Veränderungen Teil 8 – Forschen

Ich habe es schon mehrfach erwähnt, im letzten Jahr hatte ich kaum eine Chance, in den Themen meiner Diplomarbeit weiterzudenken. Nach meinem Kolloquium kommentierten meine Referenten, dass meine Diplomarbeit mehr Fragen aufwirft als dass sie welche beantwortet und das sei eine gute Sache. Nun müsste man einzelne Bereiche vertiefen. Leider lies mir dann die Arbeit als Konzepter und Projektmanager keinerlei Freiraum das auch zu tun. Das soll sich dieses Jahr deutlich ändern.

Es kommt auch von ganz allein wieder Schwung in die Sache. Zum einen habe ich ja neulich schon den Artikel über meine Diplomarbeit beim sciencegarden verlinkt. Durch den Artikel gab es wieder neue Aufmerksamkeit und neue Kontakte. Zum anderen ist der Gründer eines Verlags auf mich zugekommen mit dem Interesse, meine Diplomarbeit zu veröffentlichen. Auch mein Prof hatte direkt nach dem Ende der Diplomarbeit angedeutet, dass er über Veröffentlichungsmöglichkeiten nachdenkt.

Grundsätzlich fällt es mir derzeit schwer, einen Zugangspunkt zu finden, um die Beschäftigung mit der Thematik weiter voranzutreiben. WIe ich schon erwähnt habe, wurde ich in meinem Studium nicht gerade mit viel Wissen über wissenschaftliches Arbeit ausgestattet, und das gilt auch für Abläufe im wissenschaftlichen Apparat/Prozess. Sollte ich schauen, ob ich einen Master machen kann, um dann zu promovieren? Welche Wege gibt es noch, zu forschen ohne arm zu werden?

Vielleicht macht es auch gar keinen Sinn, dem normalen Weg zu folgen. Immerhin bietet auch für die Wissenschaft und die Forschung das Web neue Möglichkeiten. Einen ersten Schritt in diese Richtung habe ich gemacht. Ein guter Freund, mit dem ich studiert habe, plant ein Medienfestival und hat mich angefragt, ob ich einen Vortrag halten will. Hier ist die Beschreibung des Vortrags, die ich ihm geschickt habe.

Title:
Signs of Emergence – What Web 2.0 and an ant colony have in common

Description:
The web is back. The buzz about Web 2.0 feels like the second coming of the New Economy. The rise of social software has changed the web from a network of webpages to a network of people. Blogs, Wikis, Social Network, the web has become the platform for our communication and collaboration.

But the change goes deeper. The use of social software in corporations is changing how we work. Distributed knowledge is accelerating research and development. Organizations change from hierarchy to networks.

This keynote takes a look at the fundamental principles behind Web 2.0 and describes emergence as the leading system theory for how we will communicate, work, research and play in the next years.

Der nächste Schritt ist nun bis zu dem Festival ein Whitepaper zu schreiben, dass den Inhalt des Vortrags beschreibt und dies dann mit dem Vortrag zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass das dann die nächsten Türen öffnet, um die nächsten Schritte zu tun.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing

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