Johnny Häusler lässt sich über Flock (mit dem ich gerade diesen Eintrag schreibe) und die aktuellen Entwicklungen im Web 2.0–Hype aus:
Noch viel spannender als das Produkt selbst sind jedoch die generellen Entwicklungen speziell in den USA, was Web-Applikationen und neue Internet-Firmen angeht. Offensichtlich wurde aus den Fehlern der New Economy gelernt. Viele neue Unternehmen scheinen sich sehr bewusst nicht auf rapides Wachstum und den möglichst schnellen Börsengang inklusive Exit-Strategie zu konzentrieren, sondern auf den Aufbau kleiner, haltbarer und sehr fokussierter Nischen-Unternehmen. Ein möglicher zukünftiger Verkauf wird dabei sicher einkalkuliert und ist vielleicht in einigen Fällen nicht zu vermeiden (flickr). Er scheint aber nicht immer zwingend nötig.
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Am Ende stellt er Dinge fest, die ich mich auch schon gefragt habe:
Ob Hype oder nicht: es bewegt sich was. Und das ist gut. Wie schade mal wieder, dass es viel zu lange dauern wird, bis auch deutsche Kleinstunternehmer durch Banken oder kleinere Start-Investoren (denn ohne die werden auch viele der US-amerikanischen Unternehmen nicht ausgekommen sein) “dabei” sein können. Falls ich mich irre und es Beispiele für innovative, Nischen-orientierte Web-Unternehmen aus Deutschland gibt, die ihre Kundschaft locker, aber professionell ansprechen und betreuen, freue ich mich über Hinweise.
Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media. 

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