Kaffeeleidenschaft

Coffeeshop-Mitte

Kennt ihr das? Man erlebt so Dinge, die versauen es einem mit dem Rest. Zum Beispiel dieses kleine Kaffeehaus in der Rochstraße in Mitte. Seitdem ich dort zweimal täglich bin, habe ich überhaupt keinen Antrieb mehr, bei Starbucks reinzuschauen, obwohl der nächste nur zwei Straßen weg ist. Der Unterschied: Leidenschaft. Im Starbucks wird man in der Regel von Studenten bedient, die ihren Job machen und sich auf das Ende ihrer Schicht freuen. Im Buscaglione steht den ganzen Tag die brasilianische Inhaberin, ruft ihre Kunden mit „Hey Babys“ und verbreitet neben Lebensfreude vor allem genial guten Kaffee und Snacks, bei denen ich schon beim dran denken zu sabbern anfange. Warst du einmal da, weiß sie genau, was du das letzte mal hattest.

Und genau das wird auf ewig den Unterschied zwischen BigAss-Cooperations und Läden mit Leidenschaft ausmachen. Da kann Starbucks noch soviel Third-Place sein wie sie wollen. Und wenn wir uns das häufiger klarmachen und beachten, werden die Läden mit Leidenschaft auch irgendwie überleben. Hoffe ich…

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Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing

8 Gedanken zu „Kaffeeleidenschaft“

  1. Zu dumm, dass ich keinen Kaffee trinke. Aber ich bevorzuge auch ganz klar die inhabergeführten Läden, vor allem, wenn der Inhaber einfach die Wichtigkeit seiner Kundschaft erkannt hat. Neulich bei Subway hat das Mädel, während es mein Sandwich zubereitet hat, sich mit ihrem Kollegen darüber unterhalten, was das doch für ein Sch*** Job ist und dass sie erst in 3 Stunden Feierabend hat. Also wenn ich irgendwelche Alternativen hätte, würde ich da nicht mehr hingehen.

  2. Zu dumm, dass ich keinen Kaffee trinke. Aber ich bevorzuge auch ganz klar die inhabergeführten Läden, vor allem, wenn der Inhaber einfach die Wichtigkeit seiner Kundschaft erkannt hat. Neulich bei Subway hat das Mädel, während es mein Sandwich zubereitet hat, sich mit ihrem Kollegen darüber unterhalten, was das doch für ein Sch*** Job ist und dass sie erst in 3 Stunden Feierabend hat. Also wenn ich irgendwelche Alternativen hätte, würde ich da nicht mehr hingehen.

  3. Ich wünschte ich hätte auch immer die Wahl, aber es gibt eben nicht so viele kleine Läden wie Große. Das ist das Problem. Die Menschen sind schon so gut kondtioniert dass sie wirklcih glauben dass die großen Ketten immer besser sind, bzw. sie wissen gar nicht dass es was anderes gibt. Ich gebe auch zu das ich auch nicht so ganz genau weiß was es in Darmstadt alles gibt, aber eines meiner Lieblingscafes (das Bellevue in Darmstadt/Martinsviertel) scheint mich echt lieb zu haben, denn da ist jetzt ein generelles Rauchverbot und seit dem gehe ich da wirklich gerne hin und stinke auch nicht mehr wenn ich rauskomme. Das ist echt zu empfehlen, die haben die beste heiße Schokolade in ganz Darmstadt.

    Gruß Elli

  4. Ich wünschte ich hätte auch immer die Wahl, aber es gibt eben nicht so viele kleine Läden wie Große. Das ist das Problem. Die Menschen sind schon so gut kondtioniert dass sie wirklcih glauben dass die großen Ketten immer besser sind, bzw. sie wissen gar nicht dass es was anderes gibt. Ich gebe auch zu das ich auch nicht so ganz genau weiß was es in Darmstadt alles gibt, aber eines meiner Lieblingscafes (das Bellevue in Darmstadt/Martinsviertel) scheint mich echt lieb zu haben, denn da ist jetzt ein generelles Rauchverbot und seit dem gehe ich da wirklich gerne hin und stinke auch nicht mehr wenn ich rauskomme. Das ist echt zu empfehlen, die haben die beste heiße Schokolade in ganz Darmstadt.

