Monthly Archive for Mai, 2007

Die globale, kreative Klasse

Einige von euch klicken hin und wieder auf die Bücher, die ich hier vorstelle, oder nutzen das Amazon-Suchfeld in der Seitenleiste, um ihr Zeug bei Amazon zu bestellen. Das ermöglicht mir wiederum, hin und wieder einen Gutschein einzulösen und euch noch mehr Bücher vorzustellen.

Frisch eingetroffen ist das Paket mit den Büchern, die ich von den Einnahmen aus Februar und März bezahlt habe. Damit ihr auch in Zukunft weiter brav hier bestellt, habe ich natürlich nur hochwertiges Material ausgewählt, das schon länger auf meiner Wunschliste stand.

Viel zur kreativen Klasse und ein Standardwerk zur Globalisierung.

Ebenfalls eingetroffen ist nach längerer Verzögerung das aktuelle „most talked about“-Buch der Produktivitätsszene:

Mehr zu allen Büchern, wenn ich ein bisschen reingelesen habe. Ich verziehe mich dann mal in meinen Poäng.

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Studios von urbanen Künstlern

guillotine ist ein französisches Blog über Kunst, Toys, Sneakers und Streetculture-Lifestyle. Die Jungs haben sich gerade richtig Mühe gemacht und ohne Ende die krassesten Leute der Urbanartszene daheim in ihren Studios besucht. Checkt S2DIO. Hier sind ein paar Highlights.

10

ALEXONE

15Ia3

BUFF MONSTER

14

CRAOLA

Cum02

CUM

08

DAVE WHITE

25

HUCK GEE

08-1

iLK

16Hv5

JEREMYVILLE

02-1

JR

02-2

KENNYSWORK

Maindesk

KOFIE ONE

03

NICK WALKER

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Konzepter II – Die Rückkehr

Ich habe ja schon sowas geahnt, als ich Anfang Februar zum Ende meiner Veränderungen-Serie schrieb, dass alle Entscheidungen nicht in Stein gemeißelt sind, sondern den aktuellen Stand meiner Reise in der Arbeitswelt wiedergeben. Vieles ist seitdem passiert und das meiste hat sich schneller entwickelt als erwartet.

Autor bei Blogwerk

Die Ruhe in diesem Blog liegt vor allem an meinem Engagement bei der Blogwerk AG für das Produktivitätsblog imgriff.com. Wer die Artikel verfolgt, die ich dort schreibe, dem dürfte klar sein, dass ich mehr als je zuvor geschrieben habe. Dass ich so schnell damit etwas Geld verdienen würde, hatte ich nicht auf dem Plan.

Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit Blogwerk und den feinen Damen und Herren dort. Ich war ja zunächst etwas kritisch, weil kommerzielle Blognetzwerke sich ja bisher in der Regel nicht gerade mit Rum und Qualität bekleckert haben. Bei Blogwerk dagegen nimmt man sich selbst nicht zu ernst, die eigene Arbeit dafür aber umso mehr. Ich lerne sehr viel, was meine journalistischen Fähigkeiten und mein Schreibstil angeht.

Hallo Konzepter/Konzeptioner

Schon als ich im Februar meinen Abschiedstext vom Konzepterdasein formulierte, war ich vorsichtig und ließ die Entscheidung offen. Inzwischen schreibe ich wieder ganz offen, dass ich Konzepter bin. Verantwortlich dafür ist das größte Projekt meiner bisherigen Selbstständigkeit.

Andreas ist regelmäßiger Leser meines Blogs und weiß somit ziemlich gut, wie ich drauf bin und wie mein Arbeitsleben so läuft. Bei der Veränderungen-Serie hat er sogar mitdiskutiert. Das hielt ihn nicht davon ab, mich bei einer großen Agentur als Konzepter und Informationsarchitekt für ein größeres Projekt vorzuschlagen. Sowohl die Agentur wie auch ich haben ihm vertraut, dass er schon weiß, was er sich dabei gedacht hat. Und so kam es, dass ich Mitte April wieder als Konzepter für eine Agentur gearbeitet habe. Haha, tja, das Leben…

Das eigentliche Schlüsselerlebnis aber war das Projekt selbst, meine Beteiligung und die Zusammenarbeit mit der Agentur. Alles lief perfekt. Ich fuhr zum Briefing hin und habe den ganzen Rest hier von meinem Schreibtisch aus erledigt. Das war die erste Agentur, die das nicht nur tolerierte, sondern für die das völlig ok war.

