Archive for Juni, 2007

Goodbye Freelancing – Hallo Agenturleben

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Die wichtigsten Punkte:

  • Ich werde Vollzeit (9to5) in Frankfurt arbeiten.
  • Ich bleibe vorerst in Karlsruhe und pendle jeden Tag.
  • Ich nehme keine neuen Freelancer-Aufträge mehr an.

Alle weiteren Details zum Warum gibt es später.

NuDailys – Neue Noodle-Bar in Karlsruhe

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Hab heute mal die neu eröffnete Noodle-Bar NuDailys hier in Karlsruhe ausprobiert. Kannte die Form von asiatischen Nudelsuppen schon aus Berlin und war sehr gespannt, als ich gesehen habe, dass hier eine Noodle-Bar eröffnet wird und ich wurde nicht enttäuscht. Die Nudeln werden zum Teil frisch gemacht und schmecken sehr gut. Sie haben Afri und Bionade zum Trinken, was will man mehr. Preislich ist es nicht die günstigste Imbissmöglichkeit, aber Preis-Leistungs-mäßig sehr fair. Die Einrichtung ist clean und „corporate,“ wie man es heute erwartet. Größtes Manko für mich ist, dass sie schon um 20h zumachen.

Meine letzte Woche in Freiheit

Große Veränderungen werfen ihre Schatten voraus.

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Wir brauchen eine Lobby

Gernot schreibt den wichtigsten Artikel der Woche: Das Internet braucht in Deutschland dringend eine Lobby.

Wo sind die Lobbygruppen, wenn man sie braucht?

Ich würde mir wünschen, dass die Politik endlich aufhört, IT-Themen als kleine Randthemen zu belächeln und merkt, dass die Situation, die der aktuelle juristische Wildwuchs schafft, ein gewaltiges Hindernis für die Entwicklung der IT-Industrie darstellt.

Ich würde mir wünschen, dass Konzerne wie Yahoo oder Google ein wenig mehr Eier in der Hose Mut hätten, und es bei rechtlicher Unsicherheit auch mal auf eine Klage ankommen lassen. Stattdessen ziehen sie sofort den Schwanz ein, und schießen in vorauseilendem Gehorsam weit übers Ziel hinaus – das eine kostet eventuell Geld, das andere kostet mit Sicherheit Kunden.

The power of twitter

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Wenn das nicht das ultimative Zeichen für den Hype war. Gestern morgen wurde die Teilnehmerliste für das zweite Barcamp in Köln geöffnet. Nach ziemlich genau neun Stunden waren alle 150 Plätze weg. Glücklich, wer Twitter noch nicht als unnützen Blubbermüll abgetan hatte und frühzeitig die Nachricht bekam.

Twitter verdanke ich es auch, dass meine Zimmersuche in Köln für das Barcamp genau 30 Sekunden gebraucht hat.

Ansonsten, liebes Tagebuch, erhole ich mich gerade von meiner Sommergrippe und werde heute nach Frankfurt fahren, um ein paar interessante Weichen für die nächsten Monate Jahre zu stellen (mehr Infos wenn spruchreif).

Meine Twitter/Barcamp-Community

Der Web-2.0-Wanderzirkus macht in Deutschland immer häufiger Station. Ein Barcamp folgt dem nächsten. Überall Webmontage. Nun gibt es auch ein DevHouse, wo es weniger Vortrag und mehr Praxis geben wird.

Im Frühjahr ging mir das ja alles noch eher auf die Nerven. Bei der re:publika hatte ich aus der Entfernung nicht das Gefühl, etwas weltbewegendes zu verpassen. Nach dem Barcamp Frankfurt hatte ich dann eigentlich beschlossen, dem Wanderzirkus abzuschwören. Zuviel Business, zuviel Hype, zuviel Technik. Zuwenig breiter Horizont, zuwenig sich selbst nicht so ernst nehmen, zuwenig Community. Es kommt mal wieder alles anders. Mein Kalender für die nächsten Monate ist gut gefüllt und schuld daran ist…Twitter.

Twitter hat sich in den letzten Wochen für mich zum zentralen Kommunikationstool für eine kleine, emergente Community von Leuten entwickelt, denen das gemeinsame Bier genauso wichtig ist, wie das gemeinsame Philosophieren über die Zukunft des Webs.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man der gefeierte Railsentwickler oder „nur“ ein kleiner Blogger ist, entscheidend ist die Persönlichkeit und das mag ich. Es zählt weniger, was du drauf hast und mehr, wie du drauf bist.

Als Teil dieser Community interessiert es mich dann auch, was jemand gerade macht und wie er drauf ist. Für Außenstehende mag das uninteressantes Geblubber sein, für mich ist es ein Stück geteiltes Leben mit Freunden.

