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	<title>Kommentare zu: Das neue Unternehmertum – Gedanken zu meinem&#160;Business</title>
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	<description>Das Weblog von Johannes Kleske zu Social Media, Konzeption, Marketing, Cafes, Barcamp, Web 2.0, Streetart etc.</description>
	<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 16:24:20 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://tautoko.info/2007/04/01/das-neue-unternehmertum-gedanken-zu-meinem-business/#comment-39575</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 10:34:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Manuel: Hab genau das gleiche gedachte, wie du. Dieser Artikel und der &#252;ber Karlsruhe geh&#246;ren irgendwie zusammen. 

@Markus: Vielen dank, mal wieder, f&#252;r den ausf&#252;hrlichen Kommentar. Ich liebe die Dinger. Auch wenn du das wahrscheinlich nicht denkst, wenn du sie schreibst, aber f&#252;r mich haben die Dinge Mentoringcharakter und das kann ich gerade voll gut gebrauchen. 

Was die ganze Familienfrage angeht: Das klang ja schon immer wieder an, dass dieser Lebensstil sich schwer tut mit Familie. Zwei Gedanken dazu:

1. Es kommt sehr darauf an, was man bewusst oder unbewusst impliziert, wenn man von Familie und den Einschr&#228;nkungen durch diese spricht. Mir f&#228;llt immer wieder auf, dass im allgemeinen beim Wort Familie automatisch davon ausgegangen wird, dass das auch ein Haus, zwei Autos, Familienurlaub und sonst was bedeutet. Klar, dass man dann einen sicheren Job mit gehobenerem Einkommen von mindestens einem Elternteil braucht. Ich frage mich nur, ob es nicht auch ein st&#252;ckweit anders geht. Ich z.B. bin mit f&#252;nf Geschwistern auf 94qm in einer 4-Zimmer-Wohnung aufgewachsen. Meine Eltern haben beide keinen F&#252;hrerschein. Trotzdem bin ich heute in der Lage, diese Worte hier zu schreiben. Kann also nicht so schlimm gewesen sein. Auch aus meinem Umfeld kenne ich einige jungen Familien, die den scheinbar vorgegebenen Weg einer deutschen Familie nicht gehen wollen. Ja, sie liegen nachts h&#228;ufiger wach und fragen sich, wo die Kohle herkommen soll. Aber daf&#252;r leben sie tags&#252;ber ihr eigenes Leben ;-)