Die Arbeit selbst war nach meinem Media-System-Design-Studium kein Problem für mich. Meine Aufgabe war es, die Ideen der Agentur für eine Produkt-Webseite in ein direkt umsetzbares Feinkonzept zu verwandeln. Dazu gehörten viel Informationsarchitektur, ein paar Wireframes und viele klare Formulierungen, die den Designern und Programmierern die Arbeit leicht machen. Lauter Anforderungen, die ich im Studium x-mal gemacht und seitdem noch verfeinert habe.

Umso überraschter war ich über das sehr positive Feedback der Agentur und deren Kunde. Ich stelle doch immer wieder ein bisschen überrascht fest, dass die Dinge, die für mich selbstverständlich sind, für andere bei weitem nicht so offensichtlich sind. Scheinbar habe ich doch einiges im Studium gelernt.

Insgesamt hat mich dieses Projekt überzeugt, dass ich als Konzepter doch zu einigem fähig bin, solange die Rahmenbedingungen stimmen. Ich tue mich nach wie vor schwer, frische Ideen zu entwickeln. Aber wenn es darum geht, aus ersten, bestehenden Ideen ein Konzept für eine Webseite zu entwickeln, kann ich mein Können voll ausspielen.

Hallo Agenturen

Wirklich überrascht hat mich die Agentur mit ihrer Offenheit für meine Arbeitsform und meine Vorschläge. Kein Marketing-Gelaber, keine Arroganz, kein Sich-Profilieren. Das Team, mit dem ich gearbeitet habe, war freundlich, hilfsbereit und kommunikativ. Ich liebe es, wenn meine Vorurteile widerlegt werden. Das lässt mich hoffen, dass da draußen noch mehr Agenturen sind, mit denen es Spaß macht, zusammenzuarbeiten.

Ich merke an den Anfragen der letzten Wochen auf jeden Fall, wie das Business in der Werbebranche anzieht und so sehr Not am Mann ist, dass die Agenturen immer mehr Bereitschaft zeigen, sich neuen Arbeitsmodellen zu öffnen.

Fazit

Liebe Agenturen, wenn ihr auf der Suche nach einem Konzepter/Konzeptioner/Informationsarchitekt seid, der aus eurem Grobkonzept für Web-Projekte ein technisches Feinkonzept stricken kann und wenn ihr offen seid für flexible Arbeitsformen, wenig Präsenz vor Ort und virtuelle Kommunikation, dann sollten wir uns unterhalten. Mehr Details zu meiner Arbeit findet ihr unter Business.

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Links für KW21

Fundstücke wie Videos, Bilder und sonstiges gibt’s in meinem tumblr.

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Artikel bei imgriff in KW21

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Mit GTD im Radio

Morgen früh (22.) könnt ihr mich voraussichtlich um 6:20 und 8:50h bei NRJ Sachsen (gibt’s auch im Livestream) hören. Ich erzähle, was Getting Things Done ist, wie es funktioniert und was es mir gebracht hat.

Update: Hier ist der Mitschnitt.

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Links für KW20

  • Massive GTD Resource List
    Riesige Liste mit wirklich fast allem, was man im Web zum Thema GTD finden kann
  • Grand Qpening
    Sehr geiles Shopdesign bei Ubiq (Streetwear Store) in Philly
  • designgive
    Online-Shirt-Store mit guten Designs. Für jedes verkaufte Shirt spenden die Betreiber an eine Organisation, die man beim Kauf wählen kann
  • DiY Survival
    Kostenloses eBook mit ohne Ende Anleitungen für Culture Jammer jeder Art
  • Beginner’s Guide to Cycling
    Spiele gerade ständig mit dem Gedanken, Radfahren als Sport zu beginnen. Da kommt dieser Einsteigerguide gerade richtig.

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Artikel bei imgriff in KW20

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Die Bibel, Quarter-Life Crisis, verblüffende Soziologie und viele Fragen

Frischer Lesestoff:

Streetwear. The Insider’s Guide ist die neue Bibel für alle Streetwear-Enthusiasten. Ohne Ende Brands, Interviews und Styles. Es werden über 40 Labels, Shops und Web-Communitys vorgestellt. Auch sehr nice ist die Liste mit weiterführenden Büchern und Webseiten am Ende.

