Jobs

In ihrem Blog schreiben die 37signals-Jungs über drei Männer, die ihren erfolgreichen Job aufgegeben haben, um einen ganz anderen aufzunehmen bzw. um eine andere Perspektive auf die „Welt da draußen“ und ihr eigenes Leben zu bekommen.

Ich finde diesen Aspekt immer wieder faszinierend, weil ich auch bei mir die Tendenz feststelle, in meinem eigenen Saft zu verschmoren. Ich meine, es ist nicht so als würde ich mich mit tausend Sachen beschäftigen. Trotzdem dreht sich mein Leben meist um die gleichen Dinge.

Daniel hat von Doug Pagitt’s Gemeinde erzählt, dass dort niemand Vollzeit angestellt ist, sondern jeder noch nebenher andere Jobs hat. Dadurch wird verhindert, dass sich bei bestimmten Leuten alles um die Gemeinde dreht. In Wir nennen es Arbeit schreiben die Autoren über Brotjobs, die einem helfen über die Runden zu kommen. Meiner Meinung nach bieten solche Brotjobs auch die Chance eine gute Alternative zur eigenen, kreativen Arbeit zu bieten. Ich fühle mich meist kreativer, nachdem ich mal ganz anderes gemacht habe.

Im Endeffekt macht mir der Gedanke, dass ich den Rest meines Lebens vor einem Bildschirm verbringen werde, einfach nur Angst. Hab ne Zeitlang mal überlegt in nem Oxfam-Shop zu arbeiten. Die bieten meines Wissens nach sowas an, wo man vier Stunden in der Woche für sie arbeitet und sie spenden dafür irgendwas nach irgendwo. Leider lässt die Reiserei gerade soetwas nicht zu. Aber mal sehen…

Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing