Monthly Archive for September, 2006

Facial Redesign

Mein neues GesichtSchon lustig, wie kleine Umstände das Leben verändern. Eigentlich wollte ich nur eine neue Brille kaufen, weil meine alte bei einem kleinen Zusammenstoß so beschädigt wurde, dass sie kurz vor dem Auseinanderfallen war. Also, stilsicheren Freund eingepackt, die Optiker der Stadt abgeklappert und auch tatsächlich fündig geworden. Dann wurde aus dem „kurz noch die Augen vermessen“ eine größere Überraschung. Ich konnte schon die erste Reihe der Buchstabentafel kaum erkennen. Aber als ich die Brille abnahm, war plötzlich die ganze Tafel scharf und ohne Probleme lesbar. Wie sich herausstellte haben sich meine Augen so verändert, dass ich ohne die alte Brille besser sehe als mit ihr. Und mit der neuen ist die Welt so scharf wie nie zuvor. Ich habe gelobt ab sofort mindestens einmal im Jahr meine Augen zu checken und nicht wieder fünf Jahre zu warten.

Good Magazine

Würden wir mit rejolt ein Magazin veröffentlichen, es käme dem frisch geschlüpften Good Magazine wahrscheinlich sehr nahe.

We see a growing number of people tied together not by age, career, background, or circumstance, but by a shared interest. This revolves around a passion for potential mixed with fierce pragmatism and creative engagement. We sum all this up as the sensibility of giving a damn. But to shorten it, let’s call it GOOD. We’re here to push this movement and cover its realization.

GOOD MAGAZINE | What Matters

Leider kann man das Magazin noch nicht außerhalb der USA abonnieren. Aber zum Glück stehen die meisten Artikel auf der Webseite zur Verfügung. Wie z.B. Chasing Zero über eine New Yorker, der einen Monat versucht hat, bewusster zu leben.

Für den Start haben die sich eine saubere Kampagne einfallen lassen. Sie geben die kompletten Einnahmen von jedem Abonnenten an eine von zwanzig Non-Profits weiter, die man sicher voher aussuchen kann.

Let the secret be known—most magazines do not make money on subscriptions or newsstand sales. Traditionally, the best way to get a bunch of new subscribers is to send millions of pieces of unsolicited mail – junk mail – to people who might have some interest. We don’t like junk mail, and we don’t like the thought of spending millions of dollars on it. So we came up with the idea of giving away all subscription fees and allowing subscribers to choose which organization they would like to support.

This whole thing is an experiment. If it works, we’ll actually spend less than half of what it traditionally costs to acquire subscribers. The success of this campaign will allow us to:
a) meet a self-selecting group of quality subscribers who find us through word of mouth, internet links, media coverage, our partner organizations, or the other crazy schemes we like to come up with;
b) raise significant money for organizations that will do something important with it; and
c) save resources and prove that you can do well by doing good.

Our goal for our launch year is to create 6 amazing issues of GOOD, sign up 50,000 subscribers and donate $1 million to their favorite organizations.

Derbes Mag. Tut mir einen Gefallen und schreibt denen alle ne Mail, dass wir das Ding auch in Germany abonnieren wollen.

Notiz: Satan has been paralyzed

Es war so einfach als alles noch so einfach war: Christian Pirate Puppets

Saisonal essen mit der Gemüsekiste

Letzten Samstag habe ich den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer besseren Ernährung genommen und bei der Bioland Gärtnerei Schmälzle eine Schnupperkiste bestellt. Die Gärtnerei Schmälzle liefert wie viele andere Gärtnereien in Deutschland so genannte Gemüsekisten ins Haus. Damit bekommt man superfrisches Gemüse von lokalen Bauern direkt nach Hause geliefert.

Am Montag wurde mir die Bestellung per Telefon bestätigt. Am Dienstag kam die Lieferung. Das hier ist der Inhalt meiner Schnupperkiste (war mehr ne Papiertüte).

Meine Schnupperkiste von der Bioland Gärtnerei Schmälzle

Gekostet hat mich das Ding 12,10 €. Drin war zwei Salatköpfe, Möhren, Paprika, Rote Beete, Schnittlauch und eine Melone. Nicht günstig, aber auch nicht schlecht.

