Monthly Archive for Juni, 2005

tautoko podcast #1

Meine Experimente mit Audio Hijack Pro sind soweit fortgeschritten, dass ich euch an meinen Versuchen teilhaben lassen kann. Hier also mein erster Podcast, in dem ich nur kurz erzähle, dass ich teste und was das Problem ist.

tautoko podcast #1

Im nächsten Podcast werde ich dann erstmal genau erklären, was Podcasting eigentlich ist und wie es funktioniert. Bis dahin könnt ihr schon mal den tautoko-podcast-feed in euren iPodder packen.

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GTD-Implementierung: Basisausstattung

Ich habe einen Onlineshop gefunden, der die Leitz 2434 Einstellmappe auch an Privatkunden verschickt. Und da steckenborn auch ansonsten ganz gute Preise hat, habe ich direkt die GTD-Grundausstattung bestellt.

bestellungsübersicht

Was haben Monica Geller und GTD-Freaks gemeinsam? Genau, den Labelprinter. In meinem Fall ist das der P-touch 65. Der Umzugskarton Elba 83427 ist mein Behälter für die Einstellmappen Leitz 2434.

Sobald alles da ist, wird der große GTD-Start-Tag angesetzt.

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GTD in einer Nußschale

Bin mal wieder baff. Scheinbar herrscht ein riesiges Interesse an GTD, aber auch ein großes Unverständnis, worum es sich da eigentlich genau dreht. Dieser Artikel dient dazu, das Verständnis zu vergrößern.

GTD bedeutet Getting Things Done (deutsche Version: Wie ich die Dinge geregelt kriege) und ist ein Selbstorganisations-System (nicht nur) für Wissensarbeiter. Entwickelt wurde das ganze von David Allen.

GTD ist ein System, mit dem ich all die “losen Enden” aus meinem Kopf in ein verlässliches System bringe, um sie dann anzugehen. Lose Enden sind all die Dinge, in denen ich noch etwas unternehmen muss oder wo ich auf etwas warte.

Beispiele für lose Enden:

  • “Die Daten müssen zum Drucker.”
  • “Vielleicht könnte ich im nächsten Urlaub mal nach New York.”
  • “Der Lebenslauf auf meiner Website bräuchte mal ein Update.”
  • “Ich brauche einen Mitarbeiter.”
  • “Wenn ich das nächste Mal bei Amazon bestelle, muss ich an das neue Coldplay-Ablum denken.”

Das sind die Dinge, die uns täglich in großer Masse im Kopf herumschwirren und uns ganz besonders dann einfallen, wenn wir uns gerade auf eine Aufgabe konzentrieren wollen. Um den Kopf frei zu bekommen, müssen wir jedes (wirklich jedes) lose Ende festhalten und so speichern, dass unser Unterbewusstsein darauf vertraut, dass wir zum richtigen Zeitpunkt daran erinnert werden.
Wir werden ständig mit Anfragen von außen konfrontiert. Beispiel: Ein Freund schickt eine E-Mail mit einer Einladung zu seiner Geburtstagsparty. Ich nehme die Information auf und trage mir vielleicht sogar den Termin in meinen Kalender ein. Aber an diesem Input hängt noch viel mehr (Geschenk kaufen, Termin mit Partner absprechen, …). Deswegen muss ich für jeden Input entscheiden, was es ist und was ich damit mache.

Die GTD-Grundsätze:

  1. Sammle alle Dinge, die erledigt werden müssen, in einem logischen und vertrauenswürdigen System, außerhalb deines Kopfes.
  2. Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weist, was der nächste Schritt ist.

Projekte
Ich habe es so häufig erlebt, dass Projekte an unterschiedlichen Erwartungen gescheitert sind oder dass überhaupt keine Erwartungen da waren. David Allen bezeichnet alles als Projekt, was länger als zwei Minuten und mehr als eine Handlung (nächster Schritt) braucht. Dazu stellt er folgende Herangehensweise vor:

  1. Beschreibe in einem Satz den gewünschten, erfolgreichen Ausgang des Problems oder der Situation.
  2. Schreibe den direkten nächsten Schritt auf, der nötig ist, um das ganze voran zu bringen.

Projektdimensionen
Dabei gibt es für unsere Projekte zwei Dimensionen.

  1. Die horizontale ist der breite Blick über allen Projekten, in denen wir involviert sind.
  2. Die vertikale geht in die Tiefe der einzelnen Projekte und Situationen und der Dinge, die mit diesen zusammenhängen.

Projektworkflow (horizontal)
Nun kommen wir zu einem Schlüsselelement von GTD, dem Workflow für die horizontale Dimension.