    Gruß Elli

  5. Hey Johannes, witzig, ich kenne den Laden. Hab ich vor einem Jahr auch eher zufällig entdeckt. Du hast mich gerade daran erinnert, dass der netten Brasilianerin letzte Woche versprochen habe, eine brasilianische CD zu kopieren. 😉 Und jetzt zu Starbucks und kleinen Cafes: Hier findest du dein Alterego: http://blog.centopeia.com/2006/08/11/starbucks-coming-to-portugal/ Die Portugiesen mit wohl der beeindruckendsten Vielfalt von kleinen inhabergeführten Cafes in ganz Europa freuen sich nämlich schon auf Starbucks und haben keinen bock mehr auf die kleinen Klitschen. Was in Bezug auf den Laden in der Max Beer Straße doppelt lustig ist, ist die Tatsache, dass es in Brasilien so gut wie keinen guten Kaffe zum trinken gibt. Die haben noch eine grässlichere Filtertütenkultur als wir in Deutschland.

    😉

    Gruß vom Christoph

  6. Hey Johannes, witzig, ich kenne den Laden. Hab ich vor einem Jahr auch eher zufällig entdeckt. Du hast mich gerade daran erinnert, dass der netten Brasilianerin letzte Woche versprochen habe, eine brasilianische CD zu kopieren. 😉 Und jetzt zu Starbucks und kleinen Cafes: Hier findest du dein Alterego: http://blog.centopeia.com/2006/08/11/starbucks-coming-to-portugal/ Die Portugiesen mit wohl der beeindruckendsten Vielfalt von kleinen inhabergeführten Cafes in ganz Europa freuen sich nämlich schon auf Starbucks und haben keinen bock mehr auf die kleinen Klitschen. Was in Bezug auf den Laden in der Max Beer Straße doppelt lustig ist, ist die Tatsache, dass es in Brasilien so gut wie keinen guten Kaffe zum trinken gibt. Die haben noch eine grässlichere Filtertütenkultur als wir in Deutschland.

    😉

    Gruß vom Christoph

  7. So ein Zufall, dass ich diesen Artikel außgerechnet in meinem kleinen, feinen Lieblingscafé gelesen haben… Ich glaub du warst schon mal hier, es ist das „perfect day“ in der Fußgängerzone in Wiesbaden. Es hat noch einen kleinen extra Raum oben, der „Dreifrauenzimmer“ heißt und gemütlicher ist als mein eigenes Wohnzimmer (naja, fast ;)) Und gratis obendrauf: WLAN!! (Wir haben da ja eine kleine Durststrecke hinter uns…) Wird dich bestimmt auch vom Konzept her begeistern, ist nämlich echt geil: drei Jungs haben den Laden hier hochgezogen und zwar so professionell, dass man nicht glauben kann, dass es ein Unikat ist..Sie haben eine eigene Kaffeeplantage in Brasilien und verkaufen nur eigene Produkte. Ziemlich cool…Also, wenn du das nächste Mal in Wiesbaden bist… P.S. Seit ich hier wohne war ich erst 1 Mal im Starbucks…

  8. So ein Zufall, dass ich diesen Artikel außgerechnet in meinem kleinen, feinen Lieblingscafé gelesen haben… Ich glaub du warst schon mal hier, es ist das „perfect day“ in der Fußgängerzone in Wiesbaden. Es hat noch einen kleinen extra Raum oben, der „Dreifrauenzimmer“ heißt und gemütlicher ist als mein eigenes Wohnzimmer (naja, fast ;)) Und gratis obendrauf: WLAN!! (Wir haben da ja eine kleine Durststrecke hinter uns…) Wird dich bestimmt auch vom Konzept her begeistern, ist nämlich echt geil: drei Jungs haben den Laden hier hochgezogen und zwar so professionell, dass man nicht glauben kann, dass es ein Unikat ist..Sie haben eine eigene Kaffeeplantage in Brasilien und verkaufen nur eigene Produkte. Ziemlich cool…Also, wenn du das nächste Mal in Wiesbaden bist… P.S. Seit ich hier wohne war ich erst 1 Mal im Starbucks…

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