Bin nach einem ereignislosen Flug wieder auf deutschem Boden und chille heute noch bei meiner Schwester bevor es morgen zurück nach Karlsruhe geht.
Gerade hat mein Schwager angerufen. Sein Auto wurde aufgebrochen und sein Koffer mit Akten und vor allem seinem iBook geklaut. Fucked up! Wer nicht beten mag, sollte sich zumindest versichern, dass sein Notebook so gesichert ist, dass bei Diebstahl zumindest niemand an die Daten kommt. Hier ein paar Hinweise für AppleBooks:
- In den Systemeinstellungen unter Sicherheit ‚Kennwort verlangen beim Beenden des Ruhezustandes‘ und ‚Automatische Anmelden deaktivieren‘ auswählen. Dadurch hat der Dieb kaum eine Chance bei eingeschaltetem Rechner an die Daten zu kommen.
- Ich speichere alle Business-Daten auf einem verschlüsselten DiskImage (lässt sich mit dem Festplatten-Dienstprogramm erstellen). So kommt selbst ein gewiefter Dieb, der das Adminpasswort mit einer Installations-CD zurücksetzt, nicht an die Daten.
Mehr Tipps?
Nach den tausend Meetings war Freitag mal wieder Touri-Programm angesagt. Also hat die komplette Crew mal bei der NASA nach dem Rechten gesehen.
Bin ja nicht wirklich Fan von Raumfahrt. Halte das eher für eine riesige Geldverschwendung. Zum Glück habe ich das keinem Ami erzählt

Bei einem der tausend Meetings hier wurde mir das Buzzword-Blah zu bunt. Zeit, das ganze in ein Spiel zu verwandeln: Emerging-Church-Buzzword-Bingo. Wenn ihr das nächste mal in einem Emerging-Church-Meeting hockt, nehmt ein Stück Papier zur Hand, malt ein Quadrat mit 16 Felder auf und füllt die Felder mit nachfolgenden Buzzwords. Dann kreuzt ihr während des Gesprächs jedes Feld an, dessen Buzzword fällt. Wer zuerst eine horizontale, vertikale oder diagonale Reihe voll hat, schreit laut Bingo.
Hier ist die Liste (funktioniert nur in englisch-sprachigen Treffen gut):
- Missional
- Post-Christian
- Catalyst
- Hierarchy
- Relationship
- Emerging Church
- Grassroots
- Process
- Postmodern
- Incarnation
- Leader
- Traditional Church
- Leadership
- Early Adopters
- Monasteries
- Structure
- Apostle
- Innovation
- Paradigm Shift
- Diverse
- Entity
- Experiential
- Incubator
Erweiterungen der Liste sind willkommen.
Seit Sonntag hocken wir hier jetzt mit einem Haufen Leute aus dem Emerging-Church-Umfeld zusammen und reden, reden, reden. Deswegen auch keine Bilder, weil Sitzgruppen einfach saulangweilig sind. Wenn wieder mehr Zeit ist, gibt’s auch wieder mehr Gedanken.
Derweil hier ein paar Flickr-Accounts von anderen Beteiligten: Depone, Mark Berry, Sarah Sherwood
Der gesamte Samstag drehte sich für mich um College Football. Ken & Becky sind große Fans der Mannschaft von Texas A&M. Also haben sie mir ein Ticket und ein Shirt besorgt und mich in die Besonderheiten ihres Collegeteams eingeführt. Texas A&M ist extrem traditionell und militärisch, also das komplette Gegenteil von meiner Sichtweise. Somit wurde der Tag so ne Art Hardcore-Kulturschock. Zum Glück gings am Ende immer noch um Football und das Spiel selbst war gar nicht so schlecht.
Los ging’s im Longhorn mit dem brüchtigten Texas Chicken Fried Steak. Ich hab inzwischen meine Lektion gelernt und direkt das kleine bestellt. Hier sind auch zahlreiche Verwandte von Ken zu uns gestoßen. Alles Harccore-Texas-A&M-Fans und somit eher konservativ am Start.
Dann ging’s zum Campus. Die Studenten von Texas A&M nennen sich Aggies.
Ein Footballspiel startet mit dem Team Spirit March. Bei dem die Spieler, angeführt von der Kapelle von den Quatieren ins Stadion ziehen und dabei von den Fans schon mal eingestimmt werden.
Bei Texas A&M gibt es keine Cheerleader sondern Yellleader (s.o.), die die Fans und insbesondere die Studenten beim anfeuern koordinieren.
Dann marschieren die ganzen Kadetten in Reih und Glied ins Stadion.
Texas A&M ist für seine 12th-Man-Tradition bekannt. Bei jedem Spiel sind ca. 30 - 40000 Studenten im Stadion. Während ihr Team in der Defense ist halten sie durchgehend einen unglaublichen Lärmpegel aufrecht, um das gegnerische Team aus der Konzentration zu bringen.
Unten ist die Kapelle der gegnerischen Mannschaft Oklahoma zu sehen.
Das ist die Militärkapelle von Texas A&M.
Bei dem Spiel waren 86 000 Zuschauer im Stadion.
Insgesamt eine ungemein interessante Erfahrung, auch wenn Texas am Ende mit einem Punkt verloren hat.
Highlight von gestern war ein Besuch in Kemah am Golf von Mexiko. Irgendwie hat es immer etwas verdammt entspannendes, urlaubsmäßig, wenn man am Meer steht. Love that.

Gestern haben wir unter anderem beim Dot Coffeeshop halt gemacht, um Pie zu probieren. Ist im Prinzip nichts anderes als viel Zucker mit Ei. Danach war ich für den Rest des Tages bedient.

Nachdem wir gestern aus Austin zurück gekommen sind, haben wir erstmal bei Ken im HighStreet Crossing Coffeehouse gechillt. Ken ist der General Manager und gleichzeitig der Pastor der kleinen Gemeinschaft, die sich dort trifft. Das Kaffeehaus wurde von einem reichen Unternehmer gebaut, der damit eine Art Brückenort zwischen Gesellschaft und Kirche schaffen wollte.






Eigentlich wollte ich mein erstes Mal Sushi schon längst hinter mir haben. Aber irgendwie hat es nie geklappt. Warum also nicht die Gelegenheit nutzen und diese Lücke in Austin füllen? Nachdem der beste Sushi-Joint in Austin leider nur am Wochenende geöffnet hat, sind Matt und ich bei Kenishi, dem zweitbesten, gelandet. Fazit: jederzeit wieder (leider war es zu dunkel für gute Fotos).

Während ich hier mich hier in Texas von einem dicken Essen zum nächsten bewege hat mein Bruder in Deutschland seinen ersten Marathon gelaufen. Rock on, Sam.
Nachdem ich gerade von der 6th Street zurück bin, wo in Austin Halloween gefeiert wird, lässt sich folgendes Fazit ziehen:
Halloween is just another excuse for girls to dress sluty.