Für mich als jemanden, der sich vor allem von den Arbeitsweisen anderer inspirieren lässt, sind insbesondere die Interviews interessant.

Das Buch Twentysomething: The Quarter-Life Crisis of Jack Lancaster ist gerade Hype in London. Es führt für mich das Thema von Berufseinsteigern weiter, die kein Bock mehr aufs rat-race haben. In diesem Fall ist das saulustig an der fiktiven Geschichte eines Investmentbankers beschrieben, der aussteigt, ein paar abgefahrene Jobs durchzieht und dann entdeckt, was ihm wirklich ausfüllt. Macht besonders Spaß, wenn man sich ein bisschen in London auskennt.

Ich hab das Angebot „Kauf eins und krieg das zweite zum halben Preis“ genutzt und neben Twentysomething noch Freakonomics. A Rogue Economist Explores the Hidden Side of Everything mitgenommen. Freakonomics passt in Reihe der Bücher von Malcolm Gladwell (Der Tipping Point. Wie kleine Dinge Großes bewirken können.) und Steven Johnson (Die neue Intelligenz. Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden), die sich mit gesellschaftlichen Dingen aus Sicht von Soziologie und Emergenz beschäftigen und dabei immer wieder verblüffende Feststellung machen. Wer hätte z.B. gedacht, dass Abtreibungsgesetze ein entscheidender Faktor bei der Kriminalität spielen können?

Auf Empfehlung von Daniel lese ich gerade außerdem Velvet Elvis: Repainting the Christian Faith und bin sehr begeistert. Das Buch gibt sehr gut meine eigene spirituelle Reise wieder und die Dinge, die mich gerade in dem Zusammenhang beschäftigen. Rob Bell ist für mich der erste Autor aus dem christlichen Bereich, der die Kunst des Fragenstellens nicht nur propagiert, sondern auch tatsächlich umfassend anwendet.

Das Buch ist gerade auch auf deutsch erschienen (Jesus unplugged), allerdings ist die Gestaltung mal wieder eine dreiste Beleidigung der Geschmacksnerven, vor allem, weil das Original extrem schön gemacht ist.

Hm, diesmal nur englische Bücher…

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Links für KW19

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Artikel bei imgriff in KW19

  • Der Vater von GTD
    Manchmal muss man sich mit dem Entwickler beschäftigen, um Zugang zu einem Selbstmanagementsystem zu finden. Teil der GTD-Grundlagenserie.
  • 3 Schritte für einen klaren Kopf
    Über lose Enden und die graue Masse in unserem Kopf. Teil der GTD-Grundlagenserie.
  • Was ist in deiner Tasche?
    Ich zeige das Zeug, mit dem ich aus dem Haus gehe und fordere meine Leser auf, dasselbe zu tun. Mein bisher erfolgreichster Artikel bei imgriff.
  • GTD Blogs
    Eine Linkliste fürs Wochenende
  • Der HipsterPDA
    Ein fancy Name für eine einfache Idee, die hilft, immer Papier zur Hand zu haben.

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Holske am Start

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Foto von Hardcore-Handy-Fotograf Marc (flickr)

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Rob Pepper – Making A Mark – Ausstellung in London

Rob Pepper Making A Mark

Rob Pepper startet am 21. Mai seine neue Ausstellung ‚Making A Mark‘ in den Räumen der Art Academy London. Am 22. Mai gibt’s einen speziellen Abend mit Rob. Wer bis zum 6. Juni in London ist, sollte sich die Ausstellung auf keinen Fall entgehen lassen. Und wer mir einen Gefallen tun will, spricht ihn mit „Sir Robert“ an…

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Greenpeace vs. Apple

Uh, Steve Jobs liest Greenpeace die Leviten:

You guys rate people based on what people say their plans are in the distant future, not what they are doing today. I think you put way too much weight on these glorified principles and way too little weight on science and engineering. It would be very helpful if your organization hired a few more engineers and actually entered into dialog with companies to find out what they are really doing and not just listen to all the flowery language when in reality most of them aren’t doing anything.

via fscklog

Zum Hintergrund: Greenpeace hatte seit dem letzten Jahren Apple immer wieder medienwirksam beschuldigt, bei der Produktion seiner Produkte die Umwelt zu wenig im Auge zu haben. Vor kurzem hat Steve Jobs in einem offenen Brief darauf reagiert und aktuelle Verfahrensweisen sowie die in naher Zukunft klargestellt.

