Archive for Juni, 2005

43places oder wo man immer schon mal hin wollte

43PlacesBesonders beliebt bei 43things waren immer Ziele wie ‘visit New York’ oder ‘live in Berlin’. Robot Co-op, die Firma hinter 43things hat dafür nun eine eigene Plattform names 43places gebaut, die aber direkt an 43things orientiert und damit verbunden ist.

Bei 43places kann ich beliebig Ort auf der ganzen Welt aussuchen oder neu erstellen, zu denen ich dann Kommentare abgeben, Tags vergeben und Fragen an Leute stellen kann, die schon mal dort waren.

Technisch zeigt 43places genauso wie schon 43things, was mit aktuellen Techniken wie Ajax geht und was Ruby on Rails als Framework bietet.

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tautoko im frischen Design

Manchmal kommt es einfach über einen. Nachdem vor kurzem das UrbanGiraffe-Theme erschienen ist, habe ich es heute auf meinen Blog angepasst. Wer Fehler findet, darf gerne Feedback geben.

Update: Ich seh’s ein. Mir fehlt gerade die Zeit aus dem Theme ein gut lesbares und übersichtliches zu machen. Also, zurück zum bewährten. Demnächst gibt’s dann mal was ganz frisches. Der Vorteil an dieser kurzen Auseinandersetzung mit dem UrbanGiraffe-Theme ist, dass ich mich mal wieder ausführlich mit Wordpress und dessen Fähigkeiten beschäftigt habe. Und das kommt einem anderen Projekt, an dem ich gerade arbeite, extrem zu gute.

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iTunes 4.9 mit Podcasting-Funktion ist da

Jetzt wird Podcasts hören noch einfacher. Ladet euch die aktuelle iTunes-Version hier herunter. Wie’s genau funktioniert mit den Podcasts in iTunes steht bei fscklog.

Update: Das neue iTunes scheint einzuschlagen wie eine Bombe. Der iTMS ist zeitweise nicht mehr funktionsfähig. Und Annik hat gerade in ihrem Podcast erzählt, dass ihre Zugriffszahlen explodieren. Apple hat übrigens nicht nur das neue iTunes herausgebracht, sondern auch die iPods geupdatet. Die haben jetzt eine extra Kategorie für Podcasts und die kann man mit Lesezeichen versehen, so dass man beim nächsten mal da weiter hört, wo man vorher aufgehört hat.

Update2: Die Lesezeichenfunktion gilt nicht nur für die iPods. Auch in iTunes kann ich Podcasts unterbrechen und später einfach fortsetzen. Saugeil!

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tautoko podcast #4

tautoko podcast #4

Mit einem kleinen Rückblick auf die Gnomedex in Seattle und Snippets aus Adam Currys Keynote. Dazu feine, freie Musik.

Links zum Podcast:

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Shout to the Lord (Angry)

(Lyrics: Marcus Curnow 2005)

Why Jesus? Why favour
Those who do not like you?
All of my years I cry bitter tears
I wonder where’s your mighty love?

No comfort, No shelter
Where is the refuge and strength?
Let every breath, all that I am
Never cease to question You

Shout to/(at) the Lord
All the Earth, let us bring
Powerlessness, tragedy
Rail at the King
Mountains fall down
And the seas will roar
Hear the sound of the pain

I long to see the work
Of your hand
Forever I’ll seek you
Seek to understand
Nothing to hold
But the promise I have
In you

Lest euch unbedingt die Erklärungen des Autors dazu durch. (via jonny baker)

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Aimido lässt sich von 43things “inspirieren”

Da hätten wir mal wieder ein schönes Thema für die Bloggosphäre.

Vor ein paar Monaten habe ich 43things vorgestellt. Eine coole Web2.0-Anwendung, die mir hilft meine Träume und Vorsätze im Blick zu behalten und mich mit anderen auszutauschen.

Aber zwei “young enthusiasts” fanden die Idee wohl extrem inspirierend, nur viel zu englisch. Das Ergebnis findet ihr unter dem Namen Aimido.