Die Community teilt ihr Leben unter der Woche virtuell per Twitter und am Wochenende persönlich auf den Barcamps. Das ist der Grund, warum ich in Zukunft noch mehr durch die Lande tingeln und meine Profite für Zugtickets ausgeben werde. Ich will mit dem einen anstoßen, vom anderen hören, was er zu Webapplikation XY denkt und das Kid des dritten kennenlernen (ich find’s extrem cool, dass gerade laut über Kinderbetreuung etc. bei den Barcamps nachgedacht wird). Der erste Schritt dazu war für mich, die pl0gbar nach Karlsruhe zu holen, die für mich diesen Communityflair widerspiegelt.

Letztendlich entstehen aus dieser Community auch derbe Projekte, kein Zweifel. Aber gerade weil es in erster Linie um Freundschaft und nicht um Inhalte geht, werden diese Projekte nicht nach Copycat aussehen und nach Business riechen und deshalb gute Erfolgschancen haben.

pl0gbar am 28. Juni im NUN

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Ich habe ja so hin und wieder meine Probleme mit den Webmontagen, weil sie mir einfach zu technisch sind. Ich bin nun mal kein Entwickler und mag mich nicht nur über Frameworks unterhalten. Eigentlich mag ich mich außerhalb meiner Arbeit gar nicht über technische Details des Webs unterhalten, sondern chille lieber entspannt mit Leuten und mache Witze über Web 2.0.

Gänzlich ohne Beamer, Vorträge und zuviel Geekspeak kommen auch die pl0gbars aus. Initiiert von den Autoren von pl0g treffen sich in verschiedenen Städten Geeks und Webenthusiasten, um einfach nur mal ein Bier zu trinken und vor allem, um virtuelle Kontakte in reale Bekanntschaften umzuwandeln.

Nachdem ich den pl0gmob ja beim Barcamp Frankfurt schon erfolgreich beschnuppert habe ist es nun Zeit, die pl0gbar nach Karlsruhe zu holen. Wir treffen uns am 28. Juni in der Lounge des NUN. Wer dabei sein will, sollte sich schnell bei upcoming anmelden, da wir nur zehn Plätze haben und fünf bereits weg sind.

pl0gbar:

Wer pl0g.de kennt, wird die pl0gbar lieben: Leute treffen, fachsimpeln oder einfach nur bei Bier oder Kafe Latte plaudern. Lerne die Menschen hinter den Pixeln kennen, in Farbe und bunt! Wage den Schritt ins echte Leben, treffe Leute, die Du bisher nur aus Deiner Kontaktliste kanntest und lerne neue kennen, die deine Interessen teilen. Schnell und unkompliziert, so wie pl0g.de!

Größtenteils werden spezielle Events als Anlass genommen, sich zu treffen (Apple Keynotes, Wii Launch in Deutschland etc.), es gelingt aber trotzdem das ganze als regelmäßige Institution zu platzieren und alle 2 Wochen abzuhalten.

Du bist kein Blogger, Netzmetzger, Byteritter, Webzwonullkind? Egal, wir freuen uns trotzdem: Komm vorbei und lass Dich anstecken.

Wir möchten jedoch keinen weiteren Mac-Stammtisch, keine Lokale “Dein-Betriebssystem-hier”-User-Group.

Wir sind zeitgemäß “Cross-Platform” und wollen den Spirit der Barcamps und Webmontage direkt in ausgesuchte Bars und Lounges tragen. Reallife-Social-Network ganz im Stil von pl0g.de.

NUN Kultur:

Das Internet ist zurück und diesmal macht es einen auf sozial. Xing, myspace und studiVZ sorgen dafür, dass der Begriff Freund eine wahre Inflation erfahren hat. Wir kehren den Hype um und bringen eure digitalen Buddies aus dem Second Life im echten Leben zusammen.

Die Autorencrew von pl0g veranstaltet im ganzen Bundesgebiet regelmäßige Treffen, um bei Caipis und Wein entspannt zu diskutiert, ob Yahoo der Antichrist ist oder man doch lieber gleich 20 Millionen Risikokapital für sein MashUp aus Videoportal und Haustier-myspace einsammelt.

Höchste Zeit, auch in Karlsruhe einen Ausgleich zum Webmontag zu schaffen und die Betonung wieder auf Bier statt auf bierernst zu legen.

Am 28. Juni macht die pl0gbar in der Lounge des Café NUN halt und heißt jeden willkommen, ob nun ProBlogger, Rails-Entwickler, SL-Designer, YouTube-Ische oder Xing-Networker. Die einfache Regel: keine Präsentation und pitchen darf nur, wer mindestens 1,5 Promille hat.