2. Mein (unbewusster) Plan ist eigentlich, dass ich die Zeit jetzt nutze, in der ich noch ohne Familie bin (was wahrscheinlich zu einem nicht geringen Anteil auch daran liegt, dass ich halt gerade so lebe), um mir etwas aufzubauen, das dann zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt meine Familie ern&#228;hren kann, ohne dass ich daf&#252;r zuviele Einschr&#228;nkungnen hinnehmen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Manuel: Hab genau das gleiche gedachte, wie du. Dieser Artikel und der &#252;ber Karlsruhe geh&#246;ren irgendwie zusammen. </p>
<p>@Markus: Vielen dank, mal wieder, f&#252;r den ausf&#252;hrlichen Kommentar. Ich liebe die Dinger. Auch wenn du das wahrscheinlich nicht denkst, wenn du sie schreibst, aber f&#252;r mich haben die Dinge Mentoringcharakter und das kann ich gerade voll gut gebrauchen. </p>
<p>Was die ganze Familienfrage angeht: Das klang ja schon immer wieder an, dass dieser Lebensstil sich schwer tut mit Familie. Zwei Gedanken dazu:</p>
<p>1. Es kommt sehr darauf an, was man bewusst oder unbewusst impliziert, wenn man von Familie und den Einschr&#228;nkungen durch diese spricht. Mir f&#228;llt immer wieder auf, dass im allgemeinen beim Wort Familie automatisch davon ausgegangen wird, dass das auch ein Haus, zwei Autos, Familienurlaub und sonst was bedeutet. Klar, dass man dann einen sicheren Job mit gehobenerem Einkommen von mindestens einem Elternteil braucht. Ich frage mich nur, ob es nicht auch ein st&#252;ckweit anders geht. Ich z.B. bin mit f&#252;nf Geschwistern auf 94qm in einer 4-Zimmer-Wohnung aufgewachsen. Meine Eltern haben beide keinen F&#252;hrerschein. Trotzdem bin ich heute in der Lage, diese Worte hier zu schreiben. Kann also nicht so schlimm gewesen sein. Auch aus meinem Umfeld kenne ich einige jungen Familien, die den scheinbar vorgegebenen Weg einer deutschen Familie nicht gehen wollen. Ja, sie liegen nachts h&#228;ufiger wach und fragen sich, wo die Kohle herkommen soll. Aber daf&#252;r leben sie tags&#252;ber ihr eigenes Leben <img src='http://tautoko.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
2. Mein (unbewusster) Plan ist eigentlich, dass ich die Zeit jetzt nutze, in der ich noch ohne Familie bin (was wahrscheinlich zu einem nicht geringen Anteil auch daran liegt, dass ich halt gerade so lebe), um mir etwas aufzubauen, das dann zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt meine Familie ern&#228;hren kann, ohne dass ich daf&#252;r zuviele Einschr&#228;nkungnen hinnehmen muss.</p>
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		<title>Von: manuel</title>
		<link>http://tautoko.info/2007/04/01/das-neue-unternehmertum-gedanken-zu-meinem-business/#comment-39559</link>
		<dc:creator>manuel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 18:03:13 +0000</pubDate>
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		<description>@markus, ein paar sehr gute Einw&#228;nde. Mich besch&#228;ftigt genau so die Problematik mit Familie/Verantwortung f&#252;r andere, obwohl ich noch weit davon weg bin eine zu haben (Da sieht man das deutsche Planungstier in mir *g*).

Ich denke bei dem ganzen Thema gibt es gro&#223;e Parallelen zum Thema "Karlsruhe – DIY Kultur, Kunst und Style" von Johannes. (http://tautoko.info/2007/04/01/karlsruhe-diy-kultur-kunst-und-style/)

Auch als kleine Unternehmer m&#252;ssen wir einfach los gehen und diese Kultur vorran treiben, damit sich was &#228;ndert. Sich &#252;ber die Probleme mit dem Finanzamt zu &#228;rgern n&#252;tzt nichts. Dadurch werden wir nicht zu einem relevaten Teil der Gesellschaft, der das System vielleicht &#228;ndern kann. Los zu gehen und andere sehen lassen, dass es auch so funktioniert, in meinen Augen, dagen schon.

Ich schlag mich nun schon 3 Jahre mit diesen Themen rum und muss sagen, da wo ich es einfach probiert habe, ist meistens was draus geworden, da wo ich anfange zu planen, verliere ich mich in meinen Planungen und am Ende bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich es so machen will, weil es doch sehr riskant aussieht.