Wie auch immer die Macher von Aimido die Entstehung der Idee ihres Systems erklären, die Macher von 43things sind extrem angepisst und in der amerikanischen Bloggosphäre hört man schon Stimmen, die sich über die deutschen Kopierer beschweren, die man ja schon aus der New Economy kenne.

Meine Empfehlung, wer ein deutsches 43things will, geht einfach zu de.43things.com. Wer noch mehr zu Aimido wissen will, kann hier und hier vorbeischauen.

Ich warte immer noch auf die erste deutsche Web2.0-Anwendung, die zeigt, dass wir mehr können, als Innovationen aus Amerika kopieren. Achja, wer durch das Vorbild von Aimido angeregt wurde kann bei TecCrunch nach Vorlagen suchen.

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Danny Cannizzaro…

Danny1
…ist 21 und hat Talent wie Sau! Schaut euch mal die wunderschönen Arbeiten auf seiner Website an. Danny macht Illustrationen und Animationen. Gefunden habe ich ihn über Wooster.

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tautoko bei Media Temple

Vor ein paar Tagen ist dieser Blog, hoffentlich ohne zuviel Aufmerksamkeit, zu einem anderen Hoster umgezogen. Media Temple sind ziemlich große Player im Designbereich und bieten ein paar geniale Features wie z.B. eine Quicktime-Streaming-Server für meine Videoblogs.

Die offizielle Domain für diese Site ist übrigens www.tautoko.info. Bitte benutzt beim verlinken nur noch diese.

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Lokaler Journalismus in Perfektion

Habe gerade einen Vortrag von Rob Curley bei IT Conversations gehört. Darin berichtet er, wie sie die Website LJWorld.com zu einem umfassenden Multimedia-Portal für die Stadt Lawrence in Kansas ausgebaut haben. Dabei folgen sie strickt der Prämisse, dass nur Nachrichten, die mit dem persönlichen Umfeld zu tun haben wirklich wichtig sind und berichten ausschließlich über Lokales. Das tun sie dann aber in einer Intensität, die einfach nur faszinierend ist. Z.B. berichten sie über lokalen Kindersport, wie andere Nachrichtenmagazine über die großen Liga wie die NBA oder die NFL.

Ein Schlüsselfaktor für das Portal ist die Einbeziehung der Bewohner. Jeder kann schreiben, aufnehmen, fotografieren, chatten und sich sonst wie beteiligen.

Hört euch den Vortrag an, wenn ihr wissen wollt, wie Journalismus eine Community stärken kann und was mit der heutigen Technik alles in der lokalen Berichterstattung möglich ist.

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GTD Implementierung Part 1



GTD Implementierung 1

Originally uploaded by jonee.


Nachdem Marlin gut vorgelegt hat, nutze ich diesen, wegen eines geplatzen Termins, freien Nachmittag, um mich mit Stift und Karten bewaffnet an der ersten Part der GTD-Implementierung zu machen: alle “losen Enden” zusammentragen.

Ruby on Rails unter Mac OS 10.4 Tiger installieren

Ich beschäftige mich gerade mit Ruby on Rails, einer Programmiersprache und einem Framework für Web-Applikationen, das die Webwelt gerade im Sturm erobert. Ruby on Rails wurde von David Heinemeier Hansson entwickelt, um damit Basecamp zu bauen.

Da ich das Framework sowohl für ein aktuelles Projekt als auch für meine Diplomarbeit verwenden will, werdet ihr, Wohl oder Übel, demnächst noch einiges darüber an dieser Stelle hören.

Da ich die verschiedensten Anleitungen zur Installation nicht gerade übersichtlich und nachvollziehbar empfinde, hier meine Schritt-für-Schritt-Version für Mac OS X Tiger. Sie basiert auf einer Anleitung von Jamie.

