Bei der ursprünglichen PITC-Idee musste man noch eine Bibel am Start haben, um die Stelle, die auf den Aufklebern steht, nachzuschlagen. Hier kommt der nächste Schritt.
Semacode ist eine Möglichkeit, URLs in einer Grafik zu kodieren. Diese Grafik kann man irgendwohin kleben. Sieht jemand den Aufkleber, kann er mit seinem Kamerahandy den Aufkleber fotografieren. Eine Reader-Software liest das Foto aus, entschlüsselt die URL, öffnet den Browser und zeigt einem den entsprechenden Psalm-Vers z.B. auf biblegateway.com an.
Das krasse daran, es ist alles vorhanden, dass diese Idee sofort umgesetzt werden kann. Die Software läuft allerdings noch nicht auf allen Handys, die Online-Kosten auf dem Handy sind noch zu hoch und man muss die Aufkleber zu hause fertig machen. Trotzdem eine geniale Möglichkeit, Orte mit einer verschlüsselten Botschaft zu taggen, die noch Tonnen von weiteren möglichen Anwendungen bereit hält.
Mehr zum Thema: ubiquitous computing, semacode
Ich bin Johannes Kleske, 29, aus Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter für die Digitalmarketing-Agentur Neue Digitale / Razorfish in Frankfurt.


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