Ich w&#252;nsch mir f&#252;r Deutschland einfach offene Menschen, die sich was trauen und es versuchen. Wenn dazu noch ein Netzwerk solcher Leute entsteht, kann das glaub ich sehr viel aus machen. Ist einfach die Frage, wie relevant k&#246;nnen wir in unserem kleinen Umfeld werden... das entscheidet dann, wie unsere Ideen verbreitung finden.
Lass mal in 20 Jahren nach Bielefeld ;-) (geh&#246;rt eher zum "Karlsruhe – DIY Kultur, Kunst und Style")</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@markus, ein paar sehr gute Einw&#228;nde. Mich besch&#228;ftigt genau so die Problematik mit Familie/Verantwortung f&#252;r andere, obwohl ich noch weit davon weg bin eine zu haben (Da sieht man das deutsche Planungstier in mir *g*).</p>
<p>Ich denke bei dem ganzen Thema gibt es gro&#223;e Parallelen zum Thema &#8220;Karlsruhe – DIY Kultur, Kunst und Style&#8221; von Johannes. (http://tautoko.info/2007/04/01/karlsruhe-diy-kultur-kunst-und-style/)</p>
<p>Auch als kleine Unternehmer m&#252;ssen wir einfach los gehen und diese Kultur vorran treiben, damit sich was &#228;ndert. Sich &#252;ber die Probleme mit dem Finanzamt zu &#228;rgern n&#252;tzt nichts. Dadurch werden wir nicht zu einem relevaten Teil der Gesellschaft, der das System vielleicht &#228;ndern kann. Los zu gehen und andere sehen lassen, dass es auch so funktioniert, in meinen Augen, dagen schon.</p>
<p>Ich schlag mich nun schon 3 Jahre mit diesen Themen rum und muss sagen, da wo ich es einfach probiert habe, ist meistens was draus geworden, da wo ich anfange zu planen, verliere ich mich in meinen Planungen und am Ende bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich es so machen will, weil es doch sehr riskant aussieht.</p>
<p>Ich w&#252;nsch mir f&#252;r Deutschland einfach offene Menschen, die sich was trauen und es versuchen. Wenn dazu noch ein Netzwerk solcher Leute entsteht, kann das glaub ich sehr viel aus machen. Ist einfach die Frage, wie relevant k&#246;nnen wir in unserem kleinen Umfeld werden&#8230; das entscheidet dann, wie unsere Ideen verbreitung finden.<br />
Lass mal in 20 Jahren nach Bielefeld <img src='http://tautoko.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> (geh&#246;rt eher zum &#8220;Karlsruhe – DIY Kultur, Kunst und Style&#8221;)</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://tautoko.info/2007/04/01/das-neue-unternehmertum-gedanken-zu-meinem-business/#comment-39556</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 10:21:23 +0000</pubDate>
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		<description>Einmal mehr finde ich in Deinem Artikel sowohl ein paar Antwortans&#228;tze als auch neue Fragen. Ich finde mich an vielen Stellen wieder, wenn Du von den Deutschen schreibst, die dazu neigen, das Leben an sich zuuuu sehr planen zu wollen und eben auch ihr Business. Ich mache tagt&#228;glich &#228;hnliche Beobachtungen und ertappe mich dann auch selber dabei, manchmal allzuuu stark planen zu wollen. Man mu&#223; sich dann immer mal wieder 'reseten' ;-). Ich will aber den Faden, den Du in Deinem Beitrag spinnst auch nochmal ein wenig in eine andere Richtung weiterspinnen.

&lt;strong&gt;Ein roter Faden oder viele?&lt;/strong&gt;

Schon in Deiner &lt;a title="Hier geht es zu Deiner Artikel-Serie .." href="http://tautoko.info/2007/02/23/veraenderungen-die-serie-im-ueberblick/"&gt;'Ver&#228;nderungen-Reihe'&lt;/a&gt; fand sich irgendwo ein Kommentar, den ich sehr aufmerksam gelesen hatte und den ich sehr gut nachvollziehen kann. Ein ebensolcher Hinweis findet sich auch in '&lt;a title="Wir nennen es Arbeit bei Amazon .." href="http://astore.amazon.de/tautoko-21/detail/3453120922/303-6334222-3735411"&gt;Wir nennen es Arbeit&lt;/a&gt;'. Dort wird die Sache leider sehr oberfl&#228;chlich mit einigen Bemerkungen abgehandelt und weggewischt. Namentlich spreche ich von dem Einwand, der besagt, dass man sich mit der 'Leichtigkeit des Seins' enorm weniger plagen mu&#223;, wenn es nicht eine Familie gibt oder Kinder, die es nicht verstehen w&#252;rden, wenn man mal finanziell eine Durststrecke durchstehen mu&#223; und sie deshalb auf vieles verzichten m&#252;ssen, was ihre Spielkameraden machen k&#246;nnen. Schliesslich trage ich, wenn ich dennoch allzu leichtfertige Entscheidungen f&#228;lle, diese Entscheidungen auch immer auf dem R&#252;cken meiner Frau aus oder auf dem R&#252;cken der Kinder. Wenn man alleine ist oder zumindest ohne Kinder oder andere Verantwortlichkeiten, gewinnt man diesbez&#252;glich an Beweglichkeit. Umgekehrt folgere ich, da&#223; es automatisch schwerer wird und es einfach mehr Denken erfordert, wenn man sich in einer Lebensphase befindet, die jenseits des beruflichen Anfangsstadiums ist. Dennoch verstehe ich gut, was Du meinst. Es soll auch nicht unerw&#228;hnt bleiben, dass sich viele Zeitgenossen hinter ihrer Familie verstecken oder anderen vermeintlichen Verantwortlichkeiten, um sich nur ja nicht fragen zu m&#252;ssen, was sie eigentlich vom Leben wollen. Manchmal mu&#223; man einfach loslaufen und selbst wenn es einen unterwegs 'mal zerlegt'. Wie hei&#223;t noch dieser alte Spruch, den man an dieser Stelle gut aufsagen kann? Man darf hinfallen im Leben, man mu&#223; halt danach wieder aufstehen und weitergehen.