  1. Auf der Tiger-DVD befindet sich der Ordner ‘Xcode Tools’. Darin mit XcodeTools.mpkg die Xcode Tools installieren.
  2. Den Ruby on Rails Installer herunterladen und installieren.
  3. Das mySQL-Paket herunterladen. Darin enthalten ist der Installer für mysql, ein Installer für ein Startup-Item (damit mysql beim booten gestartet wird) und ein PrefPane für die Systemeinstellungen. Das wird alles fröhlich durch Doppelklicks installiert.
  4. Öffne das Terminal (Dienstprogramme -> Terminal).
  5. Starte mysql durch folgende Eingabe im Terminal (dafür muss das Startup-Item installiert sein):
    sudo /Library/StartupItems/MySQLCOM/MySQLCOM start
  6. Setze ein Passwort für den root-Benutzer von mysql durch folgendes Kommando im Terminal:
    /usr/local/mysql/bin/mysqladmin -u root password PASSWORD

    PASSWORD ist dabei das gewählte Passwort.
  7. Installiere das mysql gem (was auch immer das ist) durch folgendes Kommando im Terminal:
    sudo gem install mysql -- --with-mysql-dir=/usr/local/mysql
  8. Kreiere ein Unterverzeichnis für die Rails Applikation:
    mkdir ~/Sites/myapp; cd ~/Sites/myapp
  9. Richte das Rails Framework duch folgenden Befehl ein:
    rails .
  10. Starte den Ruby-eigenen Webserver mit:
    script/server -d
  11. Im Browser zu folgender URL gehen:
    http://localhost:3000/
  12. Fertig (hoffentlich)

Für weitere Informationen empfehle ich noch das StarterKit von Flo. Kennt jemand noch mehr deutsche Ressourcen oder Blogger zu Ruby on Rails?

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tautoko podcast #3

tautoko podcast #3

Nachdem ich im letzten Podcast den Begriff Podcasting und die Technik dahinter erklärt habe, rede ich diesmal darüber, was Podcasting über die Technik hinaus bedeutet. Kill Radio!

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tautoko podcast #2

tautoko podcast #2

Naja, sicherlich noch lange nicht geniales Radio. Aber es geht ja auch ums Experimentieren. Und mit der Übung gehen dann auch sicher die Ähs usw…

Jedenfalls geht’s in diesem Podcast um Podcasting und was das eigentlich genau ist und wie das funktioniert.

Passend dazu ein paar Links:

Bei diesem Podcast habe ich die MP3-Qualität etwas heruntergeschraubt, damit die Datei nicht so groß ist. Ist das ok so oder doch lieber bessere und dafür größere Dateien?

Ich freue mich auch ansonsten über jedes Feedback.

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Webdesigner Chat Abend

Am 23. Juni von 20 - 24h im IRC auf #de:blogs. Mehr dazu bei jeenaparadies.

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Frisch eingetroffen: W4C - Immer noch

Das neue W4C (ab sofort als weh-vier-zeh auszusprechen) Album ist da! Nach ner halben Ewigkeit gibt’s frischen Stoff von der Mannheim/Stuttgart-Connection. Und wie immer bei den Jungs ist auch das neue Album ein Quantensprung im Vergleich zum alten Zeug. Mit ihrer Liveband eingespielt bietet das Album genau den Sound, den ich gerade so liebe, Akustik-Hiphop. Clueso beherrscht gerade mein iTunes und Max Herre gibt’s am Samstag live. Und auch ‘Immer noch‘ überzeugt mit sattem, organischen Sound. Hier und da sind mir die Beats noch etwas zu flach. Insgesamt macht die Musik Spaß, ist aber noch keine Offenbarung. Im Gegensatz zu Danny, der als MC zeigt, was er in den letzten Jahren auf x Freestyle-Sessions gelernt hat. Nice! Insgesamt ein Album, das wahrscheinlich vor allem live erst seine wirkliche Tiefe zeigt.

