Habt ihr keine Freunde?

Schöner Artikel von Brian Oberkirch:

Deep Linking: The Social Web & the Fine Art of Friendship

When people say they don’t get Twitter, I tend to think: don’t you have any friends? Because one thing that blogs and Twitter, Last.fm, Flickr, Upcoming, delicious, tumblr, Facebook and other tools of the social Web allow us to do is keep track of what are friends are thinking, reading, listening to, seeing, and so on. It’s an unobtrusive way to peer in on your pal’s life without her having to stop and update you all the time. And it makes the chatter that much richer when next you meet.

Für mich ist Twitter das ultimative Tool, um mein Leben mit meinen Freunden zu teilen, mitzubekommen, was sie bewegt und sich immer wieder kurz auszutauschen.

Wurde die Woche in einem Interview mal wieder gefragt, ob mit dem ganzen (Micro-)Blogging nicht unheimlich viel Müll und Lärm im Web produziert wird. Finde diese Frage immer wieder lustig, weil ja auch niemand darauf kommen würde, z.B. Paaren die Kommunikation zu verbieten. Aber wenn sich so ein Paar am Abend trifft und sich über seinen Tag austauscht, ist das für den Rest der Welt wahrscheinlich ziemlich uninteressant. Für die beiden aber ist es essentielle Kommunikation. Beim Umgang mit dem Web scheint immer noch die unbewusste Haltung zu herrschen, dass alles, was für alle zugänglich ist auch für alle relevant sein muss. Dabei ist es doch gerade das angenehme am Web, dass man eine URL einfach nicht mehr besucht, wenn der Inhalt uninteressant ist und schon muss man sich nie wieder mit ihm beschäftigen.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing

12 Gedanken zu „Habt ihr keine Freunde?“

  1. Naja, ich finde, dass man das nicht so einfach mit „Habt ihr keine Freunde“ abtun kann. Würde ich nicht bloggen, und hätte ich darüber nicht ne ganze Menge Blogger kennengelernt, hätte ich bei Twitter niemandem zum followen. Denn meine Freunden kennen Twitter nicht oder interessieren sich nicht dafür – und sind diesbezüglich auch sehr überzeugungsresistent. In Twitter habe ich daher einen komplett anderen Freundeskreis. Will damit sagen: Nicht jeder findet seine Freunde online wieder.

    Ich habe zb. auch immer noch Freunde, die xing oder STudiVZ nicht nutzen, zum Teil noch nicht mal kennen.

    Wobei man aber auch nochmal zwischen Freunden und Bekannten unterscheiden muss. 😉

  2. Naja, ich finde, dass man das nicht so einfach mit „Habt ihr keine Freunde“ abtun kann. Würde ich nicht bloggen, und hätte ich darüber nicht ne ganze Menge Blogger kennengelernt, hätte ich bei Twitter niemandem zum followen. Denn meine Freunden kennen Twitter nicht oder interessieren sich nicht dafür – und sind diesbezüglich auch sehr überzeugungsresistent. In Twitter habe ich daher einen komplett anderen Freundeskreis. Will damit sagen: Nicht jeder findet seine Freunde online wieder.

    Ich habe zb. auch immer noch Freunde, die xing oder STudiVZ nicht nutzen, zum Teil noch nicht mal kennen.

    Wobei man aber auch nochmal zwischen Freunden und Bekannten unterscheiden muss. 😉

  3. Ab gesehen davon, daß auch die 5 Milliarden Menschen auf der Welt, die gar keinen Computer haben, Freunde haben können…

    Ich weiß nicht. Für mich klingt Twitter eher wie ein WebChat, bei dem alle auch nach Tagen/Monaten noch nachlesen können, was so gebabbelt wurde. So richtig begeistern kann ich mich als alter Chatter dafür aber nicht. Nicht, weil ich es für schlecht oder unnütz hielte, sondern einfach weil ich schon genug Werkzeuge habe (allen voran IRC), die für mich diese Funktion (und eben auch noch viel mehr) erfüllen. Und selbst wenn bestimmte Werkzeuge relativ schlecht sind (einfache Webchats z.B.), benutzt man sie halt, weil die Freunde, die man da hat, eben genau dort sind. Kaum was ist schwerer zu ändern, als eine Gewohnheit.

    Und mal ehrlich: Klar muß nicht jeder alles lesen, wasim Internet steht, abgesehen davon, daß das gar kener KANN. Aber was ist mit Sachen, die man eben NUR seiner Spouse oder ein paar wenigen guten Freunden mitteilen will? Da ist doch ein geschossener Chatraum viel geeigneter.

