Februar, 2007


28
Feb 07

Shopping ist nicht die Lösung – (less) vs. (red)

Buyless-1

Ohoh, Bono wird es nicht mögen*

Hintergrund: Bono und andere Celebritys haben mit einigen Lifestylebrands zusammen die red-Kampagne ins Leben gerufen. Dabei bieten die Brands rote Versionen ihrer Produkte (Apple z.B. einen roten iPod nano) an und ein Teil der Einnahmen wird gespendet.

* Nachdem ich gerade beim Mittagessen mit Daniel drüber philosophiert habe korrigiere ich das. Bono wird sich hundertprozentig dafür begeistern, weil es Bono nach meiner Beobachtung nur um eins geht: AIDS in Afrika bekämpfen. Für das Ziel ist ihm alles andere egal. Dafür schüttelt er Hände und grinst neben Leuten in die Kameras, die er sonst wahrscheinlich verabscheut. Dafür ist er bereit jede Schmähung auf sich zu nehmen und von Menschen gehasst zu werden. Dafür ist er bereit, mit konsumorientierten Konzernen bei der red-Kampagne zusammenzuarbeiten, solange dabei ein paar Dollar für Afrika abfallen. Wahrscheinlich würde Bono sogar seine Seele an den Teufel verkaufen, wenn es dafür in Afrika kein AIDS mehr geben würde. Sowas nennt man glaube ich Hingabe.

Update: Laut CNN hat hat die red-Kampagne bisher 18 Millionen Dollar an Spenden gebracht. Dem stehen ca. 100 Millionen an Ausgaben für die Kampagne gegenüber.

 

27
Feb 07

Co-Working in BusinessWeek

Thinktank

(Foto: Thinktank Pittsburgh)

BusinessWeek nimmt sich des Co-Working-Trends an und stellt dazu einige Projekte in den USA inkl. Slideshow vor.

 

27
Feb 07

Ich bin ZEIT-Fan

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(Foto von Frank)

Das die ZEIT mit zum besten gehört, was Journalisten in diesem Land fabrizieren, wurde mir schon früher jedes Mal klar, wenn ich sie irgendwo bei einem Freund durchblätterte. Nun habe ich die Chance genutzt, dass ich gerade soviel Zeit zum Lesen habe und habe seit drei Wochen ein Probeabo laufen. Der Samstag- und Sonntagmorgen gehört seitdem der ZEIT und meine Bewunderung für diese Zeitschrift steigt mit jeder Ausgabe.

Bei all der Polemik, die ich bei anderen Zeitschriften und Tageszeitungen aus allen Bereichen und Ecken immer wieder feststelle schafft es die ZEIT doch fast bei jedem Artikel ein paar Schritte zurückzugehen und die Perspektive auf die Zusammenhänge zu legen. Dabei bleibt sie sachlich und fair. Gerade an der aktuellen Serie über die Weltreligionen kann man dies wunderbar beobachten. In der Zeit von Fundamentalismus ist es nun wahrlich alles andere als leicht, eine ausgewogene und gleichzeitig herausfordernde Beschreibung vorzunehmen.

Seitdem ich die ZEIT regelmäßig lese ist für mich auch die ganze Journalismus-vs.-Blogger-Debatte durch. Guter Journalismus wird niemals überflüssig werden. Wer das nicht glaubt, kann sollte sich eine beliebige Ausgabe der ZEIT greifen und das Dossier lesen.

 

23
Feb 07

Veränderungen – Die Serie im Überblick

Hier noch mal alle Teile der Serie, in der ich über die Veränderungen in meiner Arbeit zwischen dem letzten und diesem Jahr geschrieben habe:

Weitere Gedanken zur Serie:

 

23
Feb 07

aktiv(ist)

Tree-Nation-Love 100Nachdem ich mich heute morgen bei rejolt mit einer Liste von Social Entrepreneurships beschäftigt habe, die mit Web-2.0-Technik realisiert werden, bin ich spontan aktiv geworden und habe zu zwei Mikrokrediten für Unternehmerinnen in Kenia beigetragen und einen Baum in Afrika „gepflanzt“. Kosten der gesamten Aktion: 65$. Sollten die Mikrokredite allerdings erfolgreich zurückgezahlt werden (die Wahrscheinlichkeit liegt bei 95%), bekomme ich 50$ irgendwann nächstes Jahr zurück. Kleine Schritte, die aber, gerade weil man auch hier auf die Einfachheit und die Masse des Internets setzt, verdammt viel verändern können…hoffe ich.

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