  1. Erfassen - Sammle alles, was deine Aufmerksamkeit braucht.
    • Hole alles aus deinem Kopf heraus.
    • Sammle alles in Eingangsboxen, von denen du so wenige wie möglich aber soviele wie nötig haben solltest (E-Mail-Inbox, Korb auf deinem Schreibtisch, Notizbuch, …)
    • Entleere deine Eingangsboxen regelmäßig.
  2. Durcharbeiten - Entleere die Eingangsboxen, indem du dir für alles überlegst, was es ist und was du dafür tun musst.
    • “Was ist es?” ist eine der entscheidensten Fragen bei GTD. Erst, wenn ich weiß, mit was ich es zu tun habe, kann ich gute Entscheidungen über die Umsetzung und Herangehensweise treffen.
    • Kann ich etwas unternehmen?
      • Nein? Dann kann ich folgendes damit tun:
        • Wegschmeißen.
        • Zurückstellen bzw. ablegen in
          • meiner irgendwann mal/vielleicht-Liste
          • Wiedervorlage-System (43 Mappen: 31 Tage, 12 Monate, der morgige Tag steht immer vorne)
          • Archiv
      • Ja? Dann kann ich folgendes damit tun:
        • Was ist der nächste Schritt?
          • Er dauert weniger als zwei Minuten? Sofort erledigen.
          • Jemand anders kann das machen? Delegiere es und warte auf das Ergebnis.
          • Verschieben. Bei einem Termin in den Kalender eintragen, ansonsten auf die Liste der nächsten Schritte setzen.
          • Es ist ein Projekt, wenn es mehr als einen Schritt braucht.
            • Projekte-Hilfsmittel:
              • Projektliste
              • Sammlung von Material für Projekte
              • Terminplaner für zeitlich angesetzte nächste Schritte
              • Erinnerungsliste für die nächsten Schritte
              • Erinnerungsliste für die Dinge, auf die ich warte
  3. Organisiere die Ergebnisse - Einsortieren in Projektlisten, Warte-Listen usw.
  4. Durchsehen - Erst durch das regelmäßige Überprüfen der Listen zeigt das System Wirkung.
  5. Durchführen
    • Der nächste Schritt, der angegangen werden soll, kann nach folgenden Kriterien ausgewählt werden:
      • Zusammenhang - Wo bin ich gerade, was steht mir gerade zur Verfügung? Dafür sind die Listen wie @computer oder @supermarkt, die man häufig im Zusammenhang mit GTD sieht.
      • Verfügbare Zeit
      • Verfügbare Kraft - Einen aufwendigen nächsten Schritt, der Konzentration braucht, will ich vielleicht nicht gerade direkt nach dem Mittagessen angehen.
      • Priorität - Was ist gerade wichtig?

Diesen Workflow sollte ich so häufig wie möglich mit allen Eingangsboxen durchführen. Dadurch bleibt der Aufwand klein und es sammelt sich kein Berg an, der uns die Motivation raubt. Den Workflow findet man sehr schön zusammen gefasst in diesem Diagramm.

Wöchentliche Durchsicht::

  • Loses Papier wie Visitenkarten oder Rechnungen in der Eingangsbox sammeln.
  • Gesammelte Notizen verarbeiten.
  • Alte Kalendereinträge nach ausstehenden Schritten und Handlungen durchsuchen
  • Anstehende Termine eintragen.
  • Alle neuen Ideen, Projekte usw. aus dem Kopf holen.
  • Überprüfe die Projekteliste. Jedes Projekt sollte wenigstens einen konkreten nächsten Schritt haben.
  • Überprüfe die Liste der nächsten Schritte. Streiche alle erledigten Schritte und schaue nach Erinnerungen für nächste Schritte, die erledigten Schritten nachfolgen.
  • Überprüfe die “Wartet auf”-Liste.
  • Überprüfe jede relevante Checkliste.
  • Überprüfe die “Irgendwann/vielleicht mal-Liste auf Projekte, die aktuell geworden sind.
  • Überprüfe das unterstützende Material für laufenden Projekte nach neuen nächsten Schritten.

Vertikale Projektplanung
Für die vertikale Planung von Projekten hat David Allen fünf Schritte definiert, die unserem natürlichen Organisationsverhalten entsprechen.

  1. Definiere den Zweck des Projekts -Warum mache ich das?
  2. Stell dir möglichst konkret den Ausgang des Projekts vor - Wie würde ein voller Erfolg des Projektes aussehen bzw. sich anfühlen.
  3. Sammle brainstorming-mäßig alle Ideen und Möglichkeiten - Wie kann ich den gewünschten Erfolg erreichen?
  4. Organisiere diese Ideen - Was passiert wann, wer ist beteiligt, …?
  5. Identifiziere die nächsten Schritte - Wie gehe ich das Projekt konkret an?

