Lest Wir nennen es Arbeit

An dieser Stelle noch mal der Hinweis auf „Wir nennen es Arbeit“ (Holm Friebe, Sascha Lobo). Ich habe das Buch während meines USA-Trips fertig gelesen und bin schwer angetan. Es gibt einige Leute für die dieses Buch insbesondere interessant ist:

  • Studenten. JEDER Student sollte es gelesen haben. Nicht weil ich glaube, dass der Digitale-Bohème-Lifestyle für jeden gedacht ist, sondern weil ich immer noch viel zu viele Leute treffe, die noch nie außerhalb der Festanstellung-/Karrierebox gedacht haben. Je besser man seine Alternativen kennt, desto besser kann man sich entscheiden.
  • Sowieso lesen sollte es jeder, der in irgendeiner Form kreativ arbeitet, den Kopf voller Projekte und die Taschen aber ständig leer hat. Holm und Friebe geben einem das Vokabular, um endlich mal was fundiertes zu antworten, wenn Mami mal wieder mit ihrem „Wann wirst du endlich erwachsen/Mach doch was vernünftiges.“ kommt. Am besten das Buch einfach zu Weinachten an die komplette Verwandtschaft verschenken.
  • Auch alle, die glauben, dass sie irgendwas mit Emerging Church am Hut haben, sollten hier mal reinschauen. Das Buch geht eng mit der Kreativen Klasse von Richard Florida („The Rise of the Creative Class“ (Richard Florida)) zusammen. Und meiner Meinung nach spielt diese immer noch eine gewichtige Rolle in der Emerging-Church-Diskussion.

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing

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