tautoko

Weblog von Johannes Kleske

einer gegen viele

| 60 Kommentare | ➟ Instapaper

Boah, Leute, ich bin gerade echt unsicher. Eigentlich hatte ich ja bei meiner Veränderungenserie angekündigt einige neue Blogs zu starten. Bisher ist da relativ wenig passiert. Das liegt zum einen daran, dass es eventuell im Fall des MacAlltag-Blogs zu einer Zusammenarbeit mit einem anderen Blogger kommen könnte. Bei dem Produktivitätsblog und dem SocialSoftware-Blog tue ich mich schlicht und ergreifend mit der Namensgebung schwer. Aber eigentlich liegt dem Verzug eine andere Frage zu Grunde: Macht es wirklich Sinn, mehrere Blogs zu führen oder lass ich besser alles in einem Blog?

Die Grundidee mehrere Blogs kam von dem Gedanken, diese dann einzeln besser platzieren zu können, um z.B. bei einem Werbung zu schalten und beim anderen nicht etc. Außerdem macht man es so verschiedenen Zielgruppen deutlich einfacher interessante Artikel zu finden und nicht in einem bunten Mischmasch unterzugehen. Auch ermöglichen spezifische Blogs es leichter, andere Autoren mit dazu zu holen.

Trotzdem fühlt es sich immer irgendwie nach Trennung an, wo eigentlich keine Trennung möglich oder zumindest schwierig ist. Mischa hat heute morgen in seinem Kommentar in eine ähnliche Richtung gefragt. Ich bin eine komplexe Persönlichkeit mit vielen unterschiedlichen Interessen, die aber massiv von einander profitieren. Eigentlich lässt sich das doch nur durch ein umfassendes Blog darstellen. Ich frage mich auch, ob ich vom Zeitaufwand es jemals schaffen werde den einzelnen Blogs jeweils genug Aufmerksamkeit zu schenken.

Was macht denn für euch mehr Sinn?

Johannes Kleske

32, Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über schlaue Städte, vernetztes Arbeiten und zukünftige Kommunikation, hat Spaß an gutem Essen, inspirierenden Medien und urbaner Kunst

Twitter, Google+, Tumblr, Xing

  • http://www.pbler.de Sebastian

    Ich würds in einem machen, du kannst ja immer noch getrennte Feeds anbieten und die meinethalben entsprechend benennen.

  • http://www.uninformation.org/ Ralf G.

    Ich würde eher alles in ein Blog packen. Vielseitigkeit ist Trumpf, und wenn sich jemand langweilt und desubskribiert, weil ihm manchmal ein Artikel nicht gefällt oder ein Thema nicht zusagt – c’est la vie. Damit muss man leben. Der andere Risikofaktor zum Leserverlust ist nämlich die Ausdünnung aller Blogs. Man muss sich fragen: “Schaffe ich es, drei oder vier Blogs regelmäßig so mit Artikeln zu bestücken, dass sie auch alleine betrachtet Sinn machen und lebendig wirken?” Wenn Du das bejahen kannst, dann würde ich separate Blogs einrichten, bei Verneinung in der Tat bei einem Blog mit abgegrenzten Themen und ggf. unterschiedlichen Feeds bleiben.

    Es sei denn, Du bist von der Blogger-Krankheit namens “Ego-Markenbildungswahn” befallen und möchtest mit einem “fokussierten Themenblog” reich und berühmt werden ;-) . Dann muss es natürlich unbedingt ein separates Blog sein.

  • http://www.uninformation.org/ Ralf G.

    Ich würde eher alles in ein Blog packen. Vielseitigkeit ist Trumpf, und wenn sich jemand langweilt und desubskribiert, weil ihm manchmal ein Artikel nicht gefällt oder ein Thema nicht zusagt – c’est la vie. Damit muss man leben. Der andere Risikofaktor zum Leserverlust ist nämlich die Ausdünnung aller Blogs. Man muss sich fragen: “Schaffe ich es, drei oder vier Blogs regelmäßig so mit Artikeln zu bestücken, dass sie auch alleine betrachtet Sinn machen und lebendig wirken?” Wenn Du das bejahen kannst, dann würde ich separate Blogs einrichten, bei Verneinung in der Tat bei einem Blog mit abgegrenzten Themen und ggf. unterschiedlichen Feeds bleiben.

