Wunderschönes Zeug vom Netlabel Maetrix ist der Release #13.
jap jap - blue shimmery fall (ZIP, 88,5 MB)
pure celebrations of sound - something that is beautiful in its aesthetics, lively in its delivery, and leaves a profound feeling of exuberance with each listener and each track are a rare find in today’s music world. this intangible something was achieved with love for music. though not as illustrious or memorable as the three abovementioned albums, jasper boer ascends to one of music’s glorious heights with the new album “blue shimmery fall” on maetrix. the eleven tracks presented on “blue shimmery fall” are each swathed in elated soundscapes that are also grounded with a dynamic use of rhythm and percussion, as well as an ardent sense of melodic finesse. and, unlike nearly every release tagged as “electronica”, jasper boer does not rely on the style’s clichés, such as glitches or dsp-effects. despite each track featuring little or no vocal accompaniment, the compositions never feel underdeveloped or incomplete, as the instrumental ambience, textures, rhythmic interplay, minimal drones, and soaring melodies pack enough sound into “blue shimmery fall” that each moment is bursting with life and vivacity. enjoy listening!
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31. Januar 2006
in Musik.
In meinen Gesprächen mit Firmen fällt immer wieder die Jobbezeichnung Konzepter. Dabei wird auch immer schnell klar, dass Media System Designer ideale Konzepter sind. Wer also endlich mal verstehen will, was der Kleske eigentlich kann bzw. was er in seinem Studium gelernt hat, liest sich am besten mal folgenden Artikel der SZ durch:
Neue Berufe Der Generalist im Cyberspace - Job & Karriere - sueddeutsche.de
Dieser Job macht deutlich, was ein Multimedia-Konzepter von Anfang an mitbringen muss: “Man sollte sowohl viel von moderner Technik verstehen als auch von den Bedürfnissen der Anwender”, sagt Büsing. Beides aufeinander abzustimmen, um damit ein vorgegebenes Ziel des Auftraggebers zu erreichen, ist die Hauptaufgabe in diesem Beruf.
Siehe auch: Berufsbild Multimedia Konzepter
Nachtrag: Habe mal gesucht und wie es aussieht, suchen wirklich eine Menge Agenturen in Deutschland gerade Konzepter (natürlich immer mit ewiger Berufserfahrung), nur in Karlsruhe nicht…
Irgendwie dachte ich, nach dem Diplom wäre erstmal chillen für mich angesagt. Aber denkste. Mein Kopf arbeitet auf Hochtouren wie schon lange nicht mehr. Alles dreht sich um folgende Fragen:
- Was will ich?
- Wo liegen meine Talente und Stärken?
- Was ist mir wichtig?
- Was macht mich glücklich?
- Wovon träume ich?
- Auf was möchte ich am Ende meines Lebens zurückblicken können?
- Wie wichtig ist mir Sicherheit?
- Kann ich meine Vision auch im Businessumfeld verwirklichen?
- Wie weit kann man in Firmen innovativ und kreativ arbeiten?
- Wieviele Kompromisse würde ich eingehen müssen?
- Wenn jetzt plötzlich Lidl kommt und ein Wiki will, kann ich dann „Nein!“ sagen?
- Lohnt es sich, zuerst ein paar Jahre Erfahrungen in der Wirtschaft zu sammeln bevor man die eigenen Träume umsetzt?
- Schafft man danach wirklich den Absprung und die Umstellung, wenn man sich erstmal an die Sicherheit und die Kohle gewöhnt hat?
- Was hält mich davon ab, nicht direkt anzufangen?
Ich merke immer mehr, dass es für mich um eine grundsätzliche Entscheidung zwischen einer sicheren Karriere und der Umsetzung meiner Vision geht. Allerdings ist die Entscheidung nicht so einfach, wie es aussieht. In den aktuellen Gesprächen mit Agenturen und Firmen geht es um spannende Arbeit, die mir Spaß machen würde und mit der ich gutes Geld verdienen könnte. Für jemanden, der in einem Hochhauskomplex aufgewachsen ist, der in seinem Leben insgesamt viermal in Urlaub war, weil man sich nicht mehr leisten konnte, der mit fünf Geschwistern in einer 4-Zimmer-Wohnung auf 95qm den Großteil seiner Kindheit verbracht hat und der seiner möglichen, zukünftigen Familie gerne Sicherheit geben möchte, ist das extrem anziehend. Und vielleicht hat ja auch Gott diese Türen geöffnet und sagt „Digger, ich habe dir deine Talente geben, damit du sie hier einsetzt. Licht und Salz gehören auch in die Geschäftswelt, weisch?“
…eine Festanstellung in Teilzeit ab 1. März, bei der ich mein Wissen und meine Fähigkeiten als Media System Designer einsetzen kann. Das ganze entweder im Raum Karlsruhe oder mit überwiegender Heimarbeit.
Mein Kolloquium findet am 3. Februar von 11:15 - 12:00h am Campus Dieburg der FH Darmstadt in Raum F01-310 statt. Zuhörer sind zugelassen.