&lt;strong&gt;Zweite Chancen. Deutschland und die anderen&lt;/strong&gt;

Versagen d&#252;rfen. Uns allen t&#228;te es gut, wenn wir lernen w&#252;rden, da&#223; das Leben nicht zuende ist, wenn man mal etwas in den Sand gesetzt hat. Das beudeutet weder, da&#223; man dort gelandet sein mu&#223;, weil man ‚Schuld-Hat‘. Manchmal tut man alles, macht alles richtig und mu&#223; doch einsehen, da&#223; eine Gesch&#228;ftsidee nicht funktioniert oder man finanzielle Durststrecken nicht durchh&#228;lt oder oder oder. Dasselbe gilt nat&#252;rlich auch analog f&#252;r private 'Richtungsentscheide'. Auch hier sind nicht alle Wege richtig, die man im laufe eines Lebens begeht. Jedenfalls kommt man, wenn man &#252;ber diese Lebenssituationen nachdenkt und spricht, sehr schnell zu etwas anderem Ur-Deutschen: Die Deutschen geben keine zweite Chance. Es mu&#223; alles immer sofort funtkionieren. Alle m&#252;ssen vom ersten Tag an erfolgreich sein und wenn man das nicht ist, bekommt man hierzulande keine zweite Chance, man bekommt eher einen Stempel auf die Stirn: Versager! An genau diesem Punkt m&#252;ssen wir alle hart arbeiten, denn es ist nicht so, da&#223; es eine einzelne Gruppe 'h&#228;sslicher und verbohrter Deutsche' gibt, die so denken. Wir alle machen das, an unterschiedlichen Bereichen im Leben! Wie oft habe ich unter Kollegen, ob auf der Hochschule oder sp&#228;ter im Arbeitsleben, geh&#246;rt, wie hinter dem R&#252;cken anderer gemeckert und gel&#228;stert wurde und sich hinter dieser vermeintlich ironisch getarnten Frotzelei beinharte Intoleranz verbarg. Das geht oft nach dem Motto: 'Na, ich habs doch gleich gewu&#223;t, der hat gestern noch gefeiert, da kann es doch nicht klappen mit der Klausur/dem Projekt etc.'. Immer wieder gilt: Wir alle m&#252;ssen uns zun&#228;chst mal an die eigene Nase fassen. Und wir m&#252;ssen aufh&#246;ren &#252;ber andere zu reden. Vielmehr m&#252;ssen wir MITEINANDER reden. Vor allem m&#252;ssen die Leute miteinander reden, die sich NICHT verstehen. Wenn ich beispielsweise in eine Versammlung gehe und mich gegen die Todesstrafe engagiere und ich rede dann vor lauter Menschen, die ohnehin meiner Meinug sind, wird der Abend zwar sehr harmonisch; ich erreiche aber nichts.