    Es sei denn, Du bist von der Blogger-Krankheit namens “Ego-Markenbildungswahn” befallen und möchtest mit einem “fokussierten Themenblog” reich und berühmt werden ;-) . Dann muss es natürlich unbedingt ein separates Blog sein.

  • http://www.uninformation.org/ Ralf G.

    Ich würde eher alles in ein Blog packen. Vielseitigkeit ist Trumpf, und wenn sich jemand langweilt und desubskribiert, weil ihm manchmal ein Artikel nicht gefällt oder ein Thema nicht zusagt – c’est la vie. Damit muss man leben. Der andere Risikofaktor zum Leserverlust ist nämlich die Ausdünnung aller Blogs. Man muss sich fragen: “Schaffe ich es, drei oder vier Blogs regelmäßig so mit Artikeln zu bestücken, dass sie auch alleine betrachtet Sinn machen und lebendig wirken?” Wenn Du das bejahen kannst, dann würde ich separate Blogs einrichten, bei Verneinung in der Tat bei einem Blog mit abgegrenzten Themen und ggf. unterschiedlichen Feeds bleiben.

    Es sei denn, Du bist von der Blogger-Krankheit namens “Ego-Markenbildungswahn” befallen und möchtest mit einem “fokussierten Themenblog” reich und berühmt werden ;-) . Dann muss es natürlich unbedingt ein separates Blog sein.

  • http://blog.jochen-lillich.de/ Jochen Lillich

    Hi Johannes,

    mit den gleichen Gedanken habe ich mich auch rumgeschlagen. Ich habe mich schließlich dazu entschieden, getrennte Blogs aufzuziehen. Die Argumente dafür sind auch alle schon genannt worden.

    Was das Problem des Sich-Verzettelns angeht, ist mir angesichts der Überschneidung in unseren Themen die Idee einer Kooperation gekommen. Wer sagt, dass man ein Blog allein füttern muss, um Nutzen für sich und andere zu generieren? Im Gegenteil: viele Top-Blogs verfügen über ein Autorenteam.

    Wäre das mal ein Thema für einen Kaffeeplausch?

    Gruß, Jochen

  • http://blog.jochen-lillich.de/ Jochen Lillich

    Hi Johannes,

    mit den gleichen Gedanken habe ich mich auch rumgeschlagen. Ich habe mich schließlich dazu entschieden, getrennte Blogs aufzuziehen. Die Argumente dafür sind auch alle schon genannt worden.

    Was das Problem des Sich-Verzettelns angeht, ist mir angesichts der Überschneidung in unseren Themen die Idee einer Kooperation gekommen. Wer sagt, dass man ein Blog allein füttern muss, um Nutzen für sich und andere zu generieren? Im Gegenteil: viele Top-Blogs verfügen über ein Autorenteam.

    Wäre das mal ein Thema für einen Kaffeeplausch?

    Gruß, Jochen

  • http://blog.jochen-lillich.de Jochen Lillich

    Hi Johannes,

    mit den gleichen Gedanken habe ich mich auch rumgeschlagen. Ich habe mich schließlich dazu entschieden, getrennte Blogs aufzuziehen. Die Argumente dafür sind auch alle schon genannt worden.

    Was das Problem des Sich-Verzettelns angeht, ist mir angesichts der Überschneidung in unseren Themen die Idee einer Kooperation gekommen. Wer sagt, dass man ein Blog allein füttern muss, um Nutzen für sich und andere zu generieren? Im Gegenteil: viele Top-Blogs verfügen über ein Autorenteam.

    Wäre das mal ein Thema für einen Kaffeeplausch?

    Gruß, Jochen

  • mischa

    grüße dich, johannes!

    wie ich sehe, hat dich die frage des für und widers getrennter blogs ebenso beschäftigt wie mich. und ich sehe, es ist wirklich wie bei den zeitschriften. der mix machts – oder eben auch nicht.

    dennoch: blogs oder nicht blogs, das ist hier die frage – oder anders: wie weit breche ich meine themen runter, bzw. splitte sie auf?