Ich bin nächsten Montag in Köln, um Laura zu besuchen und eine weitere, sehr interessante Möglichkeit darauf zu checken, wie offen Firmen heute für flexible Arbeitsformen sind. Wer Lust auf nen Kaffee hat, einfach melden.
Ich bin morgen in Frankfurt, um mich mit einer Agentur zu treffen. Falls jemand Lust auf nen Kaffee hat, kurz melden.
Mehr zum Thema: frankfurt
Wenn man die populären Web-2.0-Blogs liest, scheint es gerade wenig innovatives im innovativen Web 2.0 zu geben. Alles, was da kommt, sind der xte webbasierte Feedreader, fünf neue soziale Nachrichtendienste ala Digg, noch ein Videodienst und ein weiteres flickr/GoogleMaps-Mashup. Dienste, die den normalen Alltag auch außerhalb des Webs leichter machen, fehlen weitgehend. Dabei setzen die erfolgreichen Angebote, die wirklichen Umsatz machen wie z.B. Basecamp genau hier an.
BillMonk ist eine positive Ausnahme. Mit dem Dienst kann man leicht festhalten und verwalten, wem man Geld geliehen hat und wer einem Geld geliehen hat. Ich weiß von mir, dass ich solche Dinge ständig vergesse. Ein Dienst, in dem ich das leicht speichern kann, wäre dabei eine große Hilfe. BillMonk bieten zum dem ganzen Feld des „social moneys“ noch einige Funktionen mehr an.
Social Software und Web-2.0-Dienste werden heute, nach meiner Beobachtung, so entwickelt, dass man schaut, wie man mit den gegebenen Technologien und Möglichkeiten etwas neues entwickeln kann. Man setzt bekannte Konzepte für immer neue Situationen um. BillMonk zeigt die umgekehrte Herangehensweise, die für mich wesentlich mehr Sinn macht. Man analysiert zuerst das Problem in seinem Umfang und seiner Komplexität. Dann sucht man nach passenden Lösungen. Zum Schluss schaut man, welche Konzepte und Technologien die Lösung möglich machen und entwickelt daraus einen Webdienste zur Lösung des Problems.
Ich denke, dass der Einsatz von Web-2.0-Prinzipien in dieser Herangehensweise großen Erfolg haben kann. Ansonsten wird Web 2.0 der Spielplatz von Geeks bleiben.
Technorati Tags: web2.0, billmonk, socialsoftware
Die Diplomarbeit ist abgegeben. Bei der Gelegenheit habe ich auch erfahren, dass es entgegen anders lautenden Informationen doch eine Diplomverleihung geben wird. Und die findet am 10. Februar statt, mitten in meinem Londonaufenthalt. Klasse, ich verpasse meinen eigenen Abschluss. So ne Kacke.
Nun wo die Diplomarbeit abgeschlossen ist kann ich mich voll dem Satz widmen, den ich in den letzten Tagen wohl am häufigsten gehört habe: „Glückwunsch. Und jetzt?“ Wenn ich das selbst mal so genau wüsste. Die nächsten Wochen werden auf jeden Fall extrem spannend. Um für mich selbst den Prozess klarer zu machen, werde ich hier meine Gedanken sammeln und festhalten.
Zum Start gibt es erstmal ein Zitat von Alexandra Maria Lara aus der aktuellen Galore:
27 ist ein super Alter, um damit anzufangen, nur noch das zu machen, was man möchte.
Die zwei Ausgaben meiner Diplomarbeit für die Referenten sind fertig. Heute geht es nach Darmstadt zum Abgeben. Damit bleibt mir soviel Zeit wie noch nie, um mich auf die Abschlusspräsentation beim Kolloquium am 3. Februar vorzubereiten.
Noch ein Nachtrag zum Thema Korrektur: Während ich vor meinem Bildschirm saß und merkte, wie mit jeder Korrektur meine Diplomarbeit ein kleines bisschen besser wurde, verschwand die Abneigung gegenüber der Kritik vollständig und schlug in Begeisterung um. In meiner Diplomarbeit habe ich häufig den Begriff kollektive Intelligenz benutzt. Und zum Abschluss dieser Arbeit durfte ich den Effekt mit schließlich acht Lektoren noch einmal voll genießen. Fast jeder Lektor hat Fehler gefunden, die sonst niemand entdeckt hat. Viele haben geholfen, holprige Sätze besser zu formulieren und unwissenschaftliche Aussagen deutlich gemacht. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die Lektoren, die sich einfach so extrem viel Zeit genommen haben. Ihr seid die derbsten!
Der eine oder andere wird es schon bei tautoko int. gelesen haben: Nachdem ich am 3. Februar nach meinem Kolloquium hoffentlich Dipl.-MSDler geworden bin, werde ich am 7. nach London fliegen, um eine Woche mit Rob und Co zu verbringen. Einen Tag werde ich beim Carson Workshop Summit verbringen, um all die Leute live zu sehen, über deren Webdienste ich in meiner Diplomarbeit geschrieben habe. Einen Vormittag werde ich im schönsten Haus der Anbetung mit Meditation verbringen Der Rest der Zeit ist für Chillen, Networking und London abseits der Touristätten entdecken vorgesehen. Der Vorteil ist, dass ich bereits 1998 mit meinem Englisch LK in London war und dabei das Pflichtprogramm komplett abgehackt habe. So kann ich mich nun auf die „interessanten“ Dinge konzentrieren: Shops, Cafes, Museen. Wenn jemand Empfehlungen hat, immer her damit.