&#220;brigens, lieber Johannes, f&#228;ngt das alles meiner Meinung nach auch damit an, da&#223; wir nicht unterscheiden zwischen ‚neuem Unternehmertum‘ und ‚altem Unternehmertum‘, sondern nur zwischen: guten Ideen und nicht so guten Ideen, zwischen Leuten, mit denen ich kann und anderen, wo die Chemie nicht stimmt. Wenn ich in meinen Bekanntenkreis schaue, dann verstehe ich mich mit manchem eigentlich erzkonservativem Knochen wirklich gut und mit so manchem Zeitgenossen, der mir eigentlich thematisch inhaltlich viel n&#228;her sein m&#252;&#223;te (Life Balance, Umweltbewusstsein, Familienplanungen, etc.), w&#252;rde ich einen Raum nicht l&#228;nger teilen als irgend n&#246;tig. Wir m&#252;ssen mal damit anfangen, die Dinge zu betonen, die uns verbinden und nicht st&#228;ndig neue Gr&#228;ben aufrei&#223;en.

Am Ende will ich betonen, dass ich meine Zeilen nur deshalb hier niederschreibe, weil ich weiss, dass Du in vielerlei Hinsicht verstehst, was ich meine. Es geht auch an diesem Punkt um 'Verstehen-Wollen' und nicht darum, sich voneinander abzugrenzen. Ich sehe zuerst gro&#223;e Gemeinsamkeiten und erst danach manche Dinge, die wir offenbar verschieden bewerten. Und schlussendlich weiss ich auch, dass Deine Gedanken pers&#246;nliche Einlassungen sind und nicht den Aspruch erheben wollen, allgemeing&#252;ltig zu sein. F&#252;r meine Zeilen gilt generell genau dasselbe.

@kob: Eine kleine Bemerkung kann ich mir auch zu Deinen Aussagen nicht verkneifen:

Ich habe mehrere Freunde aus der Schulzeit, die schon vor vielen Jahren nach den USA und nach UK &#252;bersiedelt sind und sich selbstst&#228;ndig gemacht haben. Seltsamerweise jammern die auch allzu gerne und allzu h&#228;ufig &#252;ber komplizierte Steuergesetze (in USA und UK) und das sie nicht genug geliebt werden von der Gesellschaft. Versteh' mich bitte nicht falsch. Wir kennen uns nicht und es ist sonst nicht meine Art, soooo direkt zu schreiben/sprechen, aber: Fangen wir doch einfach mal an mit MACHEN und h&#246;ren wir auf, st&#228;ndig drauf los zu jammern. Dies ist ein urdeutsches Verhaltensmuster und ich kann es schon seit geraumer Zeit einfach nicht mehr h&#246;ren. Also, nochmal, ich meine NICHT DICH PERS&#214;NLICH! Das ist mir extrem wichtig! Ich kann nur diese Leier nicht mehr ertragen. Auch an dieser Stellen kann man festhalten, dass sich das sog. 'neue Unternehmertum' vom sog. 'altem Unternehmertum' in keinem Deut unterscheidet, leider.

