Wie es aussieht, bin ich nicht der einzige, dessen iBook G4 mit einem Logicboard-Problem abgeraucht ist. Die Meldungen häufen sich. Wie geil wäre das, wenn Apple das zugeben und mein iBook doch noch kostenlos reparieren würde…
Archive for November, 2005
Mein Wochenende war im Gegensatz zu diesem Montag sauschön. Freitagabend ging es mit einem Psalmgottesdienst bei Kubik los. Wer das Konzept noch nicht kennt, es geht darum, Gott seinen eigenen Psalm mit seinen eigenen Ausdrucksmitteln zu bringen. Dazu kann man ein Lied singen, einen Film machen, ein Gedicht schreiben oder etwas ganz anderes machen. Der Gottesdienst besteht dann einfach aus den Beiträgen der Leute, die sich vorbereitet haben. Und bei Kubik hieß das auch diesmal wieder jede Menge Kreativität, wobei ich es diesmal auch tiefer gehend als sonst empfand. Es gab Lieder im SingerSongwriter-Stil. Es gab Gedichte. Es gab Filme. Und es gab die Kombination von diesen Dingen. Irgendwie entstand dabei eine sehr familiäre, persönliche Stimmung, die auch nach dem Ende des offiziellen Programms noch anhielt und der bis in die Morgenstunden noch in gemütlicher Runde gefrönt wurde.
Der Samstag war dann vielleicht fauler als im Moment angebracht ist. Aber manchmal muss das einfach sein. Abends hat mein Buddy Martin Geburtstag gefeiert und Kubik hat es sich nicht nehmen lassen, seine Bude zu füllen. Gute Musik, gutes Essen und gute Leute. Was will man mehr?
Der Sonntag ging wie immer mit Brunchen im Cafe los. Auch hier hat sich irgendwie die richtige Kombination von Leuten getroffen und so haben wir einige Stunden zusammen gesessen und ich habe so manchen ein bisschen besser kennen gelernt. Denn Rest des Tages habe ich mit Familie Ehniss verbracht. Spaziergang, Kaffee, Josia beschäftigen, Essen und zum Abschluss ein Film (Reine Chefsache – üble Hollywood-Kacke). Gibt wenig Orte, wo ich mich so wohl fühle wie bei Daniel und Julia. Ist auch interessant, wie sich mein Verhältnis zu Kids geändert hat, seit dem ich erleben darf wie Josia heranwächst.
Alles in allem ein Wochenende, das alles beinhaltet hat, was für mich gerade mein Leben und Kubik ausmacht.
Ich wollte heute eigentlich einfach nur an meiner Diplomarbeit weiterarbeiten. Tja. Die Stadtwerke haben heute morgen in meiner WG den Strom abgestellt, weil mein Mitbewohner die Rechnungen nicht bezahlt hat, [Strom ist wieder da] auf dem geliehenen iBook bekomme ich Blogsoftware einfach nicht zum Laufen und im Institut gibt’s Netzwerk-Probleme, so dass ich auf mein Zeug nicht zugreifen kann. Um mal eine Mitbewohnerin zu zitieren: “ICH KOTZE!”
Dieser Blog verkommt noch zu einem reinen Pienserblog…

Originally uploaded by a picture.
Wieso hat sich eigentlich genau dieser Feiertag der Amis, der mir am meisten Spaß machen würde, bei uns nicht durchgesetzt? Die einzigen, die ich kenne, die in Deutschland Thanksgiving feiern, sind meine engsten Freunde im Rhein-Main-Gebiet. Aber das auch nur, weil Sophia mindestens so häufig Friends gesehen hat wie ich. Wahrscheinlich lässt sich Thanksgiving kommerziell nicht so ausschlachten wie Halloween und der Valentinstag, so dass eine Vermaktung für die Firmen uninteressant ist…
Mal wieder ein echter Klassiker. Mehr im aktuellen dritten Band von Nichtlustig. Derbes Weinachtsgeschenk.