    Ich hab schon mit Packetradio (CB-Funk) gechattet, mit Akkustikkopplern auf Boards in Mailboxen Unterhaltungen geführt und bin im Internet gleich in IRC hängen geblieben, so daß mich schon ICQ, Skype und Konsorten mit ihren Features nicht wrklich überzeugen konnten. Was hat Twitter denn, um sich davon abzusetzen? XML-Feeds? Kannste auch auf einen Chat-Log-Server aufsetzen, gibts bestimmt. Was ist es dann?

    Wie skaliert Twitter eigentlich? Ursprünglich war es ja ein San Francisco Stadt Web-Chat, es kommen immer mehr dazu, ab wann ist das Rauschen größer als die Information?

  4. Ab gesehen davon, daß auch die 5 Milliarden Menschen auf der Welt, die gar keinen Computer haben, Freunde haben können…

    Ich weiß nicht. Für mich klingt Twitter eher wie ein WebChat, bei dem alle auch nach Tagen/Monaten noch nachlesen können, was so gebabbelt wurde. So richtig begeistern kann ich mich als alter Chatter dafür aber nicht. Nicht, weil ich es für schlecht oder unnütz hielte, sondern einfach weil ich schon genug Werkzeuge habe (allen voran IRC), die für mich diese Funktion (und eben auch noch viel mehr) erfüllen. Und selbst wenn bestimmte Werkzeuge relativ schlecht sind (einfache Webchats z.B.), benutzt man sie halt, weil die Freunde, die man da hat, eben genau dort sind. Kaum was ist schwerer zu ändern, als eine Gewohnheit.

    Und mal ehrlich: Klar muß nicht jeder alles lesen, wasim Internet steht, abgesehen davon, daß das gar kener KANN. Aber was ist mit Sachen, die man eben NUR seiner Spouse oder ein paar wenigen guten Freunden mitteilen will? Da ist doch ein geschossener Chatraum viel geeigneter.

    Ich hab schon mit Packetradio (CB-Funk) gechattet, mit Akkustikkopplern auf Boards in Mailboxen Unterhaltungen geführt und bin im Internet gleich in IRC hängen geblieben, so daß mich schon ICQ, Skype und Konsorten mit ihren Features nicht wrklich überzeugen konnten. Was hat Twitter denn, um sich davon abzusetzen? XML-Feeds? Kannste auch auf einen Chat-Log-Server aufsetzen, gibts bestimmt. Was ist es dann?

    Wie skaliert Twitter eigentlich? Ursprünglich war es ja ein San Francisco Stadt Web-Chat, es kommen immer mehr dazu, ab wann ist das Rauschen größer als die Information?

  5. Ich habe ausschließlich Freunde, die nicht bloggen, die keinen Account bei Facebook haben, ja da die meisten interessieren sich nichtmal für meinen Blog(wenn sie überhaupt wissen, was ein Blog ist).

    Ich teste gerade, in wiefern Twitter, Facebook und Co. für mich einen Mehrwert bieten. Ich bin mir immernoch nicht sicher, ob es mir nur Zeit raubt, oder ob es einen nachhaltigen Nutzen für mich bringt.

    Twitter schneidet vom Gefühl her am besten ab, da es mich mehrmals täglich einfach so zum lachen bringt. Somit wäre es aber eher in den Bereich Entertainment einzuorden.

    Es bleibt spannend.

  6. Ich habe ausschließlich Freunde, die nicht bloggen, die keinen Account bei Facebook haben, ja da die meisten interessieren sich nichtmal für meinen Blog(wenn sie überhaupt wissen, was ein Blog ist).

    Ich teste gerade, in wiefern Twitter, Facebook und Co. für mich einen Mehrwert bieten. Ich bin mir immernoch nicht sicher, ob es mir nur Zeit raubt, oder ob es einen nachhaltigen Nutzen für mich bringt.

    Twitter schneidet vom Gefühl her am besten ab, da es mich mehrmals täglich einfach so zum lachen bringt. Somit wäre es aber eher in den Bereich Entertainment einzuorden.

    Es bleibt spannend.