Ich sende am Ende alles Gute und leicht verfr&#252;hte Ostergr&#252;&#223;e nach Karlsruhe .. Ciao, Markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal mehr finde ich in Deinem Artikel sowohl ein paar Antwortans&#228;tze als auch neue Fragen. Ich finde mich an vielen Stellen wieder, wenn Du von den Deutschen schreibst, die dazu neigen, das Leben an sich zuuuu sehr planen zu wollen und eben auch ihr Business. Ich mache tagt&#228;glich &#228;hnliche Beobachtungen und ertappe mich dann auch selber dabei, manchmal allzuuu stark planen zu wollen. Man mu&#223; sich dann immer mal wieder &#8216;reseten&#8217; ;-). Ich will aber den Faden, den Du in Deinem Beitrag spinnst auch nochmal ein wenig in eine andere Richtung weiterspinnen.</p>
<p><strong>Ein roter Faden oder viele?</strong></p>
<p>Schon in Deiner <a title="Hier geht es zu Deiner Artikel-Serie .." href="http://tautoko.info/2007/02/23/veraenderungen-die-serie-im-ueberblick/">&#8216;Ver&#228;nderungen-Reihe&#8217;</a> fand sich irgendwo ein Kommentar, den ich sehr aufmerksam gelesen hatte und den ich sehr gut nachvollziehen kann. Ein ebensolcher Hinweis findet sich auch in &#8216;<a title="Wir nennen es Arbeit bei Amazon .." href="http://astore.amazon.de/tautoko-21/detail/3453120922/303-6334222-3735411">Wir nennen es Arbeit</a>&#8216;. Dort wird die Sache leider sehr oberfl&#228;chlich mit einigen Bemerkungen abgehandelt und weggewischt. Namentlich spreche ich von dem Einwand, der besagt, dass man sich mit der &#8216;Leichtigkeit des Seins&#8217; enorm weniger plagen mu&#223;, wenn es nicht eine Familie gibt oder Kinder, die es nicht verstehen w&#252;rden, wenn man mal finanziell eine Durststrecke durchstehen mu&#223; und sie deshalb auf vieles verzichten m&#252;ssen, was ihre Spielkameraden machen k&#246;nnen. Schliesslich trage ich, wenn ich dennoch allzu leichtfertige Entscheidungen f&#228;lle, diese Entscheidungen auch immer auf dem R&#252;cken meiner Frau aus oder auf dem R&#252;cken der Kinder. Wenn man alleine ist oder zumindest ohne Kinder oder andere Verantwortlichkeiten, gewinnt man diesbez&#252;glich an Beweglichkeit. Umgekehrt folgere ich, da&#223; es automatisch schwerer wird und es einfach mehr Denken erfordert, wenn man sich in einer Lebensphase befindet, die jenseits des beruflichen Anfangsstadiums ist. Dennoch verstehe ich gut, was Du meinst. Es soll auch nicht unerw&#228;hnt bleiben, dass sich viele Zeitgenossen hinter ihrer Familie verstecken oder anderen vermeintlichen Verantwortlichkeiten, um sich nur ja nicht fragen zu m&#252;ssen, was sie eigentlich vom Leben wollen. Manchmal mu&#223; man einfach loslaufen und selbst wenn es einen unterwegs &#8216;mal zerlegt&#8217;. Wie hei&#223;t noch dieser alte Spruch, den man an dieser Stelle gut aufsagen kann? Man darf hinfallen im Leben, man mu&#223; halt danach wieder aufstehen und weitergehen.</p>
<p><strong>Zweite Chancen. Deutschland und die anderen</strong></p>
<p>Versagen d&#252;rfen. Uns allen t&#228;te es gut, wenn wir lernen w&#252;rden, da&#223; das Leben nicht zuende ist, wenn man mal etwas in den Sand gesetzt hat. Das beudeutet weder, da&#223; man dort gelandet sein mu&#223;, weil man ‚Schuld-Hat‘. Manchmal tut man alles, macht alles richtig und mu&#223; doch einsehen, da&#223; eine Gesch&#228;ftsidee nicht funktioniert oder man finanzielle Durststrecken nicht durchh&#228;lt oder oder oder. Dasselbe gilt nat&#252;rlich auch analog f&#252;r private &#8216;Richtungsentscheide&#8217;. Auch hier sind nicht alle Wege richtig, die man im laufe eines Lebens begeht. Jedenfalls kommt man, wenn man &#252;ber diese Lebenssituationen nachdenkt und spricht, sehr schnell zu etwas anderem Ur-Deutschen: Die Deutschen geben keine zweite Chance. Es mu&#223; alles immer sofort funtkionieren. Alle m&#252;ssen vom ersten Tag an erfolgreich sein und wenn man das nicht ist, bekommt man hierzulande keine zweite Chance, man bekommt eher einen Stempel auf die Stirn: Versager! An genau diesem Punkt m&#252;ssen wir alle hart arbeiten, denn es ist nicht so, da&#223; es eine einzelne Gruppe &#8216;h&#228;sslicher und verbohrter Deutsche&#8217; gibt, die so denken. Wir alle machen das, an unterschiedlichen Bereichen im Leben! Wie oft habe ich unter Kollegen, ob auf der Hochschule oder sp&#228;ter im Arbeitsleben, geh&#246;rt, wie hinter dem R&#252;cken anderer gemeckert und gel&#228;stert wurde und sich hinter dieser vermeintlich ironisch getarnten Frotzelei beinharte Intoleranz verbarg. Das geht oft nach dem Motto: &#8216;Na, ich habs doch gleich gewu&#223;t, der hat gestern noch gefeiert, da kann es doch nicht klappen mit der Klausur/dem Projekt etc.