishing“) dazu ausgrabt. Und natürlich hofft ihr, dass der Trend auch bald nach Deutschland kommt. Lustig, weil er ist schon lange da. Wir haben im Oktober 2006 die erste Reschique-Party im NUN gefeiert, die seitdem regelmäßig alle paar Monate über die Bühne ging (zuletzt im vergangenen Monat).
* Mein größtes Problem mit der Ivy ist die unglaubliche Trend-Geilheit, die einem fast auf jeder Seite entgegen springt. Überall wird „ein neuer Trend“ vorgestellt oder „der nächste Lifestyle“ propagiert etc. Das ganze liest sich eher wie eine Broschüre für die Anzeigenkunden, die in Ivy werben sollen, als ein journalistisches Aufarbeiten einer gesellschaftlichen Bewegung.
Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Informationsarchitekt und Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media.
In diesem Weblog schreibe ich über Themen wie Streetart, neue Arbeitsformen, Web 2.0, Spiritualität, Design, Kaffeehauskultur, Bücher und urbanes Leben.
In meinem Tumblelog sammle ich Fotos, Videos und Zitate, die ich auf meinem Weg durch das Web finde.
Meine Fotos speichere ich bei flickr, meinen Musikgeschmack findet ihr auf last.fm.