Ist schon ein tolles Gefühl, wenn nach Monaten, in denen man sich nur mündlich und andeutungsweise über sein Diplomthema geäußert hat, nun die Thesen auf Papier stehen und das erste Feedback der Lektoren eintrifft. Meine Unsicherheit, ob das alles überhaupt Sinn macht oder ob ich einfach nur Müll in meinem verworrenen Hirn verzapft habe, nimmt zusehends ab.
Ich habe ja schon mal erwähnt, dass dies meine erste Arbeit mit wissenschaftlichem Anspruch überhaupt ist. Umso mehr ist es notwendig, dass geübte Augen das gGeschriebene korrigieren. Ich bin sehr dankbar für jeden, der die nicht gerade geringe Arbeit des Korrekturlesens auf sich nimmt. Jeder Hinweis auf einen Fehler oder Unverständliches macht meine Arbeit ein kleines Stück besser. Jede Herausforderung schwammige Darstellungen klarer zu formulieren hebt das Niveau ein Stückchen mehr.
Auf der anderen Seite empfindet irgendetwas in mir jede Korrektur als einen kleinen, persönlichen Angriff. Auch wenn es eigentlich nur um Text auf einem Papier geht, so fühlt es sich doch auch immer als eine Kritik an mir als Person an. Dass das in keiner Weise stimmt und dass durch den hohen Aufwand, den die Lektoren auf sich nehmen, sie vor allem Wertschätzung ausdrücken, hilft nur im Kopf, aber nicht im Bauch. Aber hey, ich habe schon so viel während dieser Diplomarbeit gelernt. Da ist eine kleine Lektion in Kritikfähigkeit am Ende sicherlich auch noch drin.
10. Januar 2006 um 10:25 Uhr
:]
10. Januar 2006 um 11:25 Uhr
:]
10. Januar 2006 um 10:40 Uhr
Oh, oh. Na hoffentlich geht das gut aus…;)
10. Januar 2006 um 11:40 Uhr
Oh, oh. Na hoffentlich geht das gut aus…;)
10. Januar 2006 um 10:43 Uhr
Keine Angst! Der Part, der von dem Engagement der Lektoren tief beeindruckt ist, überwiegt bei weitem. Ihr seid die derbsten!
10. Januar 2006 um 11:43 Uhr
Keine Angst! Der Part, der von dem Engagement der Lektoren tief beeindruckt ist, überwiegt bei weitem. Ihr seid die derbsten!
10. Januar 2006 um 11:17 Uhr
Cool. Du drückst das sehr gut aus und ich kann’s absolut nachvollziehen. Freut mich, dass deine Unsicherheit abnimmt. Ich persönlich glaube, dass deine Diplomarbeit sehr gut geworden ist und würde nach Fertigstellung auch gern mal ‘nen Blick reinwerfen
.
10. Januar 2006 um 12:17 Uhr
Cool. Du drückst das sehr gut aus und ich kann’s absolut nachvollziehen. Freut mich, dass deine Unsicherheit abnimmt. Ich persönlich glaube, dass deine Diplomarbeit sehr gut geworden ist und würde nach Fertigstellung auch gern mal ‘nen Blick reinwerfen
.
10. Januar 2006 um 15:25 Uhr
Wird “das geschriebene”nicht groß geschrieben???
10. Januar 2006 um 16:25 Uhr
Wird “das geschriebene”nicht groß geschrieben???
10. Januar 2006 um 16:06 Uhr
jepp. Aber dafür hat er ja die Korrektoren… Mannmannmann, bin auch Seite 71. Und das will kein Ende nehmen;)
10. Januar 2006 um 17:06 Uhr
jepp. Aber dafür hat er ja die Korrektoren… Mannmannmann, bin auch Seite 71. Und das will kein Ende nehmen;)
10. Januar 2006 um 18:21 Uhr
das kann ich gut verstehen, dass es ein komisches gefuehl ist wenn deine arbeit “kritisiert” wird. schliesslich hast du den groessten teil deiner gedanken, zeit und auch deiner persoenlichkeit in letzter zeit dort einfliessen lassen. ist wahrscheinlich so was wie dein “baby” geworden. und welche eltern hoeren schon gerne kritik an ihrer erziehung? aber solange dein kopf es zu schaetzen weiss… vielleicht geht das schlechte gefuehl bald in den weiten deines bauches verloren
sophia
10. Januar 2006 um 19:21 Uhr
das kann ich gut verstehen, dass es ein komisches gefuehl ist wenn deine arbeit “kritisiert” wird. schliesslich hast du den groessten teil deiner gedanken, zeit und auch deiner persoenlichkeit in letzter zeit dort einfliessen lassen. ist wahrscheinlich so was wie dein “baby” geworden. und welche eltern hoeren schon gerne kritik an ihrer erziehung? aber solange dein kopf es zu schaetzen weiss… vielleicht geht das schlechte gefuehl bald in den weiten deines bauches verloren
sophia
10. Januar 2006 um 19:22 Uhr
ich hoffe, du magst mich trotzdem noch… war sehr interessant, die arbeit zu lesen.
10. Januar 2006 um 20:22 Uhr
ich hoffe, du magst mich trotzdem noch… war sehr interessant, die arbeit zu lesen.
11. Januar 2006 um 19:57 Uhr
Bin ich froh, dass ich nie was schreiben musste, was so wichtig war, dass es Korrektur gelesen werden muss… Schreckliche Geschichte. =)
Ich schreib’ immer einfach – und haette ein Problem mit Korrekturen – hab ich auch so im Leben.
Gott soll mein Lektor sein. Der weiss, wann er sanft sein muss.
11. Januar 2006 um 20:57 Uhr
Bin ich froh, dass ich nie was schreiben musste, was so wichtig war, dass es Korrektur gelesen werden muss… Schreckliche Geschichte. =)
Ich schreib’ immer einfach – und haette ein Problem mit Korrekturen – hab ich auch so im Leben.
Gott soll mein Lektor sein. Der weiss, wann er sanft sein muss.