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tautoko podcast #1

Meine Experimente mit Audio Hijack Pro sind soweit fortgeschritten, dass ich euch an meinen Versuchen teilhaben lassen kann. Hier also mein erster Podcast, in dem ich nur kurz erzähle, dass ich teste und was das Problem ist.

tautoko podcast #1

Im nächsten Podcast werde ich dann erstmal genau erklären, was Podcasting eigentlich ist und wie es funktioniert. Bis dahin könnt ihr schon mal den tautoko-podcast-feed in euren iPodder packen.

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GTD-Implementierung: Basisausstattung

Ich habe einen Onlineshop gefunden, der die Leitz 2434 Einstellmappe auch an Privatkunden verschickt. Und da steckenborn auch ansonsten ganz gute Preise hat, habe ich direkt die GTD-Grundausstattung bestellt.

bestellungsübersicht

Was haben Monica Geller und GTD-Freaks gemeinsam? Genau, den Labelprinter. In meinem Fall ist das der P-touch 65. Der Umzugskarton Elba 83427 ist mein Behälter für die Einstellmappen Leitz 2434.

Sobald alles da ist, wird der große GTD-Start-Tag angesetzt.

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GTD in einer Nußschale

Bin mal wieder baff. Scheinbar herrscht ein riesiges Interesse an GTD, aber auch ein großes Unverständnis, worum es sich da eigentlich genau dreht. Dieser Artikel dient dazu, das Verständnis zu vergrößern.

GTD bedeutet Getting Things Done (deutsche Version: Wie ich die Dinge geregelt kriege) und ist ein Selbstorganisations-System (nicht nur) für Wissensarbeiter. Entwickelt wurde das ganze von David Allen.

GTD ist ein System, mit dem ich all die “losen Enden” aus meinem Kopf in ein verlässliches System bringe, um sie dann anzugehen. Lose Enden sind all die Dinge, in denen ich noch etwas unternehmen muss oder wo ich auf etwas warte.

Beispiele für lose Enden:

  • “Die Daten müssen zum Drucker.”
  • “Vielleicht könnte ich im nächsten Urlaub mal nach New York.”
  • “Der Lebenslauf auf meiner Website bräuchte mal ein Update.”
  • “Ich brauche einen Mitarbeiter.”
  • “Wenn ich das nächste Mal bei Amazon bestelle, muss ich an das neue Coldplay-Ablum denken.”

Das sind die Dinge, die uns täglich in großer Masse im Kopf herumschwirren und uns ganz besonders dann einfallen, wenn wir uns gerade auf eine Aufgabe konzentrieren wollen. Um den Kopf frei zu bekommen, müssen wir jedes (wirklich jedes) lose Ende festhalten und so speichern, dass unser Unterbewusstsein darauf vertraut, dass wir zum richtigen Zeitpunkt daran erinnert werden.
Wir werden ständig mit Anfragen von außen konfrontiert. Beispiel: Ein Freund schickt eine E-Mail mit einer Einladung zu seiner Geburtstagsparty. Ich nehme die Information auf und trage mir vielleicht sogar den Termin in meinen Kalender ein. Aber an diesem Input hängt noch viel mehr (Geschenk kaufen, Termin mit Partner absprechen, …). Deswegen muss ich für jeden Input entscheiden, was es ist und was ich damit mache.

Die GTD-Grundsätze:

  1. Sammle alle Dinge, die erledigt werden müssen, in einem logischen und vertrauenswürdigen System, außerhalb deines Kopfes.
  2. Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weist, was der nächste Schritt ist.

Projekte
Ich habe es so häufig erlebt, dass Projekte an unterschiedlichen Erwartungen gescheitert sind oder dass überhaupt keine Erwartungen da waren. David Allen bezeichnet alles als Projekt, was länger als zwei Minuten und mehr als eine Handlung (nächster Schritt) braucht. Dazu stellt er folgende Herangehensweise vor:

  1. Beschreibe in einem Satz den gewünschten, erfolgreichen Ausgang des Problems oder der Situation.
  2. Schreibe den direkten nächsten Schritt auf, der nötig ist, um das ganze voran zu bringen.

Projektdimensionen
Dabei gibt es für unsere Projekte zwei Dimensionen.

