Die ersten Wochen…

Johannes Karlsruhe
…als Selbstständiger sind rum. Ganz schön spannend, das ganze Ding. Mehr und mehr realisiert mein Verstand, auf was er sich da eigentlich eingelassen hat bzw. in was ich da blind reingesprungen bin. Ist ja nicht so als wäre ich das Ding mit der großen Geschäftsidee angegangen, die ich nun zielstrebig mit viel Investorenkapitel umsetzen würde. Im Prinzip habe ich überhaupt keine Ahnung, wie der Hase läuft. Und das macht sich im Alltag bemerkbar. Umso genialer ist es, dass ich nicht völlig isoliert mit meinem Gewerbe bin.

Ich sitze mit meinem Schreibtisch in der Bürogemeinschaft von Kubik, wo auch zoon designs und Kairos Media zu hause sind. Das erleichtert die Arbeit ungemein, weil ich bei jeder kleinen, blöden Frage nur durch den Raum brüllen muss, um Antworten von Markus und Marco zu bekommen, die sich mit dem gleichen Zeug rumschlagen müssen, nur schon viel länger als ich. Auch nicht gerade weise ist es ein Gewerbe ohne finanzielle Rücklagen hochzuziehen. Umso beeindruckender, wenn dir Freunde von sich aus anbieten, dir Geld zu leihen. Auch der Hammer ist, dass direkt im ersten Monat das Ding mit Holtzbrinck angelaufen ist, was sich mehr denn je nach nem Traumjob anfühlt und nebenbei auch noch für direkte Einnahmen sorgt.

Fazit: Ich habe noch derbe viel zu lernen, vor allem über das Business. Es bleibt ein Abenteuer, aber eins, bei dem ich immer mehr das Gefühl habe, dass ich es nicht alleine bestreiten muss…

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Veröffentlicht von

Johannes Kleske

Co-Gründer von Third Wave, lebt in Berlin, denkt nach über die Zukunft von Arbeit, Stadt und Kommunikation, mag sowohl guten Kaffee als auch guten Tee. Newsletter, Twitter, LinkedIn, Xing

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