Auf die Freundschaft 1.0…

Weinerei am 16. Juni im NUN

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Nächsten Samstag gibt es im NUN wieder feine Weine zum Probieren.

Weinerei, 16.06., 20h:

Und wieder lädt unser Lieblingswinzer Benedikt Zorn, mit einer großen Auswahl edler Tropfen im Gepäck zur entspannten Gemschmacksreise in die Welt des Weins. Und so funktionierts: Für einen geringen Betrag könnt ihr euch euer persönliches Weinglas ausleihen und dann über den Abend verteilt soviel verschiedene Weine probieren wie ihr möchtet. Dabei steht euch der Fachmann mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet all eure Fragen. Bevor ihr geht überlegt ihr euch dann was euch dieser Abend wert war und gebt eine anonyme Spende zur Deckung der Unkosten in einen Behälter am Ausgang. voila! Zusammen mit der chilligen Musikuntermalung der perfekte Abend um den frisch angebrochenen Sommer zu feiern!

Artikel bei imgriff in KW23

  • Die Mutter aller Produktivität
    Nur wer regelmäßig sein Organisationssystem durchsieht und aktualisiert, kann konstant produktiv sein. Hilfreich ist dabei eine feste Wöchentliche Durchsicht.
  • Wir bloggen auch für Nachteulen
    Hinweis zum Umgang mit den Tipps bei imgriff
  • An die Arbeit
    Wie der Blick aus dem Flugzeugfenster und die eigene Intuition einem helfen können, die nächste Aufgabe auszuwählen.
  • Der Morgen danach
    Warum Nachtarbeiter weniger produktiv sind und Frühaufstehen nichts mit einer Uhrzeit zu tun hat

Links für KW22

Neben meinem Tumblr-Blog und del.icio.us poste ich gerade viel krasses Zeug bei hypediss.

Artikel bei imgriff in KW22

9to5

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9to5.Wir nennen es Arbeit - Festival-Camp

Glaub, ich werde mich im August mal wieder nach Berlin begeben.

Aus der Pressemitteilung:

Die Zentrale Intelligenz Agentur veranstaltet vom Donnerstag, den 23.08.07 bis Sonntag, den 26.08.07, das 9to5.Wir nennen es Arbeit-Festival-Camp. Drei Tage und Nächte werden jeweils von 9 Uhr abends bis 5 Uhr morgens insgesamt 50 interdisziplinäre Veranstaltungen zu den Themen Kunst, Ökonomie, Selbstorganisation und Weltverbesserung im Berliner Radialsystem V ( www.radialsystem.de) stattfinden.

Als Keynote-Sprecher haben bislang Tom Hodgkinson (”Anleitung zum Müßiggang”) und Frithjof Bergmann (”Neue Arbeit - Neue Kultur”) zugesagt. Im Rahmen des “Kleine Labels - Große Bands”-Abends spielen am Freitag, 24.08.07 ClickClickDecker, Jeans Team, Britta, Ampl:tude, Sir Simon Battle ab Mitternacht auf der Saal-Bühne. Weitere Acts und Redner werden demnächst bekanntgegeben.

Am Donnerstag, Freitag, Samstag von 12 bis 20 Uhr ist das Radialsystem V ein offenes Großraumbüro mit Sonnendeck und eigener Insel auf der Spree. Im ganzen Haus stehen Arbeitsplätze bereit: Ob auf der überdachten Terrasse, an der Spree, in der zentralen Halle oder in den Studios - Platz, Strom und freies WLAN zum Arbeiten mit dem eigenen Laptop gibt es überall - und ohne Reservierung. Jeder Interessierte ist eingeladen, aktiv am Festival-Camp teilzunehmen.

Propaganda-Kunst

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Von Cam BsAs, Argentina

Am 4. Juli startet in San Franzisko unter dem Titel ‚Propaganda III‘ eine neue Ausstellung zum Thema moderne Propaganda. Mehr als 300 Künstler aus der ganzen Welt haben Propaganda Poster beigetragen.

Supertouch Blog:

Following its NorCal unveiling, the show will travel to a host of international cities through 2008 including Milwaukee, Austin, Portland, Boston, New York, Philadelphia, Washington, New Orleans, Chicago, Detroit, Los Angeles, Denver, Las Vegas, Tehran, Copenhagen, Singapore, Bologna, Rome, Sydney, Melbourne, Brisbane, Istanbul, Paris, Prague, and Zurich, for a series of one-day art shows at like-minded galleries and installation spaces. Interestingly enough, the show’s organizer, JOHN DOFFING, promises that the exhibit is open to submissions by any & all artists and that absolutely “no curation or censorship” will be exercised when assembling the shows. In addition, none of the artwork on display will be available for sale during the shows, but rather only through the participating artist’s private websites.

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Poster von R. Glitschka, USA