Heißt das im Prinzip, dass die Unternehmen das Blaue vom Himmel für die Zukunft ihrer Produktion versprechen können und dadurch ein besseres Umwelt-Rating von Greenpeace bekommen?

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Stöckchen: Microformat hReview

Mai scheint der Monat der Stöckchen zu werden. Mal sehen wieviele noch kommen. Falls jemand meiner Leser das Prinzip Stöckchen/Meme noch nicht kennt: Es handelt sich dabei in der Regel um einen Fragebogen zu einem Thema. Irgendjemand fängt damit an, entwickelt den Fragebogen und beantwortet ihn auf seinem Blog. Dann „wirft“ er das Stöckchen ein paar anderen Leuten zu, indem er ein Link auf sie setzt und sie dazu auffordert, den Fragebogen ebenfalls zu beantworten.

Microformate

Dieses Stöckchen habe ich von Matthias Pfefferle zugeworfen bekommen, der seine Bachelor Thesis zum Thema ‚Integration von Web 2.0 Inhalten in Smart Products‘ schreibt. Dazu beschäftigt er sich mit dem Microformat hReview. Microformate sind eine Technik im Web, die Informationen maschinenlesbar machen. Das Microformat hCard macht es zum Beispiel möglich, dass eine Suchmaschine erkennt, dass es sich bei den Daten, die da stehen, um eine Adresse handelt. Dadurch kann die Suchmaschine die gesammelten Daten viel weitgehender verarbeiten.

Microformat: hReview

Das Microformat, für das sich Matthias interessiert, macht Produktinformationen/Reviews lesbar. Wenn ich z.B. in meinem Blog meine Erfahrungen mit meinem Handy beschreibe und dabei das Microformat benutze, weiß die Suchmaschine nachher nicht nur, dass ich irgendeinen Text zu dem Handy geschrieben habe, sondern kann genau zuordnen, was Beschreibung und was Wertung (Rating von 1 bis 5) ist. Dadurch weiß die Suchmaschine, wie ich das Gerät bewertet habe und kann die Daten mit den Reviews anderer Blogger zusammenbringen. Wenn dann jemand bei der Suchmaschine nach dem Gerät sucht, kann die Suchmaschine sagen, wie die Blogger das Gerät im Durchschnitt bewerten, ohne dass die Blogger jemals an einer zentralen Stelle diese Bewertung eingeben mussten.

Stöckchen: Nutzt ihr Microformate?

Schreibst du ab und an Produktinfos/Reviews?

Nein, habe ich auf meinem eigenen Blog praktisch noch nie. Könnte aber z.B. bei imgriff durchaus passieren.

Sind dir Microformats (speziell hReview) überhaupt ein Begriff?

hReview war mir bisher noch kein Begriff, aber Microformate durchaus.

Wie stehst du zu dem Thema Microformats und der dadurch entstehenden Maschinenlesbarkeit deines Weblogs?

Wollte z.B. längst mal meine Adresse in das hCard-Microformat bringen. Bisher hat mir die Zeit gefehlt, mich ausführlich mit den verfügbaren Formaten zu beschäftigen.

Was spricht deiner Meinung nach für die Nutzung des “hReview”-Formats?

Das, was ich oben beschrieben habe: die Möglichkeit z.B. für Suchmaschinen, die Reviews auszuwerten und einen Überblick zu geben.

Was spricht deiner Meinung nach gegen die Nutzung des “hReview”-Formats?

Microformate zwingen mir, soweit ich das bisher verstanden habe, immer eine bestimmte Form auf. Z.B. ist beim hRewview ein Rating von 1 bis 5 vorgesehen. Vielleicht will ich aber genauer sein und lieber 1 bis 10 benutzen.

Welche Microformats nutzt du?

Wirklich beschäftigt habe ich mich bisher nur mit hCard.

Ist dir das “Structured Blogging” Plugin für WP und MT ein Begriff?

Hab von gehört, setze es aber noch nicht ein.

Glaubst du Microformats haben Zukunft? Warum?

Sie haben in sofern Zukunft, wie es einfacher und automatischer wird, sie einzusetzen. Derzeit ist noch zuviel Handarbeit notwendig.

Wie immer gilt, gerade bei einem so spezifischen Thema, dass jeder, der mag, das Stöckchen aufheben darf.

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