technorati tags: nichtlustig
Ist schon interessant, was so in einem abgeht, wenn man als Nicht-Arbeitnehmer krank ist, so wie ich gerade. Auf der einen Seite nervt es einen, weil man unproduktiv ist und in der Planung zurück fällt. Man neigt dazu, beim ersten Zeichen von Besserung direkt wieder voll einzusteigen und gönnt sich zu wenig Ruhe und Entspannung. Auf der anderen Seite fragt man sich, ob man die Krankheit nur als Ausrede nutzt, um mal richtig faul zu sein und man eigentlich schon wieder fit genug ist, um weiter zu arbeiten. Sehr verwirrend.
Da ich gerade krank bin habe ich gestern den halben Tag vor dem n-tv Livestream verbracht, um den bedeutendsten Tag im Leben von Angela Merkel zu verfolgen. Ist schon komisch. Ich bin nun wirklich kein Fan von ihr und traue ihr auch nicht wirklich was zu. Beim Koalitionsvertrag fehlt mir komplett eine Vision. Aber irgendwie hat das Verfolgen der gestrigen Ereignisse sowas wie Aufbruchsstimmung aufkommen lassen. Das war in vielen Interviews zu hören. Jetzt soll endlich angepackt werden. Wäre auch nötig, nachdem die letzten sechs Monate nun wirklich alles dazu getan haben, die Politik-Verdrossenheit auf ein Maximum zu bringen.
Halten wir mal fest, weder Stoiber noch Beckstein haben einen Posten in Berlin. Damit gibt es zumindest noch Hoffnung. Die SPD hat einen wirklich sympathischen, neuen Chef. Die CSU tut uns allen ein Gefallen und zerfleischt sich selber. Alle stellen sich darauf ein, den Gürtel enger zu schnallen. Und ich überlege mal wieder, ob jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um den Grünen beizutreten.
Markus und Mark haben bereits drüber geschrieben. Nun habe ich mich auch zum Grundkurs “Ignatianische Spiritualität” angemeldet. Zum einen interessiert mich im Zusammenhang mit den Dingen, die mich gerade neben dem Diplom beschäftigen, die Spiritualität der Jesuiten. Das ganze klingt nach einer guten Ergänzung meines Alltags.
Zehn Wochen lang erhält jede Teilnehmerin/ jeder Teilnehmer wöchentlich Zugang zu einer neuen Informations- und Übungseinheit, die in die Spiritualität des Ordensgründers der Jesuiten, des hl. Ignatius von Loyola, einführt.Neben den Informationen und Übungsmöglichkeiten gibt es die Möglichkeit, auf einem virtuellen „Schwarzen Brett“ Fragen zu stellen und in einer wöchentlichen virtuellen „Sprechstunde“ mit einem Jesuiten ins Gespräch zu kommen.Ebenfalls zu finden sind eine virtuelle Bibliothek zur Ignatianischen Spiritualität und zum Jesuitenorden sowie ein kleines Begriffslexikon.Wie viel Zeit erfordert eine Teilnahme an diesem Kurs? Eine Teilnehmerin/ ein Teilnehmer benötigt jeden Tag etwa 30 Minuten für die Übungen, dazu eine Stunde wöchentlich für das Lesen der Informationen (und bei einer Vertiefung in weiterführendes Material: so viel Zeit, wie jede/jeder dafür aufwenden möchte). Der Besuch des Kurses ist kostenlos.
Grundkurs Ignatianische Spiritualität. Weblearning
Daneben interessiert mich aber auch die Umsetzung dieses Online-Kurses. Ich mache mir ja derzeit auch viele Gedanken, wie es bei mir weitergeht. Und ein Gedanke geht definitiv in die Richtung, einen Teil meiner Zeit in genau solche Projekte zu investieren. Das ganze geht am 27.11. los und endet am 24.12. Wer also noch Interesse hat, schnell anmelden.
technorati tags: spiritualität, jesuiten
Ich versuche gerade meine WG zu überzeugen, dass wir Licht-Deko-mäßig dieses Jahr mal richtig auffahren. Vielleicht überzeugt sie ja dieses Video.