    jedes thema besteht doch letztlich wieder aus unterthemen. bei einem blog würde das bedeuten: gibt es für mich EIN umfassendes oberthema? EINE maske? EINE schublade? wenn ja, wie lautet es? wie definiere ich es? und vor allem: was gehört plötzlich alles dazu, an das ich vorher nicht dachte und was gehört eher nicht rein? eigentlich die klassische pyramide zum runterbrechen: vision, mission, ziel,…

    so gedacht wird ein blog thematisch sauber und ordentlich. für sich selbst definiert und befolgt bekommt er struktur.letzlich entsteht ein spezial-blog, das dennoch mehr oder weniger eine kategorie für sich wäre.

    paßt etwas nicht rein, das dich dennoch brennend interessiert? warum paßt es nicht? vielleicht doch einen gemeinsamen nenner übersehen (nicht zu groß – nicht zu klein), der beides umfaßt? wenn nicht: zweites blog? zahlt sich der mehraufwand aus? oder leidet durch die teilung die qualität des ersten? will ich den ersten überhaupt noch?

    ich für meinen teil habe dank deines beitrags und dank der dazugehörigen kommentare und durch die formulierung dieses textes meinen weg erstmal gefunden.

    :O) mischa

  • mischa

    grüße dich, johannes!

    wie ich sehe, hat dich die frage des für und widers getrennter blogs ebenso beschäftigt wie mich. und ich sehe, es ist wirklich wie bei den zeitschriften. der mix machts – oder eben auch nicht.

    dennoch: blogs oder nicht blogs, das ist hier die frage – oder anders: wie weit breche ich meine themen runter, bzw. splitte sie auf?

    jedes thema besteht doch letztlich wieder aus unterthemen. bei einem blog würde das bedeuten: gibt es für mich EIN umfassendes oberthema? EINE maske? EINE schublade? wenn ja, wie lautet es? wie definiere ich es? und vor allem: was gehört plötzlich alles dazu, an das ich vorher nicht dachte und was gehört eher nicht rein? eigentlich die klassische pyramide zum runterbrechen: vision, mission, ziel,…

    so gedacht wird ein blog thematisch sauber und ordentlich. für sich selbst definiert und befolgt bekommt er struktur.letzlich entsteht ein spezial-blog, das dennoch mehr oder weniger eine kategorie für sich wäre.

    paßt etwas nicht rein, das dich dennoch brennend interessiert? warum paßt es nicht? vielleicht doch einen gemeinsamen nenner übersehen (nicht zu groß – nicht zu klein), der beides umfaßt? wenn nicht: zweites blog? zahlt sich der mehraufwand aus? oder leidet durch die teilung die qualität des ersten? will ich den ersten überhaupt noch?

    ich für meinen teil habe dank deines beitrags und dank der dazugehörigen kommentare und durch die formulierung dieses textes meinen weg erstmal gefunden.

    :O) mischa

  • mischa

    grüße dich, johannes!

    wie ich sehe, hat dich die frage des für und widers getrennter blogs ebenso beschäftigt wie mich. und ich sehe, es ist wirklich wie bei den zeitschriften. der mix machts – oder eben auch nicht.

    dennoch: blogs oder nicht blogs, das ist hier die frage – oder anders: wie weit breche ich meine themen runter, bzw. splitte sie auf?

    jedes thema besteht doch letztlich wieder aus unterthemen. bei einem blog würde das bedeuten: gibt es für mich EIN umfassendes oberthema? EINE maske? EINE schublade? wenn ja, wie lautet es? wie definiere ich es? und vor allem: was gehört plötzlich alles dazu, an das ich vorher nicht dachte und was gehört eher nicht rein? eigentlich die klassische pyramide zum runterbrechen: vision, mission, ziel,…

    so gedacht wird ein blog thematisch sauber und ordentlich. für sich selbst definiert und befolgt bekommt er struktur.letzlich entsteht ein spezial-blog, das dennoch mehr oder weniger eine kategorie für sich wäre.

    paßt etwas nicht rein, das dich dennoch brennend interessiert? warum paßt es nicht? vielleicht doch einen gemeinsamen nenner übersehen (nicht zu groß – nicht zu klein), der beides umfaßt? wenn nicht: zweites blog? zahlt sich der mehraufwand aus? oder leidet durch die teilung die qualität des ersten? will ich den ersten überhaupt noch?

    ich für meinen teil habe dank deines beitrags und dank der dazugehörigen kommentare und durch die formulierung dieses textes meinen weg erstmal gefunden.

    :O) mischa