Das hört sich jetzt vielleicht massiv an. Wir verhalten uns aber bei vielen Dingen tatsächlich ganz natürlich so.
Beispiel: Der Gedanke “Ich müsste mal wieder was mit meinem besten Freund machen.” kommt mir in Kopf. Ich mache das nicht, um mal wieder schön essen zu gehen, sondern um in unsere Freundschaft zu investieren (Zweck). Ich überlege mir, wie cool es wäre, jemandem mal wieder ausführlich erzählen zu können, wie es mir gerade geht und was alles scheiße läuft. Vielleicht könnten wir später sogar noch zusammen beten. Das wäre genial (Projektausgang vorstellen). Also, wir könnten nen Döner essen oder doch lieber zu Starbucks oder erst nen Film bei ihm schauen oder… (Brainstorming). Also, es stehen Starbucks und Döner zu Auswahl, weil Film irgendwie doof ist. Mein Kumpel hat vor allem vormittags Zeit (Organisation). Jetzt schaue ich als erstes in meinen Kalender und rufe ihn dann direkt an, wann er Zeit und Lust hat (nächster Schritt).
In den meisten Fällen läuft es doch so oder so ähnlich unbewusst in unserem Kopf ab. Dieses Prinzip gilt es einfach nur konsequent auf alles, was man macht, anzuwenden.

Was gehört zu einem GTD-System?
In der Praxis sieht GTD meist sehr unterschiedlich aus. Eine komplette Implementierung besteht trotzdem aus folgenden Elementen:

  • Ein Referenz-Archiv (simpel von A - Z sortiert) für alles Material, das man nochmal brauchen könnte, derzeit aber keinem Projekt zugeordnet ist.
  • Sammlung mit unterstützendem Material für laufende Projekte
  • Ein Wiedervorlage-System (43 Folders)
  • Eine Projekt-Liste
  • “Nächste Schritte”-Listen (@computer, @aldi, …)
  • Eingangsboxen
  • Terminkalender
  • irgendwas, was ich bestimmt vergessen habe

Soweit mal die wichtigsten Prinzipien und Regeln von GTD. Ich hoffe, den meisten ist jetzt klar geworden, worum es bei GTD geht und ob es für einen persönlich interessant ist. Wer bei GTD auf ein System hofft, das ihm alle Arbeit abnimmt, hat sich das falsche System gesucht. GTD ist Arbeit, vor allem am Anfang. Aber das Ergebnis ist trotzdem weniger Stress und damit effektiveres Arbeiten mit mehr Spaß.

Dieser Artikel basiert auf diesem hier.

Achtung: Die ausführlichen GTD-Grundlagen und noch viel mehr zu GTD gibt es von mir ab jetzt fast täglich bei imgriff.com!

Browserfutter: 12. Juni 2005

Browserfutter: 11. Juni 2005

Wer liest dieses Blog?

Nach meinen Statistiken schauen jeden Tag im Schnitt hundert Besucher auf diesem Blog vorbei. Weit mehr als sich an den Kommentaren beteiligen. Mit diesem Eintrag würde ich gerne meine regelmäßigen Leser besser kennenlernen. Dazu bitte ich jeden, der nicht das erste mal hier ist, mir kurz folgende Fragen in den Kommentaren zu beantworten. Wer sich nicht öffentlich outen will, kann mir auch über mein Kontaktformular Feedback geben.

Ok, Leute, macht mir ne kleine Freude und beantwortet mir folgende Fragen:

1. Name

2. Ort/Herkunft

3. Wovon willst du hier mehr lesen?

4. Wovon willst du hier weniger lesen?

Browserfutter: 10. Juni 2005

Browserfutter: 8. Juni 2005

GTD mit Manila Foldern und Banker-Boxen



2 - Reference Files

Originally uploaded by jazzmasterson.


Wie ich gerade schon in einem Kommentar geschrieben habe, hilft es mir immer sehr, wenn ich von einer Sache ein konkretes Bild habe. Und dieses hier, das ich bei flickr gefunden habe, zeigt ziemlich gut, wie eine GTD-Implementierung aussehen kann.

