Spreeblick über Web 2.0

Johnny Häusler lässt sich über Flock (mit dem ich gerade diesen Eintrag schreibe) und die aktuellen Entwicklungen im Web 2.0–Hype aus:

Noch viel spannender als das Produkt selbst sind jedoch die generellen Entwicklungen speziell in den USA, was Web-Applikationen und neue Internet-Firmen angeht. Offensichtlich wurde aus den Fehlern der New Economy gelernt. Viele neue Unternehmen scheinen sich sehr bewusst nicht auf rapides Wachstum und den möglichst schnellen Börsengang inklusive Exit-Strategie zu konzentrieren, sondern auf den Aufbau kleiner, haltbarer und sehr fokussierter Nischen-Unternehmen. Ein möglicher zukünftiger Verkauf wird dabei sicher einkalkuliert und ist vielleicht in einigen Fällen nicht zu vermeiden (flickr). Er scheint aber nicht immer zwingend nötig.

Spreeblick » Blog Archive » Flock | Web 2.0

Am Ende stellt er Dinge fest, die ich mich auch schon gefragt habe:

Ob Hype oder nicht: es bewegt sich was. Und das ist gut. Wie schade mal wieder, dass es viel zu lange dauern wird, bis auch deutsche Kleinstunternehmer durch Banken oder kleinere Start-Investoren (denn ohne die werden auch viele der US-amerikanischen Unternehmen nicht ausgekommen sein) “dabei” sein können. Falls ich mich irre und es Beispiele für innovative, Nischen-orientierte Web-Unternehmen aus Deutschland gibt, die ihre Kundschaft locker, aber professionell ansprechen und betreuen, freue ich mich über Hinweise.


Technorati Tags: ,

0 Kommentare für “Spreeblick über Web 2.0”


  1. No Comments

Schreibe eine Antwort

retaggr