Mehr zum Thema: weinachten
Mario Sixtus nimmt deutlich Stellung zu der unausgeglichenen Kritik an Web2.0 und spricht mir aus der Seele:
Zurück zum Bubble-Vorwurf: Eine Idee kann im Alleingang nicht zur Börsenblase mutieren, allerhöchstens Geschäftsmodelle, die sich darauf berufen, im Zusammenspiel mit der notwendigen Kritischen Masse an “Silly Money”. Deshalb geht dein Vorwurf ins Leere. Ganz weit daneben ins Aus. Plumps.Ein lustiger Nebenaspekt: Das Web-2.0-Geschimpfe aus vielen Blogs erinnert mich verdächtig an das Blog-Bashen im Heise-Forum. Dort: “Das sind doch alles Tagebuchschreiber, dumme Teenies, Blogs sind wie ne Homepage, das will doch niemand lesen.” Hier: “Das sind doch alles Wiedergänger der Börsenblase, alles Spinner, hatten wir mal unter dem Begriff Community, das will doch niemand nutzen.” Wer es nicht kapiert, dem bleibt offenbar nur das Gezeter. Scheint ein menschlicher Automatismus zu sein.Hier wie dort klingt das in meinen Ohren obendrein ein wenig zu sehr nach dem verständnislosen Gekeife der jeweils aktuellen Elterngeneration über den Musikgeschmack des eigenen Nachwuchses.Wisst ihr was: Ihr könnt alle gerne weiter Pink Floyd für die beste Band der Welt halten. Ich stehe auf Drum n Bass. Und auf Web 2.0.
SIXTUS.NET - Blog | Von Web 2.0 und Drum n Bass
Lest euch auch den Rest des Artikels durch. Ich habe hier ja schon häufig genug über das Thema geschrieben. Aber wahrscheinlich ist es einfach unmöglich, den “deutschen Geist” zu überwinden und neuen Dingen erstmal eine Chance zu geben. Kritik ist schick…
technorati tags: web2.0, bubble, socialsoftware
Hatte ein sehr entspanntes Wochenende in Darmstadt. Unter anderem habe ich mich auch mit meinem Diplom-Betreuer von der FH Darmstadt getroffen. War richtig gut. Wir konnten viele Dinge klären und haben z.B. die Geschichte mit der DateiAblage komplett gestrichen, weil sie einen zu großer Aufwand bei deutlich zu geringem Nutzen bedeuten würde. Somit konzentriere ich mich jetzt ganz auf die Entwicklung und die Einführung des Weblog-Wiki-Gespanns, womit ich mich sehr wohl fühle. Insgesamt sehe ich der restlichen Zeit meiner Diplomarbeit nun deutlich entspannter entgegen. Das wird und nach Meinung meines Betreuer wird’s sogar sehr gut.
Ich suche noch Leute, die Anfang Januar meine Diplomarbeit Korrektur lesen würden. Dabei geht es vor allem um Form, Ausdruck und Rechtschreibung.

Ausblick aus meinem Zimmer
Originally uploaded by bogatzki_katharina.
Katharina bewohnt in unsrer WG das Zimmer neben der Küche und hat in diesem Bild mal die Schönheit unseres Hinterhofblicks festgehalten.
Die letzten zwei Monate meines Diploms sind angebrochen und damit wird es für die Zeit hier wohl sehr ruhig werden. Eher entspannt in das Diplom eingestiegen, wird mir gerade sehr bewusst, welch umfangreiches Thema ich mir hier ausgesucht habe. Es sprengt an jeder Ecke den Rahmen einer Diplomarbeit und ich muss mich ständig neu fragen, wo ich den Fokus legen soll.