Mehr zum Thema: london
Bis die Veröffentlichung meiner Diplomarbeit auf diesem Blog offiziell genehmigt wurde gibt es hier einen weiteren, tieferen Einblick mit der Einführung und dem Fazit.
39,870 Wörter und
250,335 Zeichen (ohne Leerzeichen) machen
eine fertige Diplomarbeit und
einen begeisterten Diplom-Kleske
Ist schon ein tolles Gefühl, wenn nach Monaten, in denen man sich nur mündlich und andeutungsweise über sein Diplomthema geäußert hat, nun die Thesen auf Papier stehen und das erste Feedback der Lektoren eintrifft. Meine Unsicherheit, ob das alles überhaupt Sinn macht oder ob ich einfach nur Müll in meinem verworrenen Hirn verzapft habe, nimmt zusehends ab.
Ich habe ja schon mal erwähnt, dass dies meine erste Arbeit mit wissenschaftlichem Anspruch überhaupt ist. Umso mehr ist es notwendig, dass geübte Augen das gGeschriebene korrigieren. Ich bin sehr dankbar für jeden, der die nicht gerade geringe Arbeit des Korrekturlesens auf sich nimmt. Jeder Hinweis auf einen Fehler oder Unverständliches macht meine Arbeit ein kleines Stück besser. Jede Herausforderung schwammige Darstellungen klarer zu formulieren hebt das Niveau ein Stückchen mehr.
Auf der anderen Seite empfindet irgendetwas in mir jede Korrektur als einen kleinen, persönlichen Angriff. Auch wenn es eigentlich nur um Text auf einem Papier geht, so fühlt es sich doch auch immer als eine Kritik an mir als Person an. Dass das in keiner Weise stimmt und dass durch den hohen Aufwand, den die Lektoren auf sich nehmen, sie vor allem Wertschätzung ausdrücken, hilft nur im Kopf, aber nicht im Bauch. Aber hey, ich habe schon so viel während dieser Diplomarbeit gelernt. Da ist eine kleine Lektion in Kritikfähigkeit am Ende sicherlich auch noch drin.
Würde ich am 22. Januar im Rhein-Main-Gebiet verweilen, würde ich mir das hier auf keinen Fall entgehen lassen.

Da ich ihn in den nächsten 1,5 Monaten wohl häufiger brauchen werde, habe ich einen Lebenslauf angefertigt. Und da ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe, dass die Firma von einem meiner Leser einen Webkommunikationsfritzen braucht, gibt’s das gute Ding zum Herunterladen.
Mir springen gerade reihenweise die Lektoren ab. Hab’s halt verkackt und zu lange gebraucht, um die Texte fertig zu bekommen. So ein Mist. Hat zufällig noch jemand die nächsten zwei Tage Zeit, um meine Diplomarbeit (ca. 90 Seiten Text) Korrektur zu lesen?
Update: Vielen dank an alle, die sich spontan gemeldet haben. Ihr seid die derbsten!!!
Heute galt es, mal ein bisschen shoppen zu gehen und das Geld von Weihnachten und Geburtstag auf den Kopf zu hauen. Da DVDs ja gerade ordentlich im Preisverfall sind, haben drei davon ihren Weg in meine lächerliche Sammlung gefunden.
Ich bin ein großer Fan der filmischen Erzählweise von Hero und House of the Flying Daggers, episch und poetisch, voller Eleganz und Style ohne Ende. Zu Sideways muss ich demnächst noch mal mehr schreiben. Befinde ich mich dank dieses Films doch auf einer ganz eigenen Entdeckungsreise.
peregrinatio » Kloster-Kirche
Schließlich sind wir auf das momentan heiße Thema gekommen, inwiefern der Begriff “Kloster” nicht ein besseres Verständnis von radikaler Nachfolge transportiert als das ausgeleierte, schwammige Wort “Gemeinde”. Vorab muss klar sein, dass damit nicht Zölibat (“Keuschheit” kann man auch anders auslegen), Gütergemeinschaft und Wohnen unter einem Dach gemeint sein muss, wenn wir von Klöstern des 21. Jahrhunderts reden. Bonhoeffer hat zum Beispiel die Bergpredigt als “Regel” verstanden.
Positiv gewendet macht die Kloster-Metapher (vielleicht ist es ja auch mehr als nur eine Metapher) aber eine Menge Sinn, weil sie einen Lebensstil beschreibt, der vieles einschließt, was nicht jeder bei “Gemeinde” automatisch mithört, was aber im Neuen Testament sehr wohl gemeint ist, wenn es um Christsein und Nachfolge geht.