  7. Ich habe Brian’s Gebrauch von „Habt ihr keine Freunde?“ anders verstanden. Es geht ihm nicht darum, dass jeder, der Freunde hat, Social Software nutzen sollte, sondern dass er, Brian, sie nutzt, weil er mit seinen Freunden in Kontakt bleiben will. Die Frage „Warum sollte ich Twitter nutzen?“ ist für ihn die gleiche wie „Warum sollte ich ein Telefon benutzen?“ Und dabei geht es nicht nur um Twitter. Das war nur mein Add-on, weil für mich Twitter das beste Tool ist.

  8. Ich habe Brian’s Gebrauch von „Habt ihr keine Freunde?“ anders verstanden. Es geht ihm nicht darum, dass jeder, der Freunde hat, Social Software nutzen sollte, sondern dass er, Brian, sie nutzt, weil er mit seinen Freunden in Kontakt bleiben will. Die Frage „Warum sollte ich Twitter nutzen?“ ist für ihn die gleiche wie „Warum sollte ich ein Telefon benutzen?“ Und dabei geht es nicht nur um Twitter. Das war nur mein Add-on, weil für mich Twitter das beste Tool ist.

  9. ich stimmt dir vollkommen zu johannes. Ich find blogs super möglichkeiten für leute die viel arbeiten zu erfahren was im freundeskreis passiert. Auch anderen über aktuelles zu informieren geht darüber super. Ich freu mich über jeden blog eines bekannten bei dem ich grad seh wies im geht oder was in beschäftigt. Selbst wenns nur ein „och geil, ich hab jetzt urlaub“ ist.

    Das ist für mich Web 2.0, das soziale web.

  10. ich stimmt dir vollkommen zu johannes. Ich find blogs super möglichkeiten für leute die viel arbeiten zu erfahren was im freundeskreis passiert. Auch anderen über aktuelles zu informieren geht darüber super. Ich freu mich über jeden blog eines bekannten bei dem ich grad seh wies im geht oder was in beschäftigt. Selbst wenns nur ein „och geil, ich hab jetzt urlaub“ ist.

    Das ist für mich Web 2.0, das soziale web.

  11. ich kann nur eins sagen freunde findet man nicht durch daheim rumsitzen und drübsal siniren sondern freunde findet man wenn man unter leute geht zum beispiel in ne schule vereine und so weiter und freundschaften aufzubauen braucht zeit das geht nicht von heut auf morgen das muss wachsen mann muss sich besser kennen lernen udn am besten ist es wen man selbstvertauen zeigt das ist das a und o aber man solte am anfang nicht gleich von 0 auf 100 erst mal ábwarten freundschaft entwickelt sich von ganz alleine wenn man längere zeit miteinander arbeitet und zu dem man kann ruihg mal fragen ob jemand was trinken geht warum solte man da hemungen haben entweder sie sagen ja oder nein mehr können sie ned tuhn und leute die dich gleich abweisen würd ich sowieso schon mal gleich in die wüste schmeisen weil die sind es dann garnet wert solche leute sind dann dumm man muss einfach geduldig sein und immer lächeln und ned gleich saqen wää das klappt ned abwarten und tee trinken du wirst sehn freunde kommen und noch was bleib du selbst und verändere dich ned weil freunde solten einen so akzepiren wie man ist aber man muss auch kucken ob es stimmt

    freunde zu finden ist weder leicht noch schwer es ensteht einfach

  12. ich kann nur eins sagen freunde findet man nicht durch daheim rumsitzen und drübsal siniren sondern freunde findet man wenn man unter leute geht zum beispiel in ne schule vereine und so weiter und freundschaften aufzubauen braucht zeit das geht nicht von heut auf morgen das muss wachsen mann muss sich besser kennen lernen udn am besten ist es wen man selbstvertauen zeigt das ist das a und o aber man solte am anfang nicht gleich von 0 auf 100 erst mal ábwarten freundschaft entwickelt sich von ganz alleine wenn man längere zeit miteinander arbeitet und zu dem man kann ruihg mal fragen ob jemand was trinken geht warum solte man da hemungen haben entweder sie sagen ja oder nein mehr können sie ned tuhn und leute die dich gleich abweisen würd ich sowieso schon mal gleich in die wüste schmeisen weil die sind es dann garnet wert solche leute sind dann dumm man muss einfach geduldig sein und immer lächeln und ned gleich saqen wää das klappt ned abwarten und tee trinken du wirst sehn freunde kommen und noch was bleib du selbst und verändere dich ned weil freunde solten einen so akzepiren wie man ist aber man muss auch kucken ob es stimmt

    freunde zu finden ist weder leicht noch schwer es ensteht einfach

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