Einige Aspekte meiner Diplomarbeit:
- Ich führe Wissensmanagement in einer Abteilung ein. Das für sich ist schon eine Wissenschaft, die einen ganzen Fachbereich an der FH Darmstadt ausmacht und ein Prozess, der im Regelfall mindestens zwei Jahre dauert.
- Ich behandle nicht einen Aspekt von Social Software, wie z.B. Blogs, sondern gleich Social Software an sich. D.h. statt einen Blog, ein Wiki oder ein anderes Tool zu entwickeln. Mach ich alles drei.
- Aus den Gesprächen mit den Mitarbeitern weiß ich, dass die meisten Tool-müde sind. Sie wollen mehr als nur noch mehr Eierlegendewollmlichsäue, von denen sie schon x benutzen müssen. Leider lässt meine knappe Zeit nicht viel anderes zu als Tools.
- Damit die Tools trotzdem angenommen werden, muss ich extrem viel Fokus auf Usability und Hilfen setzen. Denn die ganze Geschichte ist auch noch Bottom-Up. D.h. nicht der Chef hat entschieden, dass es Verbesserungen in der Kommunikation und der Zusammenarbeit braucht und verlangt damit auch nicht die Benutzung der neuen Tools von seinen Mitarbeitern.
- Ich muss einen Wissensmanagement-Prozess entwickeln, drei komplette Tools konzipieren, programmieren und gestalten, auf Usability achten, Anleitungen entwickeln, Prozess und Tools mit möglichst vielen Mitarbeitern persönlich besprechen und Feedback beachten, sowie nebenher noch eine umfangreiche Arbeit schreiben.
Manchmal ärgere ich mich, dass ich mir kein einfacheres Thema gesucht habe. Dann könnte ich die Sache jetzt entspannt zu ende bringen und die ganzen anderen, interessanten Projekte bei Kubik und sonstwo machen.
So komme ich derzeit an meine Grenzen und bin ständig herausgefordert. Das ist zwar definitiv nicht easy going aber wahrscheinlich für mich persönlich, was Charakterentwicklung und den Ausbau meiner Fähigkeiten angeht, das bessere. So lerne ich mit Druck zu leben und auch ohne Team meine Gedanken zu sortieren und gute Entscheidungen zu treffen.
Trotzdem kann ich’s kaum erwarten, dass die zwei Monate rum sind.
…meines Providers waren der Grund, warum dieser Blog fast den ganzen Samstag nicht erreichbar war.

Schloß Gottesau
Originally uploaded by jonee.
Wenn ihr immer schon mal wissen wolltet, wo ich genau arbeite: genau gegenüber von obigem Blick…
Neues Futter für anspruchsvolle iPod video Besitzer: Aus Basel kommt ein Videopodcast über die Kunstszene.
VernissageTV (VTV) takes you to opening receptions of exhibitions and events. Online, worldwide, on demand. VernissageTV provides insight to the social side of the art world. For you, Vernissage TV is talking with artists in a relaxed style.
Alle Filme werden übrigens mit einer Creative Commons Lizenz versehen. Sehr nett.
technorati tags: kunst, videopodcast
Zusätzlich zum bestehenden Audio-Podcast bieten wir einen Video-Podcast der 20:00 Uhr Ausgabe der Tagesschau an. Die Sendung wird in einem speziellen MPEG4-Videoformat (für die Profis: MPEG4 mit h264 und AAC) kodiert. Der Audio- und der Video-Podcast gehen kurz nach der Sendung online.
technorati tags: tagesschau, videopodcast, ipod

Grief
Originally uploaded by konomu.
Hab’ hier in Dresden endlich Marlen aka Konomu getroffen. Eine fähige Gestalterin und eine wirklich tolle Fotografin, die ich bisher nur per Web kannte und die zwei coole Kids hat. Leider hatten wir fast gar keine Zeit zum besser kennenlernen. Aber wir waren ja sicherlich nicht das letzte mal hier. Schaut euch die Bilder an, da geht einiges!

Wahre Liebe…
Originally uploaded by jonee.

Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Informationsarchitekt und Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media. 