Wie sich in der nachfolgenden Woche herausstellt, ist der schwierigste Schritt bei der Umstellung nicht der Einkauf, sondern das Umdenken, mittags nicht mehr schnell nen Dönner holen, sondern was kochen ;-)

Aber ist schon lustig. Hatte noch nie eine Rote-Beete-Knolle in der Hand. Bisher kamen die immer nur im Glas.

Update: Den Link zur Gärtnerei Schmälzle habe ich bei gemuesekiste.de gefunden.

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Caféberieselung

Kurze Notiz an die NUN-Jungs: Während ich hier im Segafredo-Café am Durlacher Tor zum xten mal von Eros Ramazotti beschallt werde, fällt mir mal wieder auf, dass kaum ein Café die Musikberieselung angenehm hinbekommt. Bestes Beispiel: die neu eröffnete Kaffeebar Schiller am Kronenplatz. Loungiges Ambiente wird durch synthetisches Plastikgeduddel versaut beeinträchtigt. Meiner Meinung nach macht Sound genauso viel aus wie Licht. Nur scheint das scheinbar keinen Cafébetreiber zu interessieren. Machen wir anders, oder?

Mehr zum Thema:

Notiz: 2006 wird das 2001

Nico Lumma: 2006 wird das 2001

RESCHIQUE

Logo Reschique

Das ich an meinen Vorurteilen über die USA arbeite, konntet ihr ja hier schon mitbekommen. Nun wird es mal Zeit, einfach etwas „von der anderen Seite des Teiches“ zu übernehmen, einfach nur weil es verdammt gut ist.

Erinnert ihr euch noch an Swaporamarama? Hab das Treehugger-Video mal verlinkt. Wir fanden die Idee so derbe, dass wir das Ding mit rejolt nun in Deutschland starten. Das ganze läuft unter dem Namen RESCHIQUE (Hammer-Logo von Hanni). Der Kickoff ist am 28.10.2006 im NUN.

Was da genau geht? Ihr durchsucht euren Kleiderschrank nach Klamotten, auf die ihr keinen Bock mehr habt und bringt die mit. Jeder kann sich Kleidungsstücke der anderen raussuchen und die gleich vor Ort customizen lassen. Näher und Designerinnen sind am Start. Und vielleicht verbindet man das gleich noch mit einem Buy Nothing Day…

Und das beste daran, ihr könnt mitmachen. Wäre doch sehr schade, wenn das Karlsruhe-only bleiben würde.

Fiodor Sumkin

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Sehr derbes Zeug:

My name is Fiodor Sumkin, I am an illustrator based in Amsterdam,
where I produce illustrations mostly with traditional fine art media.
“Foam of the Daze” is an inside look into my mind, some people call it Portfolio.

Fiodor Sumkin | Foam of the Daze v2.0

(via agenturblog)

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Tautoko Mobile Edition

Dank dem genialen WordPress-Mobile-Edition-Plugin von Alex King kann man dieses Blog ab sofort auch entspannt auf mobilen Geräten lesen und sogar kommentieren. Das Plugin erkennt das Gerät automatisch und leitet es auf die Mobile Edition weiter.

Jo, ich warte auf deinen PSP-Testbericht ;-)

Blogtipp: Web Worker Daily

Mobile electronics, wireless networks and online applications aren’t just shifting workflow paradigms, but also social etiquette, management policies and business models. A new tribe of bedouin has evolved, with laptops instead of camels, hopping between wifi hotspots like oases. It is high time that net set should openly, in the face of the whole world, publish their views, their aims, their tendencies,and meet the jet set with a manifesto: Web Worker Daily. Because inspiration is meant to be shared.

Web Worker Daily

Lustig, dass mir gerade heute jemand den Link zu Web Worker Daily schickt. Denn gerade heute hatte ich mal wieder mit tierischen Konzentrationsproblemen zu kämpfen und habe mir so überlegt, morgen mal wieder ein paar Stunden im Kaffeehaus zu arbeiten. Der Umgebungswechsel funktioniert bei mir in der Regel als idealer Motivator. Mal schauen, ob’s morgen was hilft.

Notiz: Paris Hilton Punked

Über-Culture-Jammer Banksy hat sich diesmal dem Album von Paris Hilton angenommen: Video

Weg 2.0

Pff, Weg zur Arbeit, das ist ja sowas von 2005.

Notiz: Jesus Camp

Neue Dokumentation: Jesus Camp (Trailer)