  1. Die horizontale ist der breite Blick über allen Projekten, in denen wir involviert sind.
  2. Die vertikale geht in die Tiefe der einzelnen Projekte und Situationen und der Dinge, die mit diesen zusammenhängen.

Projektworkflow (horizontal)
Nun kommen wir zu einem Schlüsselelement von GTD, dem Workflow für die horizontale Dimension.

  1. Erfassen - Sammle alles, was deine Aufmerksamkeit braucht.
    • Hole alles aus deinem Kopf heraus.
    • Sammle alles in Eingangsboxen, von denen du so wenige wie möglich aber soviele wie nötig haben solltest (E-Mail-Inbox, Korb auf deinem Schreibtisch, Notizbuch, …)
    • Entleere deine Eingangsboxen regelmäßig.
  2. Durcharbeiten - Entleere die Eingangsboxen, indem du dir für alles überlegst, was es ist und was du dafür tun musst.
    • “Was ist es?” ist eine der entscheidensten Fragen bei GTD. Erst, wenn ich weiß, mit was ich es zu tun habe, kann ich gute Entscheidungen über die Umsetzung und Herangehensweise treffen.
    • Kann ich etwas unternehmen?
      • Nein? Dann kann ich folgendes damit tun:
        • Wegschmeißen.
        • Zurückstellen bzw. ablegen in
          • meiner irgendwann mal/vielleicht-Liste
          • Wiedervorlage-System (43 Mappen: 31 Tage, 12 Monate, der morgige Tag steht immer vorne)
          • Archiv
      • Ja? Dann kann ich folgendes damit tun:
        • Was ist der nächste Schritt?
          • Er dauert weniger als zwei Minuten? Sofort erledigen.
          • Jemand anders kann das machen? Delegiere es und warte auf das Ergebnis.
          • Verschieben. Bei einem Termin in den Kalender eintragen, ansonsten auf die Liste der nächsten Schritte setzen.
          • Es ist ein Projekt, wenn es mehr als einen Schritt braucht.
            • Projekte-Hilfsmittel:
              • Projektliste
              • Sammlung von Material für Projekte
              • Terminplaner für zeitlich angesetzte nächste Schritte
              • Erinnerungsliste für die nächsten Schritte
              • Erinnerungsliste für die Dinge, auf die ich warte
  3. Organisiere die Ergebnisse - Einsortieren in Projektlisten, Warte-Listen usw.
  4. Durchsehen - Erst durch das regelmäßige Überprüfen der Listen zeigt das System Wirkung.
  5. Durchführen
    • Der nächste Schritt, der angegangen werden soll, kann nach folgenden Kriterien ausgewählt werden:
      • Zusammenhang - Wo bin ich gerade, was steht mir gerade zur Verfügung? Dafür sind die Listen wie @computer oder @supermarkt, die man häufig im Zusammenhang mit GTD sieht.
      • Verfügbare Zeit
      • Verfügbare Kraft - Einen aufwendigen nächsten Schritt, der Konzentration braucht, will ich vielleicht nicht gerade direkt nach dem Mittagessen angehen.
      • Priorität - Was ist gerade wichtig?

Diesen Workflow sollte ich so häufig wie möglich mit allen Eingangsboxen durchführen. Dadurch bleibt der Aufwand klein und es sammelt sich kein Berg an, der uns die Motivation raubt. Den Workflow findet man sehr schön zusammen gefasst in diesem Diagramm.

Wöchentliche Durchsicht::

  • Loses Papier wie Visitenkarten oder Rechnungen in der Eingangsbox sammeln.
  • Gesammelte Notizen verarbeiten.
  • Alte Kalendereinträge nach ausstehenden Schritten und Handlungen durchsuchen
  • Anstehende Termine eintragen.
  • Alle neuen Ideen, Projekte usw. aus dem Kopf holen.
  • Überprüfe die Projekteliste. Jedes Projekt sollte wenigstens einen konkreten nächsten Schritt haben.
  • Überprüfe die Liste der nächsten Schritte. Streiche alle erledigten Schritte und schaue nach Erinnerungen für nächste Schritte, die erledigten Schritten nachfolgen.
  • Überprüfe die “Wartet auf”-Liste.
  • Überprüfe jede relevante Checkliste.
  • Überprüfe die “Irgendwann/vielleicht mal-Liste auf Projekte, die aktuell geworden sind.
  • Überprüfe das unterstützende Material für laufenden Projekte nach neuen nächsten Schritten.