&#8217;. Immer wieder gilt: Wir alle m&#252;ssen uns zun&#228;chst mal an die eigene Nase fassen. Und wir m&#252;ssen aufh&#246;ren &#252;ber andere zu reden. Vielmehr m&#252;ssen wir MITEINANDER reden. Vor allem m&#252;ssen die Leute miteinander reden, die sich NICHT verstehen. Wenn ich beispielsweise in eine Versammlung gehe und mich gegen die Todesstrafe engagiere und ich rede dann vor lauter Menschen, die ohnehin meiner Meinug sind, wird der Abend zwar sehr harmonisch; ich erreiche aber nichts.</p>
<p>&#220;brigens, lieber Johannes, f&#228;ngt das alles meiner Meinung nach auch damit an, da&#223; wir nicht unterscheiden zwischen ‚neuem Unternehmertum‘ und ‚altem Unternehmertum‘, sondern nur zwischen: guten Ideen und nicht so guten Ideen, zwischen Leuten, mit denen ich kann und anderen, wo die Chemie nicht stimmt. Wenn ich in meinen Bekanntenkreis schaue, dann verstehe ich mich mit manchem eigentlich erzkonservativem Knochen wirklich gut und mit so manchem Zeitgenossen, der mir eigentlich thematisch inhaltlich viel n&#228;her sein m&#252;&#223;te (Life Balance, Umweltbewusstsein, Familienplanungen, etc.), w&#252;rde ich einen Raum nicht l&#228;nger teilen als irgend n&#246;tig. Wir m&#252;ssen mal damit anfangen, die Dinge zu betonen, die uns verbinden und nicht st&#228;ndig neue Gr&#228;ben aufrei&#223;en.</p>
<p>Am Ende will ich betonen, dass ich meine Zeilen nur deshalb hier niederschreibe, weil ich weiss, dass Du in vielerlei Hinsicht verstehst, was ich meine. Es geht auch an diesem Punkt um &#8216;Verstehen-Wollen&#8217; und nicht darum, sich voneinander abzugrenzen. Ich sehe zuerst gro&#223;e Gemeinsamkeiten und erst danach manche Dinge, die wir offenbar verschieden bewerten. Und schlussendlich weiss ich auch, dass Deine Gedanken pers&#246;nliche Einlassungen sind und nicht den Aspruch erheben wollen, allgemeing&#252;ltig zu sein. F&#252;r meine Zeilen gilt generell genau dasselbe.</p>
<p>@kob: Eine kleine Bemerkung kann ich mir auch zu Deinen Aussagen nicht verkneifen:</p>
<p>Ich habe mehrere Freunde aus der Schulzeit, die schon vor vielen Jahren nach den USA und nach UK &#252;bersiedelt sind und sich selbstst&#228;ndig gemacht haben. Seltsamerweise jammern die auch allzu gerne und allzu h&#228;ufig &#252;ber komplizierte Steuergesetze (in USA und UK) und das sie nicht genug geliebt werden von der Gesellschaft. Versteh&#8217; mich bitte nicht falsch. Wir kennen uns nicht und es ist sonst nicht meine Art, soooo direkt zu schreiben/sprechen, aber: Fangen wir doch einfach mal an mit MACHEN und h&#246;ren wir auf, st&#228;ndig drauf los zu jammern. Dies ist ein urdeutsches Verhaltensmuster und ich kann es schon seit geraumer Zeit einfach nicht mehr h&#246;ren. Also, nochmal, ich meine NICHT DICH PERS&#214;NLICH! Das ist mir extrem wichtig! Ich kann nur diese Leier nicht mehr ertragen. Auch an dieser Stellen kann man festhalten, dass sich das sog. &#8216;neue Unternehmertum&#8217; vom sog. &#8216;altem Unternehmertum&#8217; in keinem Deut unterscheidet, leider.</p>
<p>Ich sende am Ende alles Gute und leicht verfr&#252;hte Ostergr&#252;&#223;e nach Karlsruhe .. Ciao, Markus</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://tautoko.info/2007/04/01/das-neue-unternehmertum-gedanken-zu-meinem-business/#comment-39547</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 06:08:51 +0000</pubDate>
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		<description>@kob: Bei Alice hast l&#228;uft dein Vertrag monatsweise. War f&#252;r mich in der alten Wohnung der Hauptgrund Alice zu w&#228;hlen.</description>
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	<item>
		<title>Von: kob</title>
		<link>http://tautoko.info/2007/04/01/das-neue-unternehmertum-gedanken-zu-meinem-business/#comment-39546</link>
		<dc:creator>kob</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 04:47:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lese deinen Blog schon seit einiger Zeit und ich glaube jetzt wird es Zeit f&#252;r den ersten Kommentar. 

