1. Arbeitstag

Ich hatte ja nach den Nachrichten eigentlich erwartet, dass heute morgen alles noch viel schlimmer mit der Bahn und dem Streik wird. Also bin ich mal provisorisch zum Bahnhof gegangen (wohne nur ne Minute weg), um zu sehen, wieviel mein Zug denn an Verspätung haben würde. Aber statt der Verspätung stand der Zug da und fuhr pünktlich ab und kam pünktlich in Frankfurt an. Haja, so mag ich den Streik. Irgendwer meinte bei Twitter, dass wahrscheinlich nur die Leute streiken, die sonst für die Verspätungen verantwortlich sind.

Auch sonst verlief mein erster Tag auch weitgehend entspannt. Den Vormittag habe ich vor allem mit dem Durcharbeiten des Mitarbeiterhandbuchs verbracht. Mittags wurde ich mit drei anderen Einsteigern zum Spießrutenlauf durch die Agentur geschickt. Jeder hat sich kurz vorgestellt, dann mussten wir uns vorstellen. Bei 80 Leuten macht das nur in eine Richtung sinn, aber immerhin, ich kann mich jetzt sauber in drei Sätzen vorstellen, ohne nachdenken zu müssen.

Erstaunlicherweise bin ich durch meinen ersten Tag ohne ein einziges Meeting gekommen. Agenturen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Dafür kam auch gleich der erste Rückschlag: ein Dell-PC! Das wird hart. Aber zumindest darf ich mein MBP daneben stellen.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing

4 Gedanken zu „1. Arbeitstag“

  1. hehe, das mit dem dell pc hab ich mir schon gedacht, als in deinem del.icio.us account plötzlich windoof hotkeys drin waren ggg

  2. hehe, das mit dem dell pc hab ich mir schon gedacht, als in deinem del.icio.us account plötzlich windoof hotkeys drin waren ggg

  3. 🙂 … wie soll ich sagen. Das kenn ich. Beides. Den Rückschlag und Zulieferer für den Todesstern sein. Geht beides vorbei und ist eigentlich nicht so schlimm.

  4. 🙂 … wie soll ich sagen. Das kenn ich. Beides. Den Rückschlag und Zulieferer für den Todesstern sein. Geht beides vorbei und ist eigentlich nicht so schlimm.

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