Vertikale Projektplanung
Für die vertikale Planung von Projekten hat David Allen fünf Schritte definiert, die unserem natürlichen Organisationsverhalten entsprechen.

  1. Definiere den Zweck des Projekts -Warum mache ich das?
  2. Stell dir möglichst konkret den Ausgang des Projekts vor - Wie würde ein voller Erfolg des Projektes aussehen bzw. sich anfühlen.
  3. Sammle brainstorming-mäßig alle Ideen und Möglichkeiten - Wie kann ich den gewünschten Erfolg erreichen?
  4. Organisiere diese Ideen - Was passiert wann, wer ist beteiligt, …?
  5. Identifiziere die nächsten Schritte - Wie gehe ich das Projekt konkret an?

Das hört sich jetzt vielleicht massiv an. Wir verhalten uns aber bei vielen Dingen tatsächlich ganz natürlich so.
Beispiel: Der Gedanke “Ich müsste mal wieder was mit meinem besten Freund machen.” kommt mir in Kopf. Ich mache das nicht, um mal wieder schön essen zu gehen, sondern um in unsere Freundschaft zu investieren (Zweck). Ich überlege mir, wie cool es wäre, jemandem mal wieder ausführlich erzählen zu können, wie es mir gerade geht und was alles scheiße läuft. Vielleicht könnten wir später sogar noch zusammen beten. Das wäre genial (Projektausgang vorstellen). Also, wir könnten nen Döner essen oder doch lieber zu Starbucks oder erst nen Film bei ihm schauen oder… (Brainstorming). Also, es stehen Starbucks und Döner zu Auswahl, weil Film irgendwie doof ist. Mein Kumpel hat vor allem vormittags Zeit (Organisation). Jetzt schaue ich als erstes in meinen Kalender und rufe ihn dann direkt an, wann er Zeit und Lust hat (nächster Schritt).
In den meisten Fällen läuft es doch so oder so ähnlich unbewusst in unserem Kopf ab. Dieses Prinzip gilt es einfach nur konsequent auf alles, was man macht, anzuwenden.

Was gehört zu einem GTD-System?
In der Praxis sieht GTD meist sehr unterschiedlich aus. Eine komplette Implementierung besteht trotzdem aus folgenden Elementen:

  • Ein Referenz-Archiv (simpel von A - Z sortiert) für alles Material, das man nochmal brauchen könnte, derzeit aber keinem Projekt zugeordnet ist.
  • Sammlung mit unterstützendem Material für laufende Projekte
  • Ein Wiedervorlage-System (43 Folders)
  • Eine Projekt-Liste
  • “Nächste Schritte”-Listen (@computer, @aldi, …)
  • Eingangsboxen
  • Terminkalender
  • irgendwas, was ich bestimmt vergessen habe

Soweit mal die wichtigsten Prinzipien und Regeln von GTD. Ich hoffe, den meisten ist jetzt klar geworden, worum es bei GTD geht und ob es für einen persönlich interessant ist. Wer bei GTD auf ein System hofft, das ihm alle Arbeit abnimmt, hat sich das falsche System gesucht. GTD ist Arbeit, vor allem am Anfang. Aber das Ergebnis ist trotzdem weniger Stress und damit effektiveres Arbeiten mit mehr Spaß.

Dieser Artikel basiert auf diesem hier.

Achtung: Die ausführlichen GTD-Grundlagen und noch viel mehr zu GTD gibt es von mir ab jetzt fast täglich bei imgriff.com!

Browserfutter: 12. Juni 2005

Browserfutter: 11. Juni 2005