"so dass ich noch mehr Freiheiten und M&#246;glichkeiten in meinem Business habe, ohne mir zuviel Sorgen machen zu m&#252;ssen"

Leider geht das gar nicht. Du lebst leider in einem Land welches das gar nicht zul&#228;sst. Freiheiten und M&#246;glichkeiten gibt es nicht. Hier ein zwei Beispiele:

- Deutsches Steuersystem
Ich habe noch nie so etwas unflexibles und kompliziertes gesehen. Das der Deutsche Staat da treibt grenzt schon an abzockerei. 

- Internet Anschl&#252;sse
Es ist in Deutschland nicht m&#246;glich einen Highspeed Anschluss ohne Vertragsbindung unter einem Jahr zu bekommen. Auch wenn man Kohle hat, die Telcos wollen dir nichts geben. 


Generell gibt es meiner Meinung nach kein anderes Land welches so schlecht mit Selbst&#228;ndigen umgeht wie Deutschland. Als Selbst&#228;ndiger wirst du so oder so automatisch als Steuerhinterzieher und Sozial-Bescheisser abgeschrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese deinen Blog schon seit einiger Zeit und ich glaube jetzt wird es Zeit f&#252;r den ersten Kommentar. </p>
<p>&#8220;so dass ich noch mehr Freiheiten und M&#246;glichkeiten in meinem Business habe, ohne mir zuviel Sorgen machen zu m&#252;ssen&#8221;</p>
<p>Leider geht das gar nicht. Du lebst leider in einem Land welches das gar nicht zul&#228;sst. Freiheiten und M&#246;glichkeiten gibt es nicht. Hier ein zwei Beispiele:</p>
<p>- Deutsches Steuersystem<br />
Ich habe noch nie so etwas unflexibles und kompliziertes gesehen. Das der Deutsche Staat da treibt grenzt schon an abzockerei. </p>
<p>- Internet Anschl&#252;sse<br />
Es ist in Deutschland nicht m&#246;glich einen Highspeed Anschluss ohne Vertragsbindung unter einem Jahr zu bekommen. Auch wenn man Kohle hat, die Telcos wollen dir nichts geben. </p>
<p>Generell gibt es meiner Meinung nach kein anderes Land welches so schlecht mit Selbst&#228;ndigen umgeht wie Deutschland. Als Selbst&#228;ndiger wirst du so oder so automatisch als Steuerhinterzieher und Sozial-Bescheisser abgeschrieben.</p>
]]></content:encoded>
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