Hipster auf der Schanze

Ist zwar derbe uncool Spiegel Online zu verlinken. Aber hier muss mal ne Ausnahme her. Generation Milchkaffee heißt ein Artikel über mein Lieblingsviertel in Hamburg, der vor beißender Ironie nur so strotzt. Das Problem daran, ich kann das alles ziemlich gut nachvollziehen =) Während ihr euch bei der Lektüre amüsiert, werde ich erstmal mein Hamburg-Shirt verbrennen gehen. Warte mal, hab ja auch meine Jacke auf der Schanze gekauft und die ist, richtig, grün…

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Skype Conference

Conferencecall

Habe gerade ne Skype Konferenz mit vier anderen Leuten gemacht. Ging zwar nicht ohne technische Probleme ab, hat aber seinen Zweck erfüllt. Schon geil, dass man heutzutage mit einem Team, das über die ganze Welt verteilt sein kann, kostenlos Konferenz halten kann. Derbe!

Podcasting-Support von Apple

Gestern hat Steve Jobs in seiner Keynote auf der WWDC den Umstieg von IBM auf Intel Prozessoren angekündigt. Was dabei völlig untergegangen ist, war die Vorführung zur Podcasting-Funktionalität in iTunes. Für die Podcasting-Community war diese Ankündigung wahrscheinlich noch wichtiger als der Switch zu Intel. Denn mit der nächsten Version von iTunes unterstützt diese Podcasts direkt, d.h. ich kann Podcasts direkt in iTunes herunterladen und brauche kein Programm ala iPodder mehr. Dazu kommt der Mainstream-Effekt, weil Millionen von Nutzern Podcasting kennen lernen werden, die vorher noch nie davon gehört haben. Apple wird eine eigene Kategorie in den iTMS einbauen, in der man Podcasts entdecken und kostenlos herunterladen kann. Das ganze war nicht wirklich überraschend. Steve Jobs hatte das ganze schon vor ein paar Tagen auf einer anderen Konferenz angekündigt. Nun konnte man das ganze aber zum ersten mal in Aktion sehen. Was bisher noch fehlt, ist ein Datum, wann die neue iTunes-Version verfügbar ist.

Man, ich brauche dringend Zeit, um mein Podcasting-Produktions-Setup einzurichten und meine Ideen umzusetzen.

Update: Adam Curry hat sich schon vor ein paar Wochen mit Steve Jobs getroffen, bisher durfte er aber noch nicht viel verraten. In der aktuellen Folge seines Daily Source Codes kommentiert er die relevanten Teile der Keynote von gestern. Dabei meinte er unter anderem, dass man jeden RSS2.0-Feed abonnieren kann. Und das Verzeichnis im iTMS wird automatisch aus verschiedenen Verzeichnissen wie z.B. ipodder.org zusammengestellt und wird somit so ziemlich alles enthalten.

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Presseschau



Presseschau, originally uploaded by jonee.

Wie hat man sich eigentlich informiert, bevor es Blogs gab? Nun, bei mir ist das vor allem anhand von Zeitschriften und Magazinen passiert. Es ist jetzt aber nicht so, dass die Blogs diese ersetzt haben. Auf dem Bild seht ihr die Zeitschriften, die ich derzeit mehr oder weniger regelmäßig lese.
Wer hat da Infojunkie gerufen?

Unter welcher Lizenz steht eigentlich Streetart?

Ganz interessante Diskussion, die da gerade bei Wooster läuft. Rebecca hat ein kleines Musiklabel. Bei der Entwicklung eines Logos ist sie auf ein Foto aus ihrer Streetart-Sammlung gestoßen, das ein Werk zeigt, das perfekt passen würde. Da sie aber nicht weiß, wer das Werk gemacht hat, kann sie ihn nicht um Erlaubnis bitten.

Und dadurch ist eine Grundsatzdiskussion entstanden: Haben Streetartists Rechte an ihren Werken oder darf sich jeder daran bedienen? Wooster hat seine Leser gefragt und die waren sehr unterschiedlicher Meinung. Das ganze wird auf jeden Fall noch ne sehr wichtige Diskussion, wenn das mit dem Streetart-Hype so weitergeht (siehe MTV On-air-design).

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GTD: Start der Implementierung

Leitz 2434 Einlegemappe

So, den theoretischen Teil des Buches habe ich inzwischen durch und ein paar sehr praktische Sachen zu Projektmanagement gelernt. Nun geht es daran, das System in mein Leben zu implementieren. Und das hat sich gleich mal als gar nicht so einfach erwiesen. Denn wie Tom in den Comments schon meinte, sind die Manila Folders, die zentraler Bestandteil von GTD sind, in Deutschland kaum zu bekommen. Aber Tom liefert netterweise auch gleich die Lösung. Es gibt von Leitz nämlich etwas ähnliches, die Leitz 2434 Einlegemappe. Nur die bekommt man leider nicht so leicht, vor allem wenn man keinen Gewerbeschein hat, um bei Bürobedarfsshops zu kaufen. Und daran hält sich meine Implementierung gerade auf.

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